Die vorliegende Arbeit befasst sich mit digitalen Blogs und ihrer Rolle als Kommunikationsmedium in der Bildung.
Sie ist in zwei große Teilbereiche gegliedert. Im ersten Teil gehe ich allgemein auf Weblogs in der Bildungswissenschaft, deren Geschichte, Begriffsdefinition und spezifische Eigenschaften, Arten und Einsatzmöglichkeiten im Bildungsbereich ein.
Teil 2 diskutiert mein Weblog „Das ‚e’-Lehren“ in Hinblick auf dessen Umsetzung nach den Verfahrensschritten des Instructional Design Bedarfsanalye, Planung/Konzeption, Entwicklung, Einsatz/Implementation und Evaluation/Revision.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Weblogs in der Bildungswissenschaft
2.1 Geschichte des Weblogs
2.2 Was ist ein Weblog?
2.3 Arten von Weblogs
2.4 Anwendung von Weblogs im Bildungsbereich
3. Das Weblog „Das ‚e’-Lehren“ als Fallbeispiel
3.1 Einführung
3.2 Bedarfsanalyse
3.3 Planung/Konzeption
3.4 Entwicklung
3.5 Einsatz/Implementation
3.6 Evaluation/Revision
4. Zusammenfassung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Rolle von Weblogs als neues Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft und reflektiert die praktische Umsetzung einer eigenen Blog-Idee. Ziel ist es, den Mehrwert von Weblogs für selbstgesteuertes Lernen und Diskurs zu analysieren und anhand eines Fallbeispiels kritisch zu evaluieren.
- Grundlagen und Geschichte von Weblogs
- Eigenschaften und Typologien von Weblogs
- Anwendungsbereiche in der Bildung (Informationsspeicherung, Reflexion, Diskurs)
- Prozesshafte Umsetzung eines Weblogs nach dem Instructional-Design-Modell (ADDIE)
- Kritische Reflexion über den Nutzwert der Methode für die eigene Unterrichtspraxis
Auszug aus dem Buch
3.2 Bedarfsanalyse
Im Rahmen der Bedarfsanalyse ist die Frage zu stellen, für welches Problem das Lernszenario die Lösung ist (Gagne et al., 2005, S.23) Im konkreten Beispiel soll es im Rahmen eines selbstgesteuerten Lernens einen Rahmen bieten, der es erlaubt, Lerninhalte zu speichern, zu strukturieren und zu diskutieren. Im Detail soll der Lernende zum Schreiben und Lesen zum jeweiligen Thema angeregt werden. Er soll Informationen zu seinem Thema strukturieren, also konkret kategorisieren können. Er soll weiterführende Ressourcen suchen, bewerten und präsentieren können. Er soll im Rahmen des „Community Buildung“ (Yang, 2009, S.13), also der Interaktion mit anderen, noch stärkeres Interesse für sein Thema entwickeln und in einen Diskurs zu seinen Posts eintreten können. Ein nicht unwichtiger Nebeneffekt ist auch, dass der Lernende seinen Umgang mit neuen Medien verbessert und z.B. auch eine größere Vielfalt an Materialien, wie Bilder, Ton und Videos, zusätzlich zu reinem Text heranzieht.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen Teil über Weblogs in der Bildungswissenschaft und einen praktischen Teil, in dem ein Blog-Fallbeispiel nach Instructional-Design-Schritten reflektiert wird.
2. Weblogs in der Bildungswissenschaft: Dieses Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte, Definition, typische Merkmale sowie die verschiedenen Arten von Weblogs und deren spezifische Anwendungsmöglichkeiten im Bildungsbereich.
3. Das Weblog „Das ‚e’-Lehren“ als Fallbeispiel: Hier wird die konkrete Konzeption, Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines eigenen Blogs zur Reflexion von Unterrichtsgestaltung dokumentiert.
4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass das Blog zwar funktional umsetzbar ist, jedoch den persönlichen Bedarf der Autorin nicht vollständig deckt.
Schlüsselwörter
Weblogs, Bildungswissenschaft, Instructional Design, selbstgesteuertes Lernen, Diskurs, Reflexion, Informationstechnik, E-Learning, Community Building, Wissensmanagement, Didaktik, Wordpress, Mediennutzung, Online-Kommunikation, Fallbeispiel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht Weblogs als modernes Kommunikationsinstrument und reflektiert deren praktischen Nutzen anhand eines selbst erstellten Weblogs im Kontext der akademischen Weiterbildung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Einordnung von Weblogs, deren didaktischen Funktionen und der praktischen Anwendung innerhalb eines Instructional-Design-Prozesses.
Welche Forschungsfrage verfolgt die Arbeit?
Die Arbeit zielt darauf ab, zu prüfen, inwieweit Weblogs als Unterstützung für selbstgesteuertes Lernen und zum Wissensaustausch in der Bildungswissenschaft dienen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Autorin wendet die Verfahrensschritte des Instructional Design (ADDIE-Modell: Analyse, Design, Develop, Implement, Evaluate) auf ihr eigenes Projekt an.
Welche Inhalte stehen im Hauptteil der Untersuchung?
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Bloggens erläutert und anschließend das Fallbeispiel „Das ‚e’-Lehren“ detailliert dokumentiert, von der Konzeption bis zur abschließenden Evaluation.
Welche Keywords beschreiben die Arbeit am besten?
Zentrale Begriffe sind unter anderem Weblogs, Bildungswissenschaft, Instructional Design, selbstgesteuertes Lernen und Community Building.
Warum wurde das Weblog am Ende in seiner aktuellen Form nicht weitergeführt?
Die Autorin stellt fest, dass der zeitliche Aufwand für die Pflege des Blogs den tatsächlichen Mehrwert für ihre persönliche berufliche Praxis übersteigt.
Welche technischen Einschränkungen beeinflussten die Arbeit?
Die Arbeit war durch eine restriktive Wordpress-Installation der Fernuniversität Hagen limitiert, was unter anderem die Anpassung des Layouts und die Nutzung von Plugins unmöglich machte.
- Quote paper
- Andrea Gürtler (Author), 2011, Weblogs als neues Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft. Beschreibung, Umsetzung und Reflexion an einem Fallbeispiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316817