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Vor- und Nachteile von kollaborativer Gruppenarbeit in virtuellen Lernumgebungen

Titel: Vor- und Nachteile von kollaborativer Gruppenarbeit in virtuellen Lernumgebungen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Andrea Gürtler (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die kollaborative Gruppenarbeit ist mittlerweile auch in virtuellen Lernumgebungen eine gängige Arbeitsform. In dieser Arbeit sollen die Vor- und Nachteile dieser Lernform besprochen werden. Hierfür wird im Abschnitt „Computervermittelte Kommunikation“ zunächst auf die Kommunikation im Allgemeinen eingegangen und es werden einige Kommunikationstheorien vorgestellt, auf die später zurückgegriffen werden kann. Des Weiteren wird der Begriff definiert und auf wesentliche Besonderheiten dieser Kommunikationsform eingegangen.

Im Abschnitt „Kollaborative Gruppenarbeit“ werden kooperative und kollaborative Gruppenarbeit voneinander abgegrenzt. Außerdem werden in diesem Abschnitt die technischen Voraussetzungen sowie die persönlichen Voraussetzungen der Lehrenden und Lernenden diskutiert, bevor am Ende diese Kapitels die Vor- und Nachteile der Arbeitsform ausgeführt werden.

Im abschließenden Kapitel reflektiere ich den Ablauf der Gruppenarbeit, in der den Studierenden im Rahmen des Moduls „(Bildungswissenschaftliche) Voraussetzungen für den Einsatz von neuen Lehr- und Lernformen“ im MA Bildung und Medien – eEducation der Fernuniversität Hagen die Aufgabe gestellt wurde, in Gruppen jeweils ein Lernszenario, das hauptsächlich computerbasierte Lern- und Kommunikationsprozesse beinhaltet, zu entwerfen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. COMPUTERVERMITTELTE KOMMUNIKATION

2.1 KOMMUNIKATION ALLGEMEIN

2.2 DEFINITION UND ARTEN COMPUTERVERMITTELTER KOMMUNIKATION (CVK)

2.3 BESONDERHEITEN COMPUTERVERMITTELTER KOMMUNIKATION

3. KOLLABORATIVE GRUPPENARBEIT

3.1 BEGRIFFSABGRENZUNG KOOPERATIVE VS. KOLLABORATIVE GRUPPENARBEIT

3.2 VORAUSSETZUNGEN KOLLABORATIVER GRUPPENARBEIT IN VIRTUELLEN LERNUMGEBUNGEN

3.2.1 Technische Voraussetzungen

3.2.2 Die Rolle des Lehrenden

3.2.3 Voraussetzungen der Lernenden

3.3 VOR- UND NACHTEILE KOLLABORATIVER GRUPPENARBEIT IN VIRTUELLEN UMGEBUNGEN

4. REFLEXION DER EIGENEN GRUPPENERFAHRUNG

5. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Vor- und Nachteile von kollaborativer Gruppenarbeit in virtuellen Lernumgebungen, setzt diese in Bezug zur computervermittelten Kommunikation und reflektiert die praktischen Erfahrungen der Autorin in einem E-Education-Modul.

  • Grundlagen der computervermittelten Kommunikation (CvK)
  • Abgrenzung von kooperativer und kollaborativer Gruppenarbeit
  • Technische und pädagogische Voraussetzungen für virtuelle Lernszenarien
  • Die Rolle des Lehrenden als E-Moderator
  • Analyse von Vor- und Nachteilen (z. B. "Free-Rider-Effekt", "Information Overload")

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Technische Voraussetzungen

Gewisse technische Grundvoraussetzungen müssen gegeben sein, um kollaborative Gruppenarbeit zu gewährleisten, wobei man nicht davon ausgehen darf, dass maximaler Technikeinsatz auch ein optimales Ergebnis beschert (Hinze, 2004, S. 5). Salomon (2000) kritisiert in diesem Zusammenhang die manchmal starke Fokussierung auf die Technik als Hemmnis für die Entwicklung kollaborativer Arbeitsweisen. Eine auf technischer Ebene eher einfache Umsetzung ist manchmal sehr empfehlenswert, da sich hier Personen mit einfacher technischer Ausstattung genauso beteiligen können, wie Personen, die im Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen noch ungeübt sind. Damit sinkt die Hemmschwelle zur Teilnahme. Da eine einfache Umgebung auch weniger technische Schwierigkeiten mit sich bringt und daher weniger Support benötigt, ist sie meist auch kostengünstiger (Hinze, 2004, S. 8).

Kollaborative Gruppenarbeit benötigt einerseits natürlich Werkzeuge zur Kommunikation, die den Gruppenmitgliedern einen Austausch untereinander ermöglichen, zusätzlich aber auch Werkzeuge zur Koordination, die den Ablauf der Kommunikation regeln und auch Werkzeuge zur Kooperation bzw. Kollaboration, die eben das Arbeiten an einem gemeinsamen Werk gewährleisten (Dinse & Bonczek, 2006, S. 13).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit führt in das Thema der kollaborativen Gruppenarbeit in virtuellen Umgebungen ein und skizziert den weiteren Aufbau sowie die Zielsetzung der Untersuchung.

2. COMPUTERVERMITTELTE KOMMUNIKATION: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, definiert computervermittelte Kommunikation und beleuchtet deren spezifische Besonderheiten sowie Herausforderungen.

3. KOLLABORATIVE GRUPPENARBEIT: Der Hauptteil grenzt kooperative von kollaborativer Arbeit ab, diskutiert technische und pädagogische Anforderungen und analysiert die Vor- und Nachteile der Arbeitsform in virtuellen Kontexten.

4. REFLEXION DER EIGENEN GRUPPENERFAHRUNG: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Erfahrungen in einem studentischen Lernszenario und prüft diese auf ihre Eignung als Anwendungsbeispiel.

5. ZUSAMMENFASSUNG: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über Anforderungen, Vorteile und Nachteile kollaborativer virtueller Gruppenarbeit zusammen.

Schlüsselwörter

Kollaborative Gruppenarbeit, virtuelle Lernumgebungen, computervermittelte Kommunikation, E-Moderation, E-Learning, Kooperation, soziale Bindung, Information Overload, Free-Rider-Effekt, Mediale Kommunikation, Selbstgesteuertes Lernen, Lerngemeinschaften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Vor- und Nachteile der kollaborativen Gruppenarbeit, wenn diese in virtuellen Lernumgebungen stattfindet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die computervermittelte Kommunikation, die Abgrenzung zu kooperativen Arbeitsformen sowie die technischen und pädagogischen Voraussetzungen des E-Learning.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Bedingungen und Herausforderungen zu schaffen, die bei der Gestaltung kollaborativer Lernprozesse im digitalen Raum beachtet werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Kommunikationstheorien und eine Literaturanalyse, ergänzt durch eine Reflexion praktischer Erfahrungen der Autorin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Begriffsabgrenzung, den technischen Voraussetzungen, der Rolle des Lehrenden sowie den Vor- und Nachteilen der Gruppenarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie kollaborative Gruppenarbeit, E-Moderation, virtuelle Lernumgebungen und computervermittelte Kommunikation charakterisiert.

Was versteht man unter dem in der Arbeit erwähnten "Free-Rider-Effekt"?

Dies beschreibt ein Phänomen in Gruppenarbeiten, bei dem nur ein Teil der Mitglieder die Hauptarbeit leistet, während andere sich nicht ausreichend beteiligen.

Warum spielt die "social presence" in virtuellen Umgebungen eine Rolle?

Die Autorin hebt hervor, dass die "social presence" in virtuellen Umgebungen im Vergleich zur Face-to-Face-Kommunikation reduziert ist, was die soziale Bindung erschweren kann.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vor- und Nachteile von kollaborativer Gruppenarbeit in virtuellen Lernumgebungen
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Kultur und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Modul 2: (Bildungswissenschaftliche) Voraussetzungen für den Einsatz von neuen Lehr-Lernformen
Note
2,0
Autor
Andrea Gürtler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
19
Katalognummer
V316818
ISBN (eBook)
9783668160224
ISBN (Buch)
9783668160231
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kollaborativ Gruppenarbeit Kommunikation Lernszenario lernen Computer vermittelt Kanal Sender Empfänger kooperativ e-Mail Foren chat Meta-Daten moderieren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Gürtler (Autor:in), 2011, Vor- und Nachteile von kollaborativer Gruppenarbeit in virtuellen Lernumgebungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316818
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Leseprobe aus  19  Seiten
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