Die Heilung eines Blinden im Religionsunterricht der Grundschule. Exegese und Unterrichtsentwurf zu Mk 10, 46-52


Bachelorarbeit, 2015
58 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sachanalyse: Exegese zu Mk 10, 46-52
2.1. Text: Abschrift des zugrunde gelegten Textes
2.2. Analyse des Textes
2.2.1. Abgrenzung und Kontext
2.2.2. Gliederung des Textes
2.2.3. Abgrenzung von Tradition und Redaktion
2.2.4. Gattungsbestimmung der vormarkinischen Überlieferung
2.2.5. Begriffsbestimmung bzw. religionsgeschichtliche Analyse
2.3. Interpretation
2.3.1. Interpretation der vormarkinischen Überlieferung
2.3.2. Interpretation des markinischen Textes
2.3.2.1. Interpretation des Textes an sich
2.3.2.2. Interpretation des Textes im theologischen Gesamtrahmen
2.4. Die Bedeutung des Textes heute

3. Bedingungsanalyse
3.1. Allgemeine Voraussetzungen
3.2. Entwicklungspsychologische Voraussetzungen

4. Didaktische Analyse
4.1. Einführung in das Thema
4.2. Ablauf der Unterrichtsstunde
4.3. ausformulierte Unterrichtseinheit
4.4. Konzeptionsmodell
4.5. Kompetenzen und Lernziele

5. Methodische Analyse

6. Tabellen
6.1. Unterrichtsstunde: Der blinde Bartimäus
6.2. Tabelle der Unterrichtseinheit: Jesus begegnen

7. Zusammenfassung

8. Literaturverzeichnis

9.Anhang

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit möchte eine Unterrichtseinheit im Fach Religion, ausgehend von der Perikope Mk 10, 46-52, aufzeigen. Das Ziel dieser Einheit ist es, die inhaltlichen Aspekte durch die zentralen Aussagen der neutestamentlichen Wundergeschichte zur Heilung eines Blinden bei Jericho zu vermitteln.

Leid, Krankheit und der damit verbundene Glauben und das Vertrauen in eine eventuelle Heilung sind nicht nur zentrale Themen in der Bibel, auch im Alltag und gerade in den heutigen Tagen kommt den Themen eine besondere Bedeutung zu. Krankheiten, Vertrauen und Glaube stehen in vielen Familien im Fokus ihres Lebens. Und somit auch die Frage nach der Heilung.

In der von mir ausgewählten Perikope aus dem Markusevangelium geht es um das Blind sein und die Heilung durch Jesus Christus.

Da die Unterrichtseinheit auf der Erzählung Mk 10, 46-52 basiert, beginnt die Arbeit mit einer ausführlichen Sachanalyse in Form einer Exegese. Durch die neutestamentliche Exegese möchte ich „zu einem tieferen Verständnis des Gotteswortes führen, wie es sich in der geschichtsgebundenen Gestalt des Neuen Testaments darbietet, dessen theologischen Gehalt zu erfassen und seine Botschaft für den heutigen Menschen zum Sprechen zu bringen.“1

Die Sachanalyse soll neben der historischen Ebene aufzeigen, welche Elemente der damaligen Botschaft noch heute von Bedeutung sind.

Die Perikope Mk 10, 46-52 die Heilung eines Blinden bei Jericho oder auch die Heilung des blinden Bartimäus scheint mir dazu besonders gut geeignet zu sein, da die Erzählung nicht nur thematisch eine wichtige Rolle im Leben der Menschen sowie im Markusevangelium spielt, sondern mich auch persönlich schon seit meiner Grundschulzeit begleitet. Diese Geschichte ist die Einzige, die ich seit dem Religionsunterricht in der Grundschule noch bildlich vor Augen habe.

Durch die historisch-kritische Methode möchte ich Besonderheiten entdecken, den Entstehungshintergrund näher beleuchten und eventuelle Zusammenhänge verdeutlichen.

Nach der Sachanalyse folgt die Bedingungsanalyse, in der sowohl die allgemeinen als auch die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler aufgezeigt werden. In der darauffolgenden didaktischen Analyse werden neben dem Unterrichtsverlauf, Kompetenzen und Lernziele der Lerngruppe benannt.

Zum Schluss wird die konkrete Umsetzung im Religionsunterricht der Grundschule, durch die methodische Analyse, dargestellt. Hier wird sowohl in tabellarischer, als auch in ausformulierter Form aufgezeigt, wie das Lernziel des Lehrplans erreicht werden kann.

Ziel ist es, den Kindern der Grundschule die Wundererzählung der Heilung des blinden Bartimäus, in einer praxisnahen Unterrichtseinheit, auf die von ihnen vorhandenen Voraussetzungen, aufzubauen und ihnen näher zu bringen.

2. Sachanalyse: Exegese zu Mk 10, 46-52

2.1. Text: Abschrift des zugrunde gelegten Textes

Die Heilung eines Blinden bei Jericho

Mk 10,46-52; Mt 20,29-34; Lk 18,35-43

46 Und sie kommen nach Jericho. Und als er und seine Jünger und eine große Volksmenge aus Jericho hinausgingen, saß der Sohn des Timäus, Bartimäus, ein blinder Bettler, am Weg.

47 Und als er hörte, dass es Jesus, der Nazarener, sei, fing er an zu schreien und zu sagen: Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner!

48 Und viele bedrohten ihn, dass er schweigen sollte; er aber schrie umso mehr: Sohn Davids, erbarme dich meiner!

49 Und Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn! Und sie rufen den Blinden und sagen zu ihm: Sei guten Mutes! Steh auf, er ruft dich!

50 Er aber warf sein Gewand ab, sprang auf und kam zu Jesus.

51 Und Jesus antwortete ihm und sprach: Was willst du, dass ich dir tun soll? Der Blinde aber sprach zu ihm: Rabbuni, dass ich sehend werde.

52 Und Jesus sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dich geheilt! Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm auf dem Weg nach.2

2.2. Analyse des Textes

2.2.1. Abgrenzung und Kontext

Für die Perikope der Heilung des blinden Bartimäus in Mk 10,46-52 wird im Folgenden eine Abgrenzung sowohl zum Gesamtrahmen des Evangeliums als auch zum engeren Kontext, den Perikopen unmittelbar vor und nach der Heilung des blinden Bartimäus (10,35-45; 11,1-11), vorgenommen. Der Vorgang ist dabei von der Makro- zur Mikroebene, das heißt vom Großen zum Kleinen. Um die Perikope in den Makrokontext einzuordnen, wird das gesamte Markusevangelium, bestehend aus 16 Kapiteln, betrachtet.

Die Perikope Mk 10, 46-52 ist sowohl nach vorne als auch nach hinten abgegrenzt und trotzdem ist Mk 10, 46 mit dem Vorausgehenden verbunden. Dennoch beginnt mit dem Ankommen in Jericho eine neue Erzählhandlung, denn die vorherige Leidensanweisung ist mit Mk 10,46 abgeschlossen. Das Ende der Perikope ist dadurch gekennzeichnet, dass der geheilte, sehende Bartimäus sich dem Weg Jesu anschließt. Hier wird zum letzten Mal auf das Vorherige Bezug genommen. In Mk 11,1 wird eine neue Erzählhandlung eingeleitet.

Die zu analysierende Perikope ist dem zehnten Kapitel und dem Schluss des fünften Hauptteils der zweiten Hälfte des Markusevangeliums zuzuordnen. Das Evangelium lässt sich in zwei Hälften teilen. Die Kapitel 1,1- 8,26 bilden die erste Hälfte und beinhalten das Wirken Jesu in Galiläa. Die zweite Hälfte, die Kapitel 8,27 -16,20 stellen den Leidensweg Jesu dar, also Jesus Weg zur Passion und Jesus in Jerusalem. Zu diesem Teil zählt auch die Perikope die Heilung des blinden Bartimäus. Der erste Teil des Evangeliums lässt sich wie folgt unterteilen: Zunächst wird der Anfang der Wirksamkeit Jesu geschildert, worunter die Berufung der zwölf Jünger (1,16-1,45) und die Streitgespräche mit den Pharisäern (2,1-3,12) fallen. Darauf folgen die Überlieferung der Gleichnisse (4,1-34) und die Wundergeschichten (4,35-5,43); ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu. Der erste Teil des Evangeliums endet mit der Aussendung der Jünger (6,7-13) und dem Wirken außerhalb Galiläas. Die zweite Hälfte des Evangeliums beginnt mit 8,27 und erzählt von den Leidensankündigungen (8,31; 9,30-32; 10 32-34). „Am Schluss dieses Hauptteils (10, 46-52) folgt Markus wie zu Beginn (8, 27-33) der vormarkinischen Passionsgeschichte, welche mit ihren Reisenotizen die Gliederung bestimmt.“3 Somit stellt die Heilung des blinden Bartimäus, die letzte Wundergeschichte des Markus, den Abschluss des Weges Jesu nach Jerusalem dar. Darauf folgt das Wirken in Jerusalem und die Tod- und Auferstehungserzählung (14,1-16,20).4 Die Heilung des blinden Bartimäus ist somit den Leidensankündigungen zuzuordnen. Zusammen mit der Heilung eines Blindes in Mk 8, 22-26 bildet die Heilung des blinden Bartimäus eine Art Rahmen um den Weg von Galiläa nach Jerusalem.5

Der zu analysierenden Perikope geht der Abschnitt Mk 10, 35-45 voran. Die ehrgeizigen Jünger Jakobus und Johannes wollen in Gottes Rangordnung ganz oben stehen und Mitregenten im Gottesreich werden. Jesu fragt hier nach Kelch und Taufe. Dies sind Fragen Jesu nach dem Leid. Die Jünger sollen Jesus auch darin nachfolgen, dass sie nach dem Dienen streben, nicht nach dem Herrschen.

In der auf die Heilung des blinden Bartimäus folgenden Perikope nähern sich Jesus und seine Jünger dem Ölberg in Jerusalem. Der Messias wurde vom Ölberg her erwartet. Jesus wählt den Weg bewusst. Er sendet zwei Jünger aus, um ein Fohlen aus dem gegenüberliegenden Dorf zu ihnen zu führen und anschließend in den Tempel in Jerusalem einzuziehen, um sein Eigentum in Augenschein zu nehmen. Somit besteht der Kontext der Mikroebene aus der vorangehenden Perikope Wahre Größe im Reich Gottes und aus dem Einzug in Jerusalem, die auf die Heilung des blinden Bartimäus folgende Perikope.

Die Abgrenzung der Perikope von der vorherigen sowie zu der nachfolgenden, wird sowohl durch Orts-, Personen und Tempuswechsel als auch durch unterschiedliche Satzkonstruktionen deutlich. Nicht nur am Anfang der Textstelle, sondern auch am Ende findet ein Ortswechsel statt. Jericho wird von Markus in 10,46 als ein neuer Handlungsort eingeführt. Ein weiterer Ortwechsel wird in der darauffolgenden Perikope durch den Einzug in Jerusalem explizit benannt. Die Textstelle 10, 46-52 grenzt sich somit deutlich, hinsichtlich des Ortes, von der vorherigen und der nachfolgenden Perikope ab. Wie bereits erwähnt, ist die Perikope trotz der örtlichen Abgrenzung mit der vorherigen Perikope verbunden, durch das Wort Und (10,46a). Hierdurch wird symbolisiert, dass das vorangegangene Gespräch Jesu mit seinen Jüngern an die Perikope 10,46 anschließt.

Des Weiteren findet ein Personenwechsel in der Perikope 10, 46-52 statt. In der Textstelle 10, 35-45 werden die Jünger Jakobus und Johannes namentlich benannt, ebenso erwähnt werden die zehn restlichen Jünger sowie Jesus als der Lehrer. In der Perikope 10, 46-52 wird das Personalpronomen sie als Verweis auf eine Gruppe, bestehend aus Jesus und den Jüngern, angeführt. Einzelne Jünger werden hier nicht mehr erwähnt, im Fokus steht hier die Gruppe der Jünger als Einheit. Lediglich Jesus wird namentlich benannt und tritt somit aus der handelnden Gruppe heraus. Die Perikope zeichnet sich des Weiteren dadurch aus, dass eine weitere Person, der blinde Bettler Bartimäus, Sohn des Timäus, auftritt. Dieser wird weder in der vorangehenden, noch in der nachfolgenden Perikope erwähnt. In der darauffolgenden Perikope treten lediglich die Jünger sowie Jesus in den Fokus der Erzählung, was darauf schließen lässt, dass es sich bei der Perikope 10,46-52 um eine in sich geschlossene Einheit handelt.

Betrachtet man die Perikope 10, 46-52 hinsichtlich ihrer Gattung, fällt auf, dass es sich hier um eine Heilung in Form einer Wundergeschichte handelt. Bei der Perikope 10, 35-45 handelt es sich jedoch um ein Gespräch. Auf die wörtliche Rede in 10, 35-45 folgt eine Erzählung (10, 46-52), hier findet eine Veränderung im narrativen Stil statt. Die darauffolgende Perikope 11, 1-11 beginnt mit einem neuen, komplexen Satzgefüge. Hierauf folgt die wörtliche Rede Jesu. Durch die unterschiedlichen Arten der Gattung kann die Perikope 10, 45-52 ebenfalls als eine in sich geschlossene Einheit betrachtet werden.

2.2.2. Gliederung des Textes

Im Folgenden wird der Aufbau für Mk 10, 46-52 und dessen Funktion für den Gesamtzusammenhang der Perikope herausgearbeitet.

Betrachtet man die Perikope, so lässt sich feststellen, dass diese sich in fünf Bereiche gliedern lässt: die Einleitung, eine dreiteilige Exposition und der Schluss. Die zu analysierende Perikope beginnt mit der Einleitung, die aus Vers 46 besteht.6 Sie führt in den Ort des Geschehens der Perikope hinein. Dieser Ortswechsel ist wie in 2.2.1. bereits erwähnt als Einleitungssignal für einen neuen Erzählabschnitt zu verstehen. Sowohl die Jünger als auch Jesus werden hier nicht namentlich benannt, sondern durch das Personalpronomen sie ersetzt. Erst in Vers 46b wird das Auftreten der Menge durch die Jünger und eine große Volksmenge erwähnt. Durch die Ortsangabe in Vers 46a wird das Kommen des Wundertäters Jesu in Begleitung einer Menge und seiner Jünger in Vers 46b angekündigt. Ebenfalls erwähnt wird erstmalig der hilfsbedürftige Sohn des Timäus, Bartimäus. Die namentliche Erwähnung des Bartimäus ist für eine Wundergeschichte untypisch und verleiht der Perikope einen biographischen Klang.7 Das einleitende Und in Vers 46 deutet an, dass das vorangegangene Gespräch Jesu mit seinen Jüngern sich dieser Perikope anschließt.8 Auffällig ist der Tempuswechsel in Vers 46 vom Präsens ins Präteritum. „Das Präsens historicum rückt das vergangene Ereignis ganz nahe an die Gegenwart heran.“9 Ab Vers 47 folgt die dreiteilige Exposition, die „je durch eine zweimalige direkte Rede in der Schlussstellung beschwert wird“10. Dieser mittlere Teil der Perikope ist sehr lebhaft und anschaulich geschildert. Des Weiteren enthält dieser Teil steigernde Momente und eine innere Zielstrebigkeit. Die Begegnung des Blinden mit Jesus ist sehr breit dargestellt (46-50), die Heilung dagegen sehr knapp.11 Typisch für den Evangelisten ist der Tempuswechsel vom Präsens ins Präteritum, der Wechsel zum Präteritum (Vers 47) hält in der gesamten Perikope an, bis auf eine Ausnahme in der Mitte in Vers 49. Hier wird erneut ins Präsens gewechselt (sie rufen); dies verleiht der Perikope zusätzliche Spannung.12 In Vers 47 fällt zum ersten Mal im Markusevangelium der Titel Sohn Davids, welcher in Vers 48 wiederholt wird, dieser Titel bleibt jedoch ohne Erklärung. Der Name Bartimäus Sohn des Timäus wird in der Perikope somit zum Pendant des Davidsohn-Titel Jesu.13 Das Handlungsgeschehen wird in der dreiteiligen Exposition entfaltet. Die Hinführung zur Heilung ist dabei dialogisch aufgebaut. In Vers 47 findet der Ruf des Blinden nach Jesus statt, welcher in Vers 48 wiederholt wird. Die Not des Hilfsbedürftigen wird kurz zur Sprache gebracht. In Vers 49 ruft Jesus ihn herbei. Hierdurch wird die Wende des Geschehens und somit der Mittelpunkt der Perikope eingeleitet. Der Spannungsbogen erreicht somit den Höhepunkt. In Vers 50 läuft Bartimäus zu Jesus. Die gesamte Erschwernis, die Bartimäus bei dieser Annäherung an Jesu hat, steht im Fokus der Perikope. Die Begegnung mit dem Wundertäter endet in einem Dialog14. Auf die zweifache Bitte von Bartimäus folgt ein zweifacher Zuspruch, zum einen von der Menge (Vers 49c) und zum anderen von Jesus selbst. Erst in Vers 52, dem Schluss der Perikope, kommt es zum Heilungswort, welches zugleich auch die Pointe beinhaltet: die Wirksamkeit des Glaubens.15 Dem Glauben wird so erneut eine wundersame Wirkung zugeteilt. Anschließend folgt die Heilung, die durch den geheilten Bartimäus demonstriert wird. Auffällig ist die untypische Feststellung der Heilung, die hier nicht durch ein performatives Heilungswort bekräftigt, sondern durch eine konstatierende Feststellung beantwortet wird.16 Das Wunder ist in der Perikope in den dialogischen Gang der Handlung eingelassen, wodurch das Geschehen in den Hintergrund tritt.17

Des Weiteren fehlen die Heilungsgeste, sowie die Reaktion des Volkes. Bartimäus folgt seinem Retter auf dem Weg. Untypisch ist hier das ereignislose Herausgehen von Jesus aus Jericho, genauso wie zu Beginn das ereignislose Hineinkommen in die Stadt Jericho. Hierdurch wird gezeigt, dass Jericho ein Heilungswunder benötigt. Der Ort befindet sich noch im Ungleichgewicht, was durch den blinden Bettler, der am Straßenrand sitzt, demonstriert wird.18

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Perikope 10, 46-52 in fünf Bereiche einteilen lässt. Der Rahmen wird durch den Vers 46 in der Einleitung sowie durch den Vers 52b gelegt. Der Höhepunkt der Perikope, sowie der dreiteiligen Exposition, wird durch das Umdrehen des Sohn Davids in Vers 49 beschrieben. Vers 52b beendet die Geschichte mit dem Weitergehen des Pfades nach Jerusalem. Im Fokus der Perikope stehen die Motive der Annäherung an Jesus, den Wundertäter, sowie der Glaube und die Erschwernis.

Da das Wunder in den Hintergrund und der Glaube des Bartimäus in den Fokus der Perikope tritt, ist die Textstelle keine klassische Wundererzählung. Da diese dennoch nach Theißen und Pesch Merkmale eines Heilungswunders im Aufbau und ihren enthaltenden Motiven aufweist, ist die Perikope als veränderte christliche Form einer Wundergeschichte zu verstehen.19

2.2.3. Abgrenzung von Tradition und Redaktion

Bevor die Erzählung Mk 10, 46-52 in die Evangelien aufgenommen wurde, hat sie eine über mehrere Jahrzehnte dauernde mündliche Überlieferungsgeschichte durchlaufen. „In den Wunderberichten liegt weitgehend Traditionsmaterial vor, das der Evangelist redaktionell bearbeitet und seinen Zweck dienstbar gemacht hat.“20 Schriften die vormarkinisch oder die in der Zeit des Urchristentums entstanden sind hat der Evangelist Markus gesammelt, vereinigt, geordnet und für seine Schriften benutz, sowie diese erweitert.

Zum einen wird die Perikope Mk 10,46-52 hinsichtlich ihrer vormarkinischen Tradition analysiert und zum anderen die von dem Evangelisten vorgenommenen Änderungen herausgearbeitet. Hierbei werden die eigenen Überlegungen denen Joachim Gnilkas gegenübergestellt.21

Gleich zu Beginn der Perikope kann bei dem Vers 46 von einer Lücke ausgegangen werden. Bereits in Vers 46a wird der Ort Jericho aufgegriffen. Sie kommen auf dem Weg nach Jericho und sogleich verlassen sie Jericho in Vers 46b wieder, ohne, dass von einem Ereignis berichtet wird. Bei der zweiten Erwähnung des Ortes Jericho hätte des Weiteren ein es gereicht, um zu wissen in welchem Ort man sich befindet. Redaktionelle Motive könnten sein, dass Markus die Aufmerksamkeit auf den Weg von Jericho nach Jerusalem hinlenken wollte, um auf die darauffolgende Passionsgeschichte überzuleiten.

Der Ort Jericho, sowie der Name des Geheilten ist überliefert und hat als ursprünglich zu gelten.22 Der Name Bartimäus wird von Markus sekundär als Sohn des Timäus interpretiert.23 Sowohl bei Lukas als auch bei Matthäus findet man den Namen des Bettlers nicht, da dieser ihnen nichts mehr sagt.24 Die Formulierung, dass der Blinde Bettler auf dem Weg von Jericho nach Jerusalem und nicht auf dem Weg nach Jericho geheilt wurde, ist wie bereits erwähnt der redaktionellen Bearbeitung des Markus zuzuschreiben. Die Erwähnung der Jünger und einer zahlreichen Volksmenge (vgl. Mk 46) schreibt Gnilka ebenfalls der Redaktion des Evangelisten zu. Durch die Erwähnung des Ortes (46a), die Nennung der Jünger (46b), dem Titel Sohn Davids (47f) und die Erwähnung des Weges (52b) bereitet Markus die folgende Einzugsgeschichte vor.25 Gnilka hält es für wahrscheinlich, dass die Einleitung geheißen haben könnte: „Und sie kommen nach Jericho. Und Bartimäus, ein blinder Bettler, saß am Weg.“26 Die Anrede Sohn Davids (10,47) ist hingegen vormarkinisch27, da diese weder ein Anliegen des Markus gewesen sein kann, noch „als Vorbereitung der Einzugzugsperikope angesprochen werde.“28 Auch Vers 48 lässt sich als nicht markinische Redaktion zuordnen. Die Formulierung, stillschweigen, hat nichts mit dem markinischen Schweigegebot zu tun. Sie dient lediglich einer Erschwernis auf dem Weg des Bettlers, sein Vertrauen zu Gott und den damit verbundenen Glauben zu prüfen. Das Motiv der Erschwernis ist durchaus passend.

Hier wird deutlich, warum spezifische Elemente einer klassischen Wundergeschichte wie die Heilungsgeste oder das Heilungswort, fehlen. Markus geht es in der Perikope viel mehr um den Glauben des Bartimäus als um das Wunder selbst.29 Jedoch wurde die Wundergeschichte nicht umständlich umgeformt; man kann davon ausgehen, dass die Geschichte bereits so erzählt wurde.30 Vers 49 ist ebenfalls als vormarkinisch zu deuten. Der Vers stellt eine Grundlage der Geschichte dar. Ein weiteres Indiz für die vormarkinische Herkunft dieser Verse (Mk 10,47-49) ist die verwendete Sprache. Markus verwendet eher eine einfache Sprache. Der Einschub eines Nebensatzes mit dass (10,48) verweist auf eine gehobenere Sprache. Vers 50 kann dagegen als eine markinische Redaktion gedeutet werden. Bartimäus wirft seinen Mantel weg, um zu Jesus zu eilen. Dieses Wegwerfen soll Ausdruck höchster Erregung sein.31 Der Mantel hat in der Erzählung keine Funktion oder verfolgt eine besondere theologische Absicht. Der Blinde kann hier wie ein sehender handeln, um schneller bei Jesus zu sein.

In Vers 51 nimmt Jesus selbst das Wort, zuvor hat er andere für ihn rufen lassen. Das Wort Jesu und der Dienst sollen hier im direkten Verbund stehen. In Vers 51e wird die aramäische Anrede Rabbuni verwendet. Diese Anrede soll etwas Hoheitsvolles ausdrücken32, und kann als markinischer Einschub betrachtet werden. Sie verdeutlicht ebenso den markinischen Charakter, denn Markus hält den Titel Sohn Davids für unangemessen, da der Titel Jesu nicht würdig ist.33

Die Bestätigung des Glaubens ersetzt in Vers 52a zum einen das Heilungswort, zum anderen die Reaktion der Volksmenge. Der Glaube steht auch hier im Fokus der Perikope; für Markus ist der Bettler durch seine Orientierung ein Glaubender. Der Nachfolgegedanke des Markus wird in Vers 52d verdeutlicht. Der Bettler demonstriert seine Nachfolge Jesu. Jesu Nachfolge heißt „allerzeit so sehend zu bleiben, wie Bartimäus als der blinde Bettler sehend war.“34 Markus geht in dieser Geschichte sorgloser mit seinem Geheimnismotiv um, da für ihn die „messianische Offenbarung Jesu nicht isoliert betrachtet werden, sondern hier in Beziehung zum Kreuz gesehen werden kann.“35

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Evangelist Markus die ihm vorliegende Perikope am Anfang sowie am Ende überarbeitet hat, um das markinische Interesse am Nachfolgegedanken darzustellen. Anstelle einer Heilungsgeste steht in der Perikope die Feststellung Jesu, dass der Glaube Bartimäus gerettet hat. Der Blinde wird zum Nachfolger Jesu und somit zum vorbildlichen Jünger.

2.2.4. Gattungsbestimmung der vormarkinischen Überlieferung

Bei diesem Analyseschritt wird die Gattung der vorliegenden Perikope Mk 10, 46-52 bestimmt. Dabei wird Bezug auf die Formen der synoptischen Überlieferung nach R. Bultmann genommen.36

Die Perikope der Heilung des blinden Bartimäus lässt sich dem Erzählstoff zuordnen. Hierzu gehören nach Bultmann die Wundergschichten. Stützt man sich auf die Ergebnisse aus dem vorherigen Kapitel, ist die ursprüngliche Erzählung der Gattung Wundergeschichte zuzuordnen. Differenziert gesehen kann Mk 10, 46-52 als ein Heilungswunder angesehen werden. Die Wundergeschichte dient im Rahmen der urchristlichen Missionstätigkeit dazu, die Hoheit Jesu zu erweisen und die Konkurrenz zu unterdrücken. Dies wird durch Bultmann bestätig.37 Wundergeschichten sollten zum Glauben an Jesu animieren und bedienen sich daher einer Form der Werbung, die für die antike Welt üblich war.38 Unter Einbezug von Dschulnigg lassen sich Wunder als Ausdruck der umfassenden Heilssorge Jesu um die Menschen verstehen. Nach Dschulnigg heben Wundererzählungen aber „auch die christologische Macht und Hoheit Jesu hervor. Sie erweisen die rettende Kraft, die Jesus als dem vollendet Glaubenden eigen ist.“39 Jesus wirkt als Wundertäter jedoch nur dort, wo er glaubendem Vertrauen von in Not geratenen Menschen begegnet. „Wo Jesus keinen Glauben findet, wirkt er keine Wunder“40 und so kann er sagen: „Dein Glaube hat dich gerettet.“41 Für Conzelmann und Lindemann lässt sich der Begriff Wundergeschichte noch genauer definieren, denn „zu dieser Gruppe gehören nur solche Erzählungen, deren eigentlicher Inhalt das Wunder selber ist.“42 Der Höhepunkt der vorliegenden Perikope besteht nicht aus dem Wunder selbst, sondern aus dem daraus resultierenden Glauben. Somit ist die Mitteilung des Wunders, der Glaube, der eigentliche Zweck der Erzählung. Conzelmann und Lindemann bezeichnen diese Art der Wundererzählung genauer als Apophthegmata. Die Pointe liegt hier in dem Satz Geh hin, dein Glaube hat dich geheilt. Des Weiteren besitzen nach Conzelmann und Lindemann „die in den synoptischen Evangelien überlieferten Wundererzählungen (...) im allgemeinen einen typischen, relativ festen Aufbau.“43 Die Wundergeschichten lassen sich ihnen zufolge in die Exposition, die Vorbereitung, die Durchführung, die Demonstration und die Reaktion gliedern. Diese Gliederung findet man größtenteils auch in der vorliegenden Perikope Mk 10, 46-52 wieder.44 Schmithals betitelt die Wundergeschichte 10, 46-52 als einheitlich, „allerdings hat sie eine undeutliche Form.“45 Er geht noch weiter und behauptet, dass es auch nach Bultmann kaum möglich ist, eine „ursprüngliche, stilgemäß erzählende Wundergeschichte als Grundlage an zu erkennen“46. Des Weiteren kann man die ursprüngliche Wundergeschichte aufgrund ihrer Thematik genauer auch als Heilungswunder charakterisieren.47 Heilungswunder sind Wundergeschichten, in denen das Wunder aus einer Heilung besteht.

Die Perikope soll außerdem daraufhin analysiert werden, welchen Sitz sie im Leben der Gemeinde eingenommen hat. Der Gemeinde soll aufgezeigt werden, wozu der Glaube in der Lage ist, nämlich sie zu retten. Das Wunder lässt sich als lehrhaft angewandtes Wunder bezeichnen. Somit erfolgt die Lehre nach Markus in katechetischer Absicht.48 Markus möchte mit der Perikope 10, 46-52 ein Lehrbeispiel für die Gemeinde aufzeigen. Demnach lässt sich der Leidensweg Jesu nur begreifen, wenn man sich von Jesus die Augen öffnen lässt und ihm dann auf seinem Weg folgt.49

Abschließend kann festgehalten werden, dass es sich bei der Heilung des blinden Bartimäus um ein Heilungswunder handelt, dessen Höhepunkt nicht auf dem Wunder selbst, sondern auf dem Glauben des Bartimäus basiert.

2.2.5. Begriffsbestimmung bzw. religionsgeschichtliche Analyse

Im Folgenden werden Begriffe, die für die Heilung des blinden Bartimäus von großer Bedeutung erscheinen geschichtlich, als auch in Bezug auf die Perikope erklärt.

Die Heilungsgeschichte Mk 10, 46-52 unterscheidet sich von den übrigen Wundererzählungen des Markusevangeliums. Die Heilung wird nicht ausführlich dargestellt, sondern erfolgt durch ein Wort Jesu: Geh hin, dein Glaube hat dich geheilt! Das Heilungswort wird durch die Bestätigung des Glaubens ersetzt; ebenfalls ersetzt das Wort Jesu auch die Reaktion der Volksmenge. Hierdurch wird deutlich, dass die Wirksamkeit des Glaubens im Fokus der Perikope steht.

Bei den ausgewählten Begriffen handelt es sich um die Blindheit, den Glauben und das Vertrauen.

Bei dem ersten ausgewählten Begriff handelt es sich um die Blindheit. Die Bezeichnung blind wird in der Perikope mehrfach aufgegriffen und erscheint hinsichtlich der Häufigkeit und des Inhalts plausibel. In der Perikope Mk 10, 46-52 wird vier Mal von dem blinden Bartimäus gesprochen. Das Blindsein oder die Blindheit ist medizinisch gesehen eine Krankheit, bei der eine Sehbehinderung vorliegt. Hierbei kann das visuelle Wahrnehmungsvermögen lediglich eingeschränkt sein oder ganz fehlen. In den Evangelien bleibt das Krankheitsbild jedoch gänzlich unscharf.50 In der Perikope 10, 46-52 sowie in den Perikopen Mk 8,22-26 und Mk 10,46-52 werden die „Heilungsbedürftigen stereotypen als blind charakterisiert, ohne dass Details zur Art oder Ursache der Sehstörungen mitgeteilt würden.“51 Nach Zimmermann zählt die Blindheit im Alten Testament, zu den besonders schweren Krankheiten und wird direkt von Gott verhängt. „Wer hat dem Menschen den Mund gegeben und wer macht taub oder stumm, sehend oder blind? Doch wohl ich, der Herr! (Ex 4,11).“52 Hiermit geht einher, dass Gott jederzeit die Blindheit aufheben kann. In der Perikope bedeutet die Blindenheilung symbolisch die Öffnung der Augen, zum einen für die leibliche Gesundheit, zum anderen für den Glauben an Jesus.53 Bezogen auf die Perikope Mk 10, 46-52 ist Bartimäus ein Mann der seine Augen geschlossen hat; weitere Details erfährt man aus der Erzählung nicht. Der blinde Bartimäus ist jedoch nicht blind gegenüber Jesu und seinem sowie Gottes Wort.

Der Glaube gewinnt in der Perikope eine sehr große Bedeutung. Die Bezeichnung Glaube wird in der Perikope nur einmal aufgegriffen, erscheint hinsichtlich des Heilungswortes, das zugleich auch die Pointe der Geschichte enthält, als wichtige inhaltliche Aussage des Evangelisten. Aufgrund dessen nimmt Mk 10, 46-52 Züge einer Erzählung der Rettung aus dem Glauben an.

Allgemein wird der Glaube nahezu synonym mit Religion angewendet,54 das etwas für wahr halten als Glaube bezeichnet und ist eng mit der Treue und dem Vertrauen verbunden. Zu glauben heißt zunächst, mit allen Sinnen zu realisieren, dass der Mensch vor einem gnädigen Gott lebt. Gott bestimmt die Welt und das Leben der Menschen, ob man will oder nicht. Geschichtlich gesehen stellt der Glaube, gerade im Neuen Testament, die Ausdauer oder Geduld in schwierigen Situationen dar und wird zugleich als Gabe Gottes verstanden.55

Des Weiteren bedeutet Glaube, die Botschaft von Christus für wahr zu halten. Das Substantiv der Glaube kann Vertrauen, Vertrauenswürdigkeit, sowie Treue bedeuten. Bei dem Verb glauben geht es darum sich auf etwas zu verlassen, auf etwas zu vertrauen oder einer Überzeugung zu sein.56 Das Vertrauen in Gott gründet in dem, was er schon getan hat; ihm zu vertrauen heißt an ihn zu glauben.57 Der Glaube ist bei Markus im Mund Jesu, „d.h. der Glaube in all seinen Ausprägungen ist durchgängig auf die Person Jesu Christi bezogen.“58 In dieser Heilungsgeschichte erläutert Markus, was der Glaube bedeutet und wie Menschen zum Glauben geführt werden.59

Bezogen auf die Perikope könnte dies folgendes ausdrücken: die Gemeinde ist auf der Welt jeglichen Gefahren und Krankheiten ausgesetzt, vor denen sie durch den Glauben und das Vertrauen auf Gott geschützt ist. Nur der Glaube führt sie in das Reich Gottes.

[...]


1 Zimmermann, Heinrich: Neutestamentliche Methodenlehre. Darstellung der historischen Methode. Stuttgart 1982, S. 17.

2 Entnommen aus der Elberfelder Bibel, 2013, S. 1320.

3 Pesch, Rudolf: Das Markusevangelium. In: Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament, Band II/1, Herder, Freiburg im Br. A.a. 1976 (HThK), S. 36.

4 Vgl. Bayer, Hans F.: Das Evangelium des Markus. In: Historisch- Theologische Auslegung: Neues Testament, SCM Brockhaus, Witten/ Brunnen, Giessen 2008 (HTA), S.64-65.

5 Vgl. Ebd. S.32 ff. (ganzer Abschnitt)

6 Vgl. Dschulnigg, Peter: Das Markusevangelium, Stuttgart 2007, S. 287.

7 Vgl. Zimmermann, Ruben. Dormeyer Detlev: KOMPENDIUM der frühchristlichen Wundererzählung. Band I: Die Wunder Jesu, Gütersloh 2013, S. 360.

8 Vgl. Ebd., S. 360.

9 Vgl. Zimmermann, Ruben: KOMPENDIUM der frühchristlichen Wundererzählung, S. 360.

10 Vgl. Dschulnigg, Peter: Das Markusevangelium, S. 288.

11 Vgl. Kertelge: Die Wunder Jesu im Markusevangelium, München, S.180.

12 Vgl. Zimmermann, Ruben: Kompendium der frühchristlichen Wundererzählung, S. 360.

13 Vgl. Ebd., S. 360.

14 Vgl. Kertelge, Karl: Die Wunder Jesu im Markusevangelium. S. 180.

15 Vgl. Dschulnigg, Peter: Das Markusevangelium, S. 289.

16 Vgl. Kertelge, Karl: Die Wunder Jesu im Markusevangelium. S. 180.

17 Vgl. Zimmermann, Ruben: KOMPENDIUM der frühchristlichen Wundererzählung, S. 360.

18 Vgl. Zimmermann, Ruben: KOMPENDIUM der frühchristlichen Wundererzählung, S. 360.

19 Vgl. Gnilka, Joachim: Das Evangelium nach Markus. In: Evangelisch- Katholischer Kommentar zum Neuen Testament, Band II/2, Benziger u.a., Zürich [u.a.] 1979 (EKK), S. 109.

20 Vgl. K. Kertelge, Wunder Jesu im Markusevangelium, S.46.

21 Vgl. Ebd., S. 109.

22 Vgl. Gnilka, Joachim: Das Evangelium nach Markus, S. 108.

23 Vgl. Ebd., S. 108

24 Vgl. Ebd., S. 108.

25 Vgl. Schmithals, Walter: Das Evangelium nach Markus., S. 473.

26 Gnilka, Joachim: das Evangelium nach Markus, S. 108.

27 Ebd., S. 108.

28 Vgl., Ebd., S. 109.

29 Vgl. Ebd., S. 109.

30 Vgl., Ebd., S. 109.

31 Vgl. Gnilka, Joachim: Das Evangelium nach Markus, S. 110.

32 Vgl. Ebd., S. 111.

33 Vgl. Schmithals, Walter: Das Evangelium nach Markus. In: OTK Bd.1. Verlagshaus Mohn, Gütersloh 1979, S. 478.

34 Schmithals, Walter: Das Evangelium nach Markus, S. 477.

35 Gnilka, Joachim: Das Evangelium nach Markus, S. 112.

36 Conzelmann, Hans/ Lindemann, Andres: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, Tübingen 2004, S. 74-91.

37 Vgl. Balz. Exegestisches Wörterbuch zum Neuen Testament, BD.3, S. 271. „Wundergeschichten haben ihren ursprünglichen Sitz in der Missionspredigt“.

38 Vgl. B. Kollmann, NTL. Wundergeschichten, S.65.

39 Ebd., S. 40.

40 Ebd., S. 40.

41 Ebd., S. 40.

42 Conzelmann, Lindemann: Arbeitsbuch zum neuen Testament, S. 75.

43 Ebd., S.75.

44 Siehe 2.2.2.

45 Schmithals, Walter: Das Evangelium nach Markus. In: OTK Bd.1., Gütersloh 1979, S. 472.

46 Ebd., S 472.

47 Vgl. Kertelge, Karl: Die Wunder Jesu im Markusevangelium, S. 181.

48 Vgl. Ebd., S. 183.

49 Vgl. Ebd., S. 183.

50 Zimmermann, Ruben. Dormeyer Detlev: KOMPENDIUM der frühchristlichen Wundererzählung, S. 87.

51 Ebd., S. 88.

52 Ebd., S. 364.

53 Vgl. Ebd., S. 367.

54 Ritschl, Dietrich: Art. Glaube. In: Fahlbusch, Erwin (Hg.): Evangelisches Kirchenlexikon, Band II. Vandenhoeck & Ruprecht Verlag, Göttingen 1989, S.186.

55 Ebd., S. 190.

56 Vgl. Ebd., S. 187

57 Schnelle, Udo: Theologie des neuen Testaments. II. Auflage. Göttingen 2014, S.392.

58 Vgl. Ebd., S. 392.

59 Ebd., S 392.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten

Details

Titel
Die Heilung eines Blinden im Religionsunterricht der Grundschule. Exegese und Unterrichtsentwurf zu Mk 10, 46-52
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,3
Jahr
2015
Seiten
58
Katalognummer
V316969
ISBN (eBook)
9783668212824
ISBN (Buch)
9783668212831
Dateigröße
623 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
heilung, blinden, religionsunterricht, grundschule, exegese, unterrichtsentwurf
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Die Heilung eines Blinden im Religionsunterricht der Grundschule. Exegese und Unterrichtsentwurf zu Mk 10, 46-52, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316969

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