Repräsentationen der USA in Sonallah Ibrahims Roman "Der Prüfungsausschuss"


Hausarbeit, 2014

39 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Darstellung der Thematik, Zielsetzung und Vorgehensweise
1.2 Begriffe: „Repräsentation“, „Westen“, „arabische Literatur“
1.3 Rezeption und Forschungsstand

2 Analyse der Repräsentationen der USA in Der Prüfungsausschuss 7
2.1 Biographie des Autors
2.2 Quellen für die Repräsentationen der USA
2.3 Repräsentationen der USA in Der Prüfungsausschuss 11
2.4 Kurzer Vergleich mit Repräsentationen der USA in Amrikanli 29

3 Fazit
3.1 Ergebnis
3.2 Forschungsausblick

4 Literaturverzeichnis
4.1 Primärliteratur
4.2 Sekundärliteratur
4.2.1 Printmedien
4.2.2 Internet

1 Einleitung

1.1 Darstellung der Thematik, Zielsetzung und Vorgehensweise

„Gottes ist der Orient! Gottes ist der Okzident! Nord- und südliches Gelände ruht im Frieden seiner Hände.“[1]

Der Wunsch, der Westen und Osten mögen ein Miteinander bilden und in Frieden ruhen, hat sich nicht erfüllt. In Wirklichkeit sind es zwei Pole, die sich mehr abstoßen als anziehen. Bereits im frühen 19. Jahrhundert wurden der Okzident und der Orient durch Repräsentationen in der Literatur zueinander in Beziehung gesetzt. Berühmte deutsche Schriftsteller wie Wilhelm Hauff, Karl May und Johann Wolfgang von Goethe schrieben über den Orient. Und gegenwärtig beschäftigt die Beziehung zwischen Orient und Okzident die Gesellschaften auf beiden Seiten fortlaufend. Im Osten wird am Staatstheater in Kairo von dem Dramatiker Khaled al-Sawi ein Theaterstück aufgeführt, das den Einfluss amerikanischer Lebensweise, Kultur, Medien und Politik auf die arabische Welt zum Inhalt hat.[2] Im Westen befindet sich das im Jahr 2014 erschienene Buch des kürzlich verstorbenen Journalisten Peter Scholl-Latour mit dem Titel Der Fluch der bösen Tat. Das Scheitern des Westens im Orient [3] unter den zehn gegenwärtig meistverkauften Sachbüchern[4]. Der Titel steht in engem Zusammenhang mit den Repräsentationen der USA aus Sonallah Ibrahims Roman Der Prüfungsausschuss [5], die den Kern dieser Arbeit bilden. Das beweist die Aktualität der Thematik.

Doch worum geht es? Dies veranschaulicht die Darlegung der folgenden Begebenheit. Die Sowjets hatten zum Ziel, den afghanischen Präsidenten Amin zu vergiften. Ein Koch wurde dazu vom sowjetischen Geheimdienst in den Präsidentenpalast in Kabul eingeschleust und schüttete das Gift in ein Glas mit Coca-Cola. Das amerikanische Erfrischungsgetränk wurde zur Rettung des Präsidenten, da das Gift neutralisiert wurde und er dadurch nur eine leichte Vergiftung hatte.[6] An dieser Stelle wirft Coca-Cola mit seiner rettenden Wirkung ein positives Licht auf die USA als Produzent dieses Getränks.

Coca-Cola spielt auch in Der Prüfungsausschuss eine tragende Rolle. In Ibrahims Roman ist das Erfrischungsgetränk jedoch nicht das rettende Moment, sondern fungiert als Repräsentant für Kapitalismus und Ausbeutung.[7] Weiterhin kann Coca-Cola als eine Darstellung von Konsumzwang interpretiert werden. Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, Repräsentationen, wie die soeben genannte, herauszuarbeiten und in dieser Weise die Frage zu beantworten, welche Eigenschaften, Werte, Politik und Wirtschaftsweise den USA und den Amerikanern addiziert werden können. Dieses Sujet entstammt der übergeordneten Thematik Repräsentationen des Westens in der neueren arabischen Literatur, die in den Bereich der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Komparatistik einzuordnen ist. Dabei wird von einem ägyptischen Autor mithilfe eines ägyptischen Ich-Erzählers und dessen Beschreibungen und Erlebnissen ein Bild von den USA, einem fremden Land und einer fremden Kultur, gezeichnet. Der Ort des Geschehens ist dabei Ägypten. Das Fremde wird hier also vor dem Hintergrund des Eigenen (damit ist hier die Heimat des Autors gemeint) reflektiert. Es geht hierbei um „die Relation von Fremdheit und Vertrautheit […] Auto- und Heteroimage“[8], Termini des jungen Teilgebietes der Komparatistik, der komparatistischen Imagologie. [9]

Die Analyse erfolgt in Anlehnung an die von Corbineau-Hoffmann beschriebene Vorgehensweise, „die Frage zu stellen, auf welche Weise Images [hier: Repräsentationen] im Text gebildet werden und welche Funktion sie dort erfüllen.“[10] Miteinzubeziehen ist weiterhin „die Frage nach der Beziehung zwischen dem jeweiligen ‘Bild’ und der von ihm bezeichneten Realität.“[11] Das bedeutet, um die Repräsentationen zu bestimmen, werden zuerst die Textstellen und wenn möglich die stilistischen Mittel genannt. Danach erfolgt die eigene Interpretation dieser Repräsentationen anhand der Frage, was ausgesagt werden soll und auf welchen größeren Zusammenhang sie hinweisen könnten. Wenn möglich, werden die eigenen Interpretationen mit Zitaten aus der Sekundärliteratur belegt. In einem dritten Schritt wird mithilfe des Bezugs auf politische Ereignisse geprüft, ob die jeweilige Repräsentation der Realität entsprechen kann.

Die Analyse bildet den Hauptteil dieser Arbeit. Der Inhalt des Romans, der für das Verständnis der Analyse unabdingbar ist, wird vorausgesetzt und daher wird nachfolgend auf eine Inhaltsangabe verzichtet. Hingegen wird im Anschluss auf wichtige Begriffe sowie auf die Rezeption und den Forschungsstand eingegangen werden. Danach folgt die Analyse, die in einer ersten Phase mithilfe der Biographie des Autors und der Betrachtung möglicher Quellen für die Repräsentationen der USA das Eigene untersucht, um danach in einer zweiten Phase die Darstellungen der USA als das Fremde besser verstehen und einordnen zu können. Einige dieser Repräsentationen werden danach mit ausgewählten Darstellungen aus Ibrahims Roman Amrikanli in Zusammenhang gebracht, die nach Ibrahims Aufenthalt in den USA entstanden sind. Zuletzt folgt das Fazit mit dem Ergebnis und einem Forschungsausblick.

1.2 Begriffe: „Repräsentation“, „Westen“, „arabische Literatur“

Um Missverständnisse zu vermeiden, gilt es, Begriffe wie „Repräsentation“, „Westen“ sowie „arabische Literatur“ kurz zu erläutern.

Der Begriff „Repräsentation“ hat eine Vielzahl von Bedeutungen. Es kann sich beispielsweise um eine kollektive[12], mentale[13] oder soziale[14] Repräsentation handeln. In der vorliegenden Arbeit ist die Repräsentation im Sinne der geläufigen französischen „représentation“, die Darstellung [15] meint, zu verstehen. Sie ist abzugrenzen von verwandten Phänomenen wie Image, Stereotyp oder Klischee. Während Images sowohl als Vorstellungsbilder als auch Selbstdarstellungen[16] aufgefasst werden können, Stereotypen „kollektives Wissen“[17] bedeuten, und Klischees auf Vorurteilen beruhen, sind Darstellungen in der Literatur weitaus komplexer. Sie sind nicht wertefrei und können somit entweder positiv als auch negativ konnotiert sein. Weiterhin basieren Repräsentationen auf direkten Quellen wie zum Beispiel Reisen, persönlich miterlebten politischen und wirtschaftlichen Ereignissen und anderen autobiographischen Erfahrungen sowie auf indirekten Quellen wie der Literatur. Sie manifestieren sich in Form von literarischen Figuren, Orten, Ereignissen sowie Gegenständen und können mithilfe sprachlich-stilistischer Mittel hervorgehoben werden. Weiterhin sind Repräsentationen nicht zeitgebunden und können sich im Laufe der Zeit verändern.

Der „Westen“ ist ein Sammelbegriff und umfasst verschiedene Bedeutungen. Aus geographischer Sicht bezeichnet er Europa und die USA. Aus kultureller Sicht beschreibt er die früher christlich geprägte Kultur. Heute ist der Westen multikulturell geprägt ist und durch eine Religionsvielfalt gekennzeichnet. Darüber hinaus ist der Westen ein Wertesystem der abendländischen Werte wie beispielsweise Freiheit. Herausragende Bedeutung haben die Menschenrechte. Sieht man den Westen unter dem Aspekt der Erdölinteressen insbesondere der USA, kann der Westen auch Imperialismus bedeuten. Die Wirkung des Westens als Quelle einer neuen Weltanschauung und Ort einer beeindruckenden wirtschaftlichen Entwicklung kann „sowohl nützlich als auch gefährlich sein.“[18] Während in Werken anderer arabischer Schriftsteller „keine eindimensionale Sicht des Westens und seines Einflusses auf die arabische Welt“[19] zu finden ist, wird der Westen in Der Prüfungsausschuss und sein Einfluss auf Ägypten und andere arabische Länder kontinuierlich aus einer negativen Perspektive heraus betrachtet.

Laut der Komparatistischen Theorie gehören übersetzte Werke der Literatur der Zielsprache an.[20] Somit zählt die deutsche Übersetzung von Der Prüfungsausschuss zur deutschen Literatur. Doch wie ist das Original al-Lagna in die „arabische Literatur“ einzuordnen? Es macht durchaus Sinn, „von einer einheitlichen modernen arabischen Literatur zu sprechen. Darüber hinaus gibt es regionale Dimensionen und Facetten, die es erlauben, vom ‘ägyptischen Roman’ […] zu reden.“[21] Die Gattung Roman, zu der al-Lagna zählt, ist eine westliche Literaturform, die von arabischen Schriftstellern wie Ibrahim übernommen wurde.[22] Darüber hinaus ist für Ibrahim die enge Verflechtung mit der Politik ein wichtiges Charakteristikum arabischer Literatur.[23]

1.3 Rezeption und Forschungsstand

Für nicht-arabischsprachige Leser gestaltet sich die Rezeption von Ibrahims Werken bis heute schwierig und kann nur eingeschränkt erfolgen. Hartmut Fähndrich teilt Ibrahims Werke in die Hauptkategorien Übersetzungen, Jugendbücher und Romane ein.[24] Daneben gibt es noch einige Drehbücher und Erzählungen. Besonders hervorzuheben sind Ibrahims Romane Tilkal-rā’iha (Jener Geruch), Nadjmat Aghustus (Auguststern), al-Lagna (Der Prüfungsausschuss), Bairut, Bairut sowie Dhāt (Selbst), Sharaf (Ehre), Warda, Amrikanli und Stealth, die in die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch oder Deutsch übersetzt worden sind. Die Romane Sharaf und Amrikanli liegen beispielsweise ausschließlich in französischer und Stealth in englischer Sprache vor. Der Prüfungsausschuss steht als Einziger in allen vier soeben genannten Sprachen zur Verfügung und ist zudem der einzige Roman von Ibrahim, der in deutscher Übersetzung vorliegt.

„Der Einfluss westlicher Literatur auf die arabischen Autoren war zu Beginn so stark, dass viele Werke der zeitgenössischen arabischen Literatur wie Nachahmungen von Werken westlicher Autoren wirkten.“[25] Der Prüfungsausschuss wird tatsächlich aufgrund der absurden Situation, in der sich der Protagonist befindet, schnell von Lesern und Kritikern als kafkaesk bezeichnet. Die Ähnlichkeit seines Werkes mit Kafkas Der Prozess lehnt Ibrahim jedoch ab, da man, um in dieser Weise schreiben zu können, nur Erfahrungen mit der ägyptischen Staatsbürokratie, gemacht haben müsse.[26]

Der Prüfungsausschuss beschäftigt sich jedoch nicht nur mit der ägyptischen Staatsbürokratie sondern wird in der Forschung hauptsächlich mit der Globalisierung und dem westlichen Kapitalismus in Verbindung gebracht. Der kritische Umgang mit der Globalisierung könne in zwei Weisen erfolgen: Entweder mit „Widerstand gegen die als Überfremdung erlebten kulturellen Einflüsse“[27] oder dem Erkenntnis der Chancen der Globalisierung. Sonallah Ibrahims Roman Der Prüfungsausschuss stehe für „die erste Form des Umgangs mit Globalisierung, die defensive Form also, die Globalisierung als Bedrohung durch die übertriebene Verwestlichung, als ‘Mc Donaldisierung’ versteht.“[28] Er weise auf „internationale Kapitalverflechtungen“[29] hin und fordere den Leser auf, aktiv zu werden, denn er sei auch ein

Appell, gegen die herrschende Klasse Position zu beziehen, sich ihrer Verschleierungstaktik nicht zu unterwerfen, sondern ein kritisches politisches Bewusstsein zu bewahren, Zusammenhänge –wie die Verbindung des ‘Herrn Doktor’ zur herrschenden Machtelite und zum Coca-Cola- Konzern- zu durchschauen, Widerstand zu leisten und Missstände nicht einfach zu tolerieren.[30]

Für den Erkenntnisstand ist vor allem Stephan Guth[31] von Bedeutung, der sich unter anderem mit der Thematik dieser Arbeit auseinandersetzt und beispielsweise in Der Prüfungsausschuss die Darstellung einer „passiven, konsumorientierten Infitah -Gesellschaft“[32] sieht.

2 Analyse der Repräsentationen der USA in Der Prüfungsausschuss

2.1 Biographie des Autors

Der ägyptische Schriftsteller Sonallah Ibrahim wollte nie Schriftsteller werden, sondern ein politischer Aktivist. Doch während eines Gefängnisaufenthaltes „faßte er den Entschluß, Schriftsteller zu werden“. „I never intended to be a writer. I wanted to become a political activist. […] I had imagined that literature was a waste of time […] Ironically it was in prison, under the worst possible circumstances, that I realised the compulsion to write.“[33] Er musste jedoch seinen Wunsch, politisch tätig zu sein, nicht für die Schriftstellerei aufgeben, da die arabische Literatur einem keine Wahl lasse, die Politik zu umgehen: „The problem with Arabic literature in general is that it is thoroughly bound up with politics because politics is ever-present in Arab lives.“[34]

Sonallah Ibrahim wurde 1937 in Kairo geboren. Seine Mutter war eine aus armen Verhältnissen stammende Krankenschwester und sein Vater ein hoher Beamter aus der oberen Mittelschicht.[35] 1952 nahm er das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität von Kairo auf, das er nach vier Jahren ohne Abschluss beendete. Anstatt auf das Studium konzentrierte sich Ibrahim vielmehr auf journalistische und vor allem politische Aktivitäten und wurde 1959 aufgrund seiner kommunistischen Einstellung im Rahmen einer Anti-Links-Kampagne des Präsidenten Nasser von einem Militärgericht zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Nach fünfeinhalb Jahren wurde er aber zusammen mit vielen anderen Inhaftierten dank einer Generalamnestie entlassen.[36] In einem Alter von zweiundzwanzig Jahren im Gefängnis zu sitzen sei eine grausame aber reiche Erfahrung gewesen, erzählte Ibrahim in einem Interview.[37] Nach der Entlassung verdiente er sich zuerst seinen Lebensunterhalt als Übersetzer und Buchhändler.[38] Im Jahr 1966 begann Ibrahim als Korrespondent für die ägyptische Nachrichtenagentur MENA (Middle East News Agency) zu arbeiten und sein erstes Buch The smell of it wurde veröffentlicht.[39] Ende der 60er Jahre wechselte er nach einem kurzen Aufenthalt in Beirut in die staatliche Nachrichtenagentur der DDR nach Ost- Berlin. In dieser Zeit hörte er die Musik von Johann Sebastian Bach, die ihn von einer schweren Depression geheilt habe, wie er Samir Nasr in einem Gespräch anvertraute.[40] Drei Jahre später erhielt Ibrahim ein Stipendium, das ihm ermöglichte, an der Filmhochschule in Moskau Kinematographie zu studieren.[41] 1974 kehrte Ibrahim nach Kairo zurück und heiratete. Er arbeitete noch eine kurze Zeit für einen Verlag und widmete sich dann ausschließlich dem Schreiben. Seine Satire Der Prüfungsausschuss, die Grundlage der vorliegenden Arbeit, erschien 1981. 1998 lebte Ibrahim sieben Monate in den USA und unterrichtete Literatur an der Universität Berkeley in Kalifornien.[42] Auf der Grundlage seiner dort gemachten Erfahrungen verfasste Ibrahim den Roman Amrikanli, der 2003 veröffentlicht wurde. In demselben Jahr lehnte er „den (hochdotierten) Preis des ägyptischen Kultusministeriums für den besten arabischen Roman“[43] ab, da „ [d]er Regierung […] die Glaubwürdigkeit zur Verleihung eines solchen Preises in Anbetracht der Tatsache [fehle], daß sie das amerikanische Hegemoniestreben in der Region […], und Korruption und Verschlechterung des Lebensstandards in Ägypten toleriere.“[44] Damit wurde Ibrahim zum Symbol des Widerstands gegen das Mubarak-Regime. Als ein Jahr später die arabischen Länder als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert wurden, wurde Ibrahim mit dem Ibn-Rushd-Preis ausgezeichnet. In diesem Rahmen hielt er eine Rede am Goethe-Institut in Berlin,[45] in der er Stellung zu internationalen Konzernen, der Globalisierung und darüber, „wie die Weltmacht Amerika ihre Hand auf Iraks Öl [legt] während das palästinensische Volk in aller Öffentlichkeit weiter vernichtet wird“[46] nahm. Auch im Prüfungsausschuss setzt er den Ich-Erzähler einer Konfrontation mit der Weltmacht USA, der Globalisierung und Großkonzernen aus.

[...]


[1] Johann Wolfgang von Goethe: West-Östlicher Divan. Stuttgart 1819. S. 9.

[2] Vgl. Mara Naaman: America Undone: Sonallah Ibrahim`s Intra-Imperial Investigations. Kairo 2006. S. 71- 93. S. 71. Im folgenden Text zitiert mit: Naaman 2006.

[3] Dieses Buch gehört nicht der wissenschaftlichen Literatur an, zählt jedoch zu den Sachbüchern und stellt somit für den Abgleich von Ibrahims Repräsentationen mit der Realität eine angemessene Quelle dar.

[4] Vgl.Spiegel-Bestsellerliste.http://www.spiegel.de/kultur/spiegel-bestseller-hardcover-a-458991.html (21.03.2015).

[5] Die Grundlage für die Analyse der Repräsentationen bildet die 1993 erschienene erste Auflage der 1987 verfassten deutschen Übersetzung von Hartmut Fähndrich: Sonallah Ibrahim: Der Prüfungsausschuss. Übersetzt und herausgegeben von Hartmut Fähndrich. Basel 1993. Im folgenden Text zitiert mit: Ibrahim 1993.

[6] Vgl. 1979. Der Afghanistankrieg verändert die Welt. R.: Gulya Mirzoeva. F: Arte F. 2014. 11.11.2014. 58 Min. http://www.arte.tv/guide/de/051143-000/1979-der-afghanistan-krieg-veraendert-die-welt (02.03.2015).

[7] „Die großkapitalistische Ökonomie ist die alles vorantreibende und alles bestimmende, dabei das Volk ausbeutende und unterdrückende, Kraft.“ (Vgl. Stephan Guth: Zeugen einer Endzeit. Fünf Schriftsteller zum Umbruch in der ägyptischen Gesellschaft nach 1970. Berlin 1992. S. 114-149. S. 128. Im folgenden Text zitiert mit: Guth 1992).

[8] Angelika Corbineau-Hoffmann: Einführung in die Komparatistik. Berlin 2000. S. 172. Im folgenden Text zitiert mit: Corbineau-Hoffmann 2000.

[9] Ebd., S. 171-185.

[10] Ebd., S. 183.

[11] Ebd., S. 184.

[12] Emile Durkheim: Individuelle und kollektive Vorstellungen. In: Soziologie und Philosophie. Hrsg. von E. Durkheim. Frankfurt a. M. 1976. S. 45-83.

[13] Olav Krämer: Denken erzählen. Repräsentationen des Intellekts bei Robert Musil und Paul Valéry. Berlin 2009. S. 28.

[14] Tarek el Sehity/Erich Kirchler: Soziale Repräsenationen (Vorstellungen). Social representations. In: Handbuch der Sozialpsychologie und Kommunikationspsychologie. Hrsg. von Hans W. Bierhoff/Dieter Frey. Göttingen 2006. S. 486.

[15] Ebd.

[16] Hans D. Mummendey: Selbstdarstellung. Die Präsentation der eigenen Person. In: Handbuch der Sozialpsychologie und Kommunikationspsychologie. Hrsg. von Hans W. Bierhoff/Dieter Frey. Göttingen 2006. S. 50.

[17] Corbineau-Hoffmann 2000: 185.

[18] Hartmut Fähndrich: Aspekte des Westens in Werken der modernen arabischen Literatur. In: Fiktion des Fremden. Erkundung kultureller Grenzen in Literatur und Publizistik. Hrsg. von Dietrich Harth. Frankfurt 1994. S. 303- 317. S. 316. (Im folgenden Text zitiert mit: Fähndrich 1994).

[19] Ebd.

[20] Vgl. Carmen Gomez Garcia: Harry…Heinrich…Henri…Heine. Deutscher, Jude, Europäer. Berlin 2008. S. 424.

[21] Abdo Abboud: Auf der Suche nach den Lesern. Grundzüge und Probleme der modernen arabischen Literatur. In: Die Araber im 21. Jahrhundert. Politik, Gesellschaft, Kultur. Hrsg. von Thorsten G. Schneiders. Berlin 2013. 285-296. S. 286. Im folgenden Text zitiert mit Abboud 2013.

[22] Vgl. ebd.

[23] Youssef Rakha: The smell of dissent. In: Al-Ahram Weekly on-line, 27.11.2003. http://weekly.ahram.org.eg/2003/666/cu1.htm (07.06.2014). Im folgenden Text zitiert mit: Rakha 2003.

[24] Vgl. Ibrahim 1993: 209.

[25] Abboud 2013: 286.

[26] Vgl. Atef Botros: Josef K. und seine arabischen Söhne. Kafkas Werk als Paradigma der modernen arabischen Literatur. In: Neue Züricher Zeitung, 05.06.2010. http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/literatur/josef-k-und seine-arabischen-soehne-1.5914579 (07.06.2014).

[27] Andreas Pflitsch: Literatur und Globalisierung. Anpassung und Widerstand im arabischen Roman. In: Der Bürger im Staat. Islam und Globalisierung. Heft 2/3. LpB. 2003. S.146-150. S. 146. Im folgenden Text zitiert mit: Pflitsch 2003.

[28] Ebd.

[29] Karam Khella: Sonallah Ibrahim und sein Ausschuß. Eine Erzählung und ihre Erklärung . Hamburg 1995. S. 9.

[30] Andrea Haist: „Diese Realität ist fürchterlich“. In: Arabische Literatur, postmodern. Hrsg. von Angelika Neuwirth. München 2004. 122-135. S. 129. Im folgenden Text zitiert mit: Haist 2004.

[31] Stephan Guth: Zeugen einer Endzeit. Fünf Schriftsteller zum Umbruch in der ägyptischen Gesellschaft nach 1970. Berlin 1992. S. 114-149. Im folgenden Text zitiert mit: Guth 1992.

[32] Ebd., S. 147.

[33] Rhaka 2003.

[34] Ebd.

[35] Vgl. ebd.

[36] Vgl. ebd.

[37] Vgl. ebd.

[38] Vgl. ebd.

[39] Vgl. Ulrike Stehli-Werbeck: Laudatio zur Verleihung des Ibn Rushed-Preises für Freies Denken an Sonallah Ibrahim. Berlin 26. November 2004. http://www.ibn-rushd.org/Deutsch/Laudatio-D-04.html (03.10.2014). Im folgenden Text zitiert mit: Stehli-Werbeck 2004.

[40] Vgl. Samir Nasr: Sonallah Ibrahim und ich. In: RRB. Kulturradio, 04.10. 2013. http://www.kulturradio.de/programm/ hoerspiel/ sonallah-ibrahim-und-ich.html (07.06.2014). Im folgenden Text zitiert mit: Nasr 2013.

[41] Vgl. Stehli-Werbeck 2004.

[42] Vgl. ebd.

[43] Vgl. ebd..

[44] Vgl. ebd.

[45] Youssef Hijazi: Sonallah Ibrahim: „Eine Art von Wahrheit!“. Qantara 2004. http://de.qantara.de/inhalt/sonallah-ibrahim-eine-art-von-wahrheit (07.06.2014). Im folgenden Text zitiert mit: Hijazi 2004. Ibrahims Rede kann eingesehen werden unter: Sonallah Ibrahim: Eine Art von Ehrlichkeit. Rede am Goethe-Institut in Berlin. 26.11.2004.http://www.ibn-rushd.org/Deutsch/Rede-D-04.html (07.06.2014).

[46] Ebd.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
Repräsentationen der USA in Sonallah Ibrahims Roman "Der Prüfungsausschuss"
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
39
Katalognummer
V316976
ISBN (eBook)
9783668164024
ISBN (Buch)
9783668164031
Dateigröße
640 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
repräsentationen, sonallah, ibrahims, roman, prüfungsausschuss
Arbeit zitieren
Friederike Aminy (Autor), 2014, Repräsentationen der USA in Sonallah Ibrahims Roman "Der Prüfungsausschuss", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316976

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