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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Überblick Finanzierungsarten
3. Innenfinanzierung
3.1 Finanzierung durch Umsatzerlöse
3.1.1 Selbstfinanzierung
3.1.1.1 Offene Selbstfinanzierung
3.1.1.2 Stille Selbstfinanzierung
3.1.1.3 Beurteilung
3.1.2 Finanzierung durch Abschreibungen
3.1.3 Finanzierung durch Pensionsrückstellungen
3.2 Finanzierung durch sonstige Kapitalfreisetzung
4. Außenfinanzierung
4.1 Finanzierungsphasen eines Unternehmens
4.2 Eigenfinanzierung
4.2.1 Beteiligungsfinanzierung
4.2.2 Beteiligungsfinanzierung Emissionsfähige Unternehmen
4.2.3 Nicht Emissionsfähige Unternehmen
4.2.3.1 Private Equity und Venture Capital
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht verschiedene Finanzierungsformen von Unternehmen, wobei ein besonderer Fokus auf der Eigenfinanzierung liegt. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen liquide Mittel generieren können, ohne dabei zwangsläufig auf klassische Kreditfinanzierungen zurückgreifen zu müssen, und dabei die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methoden zu beleuchten.
- Systematisierung der Finanzierungsarten nach Kapitalherkunft
- Analyse der Innenfinanzierung durch Umsatzerlöse und Rückstellungen
- Untersuchung von Möglichkeiten der Kapitalfreisetzung
- Betrachtung der Eigenfinanzierung in verschiedenen Unternehmensphasen
- Erläuterung von Beteiligungsfinanzierung, Private Equity und Venture Capital
Auszug aus dem Buch
3.1.1.2 Stille Selbstfinanzierung
„Die stille Selbstfinanzierung erfolgt durch Einbehaltung nicht ausgewiesenen Gewinns. Der Gewinnausweis wird durch bewusste bilanzpolitische Maßnahmen verringert, wodurch stille Reserven entstehen. Da die stillen Reserven erst bei ihrer Auflösung der Ertrags- bzw. Körperschaftssteuer unterliegen, erfolgt die stille Selbstfinanzierung aus noch unversteuertem Gewinn.“
Entstehen können solche stillen Reserven durch Unterbewertung der Verbindlichkeiten auf der Passiva oder durch eine Überbewertung der Vermögensgegenständer auf der Aktiva. Dies kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass auf Anlagevermögen zu hohe Abschreibungen vorgenommen werden oder das Umlaufvermögen mit zu niedrigen Herstellungskostet bewertet werden. Zusätzlich können auch auf der Passiva bewusste stille Reserven durch Rechnungsrückstellungsposten oder zu hohe Rückstellungen gebildet werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der Kapitalbeschaffung und stellt die Relevanz von Liquidität, Rentabilität und Sicherheit für Finanzierungsentscheidungen im Kontext der Unternehmensfinanzierung dar.
2. Überblick Finanzierungsarten: Dieses Kapitel systematisiert Finanzierungsformen nach verschiedenen Kriterien, insbesondere der Kapitalherkunft, und unterscheidet zwischen Außen- und Innenfinanzierung sowie Eigen- und Fremdkapital.
3. Innenfinanzierung: Hier werden Finanzierungsmöglichkeiten aus dem betrieblichen Umsatzprozess erläutert, wobei auf die Selbstfinanzierung, Abschreibungsgegenwerte und Pensionsrückstellungen als interne Kapitalquellen eingegangen wird.
4. Außenfinanzierung: Dieses Kapitel behandelt die Kapitalzuführung von externen Geldgebern mit Fokus auf der Beteiligungsfinanzierung, gegliedert nach verschiedenen Unternehmensphasen und Emissionsfähigkeit.
5. Fazit: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit, das Eigenkapital zur Sicherung der Liquidität und Unabhängigkeit – insbesondere vor dem Hintergrund von Basel II – zu stärken.
Schlüsselwörter
Eigenfinanzierung, Innenfinanzierung, Außenfinanzierung, Kapitalbeschaffung, Liquidität, Selbstfinanzierung, Abschreibungen, Pensionsrückstellungen, Beteiligungsfinanzierung, Private Equity, Venture Capital, Bilanzpolitik, stille Reserven, Kapitalfreisetzung, Basel II
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung mit einem speziellen Fokus auf die Eigenfinanzierung.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen die Innenfinanzierung (u.a. Selbstfinanzierung, Abschreibungen) und die Außenfinanzierung (u.a. Beteiligungsfinanzierung, Venture Capital).
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, einen breiten Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten zu geben und aufzuzeigen, wie Unternehmen ohne klassische Kreditaufnahme liquide Mittel generieren können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und Systematisierung der gängigen Finanzierungstheorien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden detailliert die verschiedenen Finanzierungsarten, deren Wirkungsweisen und Vor- und Nachteile sowie die Auswirkungen auf die Bilanz erläutert.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die wichtigsten Begriffe sind Eigenfinanzierung, Innenfinanzierung, Liquidität, Kapitalfreisetzung und Beteiligungsfinanzierung.
Wie entsteht eine stille Selbstfinanzierung?
Sie entsteht durch bewusste bilanzpolitische Maßnahmen, die den ausgewiesenen Gewinn verringern und dadurch stille Reserven bilden, welche erst bei ihrer Auflösung versteuert werden.
Welche Bedeutung haben Pensionsrückstellungen für die Finanzierung?
Sie bieten einen Finanzierungseffekt, da zwischen der Bildung der Rückstellung während der Beschäftigungsdauer und der tatsächlichen Auszahlung an den Arbeitnehmer eine Zeitdifferenz besteht.
Wie unterscheiden sich Private Equity und Venture Capital?
Venture Capital ist eine Teilmenge von Private Equity, die speziell für junge, wachstumsstarke Unternehmen mit hohem Risiko eingesetzt wird, oft verbunden mit Beratungsleistungen.
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- Andrej Schwarz (Autor), 2016, Kapitalbeschaffung von Unternehmen. Überblick der Finanzierungsformen mit besonderer Betrachtung der Eigenfinanzierung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317102