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Internationale Markteintrittsstrategien und Timingstrategien vom Lebensmitteldiscounter Aldi (-Nord und -Süd)

Titre: Internationale Markteintrittsstrategien und Timingstrategien vom Lebensmitteldiscounter Aldi (-Nord und -Süd)

Dossier / Travail , 2015 , 16 Pages , Note: 94 von 100 Punkten

Autor:in: Laura Brüß (Auteur)

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Aufgrund wachsender Internationalisierung und zunehmendem internationalen und nationalen Konkurrenzdruck sind Lebensmittelhändler vermehrt gefordert, ihre Handelsaktivitäten mit unterschiedlichen Maßnahmen, wie beispielsweise der absatzbezogenen Internationalisierung, auf internationale Märke zu fokussieren.

Bei der absatzbezogenen Internationalisierung deutscher Einzelhandelsunternehmen erzielt das Einsetzen des Betriebstyps Lebensmittel-Discountermarktes eine erhöhte Erfolgsquote zur Erschließung von Auslandsmärkten. Die Marktführer haben sich auf dieses Marktsegment spezialisiert und handeln mit Fachwissen und langjähriger Erfahrung. Discountmärkte sind aufgrund ihres hohen Sättigungsgrads im Inland und dem damit begrenzten extensiven Wachstum auf die Expansion angewiesen.

Die Unternehmensgruppe Aldi, welches in die Schwestergesellschaften Aldi-Nord und Aldi-Süd unterteilt sind, zählt in diesem Zusammenhang zu den erfolgreichsten deutschen international tätigen Discounterunternehmen. Die Schwestergesellschaften sind kooperativ freundschaftlich verbunden und sprechen sich bei grundlegenden Entscheidungen ab, sind jedoch zwei rechtlich selbstständige, finanziell und organisatorisch unabhängige Gesellschaften. Aldi zählt zu den Pionieren, die das Discounterprinzip in Deutschland etablierten.

Welche Unterschiede gibt es bei den Markteintritts- und Timingstrategien des Lebensmitteldiscounters Aldi seit Beginn der Internationalisierung 1967 und welche Marktposition besitzt Aldi bis heute in den eingetretenen Märkten?

In der vorliegenden Ausarbeitung werden zu Beginn grundlegende Begrifflichkeiten erklärt und anschließend beleuchtet, welche Markteintrittsstrategien es bei der Erweiterung des internationalen Netzwerkes gab. Anschließend wird analysiert, welche Positionen Aldi in den eingetretenen Märkten einnimmt und welche Timingstrategien sie verwenden. Im Anschluss wird auf die Problematiken eingegangen, die bei der Erschließung des amerikanischen Marktes entstanden sind und verglichen mit der Erschließung des österreichischen Marktes. Aus den erarbeiteten Ergebnissen wird ein Fazit gezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflichkeiten

2.1 Internationalisierung

2.2 Discounter

2.3 Markteintrittsstrategien

3. Markteintrittsstrategien von Aldi im Zeitvergleich

4. Timingstrategien und Problematiken

4.1 Timingstrategien und Marktposition

4.2 USA

4.3 Vergleich USA und Österreich

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die internationalen Markteintritts- und Timingstrategien des Lebensmitteldiscounters Aldi. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Unterschiede in den Strategien seit Beginn der Internationalisierung im Jahr 1967 bestehen und welche Marktposition das Unternehmen heute in den jeweiligen Ländern einnimmt.

  • Internationalisierungsprozesse im Lebensmitteleinzelhandel
  • Differenzierung zwischen Hard- und Soft-Discountern
  • Klassifizierung und Anwendung von Markteintrittsstrategien
  • Analyse der Pionier- gegenüber der Folger-Strategie
  • Vergleich der Markterschließung (Fallbeispiele USA und Österreich)

Auszug aus dem Buch

4.1 Timingstrategien und Marktposition

Neben der gewählten Markteintrittsstrategie spielt der Markteintrittszeitpunkt eine wichtige Rolle. Hierbei wird zwischen Pionier-, Frühe-Folger- und Späte-Folger Strategie unterschieden. (Meffert, Burmann, Kirchgeorg, 2000, 406)

Pioniere treten mit ihrem Produkt oder Konzept als Erste in einen Markt ein und haben eine temporäre Monopolstellung. Es lassen sich preispolitische Spielräume und die Zeit bis um Eintritt der Konkurrenz nutzen, um das interne Netz zu vergrößern (Meffert, Burmann, Kirchgeorg, 2000, 406). Ferner können sie frühzeitig ein Know-How entwickeln und Wettbewerbsbarrieren für die Konkurrenz aufbauen, wie beispielsweise sich lukrative Standorte und Vertriebswege zu sichern, Lieferanten an sich zu binden oder Industriestandards zu setzen. (Meffert, Burmann, Kirchgeorg, 2000, 406-408) Risiken sind Ungewissheit über die Nachfrageentwicklung der Konsumenten, hohe Kosten der Markterschließung und folglich das Risiko des Misserfolges, da niemand bisher mit dem Produkt in den Markt eingetreten ist. (Meffert, Burmann, Kirchgeorg, 2000, 409)

Frühe-Folger treten mit geringem Zeitabstand zu Pionieren in einen Markt ein und können die Fehler der Pioniere ausnutzen um sich selbst eine starke Marktposition zu erarbeiten. Sie setzen sich auch einem geringerem Risiko aus, da Fehler der Pioniere vermieden werden können und die Marktpositionen noch nicht gänzlich verteilt sind. (Meffert, Burmann, Kirchgeorg., 2000, 408) Nachteile dieser Strategie sind der Verzicht auf Pioniergewinne und Markteintrittsbarrieren des Pioniers.

Der Späte-Folger tritt erst in den Markt ein, wenn die stärkste Marktdynamik vorbei ist, um so einen geringeren Markterschließungsaufwand zu erreichen. Große Defizite sind die Imagenachteile gegenüber den etablierten Konkurrenten und höhere Markteintrittsbarrieren durch das schon bestehende Marktgefüge (Meffert, Burmann, Kirchgeorg, 2000, 406-409)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Konkurrenzdruck im Lebensmitteleinzelhandel und führt in die Unternehmensgruppe Aldi als Pionier des Discounter-Prinzips ein.

2. Begrifflichkeiten: Hier werden theoretische Grundlagen zu Internationalisierung, Discounter-Modellen und verschiedenen Formen von Markteintrittsstrategien definiert.

3. Markteintrittsstrategien von Aldi im Zeitvergleich: Dieses Kapitel analysiert, wie Aldi durch Tochtergesellschaften neue Märkte erschließt und welche zeitliche Entwicklung die Expansion nahm.

4. Timingstrategien und Problematiken: Untersuchung der verschiedenen Timing-Strategien (Pionier vs. Folger) sowie eine vergleichende Betrachtung der Markteintrittsprobleme in den USA und Österreich.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Internationalisierungsstrategie von Aldi und Ausblick auf zukünftige Herausforderungen durch den zunehmenden Wettbewerb.

Schlüsselwörter

Aldi, Internationalisierung, Lebensmitteldiscounter, Markteintrittsstrategie, Timingstrategie, Pionier, Folger, Tochtergesellschaften, Akquisition, Expansion, Marktposition, Einzelhandel, Handelsmanagement, Handelsaktivitäten, Discountermodell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Strategien, mit denen der Lebensmitteldiscounter Aldi in internationale Märkte eingetreten ist und wie sich diese Markteintritte über die Zeit verändert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung von Internationalisierungsmaßnahmen, der Auswahl von Markteintrittsstrategien (z.B. Akquisition oder Gründung von Tochtergesellschaften) sowie der Bedeutung des Markteintrittszeitpunkts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, Unterschiede in den Markteintritts- und Timingstrategien seit 1967 aufzudecken und zu bewerten, welche Marktposition Aldi heute in den erschlossenen Märkten innehat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich von Fallbeispielen, um die strategische Vorgehensweise von Aldi systematisch darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsdefinitionen, eine historische Untersuchung der Aldi-Markteintrittsstrategien und eine detaillierte Timing-Analyse mit Ländervergleichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Internationalisierung, Markteintrittsstrategie, Pionier-Strategie, Discounter und Marktexpansion.

Welche spezifischen Probleme traten beim Markteintritt in den USA auf?

Aldi stieß in den USA auf kulturelle Herausforderungen, insbesondere durch das gewohnte "One-Stop-Shopping" der amerikanischen Konsumenten und negative Presse aufgrund von Hygienemängeln in einem Zentrallager.

Wie unterscheidet sich der Markteintritt in Österreich von dem in den USA?

Während in Österreich die Übernahme der Hofer-Kette kulturell problemlos integriert werden konnte, führten bei der US-Expansion kulturelle Differenzen und andere Erwartungen an den Service zu größeren Etablierungsschwierigkeiten.

Warum wird im Fazit von einer "Intransparenz" gesprochen?

Die Autoren weisen darauf hin, dass die Informationsbeschaffung durch Aldi aufgrund fehlender öffentlicher Daten zu Filialzahlen oder spezifischen Umsatzzahlen erschwert wurde.

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Résumé des informations

Titre
Internationale Markteintrittsstrategien und Timingstrategien vom Lebensmitteldiscounter Aldi (-Nord und -Süd)
Université
Cologne Business School Köln
Note
94 von 100 Punkten
Auteur
Laura Brüß (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
16
N° de catalogue
V317138
ISBN (ebook)
9783668162549
ISBN (Livre)
9783668162556
Langue
allemand
mots-clé
Markteintrittsstrategie Timingstrategie Aldi TraderJoe´s Aldi-Nord Aldi-Süd
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Laura Brüß (Auteur), 2015, Internationale Markteintrittsstrategien und Timingstrategien vom Lebensmitteldiscounter Aldi (-Nord und -Süd), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317138
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Extrait de  16  pages
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