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Wie gelingt Preußen die Modernisierung von Staat und Gesellschaft? (Oberstufe, Geschichte)

Titel: Wie gelingt Preußen die Modernisierung von Staat und Gesellschaft? (Oberstufe, Geschichte)

Unterrichtsentwurf , 2015 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Julia Wagner (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Erkenntnislernziel: Die SuS erkennen die Preußischen Reformen als Reaktion auf die napoleonische Eroberungs- und Expansionspolitik und schlussfolgern, dass sie für die Modernisierung Preußens und die Befreiung von den rückständigen Verhältnissen notwendig waren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Lernziele

2. Geplanter Stundenverlauf

3. Geplantes Tafelbild

4. Sachanalyse

5. Didaktische Analyse

6. Methodische Analyse

7. Quellen- und Literaturverzeichnis

8. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit thematisiert die preußischen Reformen (1807–1812) als notwendige Modernisierungsreaktion auf die napoleonische Expansionspolitik und die damit verbundene existenzielle Krise des preußischen Staates nach der Niederlage bei Jena und Auerstedt.

  • Politische und gesellschaftliche Ausgangslage Preußens 1806
  • Die Notwendigkeit staatlicher Reformen „von oben“
  • Analyse zentraler Reformbereiche (Agrar, Militär, Städte, Bildung, Juden)
  • Methodik der geschichtlichen Aufarbeitung im Unterricht
  • Bedeutung der Reformen für die Entwicklung zum modernen Staatsbürger

Auszug aus dem Buch

4. Sachanalyse

In den vorangegangenen Stunden wurde die Gründung des Rheinbundes und die Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation behandelt. Die letzte Stunde endete mit der Schlacht bei Jena und Auerstedt 14.10.1806. Mit dieser Niederlage steht Preußen vor der unmittelbaren Notwendigkeit zur Modernisierung, um nicht in die Bedeutungslosigkeit herabzusinken. Nach dem Zusammenbruch von 1806 befanden sich die Landwirtschaft, das Gewerbe und der Handel in einem beklagenswerten Zustand. Diesen folgte der militärische und der ökonomische Niedergang. Dies bewirkt in Preußen eine umfassende Reformpolitik. Die Reformer konnten sich jedoch nicht auf eine Volksbewegung stützen, vielmehr musste die Maßnahmen angeordnet werden.

Den Auftakt zu den Reformen bildete die Ernennung des Freiherrn vom Stein zum leitenden Minister in Preußen am 30. September 1807. In der kurzen 13-monatigen Amtszeit setzte Stein grundlegende Reformen durch, bevor er von Napoleon am 24. November 1808 entlassen wurde. Zu den Reformen, die Stein verabschiedete, zählen die Städtereform mit der der Gedanke der Selbstverwaltung zum Ausdruck gebracht wurde. Die Städteordnung basierte auf dem Prinzip der kommunalen Selbstständigkeit. Das Bürgerrecht konnte jeder erhalten unabhängig von der Zugehörigkeit zu einem Stand oder einer Zunft. Das aktive Wahlrecht war an einen geringen Zensus, das passive an Grundbesitz geknüpft. Am Widerstand des Adels scheiterte schließlich die Ausdehnung der kommunalen Selbstverwaltung auf die Landgemeinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lernziele: Definition der Erkenntnis- und Feinlernziele für die Schülerinnen und Schüler bezüglich der preußischen Reformen.

2. Geplanter Stundenverlauf: Detaillierte Darstellung des zeitlichen Ablaufs der Unterrichtseinheit inklusive Phasen, Inhalten und Medieneinsatz.

3. Geplantes Tafelbild: Visualisierung der Reforminhalte und ihrer Akteure als zentrales Ergebnissicherungselement für den Unterricht.

4. Sachanalyse: Wissenschaftliche Einordnung der preußischen Reformpolitik als direkte Konsequenz aus der militärischen Niederlage von 1806.

5. Didaktische Analyse: Begründung der Themenwahl für den Lehrplan der Oberstufe und Reflexion der Gegenwarts- sowie Zukunftsbedeutung der Reformen.

6. Methodische Analyse: Beschreibung und Begründung der methodischen Vorgehensweise, insbesondere der arbeitsteiligen Gruppenarbeit und der Diskussionsphasen.

7. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primärquellen und Sekundärliteratur zur Erarbeitung der Thematik.

8. Anhang: Bereitstellung der Quellentexte (M1-M4) zur direkten Verwendung im Unterricht.

Schlüsselwörter

Preußische Reformen, Napoleon, Stein, Hardenberg, Bauernbefreiung, Städtereform, Militärreform, Bildungsreform, Judenemanzipation, Preußen, Modernisierung, Schlacht bei Jena und Auerstedt, Staatsbürger, 1807, 19. Jahrhundert

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwirft ein Unterrichtskonzept zur Behandlung der preußischen Reformen zwischen 1807 und 1812 im gymnasialen Geschichtsunterricht der Oberstufe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die politische Zwangslage Preußens nach 1806, die verschiedenen Reformschritte (Agrar, Militär, Bildung etc.) und deren Bedeutung für die Modernisierung des Staates.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, Schülern die Notwendigkeit der Reformen als Reaktion auf die napoleonische Herrschaft und als Weg zur Befreiung aus rückständigen gesellschaftlichen Strukturen zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenbasierte, problemorientierte Unterrichtsmethodik angewandt, die durch historische Sachanalyse und didaktische Reduktion gestützt ist.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Sachanalyse der Reformen sowie die methodische und didaktische Aufbereitung für den Unterrichtsgebrauch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Preußische Reformen, Modernisierung, Stein und Hardenberg sowie die historischen Eckpunkte um 1806 bis 1812 definieren.

Welche Reformen stehen laut Tafelbild im Zentrum der Analyse?

Es werden das Oktoberedikt, die Militär-, Städte- und Bildungsreform sowie die Judenemanzipation explizit hervorgehoben.

Warum wurde laut methodischer Analyse eine Gruppenarbeit gewählt?

Die arbeitsteilige Gruppenarbeit wurde gewählt, um die Schüler aktiv einzubinden und eine bloße Aufzählung der Neuerungen durch den Lehrer zu vermeiden, was das Interesse der Lernenden steigern soll.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie gelingt Preußen die Modernisierung von Staat und Gesellschaft? (Oberstufe, Geschichte)
Note
2,7
Autor
Julia Wagner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
14
Katalognummer
V317214
ISBN (eBook)
9783668165441
ISBN (Buch)
9783668165458
Sprache
Deutsch
Schlagworte
preußen modernisierung staat gesellschaft oberstufe geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Wagner (Autor:in), 2015, Wie gelingt Preußen die Modernisierung von Staat und Gesellschaft? (Oberstufe, Geschichte), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317214
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Leseprobe aus  14  Seiten
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