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Sexismus im Hip Hop. Wie äußert sich Sexismus im deutschen Rap?

Titre: Sexismus im Hip Hop. Wie äußert sich Sexismus im deutschen Rap?

Thèse de Bachelor , 2015 , 72 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sören Mandel (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Deutschrap boomt. Ein Blick in die Charts zeigt, dass deutschsprachiger Rap die Top 100 Album-Charts zu einem nicht unwesentlichen Teil mitbestimmt. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll das Thema Sexismus im HipHop behandelt werden. Speziell geht es um die Frage, ob und wie sich Sexismus innerhalb der Szene unterscheidet.

Hierzu wird eine Unterscheidung zwischen ‚gutem‘, also gesellschaftlich anerkanntem, und ‚schlechtem‘, also gesellschaftlich nicht anerkanntem, Rap vorgenommen. Letzterer ist für sein hohes Vorkommen an sexistischen Ausdrücken bekannt. In der Folge könnte man darauf schließen, dass diese im so genannten ‚guten‘ nicht im selben Ausmaß vorkommen.

Hierzu wird HipHop zunächst als Kulturform erörtert. Daraufhin beschäftigt sich der Autor mit Sexismus und geschlechtsspezifischen Rollenbildern, um deutlich zu machen, welche Aspekte hier besonders beachtet werden müssen. Anschließend sollen diese beiden Themen zusammengeführt werden.

Nach der Aufarbeitung des bisherigen Forschungsstandes wird mit Hilfe der Sequenzanalyse jeweils ein Songtext von Vertretern der beiden Gruppen untersucht, um derart herauszufinden, ob und wie Sexismus sich hier jeweils manifestiert. Hier zeigt sich, dass Sexismus nicht nur im so titulierten ‚schlechten‘, sondern auch im ‚guten‘ Rap existiert – wenn auch in anderer Form: Im ‚schlechten‘ Rap offenbart sich Sexismus insbesondere durch die Begrifflichkeiten, während er im ‚guten‘ eher in der Narration zu finden und damit weniger offensichtlich ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. HipHop

2.1. Begriffserklärung: Jugendkultur

2.2. Geschichte und Charakter des HipHop

2.2.1. Die Entstehung des HipHop

2.2.2. Die 4 Elemente

2.2.3. Der Aufstieg des HipHop

2.2.4. HipHop in Deutschland

2.3. ‚Guter‘ Rap - ‚Schlechter‘ Rap

2.4. Zwischenfazit: HipHop

3. Sexismus

3.1. Begriffserklärung: Gender

3.2. weibliche und männliche Rollenbilder

3.3. Begriffserklärung: Sexismus

3.4. Zwischefazit: Sexismus

4. Sexismus und Rollenbilder im Rap

4.1. Homosexualität

4.2. Die Rolle der Rapperinnen

4.3. Zwischenfazit: Sexismus und Rollenbilder im Rap

5. Forschungsfrage

6. Methode: Sequenzanalyse

7. Vergleich zweier Songtexte

7.1. Shindy - Venedig

7.2. Cro - Easy

7.3. Interpretation der Ergebnisse

8. Fazit

9. Interviewauszüge

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern sich sexistische Tendenzen innerhalb verschiedener Subgenres des deutschen Raps unterscheiden. Dabei wird der Forschungsfrage nachgegangen, ob eine Unterteilung in „guten“ (gesellschaftlich anerkannten) und „schlechten“ (gesellschaftlich abgelehnten) Rap valide ist, um die Ausprägung von Sexismus und geschlechtsspezifischen Rollenbildern zu analysieren.

  • Kulturhistorische Einordnung von HipHop als Jugendkultur.
  • Theoretische Fundierung von Gender-Konzepten und Sexismus-Definitionen.
  • Analyse der geschlechtsspezifischen Rollenbilder und Homophobie im Rap.
  • Empirischer Vergleich von Songtexten mittels Sequenzanalyse nach Oevermann.
  • Untersuchung von Diskursen über „guten“ versus „schlechten“ Rap.

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Die Entstehung des HipHop

Begonnen hat die Entwicklung des HipHop in dem New York der 70er. Genauer gesagt war es im Stadtteil Bronx, der zu großen Teilen von einer afroamerikanischen Bevölkerung bewohnt wurde und ärmer, als beispielsweise Manhatten war.

Aufgrund mangelnder finanzieller Möglichkeiten war es dem Großteil der schwarzen Jugendlichen in der Bronx verwehrt, in die teuren Diskotheken zu gelangen. Da Not bekanntermaßen erfinderisch macht und der Wunsch nach Musik und Tanz vorhanden war, fingen die Jugendlichen an, „in Hinterhöfen, verlassenen Fabrikhallen und im Sommer am liebsten im Park“ (Androutsopoulos 2003: 140) sogenannte Block Partys zu feiern. Hierzu brachten die DJs ihre Soundsysteme mit, der benötigte Strom konnte vom öffentlichen Stromnetz abgezapft werden und schon konnte ausgelassen eine Party gefeiert werden. (vgl. Androutsopoulos 2003: 140)

Die Musik, die gespielt wurde, war ähnlich, wie in den Clubs, also größtenteils Disco und Funk, doch kristallisierte sich heraus, dass es ganz bestimmte, nur kurz andauernde Passagen waren, die dem Publikum am meisten zusagten: Die Breaks. Ein Break zeichnet sich dadurch aus, dass meist nur das Schlagzeug und eventuell noch der Bass spielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsrelevanz durch die Unterscheidung von Rap-Formen in der Gesellschaft.

2. HipHop: Historische Aufarbeitung der Entstehung von HipHop in den USA bis zur Entwicklung in Deutschland und Erläuterung der „vier Elemente“.

3. Sexismus: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Gender-Begriff, sozialen Rollenbildern und verschiedenen Dimensionen von Sexismus.

4. Sexismus und Rollenbilder im Rap: Analyse des Forschungsstandes zur Darstellung von Geschlechterrollen und Homophobie im musikalischen Kontext.

5. Forschungsfrage: Herleitung der Fragestellung zur Untersuchung sexistischer Unterschiede zwischen „guten“ und „schlechten“ Rap-Formen.

6. Methode: Sequenzanalyse: Darstellung der methodischen Vorgehensweise der objektiven Hermeneutik zur Untersuchung der Songtexte.

7. Vergleich zweier Songtexte: Anwendung der Methode auf ausgewählte Titel von Shindy und Cro inklusive Interpretation.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich der Unterschiede in der Darstellung von Frauen im Rap.

Schlüsselwörter

HipHop, Rap, Sexismus, Gender, Rollenbilder, Gangsta Rap, Battle Rap, Sequenzanalyse, Männlichkeit, Frauenbild, Homophobie, Musik, Jugendkultur, Authentizität, Diskurs

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ausprägung von Sexismus in verschiedenen Formen des deutschen Raps.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben HipHop als Kulturform stehen Gender-Theorien, sexistische Stereotype und die Analyse von Rollenbildern im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob sich „guter“ und „schlechter“ Rap in Bezug auf Sexismus unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Sequenzanalyse aus der objektiven Hermeneutik nach Ulrich Oevermann.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der HipHop-Szene und Gendertheorie sowie eine empirische Textanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sexismus, Rap, Gender, Rollenbilder und Sequenzanalyse beschreiben.

Welche Rolle spielt die „Realness“ im HipHop?

Authentizität bzw. „Realness“ ist ein zentrales Stilmittel im HipHop, das oft die Grenze zwischen Rolle und Selbst verwischt.

Wie unterscheidet sich „guter“ von „schlechtem“ Rap laut der Autorin?

Die Unterscheidung basiert primär auf gesellschaftlicher Akzeptanz und der Verwendung von expliziter Vulgarität in den Texten.

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Résumé des informations

Titre
Sexismus im Hip Hop. Wie äußert sich Sexismus im deutschen Rap?
Université
University of Koblenz-Landau
Note
1,7
Auteur
Sören Mandel (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
72
N° de catalogue
V317274
ISBN (ebook)
9783668203310
ISBN (Livre)
9783946458586
Langue
allemand
mots-clé
Sexismus HipHop Rap Deutschrap Identität Sequenzanalyse Hip Hop Genderthematik Gender Frauen Gangsta Analyse Songtext
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sören Mandel (Auteur), 2015, Sexismus im Hip Hop. Wie äußert sich Sexismus im deutschen Rap?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317274
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