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Das Projekt Weltethos. Ideen für die Unterrichtsgestaltung

Titre: Das Projekt Weltethos. Ideen für die Unterrichtsgestaltung

Exposé (Elaboration) , 2007 , 13 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Rebecca Weber (Auteur)

Didactique - Théologie, Pédagogie de Religion
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Im vorliegenden Referat geht es um die theologische und fachdidaktische Diskussion des vom Theologen Hans Küng geprägten Begriffes "Projekt Weltethos". Was bedeutet "Weltethos", welche Grundgedanken stecken hinter dieser Idee und wie lässt sich die Thematik fachdidaktisch im Unterricht der Sekundarstufe 2 umsetzen?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Das Projekt Weltethos

2. Hans Küng fasst das Ziel bzw. das Programm eines solchen Weltethos unter der Parole „Planetarische Verantwortung“ zusammen

3. Worum geht es in dieser Erklärung?

4. Dabei gelten 2 Grundprinzipien

4.1 1) Das Prinzip der Humanität

4.2 2) Prinzip der Reziprozität: entspricht der Goldenen Regel, die in ähnlicher Form in allen Religionen existiert

5. Die Goldene Regel in den Weltreligionen

6. Diskussionspunkte

7. Das Multimedia-Projekt „Spurensuche“

8. Das „Projekt Weltethos“ in der Schule

9. Wie kann das „Projekt Weltethos“ also in der Schule umgesetzt werden?

10. Diskussion

11. Weitere Ideen zur Umsetzung des „Projekt Weltethos“ in der Sek II

11.1 1) Öffnung der Schule

11.2 Straßenumfrage

11.3 2) Rollenspiele

11.4 Interaktionsspiel «Bafa Bafa»

11.5 3) Arbeit mit Texten

11.6 Zeitungsanalyse

11.7 4) Projektarbeit

12. Klassenübergreifendes Schulprojekt

Zielsetzung und Themen

Das Ziel der Arbeit ist die Erläuterung und didaktische Aufbereitung des von Hans Küng initiierten Projekts Weltethos, um die Notwendigkeit eines globalen Grundkonsenses an Werten für ein friedliches Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Vision des Weltethos-Projekts
  • Die "Erklärung zum Weltethos" und ihre zentralen Prinzipien
  • Die Rolle der Weltreligionen im interreligiösen Dialog
  • Methodische Ansätze zur Vermittlung des Weltethos im Schulunterricht
  • Förderung von interkultureller und interreligiöser Kompetenz

Auszug aus dem Buch

Die Goldene Regel in den Weltreligionen

„Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen,

die für einen selbst unannehmbar ist.

Das ist das Wesen der Moral.“

(Hinduismus: Mahabharata)

„Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist,

soll es auch nicht für ihn (sc. den Mitmenschen) sein;

und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich

für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten?“

(Buddha)

„Was du selbst nicht wünschst,

das tue auch nicht anderen Menschen an.“

(Konfuzius)

„Tue nicht anderen,

was du nicht willst, dass sie dir tun.“

(Rabbi Hillel)

„Alles, was ihr wollt,

dass euch die Menschen t u n ,

das tut ihr ihnen ebenso.“

(Jesus)

„Niemand von euch ist ein gläubiger Mensch,

solange er nicht seinem Bruder wünscht,

was er sich selber wünscht.“

(Muhammad)

„Ich bin niemandem gegenüber fremd,

und niemand ist mir fremd. Wahrlich, ich bin allen ein Freund.“

(Sikhismus)

„Wenn du auf Gerechtigkeit siehst,

dann wähle für deinen Nächsten,

was du für dich selbst wählst.“

(Bahá’u’lláh)

Zusammenfassung der Kapitel

Das Projekt Weltethos: Einführung in die Idee von Hans Küng, dass ein gemeinsamer ethischer Grundkonsens zwischen den Religionen für den Weltfrieden unerlässlich ist.

Hans Küng fasst das Ziel bzw. das Programm eines solchen Weltethos unter der Parole „Planetarische Verantwortung“ zusammen: Erläuterung der Verantwortungsethik als Zukunftsstrategie für eine humane Weltgesellschaft.

Worum geht es in dieser Erklärung?: Klärung der Zielsetzung der Weltethos-Erklärung als Minimalkonsens für eine globalisierte Gesellschaft, der auch für Atheisten akzeptabel ist.

Dabei gelten 2 Grundprinzipien: Vorstellung der beiden Kernsäulen, dem Prinzip der Humanität und dem Prinzip der Reziprozität.

Die Goldene Regel in den Weltreligionen: Aufzeigen der gemeinsamen moralischen Grundlage in den verschiedenen Weltreligionen durch Zitate.

Diskussionspunkte: Sammlung kritischer Fragen zur Reflexion über das Projekt.

Das Multimedia-Projekt „Spurensuche“: Vorstellung der ergänzenden Materialien wie Film, Buch und CD-ROM zur Vertiefung.

Das „Projekt Weltethos“ in der Schule: Begründung, warum Schulen Orte des interkulturellen und interreligiösen Lernens sein sollten.

Wie kann das „Projekt Weltethos“ also in der Schule umgesetzt werden?: Analyse zur Glaubwürdigkeit und pädagogischen Relevanz des Themas in der Sekundarstufe II.

Diskussion: Reflexion über die methodische Umsetzung und fächerübergreifende Ansätze.

Weitere Ideen zur Umsetzung des „Projekt Weltethos“ in der Sek II: Konkrete methodische Vorschläge wie Straßenumfragen, Rollenspiele und Textanalysen.

Klassenübergreifendes Schulprojekt: Überlegungen zur Entwicklung eines schulinternen Ethos durch Debatten.

Schlüsselwörter

Weltethos, Hans Küng, Weltreligionen, Frieden, Interreligiöser Dialog, Humanität, Reziprozität, Planetarische Verantwortung, Religion, Ethik, Schule, Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Werte, Zusammenleben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem „Projekt Weltethos“, das einen wertebasierten Grundkonsens zwischen den Weltreligionen anstrebt, um globale Herausforderungen wie Gewalt und Armut zu überwinden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Notwendigkeit ethischer Maßstäbe in der Weltpolitik, die interreligiöse Verständigung sowie die didaktische Vermittlung dieser Inhalte im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Weltethos als Vision für ein friedliches Zusammenleben in einer multikulturellen Weltgesellschaft fungieren und durch handlungsorientierte Lehrmethoden in der Schule vermittelt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Literatur von Hans Küng sowie auf praxisorientierte pädagogische Konzepte und Methoden zur unterrichtlichen Umsetzung, wie Rollenspiele und Diskussionsrunden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Weltethos, die Darstellung der Goldene Regel in den Weltreligionen und praktische Anleitungen für den Unterricht, etwa durch das Projekt „Spurensuche“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Weltethos, Humanität, Reziprozität, interreligiöser Dialog und planetarische Verantwortung.

Was unterscheidet das „Projekt Weltethos“ von einer neuen Weltreligion?

Das Projekt Weltethos ist keine neue Religion oder Ideologie, sondern ein notwendiger Grundkonsens über gemeinsame Werte, der von Anhängern aller Religionen sowie von Atheisten geteilt werden kann.

Warum spielt die Schule eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung des Weltethos?

Die Schule ist ein Ort, an dem Menschen verschiedener Kulturen und Religionen aufeinandertreffen, was sie zum idealen Lernort für interreligiöse Kompetenz und den bewussten Umgang mit Fremdheit macht.

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Résumé des informations

Titre
Das Projekt Weltethos. Ideen für die Unterrichtsgestaltung
Université
University of Marburg  (Katholisch-Theologisches Seminar)
Cours
Fachdidaktik
Note
1,0
Auteur
Rebecca Weber (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
13
N° de catalogue
V317575
ISBN (ebook)
9783668176287
ISBN (Livre)
9783668176294
Langue
allemand
mots-clé
projekt weltethos ideen unterrichtsgestaltung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Rebecca Weber (Auteur), 2007, Das Projekt Weltethos. Ideen für die Unterrichtsgestaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317575
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Extrait de  13  pages
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