Im Rahmen dieser Hausarbeit zum Thema Freizeit möchten wir uns einer spe-ziellen Bevölkerungsgruppe und ihrer Freizeitgestaltung auseinandersetzen: Mit den Studierenden. Da eine umfangreiche Betrachtung der Freizeit von Studie-renden generell den üblichen Rahmen einer Hausarbeit sprengen würde, möchten wir im Folgenden den Fokus der Betrachtung auf eine Gestaltungs-möglichkeit legen: Den Fernsehkonsum. Wie lange gucken Studierende durch-schnittlich Fernsehen pro Tag? Werden bestimmte Sendeformate bevorzugt gesehen, etwa Dokumentationen oder Politische Sendungen? Gibt es bezüglich der Präferenzen Unterschiede zwischen unterschiedlichen Fachbereichen? Gibt es auch Präferenzen bezüglich der einzelnen Sender? Weiterhin werden wir uns mit der Frage beschäftigen, ob sich die Studierenden beim Fernsehen langweilen oder sich nebenbei mit anderen Dingen beschäftigen wie bügeln oder lesen.
Um ausreichend Daten für einen Einblick erheben zu können, haben wir be-schlossen, in unserer Hausarbeit das Fernsehverhalten Hamburger Studieren-der zu untersuchen.
Von Interesse ist dies zum einen, weil es wenig bis keine Literatur zu dem Fernsehverhalten von Studierenden gibt. Die heutigen Studierenden gehören weitestgehend der so genannten Fernsehgeneration an, d.h., sie sind mit dem Fernsehen aufgewachsen. Zu dieser Generation werden in Deutschland in der Regel all diejenigen gezählt, die nach 1966 geboren worden sind. Allerdings lässt sich der Begriff nicht eindeutig zeitlich abgrenzen. Die Zugehörigkeit der Studierenden zur Fernsehgeneration stellt einen wichtigen Punkt für die Aus-wahl unseres Hausarbeitsthemas dar, da im allgemeinen von einer höheren Af-finität der Angehörigen der Generation zum Fernsehen ausgegangen wird , was damit gleichzusetzen ist, dass das Fernsehen in dieser Generation eine große Rolle bei der Freizeitgestaltung spielen könnte.
Weiterhin ist der Fernsehkonsum Studierender für uns von Interesse, weil wir uns selbst zu dieser Gruppe zählen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Beschreibung der Methode
2.1 Die Hypothesen
2.2 Der Fragebogen
3 Fehlerquellen in der Methode
4 Vorstellung der Ergebnisse
4.1 Bevorzugen Studierende unterschiedlicher Fachgebiete auch unterschiedliche Sendeformate?
4.2 Hat das Fernsehen für die Studenten eher Unterhaltungs- oder Informationscharakter?
4.3 Haben Studenten Lieblingssendungen?
4.4 Welche Sender werden von den Studierenden bevorzugt?
4.5 Wie lange sieht ein Student täglich Fernsehen?
4.6 Wird während der Werbepausen von den Studierenden umgeschaltet?
4.7 Haben Studierende beim Fernsehen Langeweile?
4.8 Beschäftigen sich Studierende beim Fernsehen mit anderen Dingen?
4.9 Haben Studierende in ihrer Freizeit Langeweile und fühlen sie sich auch einsam?
5 Interpretation der Ergebnisse
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Seminararbeit untersucht das Fernsehverhalten von Hamburger Studierenden, um Erkenntnisse über ihre Freizeitgestaltung zu gewinnen. Das primäre Ziel ist es, den Fernsehkonsum dieser spezifischen Bevölkerungsgruppe zu analysieren, Präferenzen hinsichtlich Sendeformaten und Sendern zu prüfen sowie den Unterhaltungs- versus Informationscharakter des Mediums im Kontext des studentischen Alltags zu evaluieren.
- Analyse des studentischen Fernsehkonsums und Senderpräferenzen
- Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Studienfach und Sendeformaten
- Evaluation der Bedeutung des Fernsehens als Unterhaltungs- oder Informationsmedium
- Erfassung des Verhaltens während Werbepausen und parallelen Beschäftigungen
- Betrachtung von Langeweile und Einsamkeit im Kontext der Freizeitgestaltung
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung
Im Rahmen dieser Hausarbeit zum Thema Freizeit möchten wir uns einer speziellen Bevölkerungsgruppe und ihrer Freizeitgestaltung auseinandersetzen: Mit den Studierenden. Da eine umfangreiche Betrachtung der Freizeit von Studierenden generell den üblichen Rahmen einer Hausarbeit sprengen würde, möchten wir im Folgenden den Fokus der Betrachtung auf eine Gestaltungsmöglichkeit legen: Den Fernsehkonsum. Wie lange gucken Studierende durchschnittlich Fernsehen pro Tag?
Werden bestimmte Sendeformate bevorzugt gesehen, etwa Dokumentationen oder Politische Sendungen? Gibt es bezüglich der Präferenzen Unterschiede zwischen unterschiedlichen Fachbereichen? Gibt es auch Präferenzen bezüglich der einzelnen Sender? Weiterhin werden wir uns mit der Frage beschäftigen, ob sich die Studierenden beim Fernsehen langweilen oder sich nebenbei mit anderen Dingen beschäftigen wie bügeln oder lesen.
Um ausreichend Daten für einen Einblick erheben zu können, haben wir beschlossen, in unserer Hausarbeit das Fernsehverhalten Hamburger Studieren-der zu untersuchen. Von Interesse ist dies zum einen, weil es wenig bis keine Literatur zu dem Fernsehverhalten von Studierenden gibt. Die heutigen Studierenden gehören weitestgehend der so genannten Fernsehgeneration an, d.h., sie sind mit dem Fernsehen aufgewachsen. Zu dieser Generation werden in Deutschland in der Regel all diejenigen gezählt, die nach 1966 geboren worden sind. Allerdings lässt sich der Begriff nicht eindeutig zeitlich abgrenzen. Die Zugehörigkeit der Studierenden zur Fernsehgeneration stellt einen wichtigen Punkt für die Auswahl unseres Hausarbeitsthemas dar, da im allgemeinen von einer höheren Affinität der Angehörigen der Generation zum Fernsehen ausgegangen wird , was damit gleichzusetzen ist, dass das Fernsehen in dieser Generation eine große Rolle bei der Freizeitgestaltung spielen könnte.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsziel, die Untersuchungsgruppe der Hamburger Studierenden und den Fokus auf den Fernsehkonsum als Freizeitaktivität.
2 Beschreibung der Methode: Hier werden die Hypothesenbildung, die Erhebungsmethode mittels mündlicher Befragung von 101 Studierenden und die statistische Auswertung über SPSS dargelegt.
3 Fehlerquellen in der Methode: Dieses Kapitel kritisiert die mangelnde Repräsentativität, potenzielle Antwortverzerrungen durch die Interview-Situation sowie Probleme bei der Einschätzung von Durchschnittswerten durch die Befragten.
4 Vorstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden präsentiert, wobei insbesondere die Senderpräferenzen, die Konsumdauer, das Zapping-Verhalten und das parallele Erledigen anderer Tätigkeiten analysiert werden.
5 Interpretation der Ergebnisse: Das letzte inhaltliche Kapitel setzt die erhobenen Daten in Kontext, bestätigt die Unterhaltungsfunktion des Fernsehens und diskutiert den Zusammenhang zwischen Studienbelastung und Freizeitverhalten.
Schlüsselwörter
Fernsehverhalten, Studierende, Freizeitgestaltung, Medienkonsum, Unterhaltungsmedium, Senderpräferenz, Sendeformate, Fernsehgeneration, empirische Untersuchung, zappen, Freizeit, Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Hamburger Studierende, Mediennutzung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Fernsehverhalten von Studierenden in Hamburg und analysiert, wie diese spezifische Bevölkerungsgruppe ihre Freizeit vor dem Bildschirm gestaltet.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Sendeformate, Senderpräferenzen, die tägliche Konsumdauer, das Verhalten während der Werbung sowie der allgemeine Unterhaltungs- oder Informationswert des Fernsehens für Studierende.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Untersuchung aufzuzeigen, wie Studierende das Fernsehen in ihren Alltag integrieren und ob es signifikante Unterschiede zwischen verschiedenen Fachrichtungen gibt.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Autoren nutzten eine mündliche Befragung mittels eines strukturierten Fragebogens bei 101 Studierenden auf dem Campus, deren Ergebnisse anschließend mit dem Programm SPSS ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil präsentiert die detaillierten Ergebnisse der Befragung, gegliedert nach Fragestellungen zu Sendeformaten, Lieblingssendungen, Senderbevorzugungen und dem Verhalten während des Fernsehkonsums.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Fernsehverhalten, Studierende, Freizeitgestaltung, Medienkonsum, Unterhaltungsmedium und Senderpräferenz.
Gibt es Unterschiede im Fernsehkonsum je nach Studienfach?
Die Untersuchung zeigt, dass Studierende naturwissenschaftlicher Fächer und der Medizin tendenziell weniger Fernsehen schauen, was vermutlich auf den höheren Zeitaufwand durch Laborarbeiten zurückzuführen ist.
Wie bewerten die Studierenden das Fernsehen als Informationsmedium?
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das Fernsehen von den Studierenden primär als Unterhaltungsinstrument und weniger als Informationsquelle genutzt wird, da für Informationen andere Medien wie das Internet bevorzugt werden.
- Quote paper
- Björn Pamperien (Author), Jessica Bleifuß (Author), 2004, Das Fernsehverhalten von Hamburger Studenten - eine empirische Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31777