Im Zeitalter der Globalisierung und der Internationalisierung wird der Faktor Technik zunehmend wichtiger. Gerade in Europa, Asien und den USA wird Technik groß geschrieben, da dort viele der namhaftesten Unternehmen der Technikindustrie ihren Stammsitz haben. Die Globalisierung hat in dieser Hinsicht durchaus Vor- und Nachteile. So können einerseits Waren schneller transportiert werden und ein länderübergreifender Handel wird damit leichter und schneller realisiert, andererseits jedoch geht damit auch eine drastische Umweltbelastung einher.
Deshalb gilt es in der Technologieindustrie neue Trends und Lösungen zu kreieren, um diesen Belastungen entgegen zu steuern. Die Siemens AG strebt als einer der weltweit größten Technologiekonzerne danach, Technik in Verbindung mit Nachhaltigkeit zu fördern und umzusetzen. Deshalb hat der Konzern in seinem Jahresbericht 2013 den Nachhaltigkeitsbericht integriert, welcher die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ziele sowie Maßnahmen des Unternehmens aufzeigt.
Doch welche Ziele und Maßnahmen umfasst das Nachhaltigkeitsprogramm der Siemens AG? Mit diesem Thema beschäftigt sich die folgende Hausarbeit. Es werden Aspakte der einzelnen Themenfelder behandelt sowie durchgeführte Maßnahmen des Unternehmens dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Begriffserklärung Nachhaltigkeit
3 Firmenprofil der Siemens AG
4 Nachhaltigkeitsmanagement Siemens
4.1 Nachhaltigkeitsprogramm
4.2 Materialitätsmatrix
4.2.1 Innovation
4.2.2 Kunden und Portfolio
4.2.3 Compliance
4.2.4 Umweltschutz
4.2.5 Gesundheitsmanagement
4.2.6 Sicherheit
4.2.7 Mitarbeiter
4.2.8 Lieferanten
4.2.9 Corporate Citizenship
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Nachhaltigkeitsprogramm der Siemens AG, um aufzuzeigen, welche wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ziele der Konzern verfolgt und mit welchen konkreten Maßnahmen diese umgesetzt werden.
- Grundlagen und Definitionen des Nachhaltigkeitsbegriffs
- Struktur des Nachhaltigkeitsmanagements bei Siemens
- Analyse der Materialitätsmatrix und zentraler Handlungsfelder
- Umsetzungsbeispiele in den Bereichen Innovation, Umweltschutz und Compliance
Auszug aus dem Buch
4.2.1 Innovation
Das Themenfeld Innovation ist bei Siemens eng verbunden mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung (FuE). In diesem Bereich wurden drei Zentrale Schwerpunkte für das Geschäftsjahr 2013 festgelegt. Zum einen will sich der Konzern eine langfristige Zukunftssicherheit bewahren und seine technologische Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Zum anderen soll die Allokation der FuE-Ressourcen optimiert werden. Um diese Schwerpunkte zu erreichen, sind sowohl Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten in den Sektoren (Energy, Healthcare, Industry und Infrastructure & Cities) als auch in der zentralen Forschungseinheit Corporate Technology (CT) notwendig. Die FuE-Anstrengungen, konzentriert sich dabei in den Sektoren, auf die nächste Generation von Produkten und auf verschiedenste Lösungsmethoden. Im Gegensatz dazu verfolgt die CT-Abteilung das Ziel, die operativen Geschäftseinheiten von Siemens als starker Innovationspartner zu unterstützen. Da die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten das Grundgerüst für eine erfolgreiche Zukunft darstellen, aber diese ohne einen geeigneten Schutz wertlos wären, sieht das Unternehmen die Absicherung der Schutzrechte als einen wichtigen Erfolgsfaktor.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Technik und Globalisierung ein und stellt das Ziel der Arbeit vor, die Nachhaltigkeitsstrategie der Siemens AG zu beleuchten.
2 Begriffserklärung Nachhaltigkeit: Hier wird der Ursprung des Nachhaltigkeitsbegriffs historisch hergeleitet und das Drei-Säulen-Modell als theoretische Basis vorgestellt.
3 Firmenprofil der Siemens AG: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Unternehmensgeschichte, die Struktur und die wirtschaftliche Bedeutung der Siemens AG.
4 Nachhaltigkeitsmanagement Siemens: Das Kapitel beschreibt die strategische Ausrichtung der Nachhaltigkeit bei Siemens sowie die Gremien zur Steuerung.
4.1 Nachhaltigkeitsprogramm: Hier werden die drei zentralen Felder des Nachhaltigkeitsprogramms erläutert: Geschäftschancen, Umsetzung und Dialog mit Interessengruppen.
4.2 Materialitätsmatrix: Dieses Kapitel erklärt den Prozess der Identifikation und Priorisierung der wesentlichsten Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen.
4.2.1 Innovation: Darstellung der FuE-Schwerpunkte und der Bedeutung von Patenten sowie spezifischer Projekte wie Smart-City für die Zukunftsfähigkeit.
4.2.2 Kunden und Portfolio: Analyse der Kundenbeziehungen mittels Key-Account-Management und der Reduktion von Treibhausgasen durch das Umweltportfolio.
4.2.3 Compliance: Erläuterung der Korruptionsbekämpfung durch Business Conduct Guidelines und die globale Integritätsinitiative.
4.2.4 Umweltschutz: Beschreibung des EHS-Managementsystems und spezifischer Umweltprogramme für Standorte und Produkte.
4.2.5 Gesundheitsmanagement: Fokus auf die Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter und die Vermeidung arbeitsbedingter Risiken.
4.2.6 Sicherheit: Vorstellung des Zero Harm Culture Programms zur Verbesserung der Sicherheitskultur im Konzern.
4.2.7 Mitarbeiter: Fokus auf Diversity, Mitarbeiterengagement und globale Rekrutierungs- sowie Aktienkultur-Programme.
4.2.8 Lieferanten: Strategien zur Einbindung der Lieferkette unter Berücksichtigung von Innovationskraft und Energieeffizienz.
4.2.9 Corporate Citizenship: Übersicht über das gesellschaftliche Engagement und die Stiftungsaktivitäten von Siemens.
5 Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse mit der Erkenntnis, dass Siemens auf einem guten Weg ist, Nachhaltigkeit strategisch umzusetzen.
Schlüsselwörter
Nachhaltigkeit, Siemens AG, Nachhaltigkeitsmanagement, Materialitätsmatrix, Innovation, Compliance, Umweltschutz, Gesundheitsmanagement, Arbeitssicherheit, Corporate Citizenship, Drei-Säulen-Modell, Stakeholder, FuE, Integrität, Nachhaltigkeitsbericht
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das Nachhaltigkeitsprogramm und die damit verbundenen strategischen Ziele sowie deren praktische Umsetzung bei der Siemens AG.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Schwerpunkte liegen auf Innovation, Kundenbeziehungen, Compliance, Umweltschutz, Gesundheit, Sicherheit, Mitarbeiterführung, Lieferantenmanagement und Corporate Citizenship.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Konzern Siemens ökonomische, ökologische und soziale Ziele in seine Unternehmensstrategie integriert und welche konkreten Maßnahmen hierfür bestehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse des Nachhaltigkeitsberichts 2013 sowie weiterführender Fachliteratur basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Nachhaltigkeitsbegriffs, das Firmenprofil und die detaillierte Darstellung der neun identifizierten Nachhaltigkeitshandlungsfelder.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind Nachhaltigkeitsmanagement, Materialitätsmatrix, Siemens AG und Corporate Social Responsibility.
Wie definiert Siemens die Relevanz der einzelnen Nachhaltigkeitsthemen?
Siemens nutzt eine Materialitätsmatrix, die durch Befragungen von internen und externen Anspruchsgruppen (Stakeholdern) sowie Megatrends die für das Unternehmen wichtigsten Themen priorisiert.
Welche Rolle spielt die Compliance für Siemens?
Compliance ist ein zentrales Handlungsfeld, das insbesondere auf die Bekämpfung von Korruption durch strikte Verhaltensrichtlinien (Business Conduct Guidelines) und internationale Initiativen zielt.
Wie bewertet der Autor die Umsetzung des Nachhaltigkeitsprogramms?
Das Fazit bewertet das Programm als sehr umfangreich und strukturiert, merkt jedoch an, dass die Darstellung der Ziele teilweise übersichtlicher in Tabellenform gestaltet sein könnte.
- Citar trabajo
- B.A. Christian Singer (Autor), 2015, Inhalte und Umsetzung des Nachhaltigkeitsprogramms der Siemens AG, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317900