Die Kontroverse um das Verhältnis von Nationalsozialismus und Kommunismus/Bolschewismus im "Historikerstreit" von 1986/87

Eine Auseinandersetzung um politische Ansichten zwischen Ernst Nolte und seinen Gegnern?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004
26 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Der „Historikerstreit“
1.1. Die politischen und gesellschaftlichen 3 Rahmenbedingungen
1.2. Entstehung und Verlauf des „Historikerstreits“
1.3. Die Teilkontroverse zum Verhältnis 6 Nationalsozialismus und Kommunismus

2. Ernst Noltes Ansatz
2.1. Die These des „Europäischen Bürgerkrieges“
2.2. Noltes Sprachstil
2.3. Die Kritik an Noltes Ansatz

3. Politische Motive
3.1. Noltes politisches Motiv
3.2. Die politischen Intentionen der „Kritiker“

4. Schlussbetrachtung

5. Literaturverzeichnis

0. Einleitung

1986 kam es hierzulande zu einem wissenschaftlichen Disput über die historische Interpretation der Geschichte des Nationalsozialismus und ihre Bedeutung für das Selbstverständnis und die Gesellschaft der Bundesrepublik, der in den darauffolgenden Jahren allmählich verschwand. Diese als „Historikerstreit“ bekannt gewordene Kontroverse ist von Beginn an in der Öffentlichkeit ausgetragen worden mit einem hohen Anteil persönlicher und politischer Streitigkeiten. Klare Grenzen zwischen wissenschaftlicher und öffentlich-politischer Auseinandersetzung sind nicht erkennbar. Zwei Faktoren sprechen dafür den „Historikerstreit“ als politische Meinungskontroverse zu charakterisieren und nicht als wissenschaftlichen Disput: Erstens erschienen fast alle Beiträge des „Historikerstreits“ in deutschen Tages- und Wochenzeitungen und nicht, wie es für die Historikerzunft üblich ist, in wissenschaftlichen Zeitschriften. Von vorneherein bestand die Absicht die Kontroverse in bzw. mit der Öffentlichkeit zu führen. Zweitens nutzen die beteiligten Wissenschaftler in auffälliger Weise ihre „wissenschaftlichen“ Beiträge, um den jeweiligen Gegner einer politisierenden und deshalb unwissenschaftlichen Geschichtsinterpretation zu beschuldigen - hier die „Konservativen“, dort die „Linken“. Somit stellt sich die Frage, welche politischen Motive hinter den einzelnen Positionen stehen?

Den Stein ins Rollen brachte der Philosoph Jürgen Habermas mit einem Beitrag in der Wochenzeitung „Die Zeit“, worin er auf apologetische Tendenzen bei den jüngsten Beiträgen einiger deutscher Historiker hinwies und dies verurteilte1. Insbesondere der Historiker Ernst Nolte hatte mit seinen provozierenden Thesen zur Vergleichbarkeit des Holocausts mit anderen Genoziden des 20. Jahrhunderts, in erster Linie mit dem Archipel GULag, den Streit heraufbeschworen2. Aus diesen Thesen entwickelte sich der Hauptstreitpunkt um die Frage der Singularität des Holocausts und die weitergehende Frage über den gesellschaftlichen und politischen Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und ihrer Verbrechen. War die deutsche Gesellschaft an einen Punkt angelangt, dessen zeitliche Distanz es ermöglichte „den gebückten Gang des schuldbeladenen Sklaven der Geschichte“3 abzulegen, sprich eine Historisierung der jüngsten deutschen Geschichte? Wie kann die deutsche Geschichte angesichts der nationalsozialistischen Vergangenheit den Deutschen als Identifikationsfaktor dienen? Neben diesen die Öffentlichkeit bewegenden Aspekten blieb eine Teilkontroverse weniger berücksichtigt, welche aber deutlich den politischen Charakter des „Historikerstreits“ veranschaulicht: Die Kontroverse um das Verhältnis von Nationalsozialismus und Kommunismus bzw. Bolschewismus. Die wechselseitigen Beziehungen und Gemeinsamkeiten dieser beiden Ideologien wurden bereits in den 1940er und 50er Jahren durch die Totalitarismusforschung untersucht. Neue Erkenntnisse brachte der „Historikerstreit“ diesbezüglich nicht hervor. Neu war, wie die Beziehung beider totalitären Ideologien interpretiert und wie dies in einen Zusammenhang mit dem Holocaust gestellt wurde. Dem Nationalsozialismus wurde als Reaktion auf den Sowjetkommunismus ein „historisches Recht“4 zugesprochen, wobei die Vernichtung der Juden eine Reaktion auf die bolschewistischen Vernichtungszüge sei. Auch diese Thesen stammen von Ernst Nolte. Diese Perspektive hat eine entlastende Wirkung auf die mit Schuldgefühlen belastete bundesdeutsche Gesellschaft und sie erleichtert die Identifizierung mit der deutschen Geschichte, insbesondere in Zeiten des Kalten Krieges bzw. einer „kommunistischen Bedrohung“.

Ausgehend von der Annahme, dass der „Historikerstreit“ eine politische Meinungskontroverse war, wirft diese Perspektive Fragen auf. Gibt es politische Motive hinter diesen Thesen? Und welchem Zweck dienen sie bzw. was ist die Intention?

In diesem Ansatz Ernst Noltes sahen die Kritiker um Jürgen Habermas einen konservativen Antikommunismus. Da die als Kritik gedachten Stellungnahmen ebenso einen Charakter der Rechtfertigung politischer Positionen haben, stellt sich auch hier die Frage nach politischen Motiven und Intentionen. Die Arbeit wird versuchen Antworten auf diese Fragen zu finden, indem sie die Ansätze Noltes als auch der Kritiker seines Ansatzes analysiert. Einleitend für die Thematik werden vorerst die gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen, der „Historikerstreit“ und die hier ausgewählte Teilkontroverse kurz erläutert. Danach wird der Ansatz Noltes analysiert und dessen Kritik untersucht. Darauffolgend werden zuerst Noltes politische Intentionen und dann die der Kritiker seines Ansatzes veranschaulicht. Über die Quellenlage zum „Historikerstreit“ kann in der Forschung nicht geklagt werden. Allein über 1000 Zeitungsartikel erschienen zu diesem Thema in den Jahren 1986-1988. Obwohl die hier behandelte Teilkontroverse meist nicht explizit behandelt worden ist, ergibt sich eine Fülle an verfügbarem Material. Die Arbeit wird sich jedoch insbesondere mit den Werken und Beiträgen von Ernst Nolte als zentrale Figur dieser Kontroverse und der Kritik an seinen Thesen auseinandersetzen.

1. Der „Historikerstreit“

1.1. Die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen

Die Regierungsübernahme der CDU im Oktober 1982 ging einher mit dem Versuch einer ideologischen Neuorientierung der Christdemokraten. Helmut Kohl kündigte eine „geistig-moralische Wende“ an, welche sich gegen den „Prozess der Erosion der geistigen Fundamente unseres Staates“5 und die dafür verantwortliche sozialrevolutionäre 68er-Ideologie richtete. Ein zentraler Gedanke dieser Neuorientierung war die Vorstellung, dass sich die bundesdeutsche Gesellschaft in einem labilen Zustand befand, der nach geistiger Führung verlangte. Eine Ursache für diese geistige Krise sei ein mangelndes nationales Selbstbewusstsein, welches durch die „übertriebene“ Aufarbeitung des Nationalsozialismus hervorgerufen wird6. Klartext redete der damalige CSU-Vorsitzende Franz Josef Strauß: „Der Bruch im deutschen Geschichtsbewusstsein [...] droht das Selbstverständnis und das Selbstbewusstsein auch ganz Europas zu lähmen. Kein Volk kann auf Dauer mit einer kriminalisierten Geschichte leben. Gemeinsam kann mit den anderen europäischen Völkern nur die Nation die Zukunft unseres Kontinents mitgestalten, die selbst innerlich stark und ihrer selbst gewiss ist“7. Diese angestrebte Erneuerung des nationalen Selbstbewusstseins musste eine Änderung des deutsch-jüdischen Verhältnisses zur Folge haben. Die Vorstellung eines selbstbewussten Deutschlands, welches sich auf seine Nation und Geschichte beruft, rief auf internationaler Ebene Kritik und unter deutschen Juden Ängste und hervor, wohlwissend, dass „an einen Kniefall vor einem Mahnmal für den Genozid [...] bei Kohl nicht zu denken [war]“8. So kam es in den darauffolgenden Jahren zu den bis dahin heftigsten Debatten um das deutsch-jüdische Verhältnis und den Holocaust, begleitet von einer Reihe von Ereignissen, die z.B. als „Pannen“ oder „Reise durch die Fettnäpfchen“ bezeichnet wurden9. Erwähnenswert sind die Israel-Reise Helmut Kohls 1984 und seine Rede vor der Knesset, in der er auf den Wechsel der Generationen und die damit verbundene Abgrenzung gegenüber einer Schuld sehr ungeschickt aufmerksam machte. Oder 1985 besuchte Helmut Kohl zusammen mit US-Präsident Reagan den Soldatenfriedhof in Bitburg, um den Gefallenen der Wehrmacht zu gedenken, wobei unter jenen Gefallenen auch Angehörige der Waffen-SS gewesen sind. Die folgende Zuspitzung des deutsch-jüdischen Verhältnisses spiegelt auch die innergesellschaftlichen Kontroversen in der Bundesrepublik jener Zeit wider. Kontroversen um den Umgang mit der Vergangenheit, um die Frage der Schuld etc. Alle diese Fragen der 80er Jahre kulminierten im „Historikerstreit“ und zeigen die damalige hohe Sensibilität zum Thema Judenvernichtung. Unter diesem Eindruck kommt 1987 die These der „zweiten Schuld“ auf, womit die mangelnde Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen nach 1945 anprangert wird10. Als großes Korrektiv in den Reihen der Konservativen darf in diesem Zusammenhang der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker gesehen werden: „Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.“11

1.2. Entstehung und Verlauf des „Historikerstreits“

Mit seinem Artikel in der Zeitung „Die Zeit“ löste Jürgen Habermas den Streit aus. Vorausgegangen waren unabhängig voneinander verfasste Beiträge von den Strauß, Helmut Schmidt und Dr. Edmund Stoiber zur nationalen Identität der Deutschen, in: www.eibicht.de/eibicht/eibicht57.htm vom 31.08.2004.

Historikern Ernst Nolte12, Michael Stürmer13 und Andreas Hillgruber14. Habermas witterte hinter diesen Veröffentlichungen den gemeinsam vorgehenden Versuch eines Geschichtsrevisionismus des Nationalsozialismus, welcher als Teil der „Wendepolitik“ der neuen Regierung gesehen wurde. Die Ansätze dieser Historiker sind jedoch zu unterschiedlich, als dass hier eine „revisionistische Verschwörung“ vorlag, wie Habermas sie sah. Die unbedeutende Frage, wer den Streit ausgelöst hat, wurde von beiden Seiten gegensätzlich beantwortet und dazu benutzt, den jeweiligen „Streithahn“ in eine moralisch schlechtere Position zu bringen. Die von Habermas angegriffenen Historiker sahen ihn als Auslöser des Streites. Während aus der Sicht der Gruppe um Habermas jene Historiker „Akteure“ waren und ihre Beiträge „unstreitig den Primat der Attacke“ besaßen15. Der Kreis um die von Habermas angegriffenen Historiker erweiterte sich mit Solidaritätsbekundungen u.a. durch Klaus Hildebrand16, Joachim Fest17, Hagen Schulze18. Diese Gruppe wird im folgenden als „Revisionisten“ bezeichnet. Auch Habermas Standpunkt fand Unterstützung in der Wissenschaft: Eberhard Jäckel19, Jürgen Kocka20, Hans Mommsen21 und viele mehr. Diese Gruppe, die hinter Habermas Kritik steht, wird im weiteren Verlauf als „Kritiker“ bezeichnet. Die Kontroverse beschäftigte die Öffentlichkeit bis ins Jahr 1988 und legte sich mit der Wiedervereinigung Deutschlands. Bemerkenswerterweise gibt es sogar unterschiedliche Meinungen, wer als vermeintlicher Sieger aus dem Streit hervorgegangen ist22.

1.3. Die Teilkontroverse zum Verhältnis von Nationalsozialismus und Kommunismus

Diese Teilkontroverse aus dem „Historikerstreit“ herauszunehmen und isoliert zu betrachten, d.h. weitgehend unabhängig von den anderen Fragestellungen, ist schwer möglich. Im „Historikerstreit“ hat es nie eine klare Trennung der Debatten um die Historisierung des Nationalsozialismus, um die Vergleichbarkeit des Holocausts oder um das Verhältnis von Nationalsozialismus und Kommunismus gegeben. Es führt zu einem hohen Grad an Unübersichtlichkeit - „zu einem verwirrenden Knäuel verquickte Elemente“23. Mit gewissem zeitlichen Abstand zum „Historikerstreit“ erscheint es sinnvoll die einzelnen Aspekte bzw. Streitpunkte theoretisch zu isolieren. Die wesentlichen Aspekte dieser Teilkontroverse gehen zurück auf Thesen von Ernst Nolte. In seinem am 6. Juni 1986 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erschienenen Artikel schafft er es alle Themenkomplexe des „Historikerstreits“ miteinander zu verknüpfen24. Im darauffolgenden Jahr erscheint von ihm ein Band, welches sich explizit mit dem Verhältnis von Nationalsozialismus und Kommunismus beschäftigt und zugleich neuen Anstoß zur Diskussion gibt25. Die Brisanz dieser Teilkontroverse erklärt sich zum einen daraus, dass der Holocaust 1986 noch unzureichend erforscht gewesen war (es existierte bis dahin keine Gesamtdarstellung der Judenvernichtung!26 ) und andererseits aus der Tatsache, dass der „Historikerstreit“ zur Zeit des Kalten Krieges stattfand, genauer gesagt in einer sich wieder zuspitzenden Situation nach einer Phase der Entspannung der 1970er Jahre. Dies spiegelte auch den politischen Diskurs wider, denn der außenpolitischen Verschärfung der Beziehung Ost-West unter Reagan, folgte auch die Regierung Kohl. Zum Ausbruch des „Historikerstreits“ ereignet sich eine weitere „Panne“ Helmut Kohls: In einem Interview verglich er Michael Gorbatschow mit Joseph Goebbels27. Die Teilkontroverse bot somit einen Platz zur Ausfechtung politischer Ansichten über den Kalten Krieg, den Sozialismus und die deutsche Frage.

[...]


1 Vgl. Jürgen Habermas, Eine Art Schadensabwicklung. Die apologetischen Tendenzen in der deutschen Zeitgeschichtsschreibung, in: „Historikerstreit“. Die Dokumentation der Kontroverse um die Einzigartigkeit der nationalsozialistischen Judenvernichtung, 8. Aufl., München 1991, S.84-92, im folgenden als „Schadensabwicklung“ zitiert.

2 Vgl. Ernst Nolte, Vergangenheit, die nicht vergehen will. Eine Rede, die geschrieben, aber nicht gehalten werden konnte, in: „Historikerstreit“, S.39-47, im folgenden als „Vergangenheit, die nicht vergehen will“, zitiert.

3 Franz Josef Strauß, zitiert nach Richard J. Evans, Im Schatten Hitlers? Historikerstreit und Vergangenheitsbewältigung in der Bundesrepublik, Frankfurt/Main 1991, S.34.

4 Ernst Nolte, Streitpunkte. Heutige und künftige Kontroversen um den Nationalsozialismus, 2.Aufl., Berlin u.a. 1994, S.19.

5 Günter Rohrmoser, Das Debakel. Wo bleibt die Wende? Fragen an die CDU, Krefeld 1985, S.18.

6 Bezeichnend hierfür Ludolf Herrmann, Hitler, Bonn und die Wende. Wie die Bundesrepublik ihre Lebenskraft zurückgewinnen kann, in: Die politische Meinung (209)1983, S.13-28 (S.17): „50 Jahre nach der Machtergreifung ist Hitler für uns ein Gegenstand der Geschichte, unser Problem ist die Antwort auf ihn, wie sie in den sechziger Jahren gegeben worden ist. Die Wende, die wir benötigen besteht nicht darin, dass wir ein weiteres Mal 1933 oder 1945 verdauen, sondern dass wir den nachträglichen Ungehorsam gegen Hitler überwinden.“

7 Franz Josef Strauß, Rede zum 40. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges im

Herkulessaal der Residenz am 28.04.1985 in München, zitiert nach Rolf-Josef Eibicht, Franz Josef

8 Y. Michael Bodemann, In den Wogen der Erinnerung. Jüdische Existenz in Deutschland, München 2002, S.85.

9 Vgl. Michael Schwab-Trapp, Pleiten Pech und Pannen: Kohls Spaziergang durch die Fettnäpfchen. Typische Argumente in einem Streit um Helmut Kohls Israelreise, in: Thomas Herz/Michael Schwab- Trapp, Umkämpfte Vergangenheit. Diskurse über den Nationalsozialismus seit 1945, Opladen 1997, S.139-166 (S.148-149).

10 Vgl. Ralph Giordano, Die zweite Schuld oder Von der Last deutscher zu sein, Hamburg 1987, S. 11f.

11 Richard von Weizsäcker, Von Deutschland aus. Reden des Bundespräsidenten, 2.Aufl., München 1987, S.18.

12 Vgl. Ernst Nolte, Vergangenheit, die nicht vergehen will.

13 Vgl. Michael Stürmer, Geschichte in geschichtslosem Land, in: „Historikerstreit“. Die

Dokumentation der Kontroverse um die Einzigartigkeit der nationalsozialistischen Judenvernichtung,

8. Aufl., München 1991, S.36-38.

14 Vgl. Andreas Hillgruber, Zweierlei Untergang. Die Zerschlagung des Deutschen Reiches und das Ende des europäischen Judentums, Berlin 1986.

15 Hans-Ulrich Wehler, Entsorgung der deutschen Vergangenheit? Ein polemischer Essay zum „Historikerstreit“, München 1988, S.12, im folgenden als „Entsorgung?“ zitiert.

16 Vgl. Klaus Hildebrand, Das Zeitalter der Tyrannen. Geschichte und Politik: Die Verwalter der

Aufklärung, das Risiko der Wissenschaft und die Geborgenheit der Weltanschauung. Eine Entgegnung auf Jürgen Habermas, in: „Historikerstreit“, S.84-92.

17 Vgl. Joachim Fest, Die geschuldete Erinnerung. Zur Kontroverse über die Unvergleichbarkeit der nationalsozialistischen Massenverbrechen, in: „Historikerstreit“, S.100-112.

18 Vgl. Hagen Schulze, Fragen die wir stellen müssen. Keine historische Haftung ohne nationale Identität, in: „Historikerstreit“, S.143-150.

19 Vgl. Eberhard Jäckel, Die elende Praxis der Untersteller. Das Einmalige der nationalsozialistischen Verbrechen lässt sich nicht leugnen, in: „Historikerstreit“, S.115-122.

20 Vgl. Jürgen Kocka, Hitler sollte nicht durch Stalin und Pol Pot verdrängt werden. Über die Versuche deutscher Historiker, die Ungeheuerlichkeit von NS-Verbrechen zu relativieren, in: „Historikerstreit, S.132-142.

21 Vgl. Hans Mommsen, Neues Geschichtsbewusstsein und Relativierung des Nationalsozialismus, in: „Historikerstreit“, S.174-188.

22 Vgl. Hans-Ulrich Wehler, Entsorgung?, S.211; Alfred-Maurice de Zayas, Der Historikerstreit und die Vertreibung der Deutschen. Eine Rede, in: Criticón (194)1987, S.263-266 (S.266).

23 Hans-Ulrich Wehler, Entsorgung?, S.11.

24 Vgl. Ernst Nolte, Vergangenheit, die nicht vergehen will.

25 Vgl. Ders., Der Europäische Bürgerkrieg 1917-1945. Nationalsozialismus und Bolschewismus, Frankfurt/Main, Berlin 1987, im folgenden als „Bürgerkrieg“ zitiert.

26 Vgl. Ulrich Herbert, Der Historikerstreit. Politische, wissenschaftliche, biographische Aspekte, in: Martin Sabrow Ralph Jessen, Klaus Große Kracht (Hrsg.), Zeitgeschichte als Streitgeschichte. Grosse Kontroversen seit 1945, München 2003, S.94-113 (S.101).

27 Vgl. Richard J. Evans, Im Schatten Hitlers? Historikerstreit und die Vergangenheitsbewältigung in der Bundesrepublik, Frankfurt/Main 1991, S.32-33.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Kontroverse um das Verhältnis von Nationalsozialismus und Kommunismus/Bolschewismus im "Historikerstreit" von 1986/87
Untertitel
Eine Auseinandersetzung um politische Ansichten zwischen Ernst Nolte und seinen Gegnern?
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Philosophische Fakultät)
Veranstaltung
Hauptseminar "Kontroversen um die Geschichte des Nationalsozialismus"
Note
2,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
26
Katalognummer
V317966
ISBN (eBook)
9783668171565
ISBN (Buch)
9783668171572
Dateigröße
653 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Historikerstreit, Nationalsozialismus, Totalitarismus, Holocaust, Vergangenheitsbewältigung
Arbeit zitieren
Peter Weiß (Autor), 2004, Die Kontroverse um das Verhältnis von Nationalsozialismus und Kommunismus/Bolschewismus im "Historikerstreit" von 1986/87, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317966

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