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Erfolgsfaktoren von multimedialen Großveranstaltungen. Praxisbeispiel Eurovision Song Contest

Title: Erfolgsfaktoren von multimedialen Großveranstaltungen. Praxisbeispiel Eurovision Song Contest

Bachelor Thesis , 2015 , 91 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anke Giffhorn (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Der Eurovision Song Contest ist mit fast 200 Millionen Zuschauern die größte Musikveranstaltung der Welt und wurde zudem von Guinness World Records für den „am längsten, regelmäßig laufenden, im Fernsehen ausgestrahlten Musikwettbewerb“ ausgezeichnet. Doch was macht dieses Event zu einem solchen Erfolg?

Diese Arbeit bestimmt die Erfolgsfaktoren von multimedialen Großveranstaltungen am Beispiel des Eurovision Song Contest. Zum allgemeinen Verständnis werden zunächst die zentralen Begriffe definiert. Anschließend folgt eine umfassende Darstellung des ESC im Hinblick auf seine Entstehung, Geschichte und Bedeutung als europäisches TV-Event. Um Hinweise auf mögliche Erfolgsfaktoren des ESC zu generieren, kommt es zum direkten Vergleich mit einer ähnlichen multimedialen Großveranstaltung, den MTV Europe Music Awards (MTV EMA).

Im dritten Kapitel folgt nun die Bestimmung der Erfolgsfaktoren am Beispiel des ESC. Hierzu wurden die potentiellen Faktoren in verschiedene Sichtweisen unterteilt: Zum einen erfolgt die Determination aus Sicht des Veranstalters, zum anderen aus Sicht des Zuschauers. Abschließend geht es um die Darstellung jener Faktoren, die sowohl für den Veranstalter als auch für den Zuschauer zum Erfolg des ESC beitragen. Diese Faktoren werden ausführlich erläutert, um sie abschließend zu verifizieren oder zu falsifizieren. Um Hinweise auf eine Allgemeingültigkeit der festgestellten Erfolgsfaktoren zu erhalten, werden diese im Nachgang hinsichtlich einer Gültigkeit für die MTV EMA einer ersten Überprüfung unterzogen.

Im darauffolgenden Kapitel kommt es zur Untersuchung der Chancen des ESC durch Innovationen. Die Entwicklungsmöglichkeiten werden sowohl auf die technologische Komponente als auch auf die inhaltliche Gestaltung des ESC bezogen. Aus der Gesamtheit der Arbeit lassen sich abschließend ein Fazit und Handlungsempfehlungen ableiten.

Das Ziel der Arbeit ist die Bestimmung der Erfolgsfaktoren des ESC, um hieraus allgemeingültige Koeffizienten multimedialer Großveranstaltungen zu abstrahieren.

Aus dem Inhalt:

- Geschichte und Bedeutung des ESC;
- Chancen durch Innovationen;
- Multimediale Großveranstaltungen;
- Vergleich von multimedialen Großveranstaltungen;
- Gemeinschaftsgefühl;
- Erfolgsfaktoren;
- MTV EMA vs. ESC

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1 Multimediale Großveranstaltungen

2.2 Erfolgsfaktoren

3. Geschichte und Bedeutung des Eurovision Song Contest

3.1 European Broadcasting Union

3.2 Die Geschichte des Eurovision Song Contest

3.3 Der ESC als europäisches TV-Event

3.4 Vergleich von multimedialen Großveranstaltungen: MTV Europe Music Awards vs. Eurovision Song Contest

4. Erfolgsfaktoren des Eurovision Song Contest

4.1 Aus Veranstaltersicht

4.1.1 Einschaltquoten

4.1.2 Finanzierungsstruktur

4.1.3 Imagegewinn

4.2 Aus Zuschauersicht

4.2.1 Local-Hero-Effekt

4.2.2 Gemeinschaftsgefühl

4.2.3 Wirkungsmöglichkeiten des Zuschauers

4.2.4 Politische Faktoren und Einflussnahme

4.2.5 Musikalische Vielfalt

4.3 Aus Veranstalter- und Zuschauersicht

4.3.1 Technologische Ausstattung

4.3.2 Dramaturgie

5. Chancen des ESC durch Innovationen

6. Fazit

7. Handlungsempfehlungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Erfolgsfaktoren von multimedialen Großveranstaltungen zu identifizieren, um daraus allgemeingültige Koeffizienten für derartige Formate abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Faktoren für den Erfolg des Eurovision Song Contest verantwortlich sind, und ob diese auf andere multimediale Großveranstaltungen übertragbar sind.

  • Analyse des Eurovision Song Contest als führende multimediale Großveranstaltung
  • Vergleichende Untersuchung zum MTV Europe Music Awards
  • Differenzierung der Erfolgsfaktoren aus Sicht von Veranstalter und Zuschauern
  • Bewertung von technologischen und dramaturgischen Einflussfaktoren
  • Erörterung von Potenzialen durch zukünftige Innovationen

Auszug aus dem Buch

3.3 Der ESC als europäisches TV-Event

Der ESC hat eine vielseitige Geschichte durchlebt, angefangen von seiner Entstehung als Komponistenwettbewerb 1956 bis hin zum musikalischen Großevent heute. Wurde er anfangs im kleinen Rahmen mit wenigen Teilnehmern als Experiment gesehen, ist er heute nicht mehr aus dem europäischen Fernsehen wegzudenken. Auch das Publikum scheint - wie sich an dem diesjährigen Rekord von fast 200 Millionen Zuschauern ablesen lässt - von den Qualitäten des ESC überzeugt.41 Mittlerweile setzt er technologische Standards in der TV- und Eventbranche und wird laut der Definition in Kapitel 2.1 dem Terminus Multimediale Großveranstaltung durch seine Größe und Besucherzahl mehr als gerecht. Um nun auf die Komplexität der multimedialen Veranstaltungsvernetzung einzugehen, erfolgt erst eine Erläuterung des Ablaufs des Main-Events, bevor andere multimediale Komponenten erläutert werden.

Jeder ESC beginnt heute mit der Erkennungsmelodie der Eurovision („Te deum“ von Charpentier) und anschießender Eröffnungsperformance des Vorjahressiegers. Mit der Begrüßung des Publikums vor Ort und an den Bildschirmen mit den immer gleichen Worten durch den Moderator („Good evening, Europe!“) und dem anschließenden Einzug der Teilnehmer endet dieser Ritus. Diese präsentieren im Anschluss ihren musikalischen Beitrag, für den sie sich - die Big Five ausgenommen - in einem der vorausgegangenen Halbfinals qualifiziert haben. Sind alle Musiktitel gesungen, beginnt die sogenannte Voting-Phase, in der die Zuschauer der teilnehmenden Fernsehanstalten per Anruf, SMS oder App für den besten Beitrag stimmen dürfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Eurovision Song Contest als weltweit größte Musikveranstaltung vor und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie das Ziel der Arbeit, Erfolgsfaktoren für multimediale Großevents zu bestimmen.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen durch Definitionen der Begriffe "Multimediale Großveranstaltungen" und "Erfolgsfaktoren" auf wissenschaftlicher Basis erarbeitet.

3. Geschichte und Bedeutung des Eurovision Song Contest: Dieses Kapitel beleuchtet die Historie des ESC, die Rolle der European Broadcasting Union sowie die Entwicklung des Events vom Komponistenwettbewerb zum modernen europäischen TV-Ereignis.

4. Erfolgsfaktoren des Eurovision Song Contest: Hier erfolgt die detaillierte Untersuchung potenzieller Erfolgsfaktoren aus Veranstalter- und Zuschauersicht sowie deren gemeinsame Schnittmengen.

5. Chancen des ESC durch Innovationen: Das Kapitel widmet sich den zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des ESC durch technologische und inhaltliche Innovationen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und bewertet die Verifizierung der identifizierten Erfolgsfaktoren.

7. Handlungsempfehlungen: Abschließend werden konkrete Empfehlungen für das Management multimedialer Großveranstaltungen basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen abgeleitet.

Schlüsselwörter

Eurovision Song Contest, ESC, multimediale Großveranstaltung, Erfolgsfaktoren, European Broadcasting Union, EBU, TV-Event, Einschaltquoten, Finanzierungsstruktur, Imagegewinn, Local-Hero-Effekt, Gemeinschaftsgefühl, Mitbestimmung, Dramaturgie, Musikalischer Wettbewerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Eurovision Song Contest (ESC) als Fallbeispiel einer multimedialen Großveranstaltung, um zu bestimmen, welche Faktoren maßgeblich zu deren weltweitem Erfolg beitragen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Analyse abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der ökonomischen und strategischen Perspektive des Veranstalters, der psychologischen und sozialen Ebene der Zuschauer sowie den technologischen und dramaturgischen Aspekten der Event-Produktion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aus dem konkreten Beispiel des ESC allgemeingültige Koeffizienten und Erfolgsfaktoren für die Planung und Durchführung multimedialer Großveranstaltungen zu abstrahieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie einen komparativen Ansatz, bei dem der ESC in verschiedenen Kategorien mit dem MTV Europe Music Awards verglichen wird, um Spezifika und Erfolgsindikatoren herauszuarbeiten.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Sichtweisen der Veranstalter (Quoten, Finanzierung, Image) und der Zuschauer (Identifikation, Gemeinschaftsgefühl, Partizipation) sowie einer kombinierten Analyse von Technologie und Show-Dramaturgie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen insbesondere der "Local-Hero-Effekt", das "Gemeinschaftsgefühl", "Multimedialität" und "Imagegewinn".

Wie trägt der sogenannte "Local-Hero-Effekt" zum Erfolg des ESC bei?

Der Effekt beschreibt die Identifikation der Zuschauer mit einem Teilnehmer, Mentor oder nationalen Repräsentanten, was die emotionale Bindung an das Event und das Involvement der Fangemeinde massiv steigert.

Welche Rolle spielt die Finanzierungsstruktur für den Erfolg der Veranstaltung?

Die stabile Finanzierung durch Sponsoren, öffentliche Gelder und Gebühren sichert das hohe technische Niveau der Show, welches wiederum eine Voraussetzung für die aktuelle Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Formats ist.

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Details

Title
Erfolgsfaktoren von multimedialen Großveranstaltungen. Praxisbeispiel Eurovision Song Contest
Grade
1,3
Author
Anke Giffhorn (Author)
Publication Year
2015
Pages
91
Catalog Number
V318303
ISBN (eBook)
9783668323483
ISBN (Book)
9783960950011
Language
German
Tags
Eurovision Song Contest Erfolgsfaktoren multimediale Großveranstaltung MTV European Music Awards ESC
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anke Giffhorn (Author), 2015, Erfolgsfaktoren von multimedialen Großveranstaltungen. Praxisbeispiel Eurovision Song Contest, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318303
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