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Cost of Capital. Die Berechnung der Kapitalkosten von DAX-Unternehmen

Theoretische Grundlagen und empirische Untersuchung

Título: Cost of Capital. Die Berechnung der Kapitalkosten von DAX-Unternehmen

Tesis (Bachelor) , 2015 , 71 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Minh Viet Vu (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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„Zu hoher Einsatz - Unternehmen kalkulieren mit zu hoher Renditeanforderung“. So lautete die Überschrift eines Fachartikels von Gleißner im Finance Magazin. Gleißner beschreibt in seinem Beitrag die zu hohen geforderten Renditen für Investitionen, die sich in den Kapitalkosten ausdrücken.

Die Höhe der Kapitalkosten wirkt sich vielfältig auf unternehmerische Entscheidungen, wie Investitionen, deren Rentabilität und die Ermittlung des Unternehmenswerts aus. Die Frage, die sich im Zusammenhang mit dem Artikel Gleißners stellt ist also, ob Unternehmen mit zu hohen Kapitalkosten rechnen.

Die Autorin erklärt in ihrer Arbeit ausführlich die Herleitung von Kapitalkosten anhand von theoretischen Grundlagen. Sie zeigt Transparenz in der Kapitalkostenermittlung der Unternehmen auf und klärt, ob Unternehmen durch Veränderungen wertbestimmender Determinanten ihre Kapitalkosten bewusst hoch halten wollen.

Aus dem Inhalt:
- Cost of Capital
- CAPM - Capital Asset Pricing Model
- Fremdkapital vs. Eigenkapital
- Cashflow
- Kapitalkostenanalyse
- Kapitalstrukturanalyse

Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, anhand theoretischen Grundlagen, die Herleitung von Kapitalkosten ausführlich zu erklären. Aufgrund der Komplexität zur Bestimmung einflussnehmender Determinanten sollen geeignete Methoden, wie sie häufig in der Praxis Anwendung finden, vorgestellt werden, um zu veranschaulichen, welche Faktoren aus dem wirtschaftlichen Umwelt einen wesentlichen Einfluss auf die Berechnung der Kapitalkosten nehmen.

Die Kapitalkosten als wertorientierte Bestimmungsgröße wirken sich, durch deren Einbeziehung in Rechenmethoden zur Ergebnisbestimmung, maßgeblich im Resultat aus. Aus diesem Grund soll erörtert werden, welchen wesentlichen Einfluss sie aufgrund ihrer Höhe auf die Wertgrößen nehmen und diese in der Folge verändern.

Die veröffentlichten Geschäftsberichte der Unternehmen können theoriegeleitet hinsichtlich der Kapitalkosten analysiert und ausgewertet werden. Das Ziel ist es, die relevanten Determinanten auf ihre Veränderungen der Betrachtungsjahre zu untersuchen um somit erklären zu können, welche Größen sich wertverändernd auswirkten.

Um die Frage zu beantworten, ob Unternehmen ihre Kapitalkosten im Zuge der Veränderungen am Kapitalmarkt variieren und welche (anderen) Einflussfaktoren hierbei wirken, sollen simulierten Kapitalkostenberechnungen herangezogen werden. Dies erlaubt dann Schlussfolgerungen auf die Vermutung „unangemessener“ Kapitalkostenwerte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

2. Kapitalkosten

2.1 Einordnung der Kapitalkosten - Finanzierungsebene

2.1.1 Eigenkapital als Finanzierungsart und Kapitalquelle

2.1.2 Fremdkapital als Finanzierungsart und die Unterscheidung zum Eigenkapital

2.2 Bedeutung von Kapitalkosten

2.2.1 Eigenkapitalkosten

2.2.2 Capital Asset Pricing Model (CAPM)

2.2.3 Fremdkapitalkosten

2.3 Wertermittlung und Berechnungen anhand von Kapitalkosten

2.3.1 Kapitalstruktur

2.3.2 Bedeutung der (zukünftigen) Zahlungsströme (Cashflows)

2.3.3 WACC-Verfahren und dessen Anwendungsmöglichkeiten

2.4 Einflussfaktoren auf die Höhe der Kapitalkosten und deren Auswirkung in der Wertermittlung

3. Empirische Untersuchung der Kapitalkosten der DAX-Unternehmen

3.1 Kapitalkostenanalyse

3.1.1 Entwicklung der Kapitalmarktzinsen

3.1.2 Marktrisikoprämien und Beta-Faktoren

3.1.3 Analyse der Eigenkapital- und Fremdkapitalkosten

3.1.4 Kapitalstrukturanalyse

3.1.5 Entwicklung und Analyse der WACC-Sätze

3.2 Simulationsrechnungen zur Veranschaulichung von wertveränderten Determinante auf den WACC

3.2.1 Simulation der Kapitalkostenveränderung des Unternehmens Volkswagen

3.2.2 Simulation der Kapitalkostenveränderung des Unternehmens RWE

3.2.3 Simulation der Kapitalkostenveränderung des Unternehmens E.On

3.3 Kritische Würdigung der Untersuchungsergebnisse

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Herleitung von Kapitalkosten theoretisch zu fundieren, deren Einfluss auf die Unternehmensbewertung zu erläutern und zu analysieren, ob DAX-Unternehmen ihre Kapitalkosten trotz veränderter Marktbedingungen bewusst hoch halten. Im Fokus steht dabei die Untersuchung der Transparenz in den Geschäftsberichten sowie die simulationstechnische Überprüfung der Kapitalkostenanpassung an externe Markteinflüsse.

  • Theoretische Grundlagen zur Kapitalkostenermittlung und zum CAPM
  • Bedeutung der Kapitalstruktur und Zahlungsströme (Cashflows)
  • Anwendung des WACC-Verfahrens in der Praxis
  • Empirische Analyse der Kapitalkosten von 21 DAX-Unternehmen
  • Simulationsrechnungen zur Sensitivität der Kapitalkosten

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Capital Asset Pricing Model (CAPM)

Copeland/Koller/Murrin legen die Kernthese des CAPM dar,

„...daß die Opportunitätskosten des Eigenkapitals der Rendite risikofreier Wertpapiere plus dem Marktpreis des Risikos (Risikoprämie), multipliziert mit dem systematischen Risiko (beta) des Unternehmens, entsprechen.“

Das CAPM wird infolgedessen eingesetzt, um die erwartete Rendite eines Wertpapiers zu berechnen. Es versucht aus diesem Grund die Kosten des Eigenkapitals anhand gegebener Marktdaten mit zunächst folgender, allgemeiner Formel abzuleiten.

Eigenkapitalkosten = risikofreie Rendite/Basiszins + ß * (Marktrisikoprämie)

Aus der Sicht des Investors ist die Methode und Vorgehensweise wie folgt zu erklären. Die risikofreie Rendite ist jene Rendite eines beliebigen Wertpapiers oder Wertpapierportfolios, die mit keinem Rendite- bzw. Ausfallrisiko behaftet ist (als Referenzwert gelten z.B. sichere Bundesanleihen) und zugleich in keinem Zusammenhang mit den Renditen anderer Kapitalanlagen steht. Wenn der Investor die Auswahlmöglichkeit hätte, in ein Unternehmen zu investieren oder sein Kapital auf seiner Bank für dieselbe Verzinsung anzulegen, würde er das unternehmerische Risiko meiden da er bei einem niedrigerem Risiko dieselbe Verzinsung erhalten könnte.

Das Modell geht also von der Annahme aus, dass es sich um einen risikoaversen Anleger handelt, der den Nutzen seines Vermögens maximieren will. Laut einer Kapitalkostenstudie von KPMG aus dem Jahre 2012/2013 leiten Unternehmen ihren risikofreien Basiszins unterschiedlich ab, wie in der folgenden Grafik abzuleiten ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Kapitalkosten als Steuerungselement und formuliert die Forschungsfrage, ob Unternehmen ihre Kapitalkosten in Zeiten von Niedrigzinsen bewusst hoch halten.

2. Kapitalkosten: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen der Kapitalkosten, insbesondere die Berechnung von Eigenkapitalkosten mittels CAPM, Fremdkapitalkosten sowie das WACC-Verfahren.

3. Empirische Untersuchung der Kapitalkosten der DAX-Unternehmen: Hier erfolgt die praktische Analyse der Geschäftsberichte ausgewählter DAX-Konzerne, inklusive Simulationsrechnungen zur Nachvollziehbarkeit der Kapitalkostenanpassungen.

4. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Darlegung der Untersuchungsergebnisse und hinterfragt die mangelnde Transparenz der Unternehmen hinsichtlich ihrer Kapitalkostenpolitik.

Schlüsselwörter

Kapitalkosten, DAX, Unternehmensbewertung, WACC, Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten, CAPM, Beta-Faktor, Marktrisikoprämie, Free-Cashflow, Kapitalstruktur, Leitzins, Investitionsrechnung, Shareholder-Value, Transparenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Berechnung von Kapitalkosten und analysiert empirisch, wie DAX-Unternehmen ihre Kapitalkosten in Abhängigkeit von Marktveränderungen, insbesondere dem Leitzins, festlegen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die theoretische Herleitung der Kapitalkosten (WACC, CAPM), die Rolle der Kapitalstruktur und die empirische Überprüfung der Kapitalkostenpolitik anhand von Geschäftsberichten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Transparenz in der Kapitalkostenermittlung zu schaffen und zu prüfen, ob Unternehmen ihre Kapitalkosten bewusst hoch halten, anstatt sie an gesunkene externe Marktfaktoren anzupassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Neben der theoretischen Fundierung anhand betriebswirtschaftlicher Literatur nutzt die Arbeit eine empirische Inhaltsanalyse von Geschäftsberichten sowie gezielte Simulationsrechnungen.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Kapitalkostenkomponenten und die detaillierte empirische Untersuchung der DAX-Unternehmen, ergänzt durch spezifische Fallsimulationen.

Welche Begriffe sind für das Verständnis der Arbeit essenziell?

Besonders wichtig sind WACC (Weighted Average Cost of Capital), CAPM (Capital Asset Pricing Model), Beta-Faktor, Marktrisikoprämie, Eigen- und Fremdkapital sowie der Begriff der Kapitalkosten selbst.

Warum spielt der Leitzins eine entscheidende Rolle für die Untersuchung?

Der Leitzins beeinflusst das allgemeine Zinsniveau. Die Arbeit untersucht, ob Unternehmen die sinkenden Leitzinsen der EZB in ihren Kapitalkostenkalkulationen widerspiegeln oder ob diese trotz externer Senkungen konstant bleiben.

Welches Ergebnis liefern die Simulationsrechnungen für die betrachteten Unternehmen (z.B. VW)?

Die Simulation zeigt, dass bei VW die Kapitalkosten trotz sinkender Zinsen in der Realität teilweise stiegen, was laut Autor auf veränderte CAPM-Variablen zurückzuführen ist, die nicht transparent begründet wurden.

Final del extracto de 71 páginas  - subir

Detalles

Título
Cost of Capital. Die Berechnung der Kapitalkosten von DAX-Unternehmen
Subtítulo
Theoretische Grundlagen und empirische Untersuchung
Universidad
University of Applied Sciences Mainz
Calificación
1,7
Autor
Minh Viet Vu (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
71
No. de catálogo
V318399
ISBN (Ebook)
9783668185548
ISBN (Libro)
9783946458555
Idioma
Alemán
Etiqueta
cost capital berechnung kapitalkosten dax-unternehmen theoretische grundlagen untersuchung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Minh Viet Vu (Autor), 2015, Cost of Capital. Die Berechnung der Kapitalkosten von DAX-Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318399
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