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Die Vorteile durch den Einsatz von E-Procurement und E-Marktplätzen

Title: Die Vorteile durch den Einsatz von E-Procurement und E-Marktplätzen

Bachelor Thesis , 2014 , 58 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Agathe Folek (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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„Der Einsatz von E-Lösungen in der Beschaffung sorgt für mehr Transparenz und sinkende Kosten“ – so lautet die Aussage von Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky in einem Interview (Bogaschewsky, 2011). In diesem Artikel geht es um den aktuellen Stand der Implementierung von elektronischen Systemen in deutschen Unternehmen. Zwar sind deutsche Unternehmen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weit fortgeschritten, jedoch sind noch lange nicht alle Potentiale ausgeschöpft.

Elektronische Tools verändern nicht nur die Handlungen von Privatpersonen, sondern auch die Arbeitsweise der Unternehmen, vor allem im Einkaufsbereich. Durch den globalen Konkurrenzkampf müssen Unternehmen mittels elektronischen Realisierungsformen ihre Einsparungen umsetzen. Im Einkauf finden sich große Einsparungspotentiale, welche sich unmittelbar auf das Geschäftsergebnis auswirken. Die Nutzung der neuesten Technologie- und Kommunikationssysteme sind somit unumgänglich. E-Procurement ist kein Fremdwort mehr, denn so gut wie jedes Unternehmen nutzt gegenwärtig elektronische Systeme.

Allerdings geht es nicht nur um die Prozessverbesserung, sondern auch um die Informationsflüsse innerhalb von Unternehmen. Die traditionelle Kommunikation wird ebenfalls von IT-Systemen abgelöst. Um unternehmensübergreifende Prozesse und Informationsaustausch durch E-Procurement-Systeme realisieren zu können, schließen sich immer mehr Unternehmen elektronischen Marktplätzen an. Den erfolgreichen E-Marktplatzkonzepten werden große Mehrwertpotentiale zugeschrieben, denn die gegenwärtigen IT-Systeme und Portfolios werden laufend ausgebaut.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Struktur und Aufbau

2. Der Beschaffungsprozess

2.1 Begriffsdefinitionen

2.1.1 Begriffsdefinition direkte/indirekte (MRO-)Produkte

2.1.2 ABC- Produktklassifizierung

2.2 Der Beschaffungsprozess

2.3 Probleme im traditionellen Beschaffungsprozess

3. Die Bedeutung des E-Procurements

3.1 Begriffsdefinitionen

3.1.1 E-Business

3.1.2 E-Procurement

3.2 Bedeutung von E-Procurement

3.3 Der Nutzen von E-Procurement

3.4 Die Vorteile durch Nutzung von E-Procurement

3.4.1 Prozesskosteneinsparungen

3.4.2 Produktkosteneinsparungen

3.4.3 Zusammenfassung Kosteneinsparungen

3.5 Risiken im E-Procurement

4. E-Marktplätze in der Automobilindustrie

4.1 Begriffsdefinition

4.1.1 E-Commerce

4.1.2 B2B im E-Business

4.1.3 E-Marktplatz im B2B

4.1.4 Die Arten von elektronischen Marktplätzen

4.2 Der Nutzen von B2B-Online-Handel in Deutschland

4.2.1 Bedeutung von B2B-Plattformen

4.2.2 Die Automobilindustrie in Deutschland

4.3 Covisint

4.3.1 Strategische Ausrichtung

4.3.2 Der Problembereich

4.3.3 Das neue Covisint

4.4 SupplyOn

4.4.1 Strategische Ausrichtung

4.4.2 Die Erfolgsfaktoren

4.5 Zusammenfassung und Vergleich E-Marktplätze

5. Schlussfolgerung

5.1 Fazit

5.2 Weiterer Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Potenziale und Formen des E-Procurements für den Einkauf in Unternehmen zu analysieren, insbesondere vor dem Hintergrund globalen Wettbewerbsdrucks und der Notwendigkeit zur Prozessoptimierung. Es werden Lösungsansätze für Probleme des traditionellen Beschaffungswegs aufgezeigt und die Rolle von E-Marktplätzen in der Automobilindustrie beleuchtet.

  • Grundlagen des Beschaffungsprozesses und Klassifizierung von Gütern.
  • Bedeutung, Nutzen, Vorteile und Risiken von E-Procurement.
  • Analyse elektronischer Marktplätze im B2B-Kontext.
  • Fallstudien zu den Plattformen Covisint und SupplyOn.
  • Vergleich von E-Marktplatzkonzepten und deren Erfolgsfaktoren.

Auszug aus dem Buch

3.5 Risiken im E-Procurement

Es können Risiken aus Sicht der Sicherheits-, Organisations- und Prozesskostenperspektive erkannt werden. Aus der Sicherheitsperspektive ist die Nutzung des Internets schwer einzuschätzen, denn sogenannte Hacker können das System via Internet knacken (Assmann & et al, 2008/2009). Das jüngste Ereignis einer Hackerattacke wurde am 12. September 2013 vermeldet, wobei Bankdaten von zwei Millionen Kunden der Firma Vodafone Deutschland gestohlen wurden. Motive einer solchen Tat sind Erpressungen oder auch Rachezüge gegenüber dem Arbeitgeber. Ein Sicherheitsexperte bestätigt, dass „bis Ende 2012 war bereits jeder zweite Unternehmer beispielsweise von Hackerangriffen mit massenhaften Internet-Abfragen (…) betroffen“ (Tagesspiegel, 2013). So rät er, die Sicherheitsauflagen zu erhöhen. Um die Sicherheitsauflagen ordnungsgemäß zu verbessern, liegt es am Unternehmen die Mitarbeiter zu schulen, damit man diesen Gefahren nicht offenkundig ausgesetzt ist.

Bei der Organisation ist zu beachten, dass man die Einführung der neuen Systeme langsam angeht, da meist nicht nur der Einkauf betroffen ist, sondern meist alle Bereiche. Wie schon bereits erwähnt, müssen auch die Mitarbeiter in die Neustrukturierung aktiv involviert werden. Bei einem neuen System besteht die Angst bis hin zur Ablehnung von Veränderungen. Ein Change Management Programm kann diesen Prozess innerhalb des Unternehmens vereinfachen. Ein Change Management Programm verschafft den Mitarbeitern einen klaren und detaillierten Blick über die Ziele des Projektes und zeigt ihnen die Verbesserungspotentiale klar auf. Aus der Perspektive der Prozesskosten werden einzelne Genehmigungs- und Bearbeitungsschritte abgeschafft oder stark vereinfacht. So kann der Anschein bei den Mitarbeitern aufkommen, dass durch die Zeit- und Kostenersparnis Arbeitsplätze reduziert werden könnten. Deshalb ist es wichtig, die Mitarbeiter zu jeder Zeit zu informieren, an welchem Punkt sich das Projekt befindet und welche weiteren Schritte eingeleitet werden (Assmann & et al, 2008/2009).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema E-Procurement, Problemdarstellung im aktuellen Beschaffungswesen deutscher Unternehmen und Zielsetzung der Arbeit.

2. Der Beschaffungsprozess: Definition von Güterarten sowie Darstellung und Analyse der Schwachstellen des traditionellen Beschaffungsprozesses.

3. Die Bedeutung des E-Procurements: Definition von E-Business und E-Procurement, Erläuterung des Nutzens, der verschiedenen Einsparungspotenziale sowie der Sicherheitsrisiken.

4. E-Marktplätze in der Automobilindustrie: Untersuchung von E-Marktplätzen im B2B-Umfeld, detaillierte Fallanalysen der Plattformen Covisint und SupplyOn sowie deren Vergleich.

5. Schlussfolgerung: Zusammenfassendes Fazit zur Bedeutung von E-Lösungen in der Beschaffung und Identifikation von weiterem Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

E-Procurement, E-Marktplatz, Beschaffungsprozess, MRO-Produkte, B2B, Supply Chain Management, Covisint, SupplyOn, Prozesskosten, Kosteneinsparung, Automobilindustrie, elektronische Kataloge, Warenwirtschaftssystem, Transaktionskosten, E-Business.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorthesis im Kern?

Die Arbeit analysiert den Einsatz und die Vorteile von E-Procurement-Systemen und elektronischen Marktplätzen im Bereich des Einkaufs, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören die Optimierung des Beschaffungsprozesses, die Klassifizierung von Gütern, die Einführung elektronischer Beschaffungswege sowie die Rolle von B2B-Plattformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch E-Procurement den traditionellen, oft ineffizienten Beschaffungsprozess durch elektronische Alternativen ersetzen und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen, die Auswertung von Studien (wie das BME-Stimmungsbarometer) sowie die Beschreibung und den Vergleich von Praxisbeispielen, insbesondere im Automobilsektor.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse traditioneller Beschaffungsdefizite, die theoretische Fundierung des E-Procurements, die Darstellung von Prozess- und Produktkosteneinsparungen sowie die detaillierte Untersuchung der Plattformen Covisint und SupplyOn.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind E-Procurement, E-Marktplätze, B2B, Supply Chain Management, Prozesskosteneinsparung und Automobilindustrie.

Welche spezifischen Probleme werden bei der Plattform Covisint identifiziert?

Die Hauptprobleme waren ein gescheiterter Strategiewechsel, ein ungelöster Interessenkonflikt zwischen Betreibern und Teilnehmern sowie die missglückte Standardisierung über verschiedene Unternehmensanforderungen hinweg.

Warum wird SupplyOn oft als erfolgreichere Alternative zu Covisint angesehen?

SupplyOn fokussierte sich von Beginn an auf die Senkung der Prozesskosten für beide Seiten und implementierte ein erfolgreiches Supply Chain Collaboration-Konzept, das auf die Bedürfnisse der Zuliefererindustrie zugeschnitten war.

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Details

Title
Die Vorteile durch den Einsatz von E-Procurement und E-Marktplätzen
College
Heilbronn University of Applied Sciences
Grade
2,0
Author
Agathe Folek (Author)
Publication Year
2014
Pages
58
Catalog Number
V318459
ISBN (eBook)
9783668177420
ISBN (Book)
9783668177437
Language
German
Tags
vorteile einsatz e-procurement e-marktplätzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Agathe Folek (Author), 2014, Die Vorteile durch den Einsatz von E-Procurement und E-Marktplätzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318459
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