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Rassismus und Gewalt in deutschen Stadien. Nur ein Randphänomen?

Titre: Rassismus und Gewalt in deutschen Stadien. Nur ein Randphänomen?

Dossier / Travail , 2016 , 12 Pages , Note: 2

Autor:in: Leon Kirchner (Auteur)

Politique - Fondements et Généralités
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„Er ist das wirkliche Opium des Volkes“, sagte einst der italienische Schriftsteller, Philosoph und Medienwissenschaftler Umberto Eco. Gemeint ist der Fußball.

Jedes Jahr werden in der Bundesliga neue Zuschauerrekorde gebrochen und die Weltmeisterschaft in Südafrika fesselte das ganze Land. Doch abseits hat der Fußball auch Schattenseiten. Die vorliegende Hausarbeit trägt daher den Titel „Rassismus und Gewalt in deutschen Stadien – Nur ein Randphänomen?

Der Grund für die Wahl dieses Themas, liegt in meiner Begeisterung für den Fußball. Ich selber bin begeisterter Anhänger des deutschen Fußballvereins FC Schalke 04, welcher zu den mitgliederstärksten Sportvereinen der Welt zählt. Des weiteren liegt mein Interesse besonders auf den verschiedenen Fanszenen in Deutschland, mit besonderem Fokus auf Rivalität, Gewalt und Rassismus.

Wodurch entstehen Aggressionen und die dadurch resultierende Gewalt? Fungiert das Stadion als Bühne für Rechtsextreme? Diese und weitere Aspekte werden im Laufe der Hausarbeit thematisiert.

Die Tatsache, dass es sich bei dem Begriff „Stadion“, neben einem Austragungsort für sportliche Wettkämpfe, auch um einen Ort für Großveranstaltungen wie Konzerte handeln kann, ist für die Bearbeitung dieser Hausarbeit nicht von Bedeutung, da Konzerte von Gewalt und Rassismus in der Regel kaum bzw. gar nicht heimgesucht werden. Auch zählt nicht nur der Fußball zu den sportlichen Wettkämpfen, welche in einem Stadion ausgetragen werden können, jedoch ist es sinnvoll, sich auf diesen zu beziehen, da in keinem anderen Sport, Gewalt und Rassismus so populär sind. Daher wird in dieser Hausarbeit nur Bezug auf Fußballstadien genommen.

Eingangs widme ich mich der Klärung zentraler Begriffe, die für ein besseres Verständnis der Hausarbeit sorgen sollen. Im darauffolgenden Teil, wird eine Einteilung der Fanszene vorgenommen. Wo liegt der Unterschied zwischen einem gewalttätigem und friedlichem Fan? Im nächsten Abschnitt werden die Bedingungen, die Gewalt, Aggressionen und Rassismus in Stadien entstehen lassen, untersucht. Warum prügeln Fußballfans sich untereinander? Warum äußern Rechtsextreme ihre rassistische Haltung in Stadien? Anschließend wird in den nächsten beiden Kapiteln die Frage, ob es sich bei Rassismus und Gewalt in deutschen Stadien nur um ein Randphänomen handelt, beantwortet. Leidet Deutschland immer noch unter einem Gewaltproblem? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der Hausarbeit beantwortet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Hauptteil

2.1 Klärung zentraler Begriffe

2.1.1 Rassismus

2.1.2 Der Fan

2.1.3 Die „Ultras“

2.1.4 Der Hooligan

2.2 Zuordnung eines Fans

2.2.1 Allgemeine Differenzierung der Fanszene

2.2.2 Konsumorientierte Fans

2.2.3 Fußballzentrierte Fans

2.2.4 Erlebnisorientierte Fans

2.2.5 ABC-Kategorisierung

2.3 Die Bedingungen, die Gewalt, Aggressionen und Rassismus entstehen lassen

2.4 Rassismus und Gewalt in deutschen Stadien

3) Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld von Gewalt, Rassismus und Fan-Kulturen in deutschen Fußballstadien. Ziel ist es, die Ursachen für Aggressionen zu beleuchten, die verschiedenen Fanszenen zu differenzieren und kritisch zu prüfen, ob es sich bei Rassismus und Gewalt im deutschen Fußball lediglich um ein vernachlässigbares Randphänomen handelt.

  • Soziologische Einordnung und Kategorisierung unterschiedlicher Fußballfan-Typen.
  • Analyse der Entstehungsbedingungen von Gewalt und Rassismus im sozialen Kontext.
  • Untersuchung der Rolle von Stadien als potenzieller Bühne für rechtsextreme Ideologien.
  • Auswertung statistischer Daten zur Entwicklung von Gewalt und Rassismus in deutschen Profiligen.
  • Diskussion über Präventionsmaßnahmen und die Entpolitisierung der Fankurven.

Auszug aus dem Buch

2.1.3 Die „Ultras“

Als „Ultra“ wird im deutschen Sprachgebrauch eine Person bezeichnet, die fanatischer Anhänger einer Fußballmannschaft ist. „Ultras“ treten in Gruppen auf, die über eine besondere Organisationsform verfügen. Neben dem Veranstalten gemeinsame Fahrten zu Auswärtsspielen ihres Vereins, tragen sie außerdem maßgeblich zur Bewahrung der Vereinstradition bei oder gestalten Choreographien, welche bei Spielen durch gleichzeitiges Hochhalten des Materials beispielsweise das Wappen des Vereines ergeben. Die Besonderheit hierbei ist, dass auf Unterstützung durch Sponsoren und Vereine strikt verzichtet wird. Zu ihrer Kultur des Anfeuerns kann auch unter anderem die Verwendung von Pyrotechnik gehören. Die Finanzierung geschieht in der Regel durch eigene Mitgliedsbeiträge oder durch das Verkaufen eigens kreierten Fan-Artikel. Des weiteren wird die Mannschaft während des Spiels durch Gesänge unterstützt, welche der sogenannte „Capo“ in den meisten Fällen durch ein Megaphon vorgibt, wodurch auch die atmosphärische Seele des Fußballs erhalten wird. Die bedingungslose Unterstützung des Vereins ist somit einer, wenn nicht sogar der Hauptgrund für einen „Ultra“ ins Stadion zu gehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein, begründet die Wahl des Themas durch das eigene Interesse am Fußball und definiert die Forschungsfragen bezüglich Gewalt und Rassismus in deutschen Stadien.

2) Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der zentralen Begriffe, die Einteilung der Fanszenen, die Analyse der Ursachen von Gewalt und die Untersuchung der aktuellen Lage von Rassismus und Gewalt im deutschen Profifußball.

3) Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, stellt fest, dass Gewalt im Fußball kein Randphänomen ist, und betont die Notwendigkeit fortwährender Präventivarbeit gegen Rassismus und Fan-Gewalt.

Schlüsselwörter

Fußball, Stadion, Fans, Ultras, Hooligans, Rassismus, Gewalt, Rechtsextremismus, Fan-Kultur, Prävention, Bundesliga, Aggression, Sozialisation, Zuschauerstruktur, Sport

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Problemen von Gewalt und Rassismus im Umfeld des deutschen Profifußballs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die soziologische Differenzierung von Fans, die Entstehungsursachen von Gewalt sowie die Entwicklung rassistischer Tendenzen in den Stadien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu erörtern, ob Rassismus und Gewalt in deutschen Stadien lediglich als Randphänomen zu betrachten sind oder eine tiefergehende gesellschaftliche Relevanz besitzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung statistischer Berichte, beispielsweise von der ZIS (Zentrale Informationsstelle für Sporteinsätze).

Was wird im Hauptteil ausführlich behandelt?

Im Hauptteil werden zentrale Begriffe definiert, Fans in Gruppen wie Konsumorientierte, Fußballzentrierte oder Hooligans eingeteilt und die Bedingungsfaktoren für aggressive Verhaltensweisen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Fanszenen, Rassismus, Gewaltprävention, Fan-Kultur und rechtsextreme Tendenzen charakterisiert.

Warum unterscheidet der Autor zwischen verschiedenen Fan-Typen?

Die Unterscheidung ist notwendig, da das Gewalt- und Risikopotenzial je nach sozialer Herkunft, Verhaltensweise und Identifikation mit dem Verein stark variiert.

Welche Bedeutung haben die sogenannten „Ultras“ für die aktuelle Stadien-Atmosphäre?

Ultras tragen durch Choreographien und Gesänge maßgeblich zur Stadionatmosphäre bei und haben laut Autor einen Prozess der Entpolitisierung der Fankurven vorangetrieben.

Wie bewertet die Arbeit die aktuelle Entwicklung von Gewalt in Stadien?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Gewalt aufgrund der rivalisierenden Strukturen nie vollständig aus dem Fußball verschwinden wird und insbesondere in bestimmten Regionen weiterhin ein ernsthaftes Problem darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Rassismus und Gewalt in deutschen Stadien. Nur ein Randphänomen?
Note
2
Auteur
Leon Kirchner (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
12
N° de catalogue
V318872
ISBN (ebook)
9783668181328
ISBN (Livre)
9783668181335
Langue
allemand
mots-clé
Rassismus Gewalt Deutschland Stadion Stadien Fußball Hausarbeit Facharbeit Randphänomen Gewaltproblem Fußballfans Rechtsextremismus Aggressionen Rivalität Fanszenen Ultras Hooligans Fans
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Leon Kirchner (Auteur), 2016, Rassismus und Gewalt in deutschen Stadien. Nur ein Randphänomen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318872
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Extrait de  12  pages
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