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Aulus Gellius "Noctes Aticae" (Buch XVIII, Kapitel 5). Übersetzung, Klausel, grammatische und stilistische Analyse und Interpretation

Titre: Aulus Gellius "Noctes Aticae" (Buch XVIII, Kapitel 5). Übersetzung, Klausel, grammatische und stilistische Analyse und Interpretation

Dossier / Travail de Séminaire , 2014 , 22 Pages

Autor:in: Jessica Ammer (Auteur)

Études latines - Littérature
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Kapitel 5 aus dem XVIII. Buch der Noctes Atticae von Aulus Gellius schildert den eher zufälligen Besuch einer Gruppe junger Männer um den Rhetor und Lehrer Antonius Iulianus in einem Theater – wo, wie man hört, ein Redner, ein selbsternannter Ennianista, Verse von Ennius rezitiere – und die sich an den Besuch des Vortrags anschließenden textkritischen Erläuterungen zur Verwendung der Formulierungen ‚quadrupes eques’ und ‚quadrupes ecus’.

Man könnte das vorliegende Kapitel dem Wissensgebiet der Grammatik zurechnen, das Gellius in seiner Praefatio nennt. Mit dem vorherigen und dem folgenden Kapitel (XVIII, 4 bzw. XVIII, 6) teilt es die Gemeinsamkeit der Behandlung eines sprachlichen Problems (in XVIII, 4 geht es um die spezielle Bedeutung von vanus und stolidus bei Sallust, in XVIII, 6 geht es um die Bedeutungen von matrona und mater familias).

Als Textgrundlage für die Analyse wurde die Ausgabe von P.K. Marshall verwendet. Es handelt sich um Kapitel 5.4 bis 12 des XVIII. Buches. Die vorliegende Arbeit umfasst eine Übersetzung, Klausel, die grammatische und stilistische Analyse und Interpretation.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Analytischer Teil

1.1 Textgrundlage mit Analyse der Klauseln

1.2 Übersetzung

1.3 Textkritische Analyse

1.4 Kommentar

2 Interpretatorischer Teil

2.1 Einordnung des Kapitels und Hinführung zum Problem

2.2 Das Prinzip der auctoritas veterum

2.3 Problem: eques oder equus

2.4 Fazit

3 Literatur

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht ein spezifisches Kapitel (XVIII, 5) aus den Noctes Atticae des Aulus Gellius. Ziel ist es, das durch Gellius thematisierte philologische Problem um die Korrektheit des Wortgebrauchs bei Ennius – konkret die Debatte zwischen den Begriffen eques und equus – durch eine detaillierte textkritische und interpretatorische Analyse zu erschließen und in den Kontext antiker Rhetorik und Grammatik einzuordnen.

  • Analyse der metrischen Klauseln in Gellius' Textgrundlage
  • Philologische Untersuchung der handschriftlichen Überlieferung und Textkritik
  • Diskussion des antiken Prinzips der auctoritas veterum als Maßstab für korrektes Latein
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Interpretation von eques als Pferd im Ennius-Fragment

Auszug aus dem Buch

Das Prinzip der auctoritas veterum

Die sprachtheoretischen Überlegungen, denen sich der großartige und zugleich bescheidene Lehrer Gellius’ im Anschluss an den als fehlerhaft empfundenen Vortrag und im Kreise seiner Studenten widmet, werden unterstützt mit Hinweisen auf die Vorbilder, die in der römischen vorchristlichen Antike zu suchen sind, wie hier an dieser Stelle Vergil und Lucilius. Das zeigt mit den rein sprachlichen Aspekten die unbedingte Verbundenheit mit diesen Vorbildern, die zugleich die theoretischen, gedanklichen und philosophischen Grundlagen bieten, auf denen die sprachtheoretischen Überlegungen und Ausführungen Gellius' beruhen.

An folgenden Stellen im Kapitel finden sich Hinweise darauf, dass auf die auctoritas veterum, also die rhetorischen und dichterischen Größen der Antike verwiesen wird, die allein den Maßstab grammatikalisch korrekten Ausdrucks bieten:

pleraque enim ueterum aetas et hominem equo insidentem et equum, qui insideretur, "equitem" dixerunt (5,8)

Lucilius adeo, uir adprime linguae Latinae sciens, "ecum equitare" dicit his uersibus (5,10)

… librum summae atque reuerendae uetustatis, … (5,11)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Analytischer Teil: Dieses Kapitel liefert die textkritische Basis sowie die Übersetzung der untersuchten Passage und kommentiert sprachwissenschaftliche Besonderheiten der antiken Vorlage.

2 Interpretatorischer Teil: Hier erfolgt die inhaltliche Einordnung in das Gesamtwerk des Gellius sowie eine philologische Debatte über die Verwendung und Interpretation des Begriffes eques im Sinne von Pferd.

3 Literatur: Dieses Verzeichnis listet sämtliche herangezogene Textausgaben, Kommentare, Sekundärliteratur und Hilfsmittel auf, die für die Analyse verwendet wurden.

Schlüsselwörter

Aulus Gellius, Noctes Atticae, Ennius, eques, equus, textkritische Analyse, auctoritas veterum, römische Rhetorik, lateinische Grammatik, antike Literatur, Metrik, Philologie, Antonius Iulianus, vierfüßiger Reiter, Wortgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das fünfte Kapitel des 18. Buches der Noctes Atticae von Aulus Gellius, in dem eine philologische Diskussion über einen vermeintlich fehlerhaften Wortgebrauch in Versen des Dichters Ennius geführt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die antike Textkritik, das Verhältnis von Autorität (auctoritas veterum) und Sprachgebrauch sowie die etymologische und semantische Klärung von Begriffen wie eques und equus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die wissenschaftliche Aufarbeitung der Debatte, ob Ennius eques (Reiter) oder equus (Pferd) geschrieben hat und wie diese Stelle durch antike Gelehrte wie Iulianus und moderne Philologen gedeutet wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden textkritische Analysemethoden, eine Untersuchung der metrischen Klauseln sowie eine vergleichende Analyse der Sekundärliteratur und antiker Quellen angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte textkritische Analyse der Klauseln und Überlieferungsstränge sowie eine interpretatorische Untersuchung, die das Prinzip der auctoritas veterum herausarbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Aulus Gellius, Noctes Atticae, Ennius, auctoritas veterum, Textkritik und antike Rhetorik charakterisieren.

Warum spielt die Person des Antonius Iulianus eine so wichtige Rolle?

Antonius Iulianus fungiert in Gellius' Werk als kompetenter Rhetor und Lehrer, der durch seinen Verweis auf alte Manuskripte die Autorität der antiken Vorbilder gegenüber dem modernen, unkritischen Sprachgebrauch verteidigt.

Welches Problem besteht bei der Formulierung "quadrupes eques"?

Das Problem besteht darin, dass quadrupes (vierfüßig) in Kombination mit eques (Reiter) zu dem absurden Bild eines "vierfüßigen Reiters" führt, weshalb Philologen diskutieren, ob hier eine literarische Erfindung oder ein Überlieferungsfehler vorliegt.

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Résumé des informations

Titre
Aulus Gellius "Noctes Aticae" (Buch XVIII, Kapitel 5). Übersetzung, Klausel, grammatische und stilistische Analyse und Interpretation
Université
Martin Luther University  (Seminar für Klassische Altertumswissenschaften)
Cours
Noctes Atticae
Auteur
Jessica Ammer (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
22
N° de catalogue
V319043
ISBN (ebook)
9783668182325
ISBN (Livre)
9783668182332
Langue
allemand
mots-clé
Latein Gellius Noctes Atticae Klauselanalyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jessica Ammer (Auteur), 2014, Aulus Gellius "Noctes Aticae" (Buch XVIII, Kapitel 5). Übersetzung, Klausel, grammatische und stilistische Analyse und Interpretation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319043
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Extrait de  22  pages
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