Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Theory of Science, Anthropology

Die Barbie-Puppe als Modell, Metapher, Exempel und Indiz in hermeneutischer Betrachtungsweise

Title: Die Barbie-Puppe als Modell, Metapher, Exempel und Indiz in hermeneutischer Betrachtungsweise

Term Paper , 2004 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marcus Lechler (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Überblick über den Text
Eine Puppe. Blond. Aus Plastik. Bereits diese drei Eigenschaften genügen, um das erfolgreichste Produkt des amerikanischen Spielzeugherstellers Mattel eindeutig zu definieren. Wie keine andere Puppe zuvor hat die Barbie ihren Siegeszug durch die Kinderzimmer und die Herzen der Mädchen ( und sicher auch einiger Jungen ) dieser Welt geführt. Und dennoch ist dieses Kreation weit mehr als ein Stück Kunststoff zum Spielen. Barbie war und ist ( Pop- ) Kultur. Immer schon wollten Kinder wie Barbie sein. Immer schon hat Barbie den Geist ihrer Zeit reflektiert. Barbie steht für eine ganz bestimmte Sicht der Welt - und Barbie ist auch ein enormer Markt. Wie exakt lässt sich der Komplex „Barbie“ beschreiben? Um dies zu klären werden zunächst in Kapitel 2 die beiden grundlegenden Begriffe „Spiel“ und „Spielzeug“ umrissen und im Folgenden dritten Kapitel auf die Geschichte der Bild – Lilli, der deutschen „Vorgängerin“ der Barbie – Puppe, die von Mattel später beinahe unverändert übernommen wurde, und auf die Firmengeschichte von Mattel und Barbie eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Spiel und Spielzeug: Vom Stein zur Barbie

2.1 Klärung der Begriffe Spiel und Spielzeug

2.2 Geschlechtsspezifische Unterschiede: Jungenspielzeug / Mädchenspielzeug

3. Die Bild - Zeitung, Mattel und Barbie

3.1 Die Bild – Lilli

3.2 Die Firmengeschichte von Mattel und Barbie

4. Die hermeneutischen Verfahren

4.1 Was ist „Hermeneutik“?: Theoretische Ansätze

4.2. Die vier Untersuchungskategorien

4.2.1 Exempel

4.2.2 Modell

4.2.3 Metapher

4.2.4 Indizien

5. Die Praxis: Barbie und die vier Kategorien der Dinghermeneutik

5.1 Exempel: Die Barbie ist auch nur Puppe

5.1.1 Entwicklungsgeschichte der Puppe

5.1.2 Das „Neue“ an der Barbie

5.2 Modell: Die Barbie als Spiegel ihrer Zeit und als Vorbild

5.2.1 Barbies neue Kleider

5.2.2 Die Männer an Barbies Seite

5.2.3 Die Barbie ist das Maß

5.3 Metapher: Die Barbie als Spiegel der Gesellschaft

5.3.1 Lebensstil und Lebensgefühl

5.3.2 Kritik an Barbie

5.3.3 Einflüsse auf das Sozial verhalten

5.3.4 Barbie und die eigenen Unzulänglichkeiten

5.3.5 Die Kunst kritisiert Barbie

5.4 Indiz: Der Markt

5.4.1 Barbie´s Milliarden

5.4.2 Lizenz und Merchandise

5.4.3 Inspiration für Künstler

6. Stellungnahme: Eine Welt aus Plastik

7. Fazit: Auf die nächsten 45 Jahre...

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Barbie-Puppe als ein komplexes kulturelles Phänomen und Spielzeug anhand der pädagogischen Hermeneutik. Ziel ist es, die vielschichtigen Aspekte der Puppe – von ihrer Entstehungsgeschichte über ihre Funktion als Spiegel gesellschaftlicher Rollenbilder bis hin zu ihrer Bedeutung als marktwirtschaftliches Produkt – kritisch zu analysieren.

  • Grundlagen des Spiel- und Spielzeugbegriffs
  • Die historische Genese von Barbie und die Firmengeschichte von Mattel
  • Methodische Anwendung der Dinghermeneutik in vier Untersuchungskategorien
  • Kritische Reflexion der soziologischen und pädagogischen Auswirkungen auf Kinder
  • Die Kommerzialisierung der Barbie und ihre Stellung im modernen Konsumklima

Auszug aus dem Buch

4.1 Was ist „Hermeneutik“: Theoretische Ansätze

Die vorhergehenden Punkte haben anschaulich gemacht, dass die Barbie den Rahmen einer „ganz normalen“ Puppe sprengt. Aber wie kann man den unterschiedlichen Facetten Rechnung tragen; wie kann man sicher gehen, dass kein wesentlicher Aspekt vergessen wird? Die Hermeneutik, insbesondere die Dinghermeneutig, liefert hierfür einen exakten Lösungsvorschlag. Übersetzt bedeutet der griechische Begriff „Hermeneutik“ etwa „deuten“ oder „interpretieren“. Und so kann Hermeneutik auch gesehen werden - als eine „Lehre vom Verstehen“ ebenso wie eine „Kunst des Auslegens“. Sie ist eine Disziplin, die sich nicht mit dem oberflächlichen und augenfälligen Aspekten des zu untersuchenden Objekts zufrieden gibt, sondern sie will eine umfassende Klärung erreichen, sie will „einen Sinnzusammenhang aus einer anderen „Welt“ in die eigene übertragen...,“ es geht darum, „einen „tieferen Zusammenhang oder Sinn ans Licht zu bringen.“ ( Vgl. Rittelmeyer(2001), Seite 1 ).

Ein sehr frühes Beispiel für hermeneutische Tätigkeit ist z.B. im alten Griechenland zu finden. Die Deutung und Auslegung von Prophezeiungen eines Orakels sind bereits im hermeneutischen Zusammenhang zu sehen, da das Entscheidende am Orakelspruch die Bedeutung hinter den Worten gewesen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Abschnitt gibt einen Überblick über den Text und führt in die zentrale Bedeutung der Barbie als kulturelles Produkt und Spielzeug ein.

2. Spiel und Spielzeug: Vom Stein zur Barbie: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe Spiel und Spielzeug und erläutert geschlechtsspezifische Präferenzen im kindlichen Spielverhalten.

3. Die Bild - Zeitung, Mattel und Barbie: Hier wird die historische Verbindung zwischen der deutschen "Bild-Lilli" und der Entstehung der Barbie-Puppe durch Mattel untersucht.

4. Die hermeneutischen Verfahren: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der hermeneutischen Methode und definiert die vier Untersuchungskategorien für die spätere Analyse.

5. Die Praxis: Barbie und die vier Kategorien der Dinghermeneutik: Der umfangreiche Hauptteil wendet die zuvor definierten Kategorien Exempel, Modell, Metapher und Indiz konkret auf die Barbie-Puppe an.

6. Stellungnahme: Eine Welt aus Plastik: Eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Marketingstrategie von Mattel und der Wirkung des Barbie-Ideals auf die Gesellschaft.

7. Fazit: Auf die nächsten 45 Jahre...: Zusammenfassende Betrachtung der Langlebigkeit der Marke Barbie und ein Ausblick auf deren zukünftigen Stellenwert.

Schlüsselwörter

Barbie, Spielzeug, Pädagogische Hermeneutik, Mattel, Dinghermeneutik, Konsum, Geschlechterrollen, Sozialisation, Spielverhalten, Markenimage, Barbie-Lilli, Kindheit, Popkultur, Identitätsbildung, Kommerzialisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Barbie-Puppe aus pädagogisch-hermeneutischer Sicht, um zu verstehen, warum sie trotz zahlreicher Kritikpunkte seit Jahrzehnten ein weltweit erfolgreiches Spielzeug ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Puppe, der Einfluss von Mode und gesellschaftlichen Normen auf ihr Design sowie die ökonomische Vermarktung durch den Hersteller Mattel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Anwendung hermeneutischer Kategorien die tiefere Bedeutung von Barbie als "Ding" zu erschließen und zu hinterfragen, welchen Einfluss sie auf die Identitätsbildung und das Sozialverhalten von Kindern hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der Dinghermeneutik nach Rittelmeyer angewandt, wobei die Puppe anhand der Kategorien Exempel, Modell, Metapher und Indiz analysiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Barbie als Exempel, Modell, Metapher und Indiz, wobei Aspekte wie ihre Kleidung, ihre Rollenbilder und ihr wirtschaftlicher Marktanteil detailliert betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Barbie, Dinghermeneutik, Sozialisation, Konsum, Geschlechterrollen und Markenimage.

Was besagt die Kritik von Claudia Fuchs zur Barbie?

Claudia Fuchs kritisiert Barbie als ein "Identitätsloses" Objekt, das Kindern ein unrealistisches Körperbild vermittelt und zu einem fraglosen Konsumverhalten erzieht, statt echtes soziales Lernen zu fördern.

Wie reagierte das Unternehmen Mattel auf die Barbie-Kritik in der Kunst?

Mattel reagierte oft mit rechtlichen Schritten, etwa im Falle des Künstlers Thomas Forsythe oder der Band "Aqua", wobei diese Prozesse jedoch oft zugunsten der Meinungsfreiheit bzw. Satire ausgingen.

Excerpt out of 27 pages  - scroll top

Details

Title
Die Barbie-Puppe als Modell, Metapher, Exempel und Indiz in hermeneutischer Betrachtungsweise
College
University of Sheffield
Course
Pädagogische Hermeneutik
Grade
1,3
Author
Marcus Lechler (Author)
Publication Year
2004
Pages
27
Catalog Number
V31906
ISBN (eBook)
9783638327817
ISBN (Book)
9783638651561
Language
German
Tags
Barbie-Puppe Modell Metapher Exempel Indiz Betrachtungsweise Pädagogische Hermeneutik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcus Lechler (Author), 2004, Die Barbie-Puppe als Modell, Metapher, Exempel und Indiz in hermeneutischer Betrachtungsweise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31906
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  27  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint