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Einleitung in die Naturzustandskonzeptionen Hobbes und Rousseaus

Ein Vergleich

Titre: Einleitung in die Naturzustandskonzeptionen Hobbes und Rousseaus

Dossier / Travail de Séminaire , 2014 , 15 Pages , Note: 2.7

Autor:in: Mark Maurer (Auteur)

Philosophie - Mémoires générales, Epoques
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Diese Arbeit wird sich mit den Naturzustandsbeschreibungen von Hobbes und Rousseau beschäftigen. Insbesondere die Betrachtungsweisen, wie beide Autoren den Menschen sehen, worauf beide Autoren ihr Bild des Menschen stützen, werden dargestellt. Hierfür wird die Arbeit mit einer Definition des Naturzustandes beginnen, da man nur schlecht über etwas schreiben kann, was man nicht vorher greifbar gemacht hat.

Danach wird Thomas Hobbes Vorstellung vom Naturzustand dargestellt und mit passenden Textnachweisen belegt.
Interessant hierbei wird sein, die Argumentationsmuster genauer zu betrachten, dasheißt der Frage nachzugehen:
„Wie kommt Hobbes zu seine Menschenbild?“

Nachdem die Naturzustandskonzeption von Hobbes hinreichend erläutert worden ist, wird mit der gleichen Frage die Konzeption von Jean Jacques Rousseau untersucht und dargestellt. Es wird sehr aufschlussreich sein, wie unterschiedlich beide Konzeptionen aussehen und warum beide von einem unterschiedlichen Untersuchungsobjekt ausgehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionsversuch des Naturzustandes

3. Die Konzeption des Naturzustandes von Thomas Hobbes

3.1 Grundgedanken

3.2 Konfliktursachen

3.2.1 Juristische Ursachen

3.2.2 Psychologische Ursachen

3.3 Fazit Naturzustand bei Hobbes

4. Die Konzeption des Naturzustandes von Jean Jacques Rousseau im Vergleich zu Hobbes

4.1 Physische Gegebenheiten im Naturzustand von Rousseau verglichen mit Hobbes

4.2 Verhaltensweise des Menschen im Naturzustand bei Rousseau verglichen mit Hobbes

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die konträren Naturzustandskonzeptionen von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau systematisch gegenüberzustellen und ihre jeweiligen anthropologischen sowie philosophischen Grundlagen zu analysieren.

  • Rechtsphilosophische Analyse des Naturzustandes nach Hobbes
  • Geschichtsphilosophische Rekonstruktion des Menschen bei Rousseau
  • Untersuchung der Triebfedern menschlichen Verhaltens in vorstaatlichen Zuständen
  • Vergleich der Konzepte von Konkurrenz, Misstrauen und Ruhmsucht gegenüber Mitleid und natürlicher Freiheit
  • Darstellung der unterschiedlichen Begründungen für die Notwendigkeit (bzw. Ablehnung) staatlicher Ordnung

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Psychologische Ursachen

Zwar geht Hobbes davon aus, dass jedes Individuum im Naturzustand die vollkommene Freiheit genießt, jedoch leiten sich aus dieser Freiheit auch einige Gefahren ab. Hobbes meint nämlich, dass aufgrund der gleichen Fähigkeiten, die die Menschen besitzen, sich auch ähnliche Begierden ableiten. Die Natur halte aber nur eine begrenzte Anzahl von Gütern bereit und kann nicht jedem Menschen eine unbegrenzte Menge an diesen Gütern zur Verfügung stellen (vgl. Münkler. 2001:102). Aufgrund dieser Art von Habgier entwickelt sich eine Konkurrenzsituation. Man konkurriert um die beliebten Güter. Was diese Situation noch verschlimmert, ist die Gleichartigkeit der Menschen. Da alle vergleichbare Fähigkeiten haben, können sie sich gegenseitig gefährden. Dies verhindert ein natürliches Herrschaftsverhältnis, da der Starke aufgrund seiner Stärke zwar den Schwächeren besiegen kann, aber aufgrund der Fähigkeit der Hinterlist oder des Zusammenschlusses gegen den Stärkeren, dieser nicht sicher leben kann. Jeder Mensch stellt eine Gefahr füreinander da. Von Natur aus gibt es keine politische Ordnung, was dazu führt, dass jeder Mensch herrschen möchte, was zu einer ständigen Konkurrenz führt, nicht nur um Güter, sondern auch um Macht, Macht im Sinne des Beherrschens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die zentrale Fragestellung der Arbeit ein und kontrastiert die anthropologischen Grundannahmen von Hobbes und Rousseau.

2. Definitionsversuch des Naturzustandes: Dieses Kapitel erarbeitet ein grundlegendes Verständnis des Begriffs Naturzustand als theoretisches Gedankenkonstrukt in der politischen Philosophie.

3. Die Konzeption des Naturzustandes von Thomas Hobbes: Hier wird der Naturzustand bei Hobbes als rechtloser Kriegszustand aller gegen alle detailliert hergeleitet.

3.1 Grundgedanken: Dieser Abschnitt erläutert Hobbes’ Perspektive auf den Menschen als eigennutzorientiertes Wesen außerhalb staatlicher Strukturen.

3.2 Konfliktursachen: Das Kapitel analysiert die Faktoren, die laut Hobbes zur Eskalation im Naturzustand führen.

3.2.1 Juristische Ursachen: Untersuchung des unbeschränkten natürlichen Rechts eines jeden auf alles als Ursprung rechtlicher Unsicherheit.

3.2.2 Psychologische Ursachen: Beleuchtung der menschlichen Psyche hinsichtlich Konkurrenzstreben, Misstrauen und Ruhmsucht.

3.3 Fazit Naturzustand bei Hobbes: Zusammenfassung von Hobbes' Schlussfolgerung, dass nur die Unterwerfung unter den Leviathan den sicheren Frieden ermöglichen kann.

4. Die Konzeption des Naturzustandes von Jean Jacques Rousseau im Vergleich zu Hobbes: Rousseau wird hier als Gegenpol positioniert, der den Naturzustand geschichtsphilosophisch und nicht juristisch deutet.

4.1 Physische Gegebenheiten im Naturzustand von Rousseau verglichen mit Hobbes: Darstellung der naturgegebenen Ressourcen und der physischen Robustheit des Menschen bei Rousseau.

4.2 Verhaltensweise des Menschen im Naturzustand bei Rousseau verglichen mit Hobbes: Analyse der prägenden Rolle von Mitleid und animalischer Natur statt egoistischer Begierden.

5. Fazit: Abschließende Synthese der Ergebnisse, die die methodischen Unterschiede und die gegensätzlichen Menschenbilder beider Philosophen hervorhebt.

Schlüsselwörter

Naturzustand, Thomas Hobbes, Jean-Jacques Rousseau, Bellum omnium contra omnes, Leviathan, Mitleid, Rechtsphilosophie, Anthropologie, Kriegszustand, Konkurrenz, Misstrauen, Ruhmsucht, Naturrecht, Gesellschaftsvertrag, Aufklärung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die Naturzustandstheorien von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau, um aufzuzeigen, wie unterschiedlich diese beiden Philosophen das menschliche Wesen und das Leben vor der staatlichen Ordnung bewerten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören das jeweilige Menschenbild, der Einfluss von Konkurrenz und Mitleid auf das Verhalten im Naturzustand sowie die Rechtfertigung staatlicher Autorität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die antagonistischen Argumentationslinien beider Denker transparent zu machen und zu erläutern, warum Hobbes einen absolutistischen Staat als notwendig erachtet, während Rousseau den zivilisatorischen Prozess kritisch hinterfragt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit nutzt eine rechtsphilosophische und geschichtsphilosophische Textanalyse, bei der die Primärquellen beider Autoren gegenübergestellt und auf ihre theoretischen Grundlagen hin untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung von Hobbes’ rechtlichem Dilemma des Naturzustandes sowie die anschließende geschichtsphilosophische Rekonstruktion Rousseaus, ergänzt durch einen direkten Vergleich ihrer anthropologischen Annahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Naturzustand, Hobbes, Rousseau, Kriegszustand, Mitleid, Egoismus, Gesellschaftsvertrag und das Menschenbild der Aufklärung.

Wie begründet Hobbes die Notwendigkeit des Staates im Vergleich zu Rousseaus Sichtweise?

Hobbes sieht den Staat als notwendiges Instrument zur Überwindung des destruktiven Kriegszustandes, der aus der menschlichen Natur resultiert; Rousseau hingegen betrachtet den zivilisatorischen Prozess eher skeptisch und als Ursprung der Entfremdung des Menschen von seinem natürlichen, friedvollen Zustand.

Welche Rolle spielt der Begriff des Mitleids in Rousseaus Philosophie?

Bei Rousseau fungiert das Mitleid als eine angeborene Eigenschaft, die den Menschen im Naturzustand davon abhält, seinesgleichen grundlos Leid zuzufügen, und somit eine staatliche Reglementierung im Sinne Hobbes’ überflüssig macht.

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Résumé des informations

Titre
Einleitung in die Naturzustandskonzeptionen Hobbes und Rousseaus
Sous-titre
Ein Vergleich
Université
University of Trier  (Fachbereich I - Philosophie)
Cours
Anthropologie der Aufklärung
Note
2.7
Auteur
Mark Maurer (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
15
N° de catalogue
V319075
ISBN (ebook)
9783668182448
ISBN (Livre)
9783668182455
Langue
allemand
mots-clé
Hobbes Rousseau Naturzustand Vergleich Aufklärung Anthropologie
Sécurité des produits
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Citation du texte
Mark Maurer (Auteur), 2014, Einleitung in die Naturzustandskonzeptionen Hobbes und Rousseaus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319075
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Extrait de  15  pages
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