Demotivation und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz sind teuer für Unternehmen. Deshalb wird in der Wissenschaft und in der Praxis nach Einflussfaktoren und nach Voraussetzungen für Mitarbeitermotivation gesucht. Es wird anhand einer Literaturanalyse erforscht, was Motivation und Kommunikation sind und wo sie herkommen und mit welchen Instrumenten es Führungskräften gelingen kann ihre Mitarbeiter zu motivieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2 Gang der Untersuchung
2. Theoretische Grundlagen Motivation und Kommunikation
2.1 Definitionen
2.2 Motivationstheorien
2.2.1 Zielinhaltstheorien
2.2.2 Prozesstheorien
2.2.3 Gemischte Ansätze
2.3 Modelle / Theorien der Kommunikation
2.3.1 Kommunikationstheorie nach Watzlawick / Beavin / Jackson
2.3.2 Vier-Seiten-Modell Schulz von Thun
3. Mitarbeitermotivation durch Mitarbeiterkommunikation
3.1 Führungsstiltypologien
3.1.1 Definition
3.1.2 Führungsstile nach Lewin
3.1.3 Führungsstilkontinuum nach Tannenbaum und Schmidt
3.1.4 Transformationale Führung / Führungsprinzip der Achtsamkeit
3.1.5 Management-Techniken
3.2 Mitarbeitergespräche
3.3 Anreize zur Mitarbeitermotivation
3.4 Konfliktmanagement
3.5 Intelligenztheorien
3.6 Teamentwicklung / Teamführung
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, theoretisch darzustellen, mit welchen Instrumenten Mitarbeiter motiviert werden können, um eine hohe Arbeitsleistung zu erbringen. Es wird der Einfluss der Kommunikation auf die Beziehung zwischen Führungskräften und Mitarbeitern untersucht, um aufzuzeigen, wie diese in Motivation umgewandelt werden kann.
- Grundlagen der Motivations- und Kommunikationstheorien
- Führungsstile und deren Einfluss auf die Mitarbeiterbindung
- Systematik und Durchführung von Mitarbeitergesprächen
- Methoden des Konfliktmanagements in Unternehmen
- Bedeutung emotionaler Intelligenz für den Führungserfolg
Auszug aus dem Buch
2.3.1 Kommunikationstheorie nach Watzlawick / Beavin / Jackson
Mit den verhaltensmäßigen Wirkungen menschlicher Kommunikation beschäftigten sich 1969 Paul Watzlawick, Janet Beavin und Don D. Jackson in ihrem Buch „Menschliche Kommunikation“. Sie entwickelten die fünf Axiome der Kommunikation. Sie stellen die Eckpunkte in der menschlichen Kommunikation dar.
Das erste Axiom nennt sich: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Dieses Axiom zielt auf die verbale, als auch auf die nonverbale Kommunikation ab. Kommunikation ist nicht nur die Sprache, sie ist auch das Verhalten. Kommunikation hat die nonverbale Kommunikation als Gegenpart – das Verhalten jedoch hat keinen Gegenpart. „Man kann sich nicht nicht verhalten, sondern immer nur verhalten, dies aber auf sehr viele verschiedene Arten“ beschreibt Plate den Begriff Verhalten in diesem Zusammenhang. Verhalten hat einen Mitteilungscharakter, ist aber keinesfalls beliebig austauschbar mit einer Mitteilung. Trotzdem zählt Verhalten zur Kommunikation, denn wenn man sich nicht nicht verhalten kann und Verhalten einen Mitteilungscharakter mit sich trägt, bedeutet das im Umkehrschluss, dass wenn man sich nicht nicht verhalten kann, man auch nicht nicht kommunizieren kann. Prinzipiell kann jedes Verhalten als Kommunikation gelesen werden, muss aber nicht. Watzlawick et al. legen den Schwerpunkt auf den Sender, der nicht nicht kommunizieren kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Problematik der Mitarbeitermotivation angesichts hoher Anteile an "Dienst nach Vorschrift" und definiert das Ziel, motivierende Kommunikationsinstrumente für Führungskräfte aufzuzeigen.
2. Theoretische Grundlagen Motivation und Kommunikation: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe, erläutert verschiedene Motivationstheorien (Inhalts-, Prozess- und gemischte Ansätze) und stellt Kommunikationsmodelle von Watzlawick und Schulz von Thun vor.
3. Mitarbeitermotivation durch Mitarbeiterkommunikation: Der Hauptteil analysiert praxisorientierte Führungsinstrumente, von Führungsstiltypologien über Mitarbeitergespräche und Konfliktmanagement bis hin zu Intelligenztheorien und Teamentwicklung.
4. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass authentische, beziehungsorientierte Kommunikation in Verbindung mit situativer Führung und der gezielten Anwendung verschiedener Motivationsinstrumente für den Unternehmenserfolg entscheidend ist.
Schlüsselwörter
Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterkommunikation, Führung, Führungskompetenz, Kommunikationstheorie, Watzlawick, Schulz von Thun, Konfliktmanagement, Mitarbeitergespräch, Motivationstheorien, Emotionale Intelligenz, Teamführung, Personalwirtschaft, Arbeitszufriedenheit, Führungsstil
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Mitarbeiterkommunikation und Mitarbeitermotivation als Instrument der Personalführung.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den zentralen Feldern gehören Motivationstheorien, Kommunikation, Führungsstile, Mitarbeitergespräche, Konfliktmanagement und emotionale Intelligenz.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, auf theoretischer Basis aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch gezielte Kommunikation die Motivation ihrer Mitarbeiter fördern können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es wird eine Literaturanalyse durchgeführt, um psychologische und betriebswirtschaftliche Erkenntnisse zur Motivation und Kommunikation zu synthetisieren.
Was steht im inhaltlichen Hauptteil?
Der Hauptteil befasst sich mit der Anwendung verschiedener Führungstechniken und der Gestaltung von Kommunikationsprozessen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?
Mitarbeitermotivation, Führungskultur, Kommunikation, Konfliktlösung und Mitarbeiterbindung sind die maßgeblichen Begriffe.
Warum ist das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun für die Arbeit relevant?
Es dient dazu, die Komplexität und Störanfälligkeit zwischenmenschlicher Kommunikation zu verdeutlichen, was für Führungskräfte in Mitarbeitergesprächen essenziell ist.
Welche Rolle spielt das Konfliktmanagement?
Konflikte werden nicht als rein negativ betrachtet, sondern als Chance, Unterschiede zu klären und ein harmonisches Miteinander auf lange Sicht zu sichern.
Was ist laut der Arbeit ein Schlüssel zur erfolgreichen Teamführung?
Ein Teamleiter muss soziale Kompetenz besitzen, Prozesse moderieren können und in der Lage sein, Konflikte auf der Sach- und Beziehungsebene konstruktiv zu lösen.
Welche Bedeutung hat emotionale Intelligenz?
Sie gilt als erlernbare Fähigkeit, die für den beruflichen Erfolg mittlerweile ausschlaggebender ist als der klassische IQ, da sie maßgeblich zur Beziehungsgestaltung beiträgt.
- Citation du texte
- Katharina Krause (Auteur), 2016, Einfluss der Mitarbeiterkommunikation auf die Mitarbeitermotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319257