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Personalpolitische Strategien. Das Employer Branding

Title: Personalpolitische Strategien. Das Employer Branding

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 25 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Philip Ringel (Author)

Leadership and Human Resources - Employer Branding
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Die vorliegende Abhandlung zum Thema Employer Branding soll Aufschluss über die Problematik der zukünftigen Situation des Arbeitsmarktes geben und die Herausforderungen sowie Lösungsansätze darstellen, denen sich Unternehmen weltweit gegenüberstehen.

Zu den Herausforderungen zählen vor allem die Folgen, die sich aus dem demografischen Wandel ergeben. Die Generation der geburtenstarken Jahrgänge tritt demnächst in das Rentenalter ein und es stehen geburtenschwächere Jahrgänge zur Verfügung, um die offenen Stellen zu besetzen. Es müssen Lösungen gefunden werden, um diese Kluft schließen zu können.

Weiterhin befasst sich diese Seminararbeit mit dem Problem des Qualifikationsdefizites des Nachwuchses. Die Anforderungen in der Arbeitswelt werden zunehmend komplexer und verlangen deshalb nach einer geeigneten Qualifizierung der Arbeitskräfte. Leider werden Potentiale des ohnehin geringer werdenden Nachwuchses nicht immer ausreichend genutzt und so entsteht ein Fachkräftemangel. Die Unternehmen mit der steigenden Anzahl von zu besetzenden Stellen begeben sich in einen Kampf um den weniger werdenden qualifizierten Nachwuchs.

Das Ziel der Arbeit ist die Erläuterung der oben dargestellten Probleme und das Aufzeigen von möglichen Lösungsansätzen – beziehungsweise Lösungsstrategien – wie Unternehmen ihren Personalbedarf decken und sich im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter behaupten können.

Das Instrument der Employer Brand, der Arbeitgebermarke, ist eine effektive Maßnahme um dieses Vorhaben zu erreichen. Zunächst werden die relevanten Begriffe im Themenkreis Arbeitgebermarke definiert. Dazu gehören das Employer Branding, der Fachkräftemangel als auch der War for talents. Im Anschluss daran werden mögliche Strategien vorgestellt, die in die Arbeitgebermarke eingearbeitet werden und zur Darstellung nach außen genutzt werden können. Mithilfe der so erarbeiteten Arbeitgebermarke kann es den Unternehmen gelingen, sich vom Wettbewerb abzugrenzen und sich attraktiv als Arbeitgeber darzustellen. Zum Abschluss folgt ein Beispiel für die Umsetzung der verschiedenen Strategien am weltweit beliebtesten Arbeitgeber Google Inc.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemdarstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Vorgehensweise

2 Employer Branding

2.1 Definitionen

2.1.1 Employer Branding

2.1.2 Fachkräftemangel

2.1.3 War for talents

2.2 Ursachen/ Herkunft

3 Personalpolitische Strategien

3.1 Strategien zur Mitarbeitergewinnung

3.2 Strategien zur Steigerung der Arbeitnehmerloyalität

3.3 Strategien zur Steigerung des Arbeitsnehmerengagements

4 Umsetzung von Employer Branding in der Praxis am Beispiel der Firma Google Inc.

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht das Konzept des Employer Brandings als strategisches Instrument zur Bewältigung gegenwärtiger Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere des Fachkräftemangels. Das primäre Ziel ist es, Lösungsansätze und Strategien aufzuzeigen, mit denen Unternehmen ihren Personalbedarf decken und sich als attraktive Arbeitgeber im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte behaupten können.

  • Grundlagen des Employer Brandings, Fachkräftemangels und War for talents.
  • Personalpolitische Strategien zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern.
  • Einfluss der Unternehmenskultur und Generation Y auf die Mitarbeiterbindung.
  • Praktische Umsetzung von Employer Branding-Strategien am Beispiel von Google Inc.
  • Zukünftige Herausforderungen und Trends in der internationalen Arbeitswelt.

Auszug aus dem Buch

3.3 Strategien zur Steigerung des Arbeitsnehmerengagements

Das Arbeitnehmerengagement zählt neben den zwei vorher genannten Elementen zu den wichtigsten in der Personalpolitik einer Unternehmung. Dieses Engagement immer wieder mit neuen Impulsen zu beleben ist eine langfristige und lohnende Aufgabe für Unternehmen. Denn unzufriedene Mitarbeiter, die z.B. innerlich Kündigung gekündigt haben, führen nach Gallup-Hochrechnungen jährlich bis zu 112 bis 138 Millionen Euro an Produktionseinbußen und fügen nicht nur der eigenen Unternehmung, sondern auch einer Volkswirtschaft wie Deutschland Schaden zu. Die innere Kündigung wird charakterisiert als Lustlosigkeit, hoher Anspruchshaltung, Arbeiten auf Sparflamme und dem bekannten Ausdruck Dienst nach Vorschrift. Unzufriedene Mitarbeiter fehlen häufiger und dies schlägt sich gleichermaßen in den Kosten nieder, beispielsweise bei den Kosten der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder den Kosten für einen Produktionsausfall. Um so einen Zustand bei den Mitarbeitern zu vermeiden, sind Unternehmen angehalten sich stärker an ihren Mitarbeitern zu orientieren, ihre Wünsche und Erwartungen zu verstehen und sich mit diesen auseinanderzusetzen.

Ein weiterer Faktor ist das Führungsverhalten. Bei einem Großteil der Mitarbeiter sind konstruktive Kritikgespräche gewünscht. Zusätzlich wird gewünscht, dass das Unternehmen dem Mitarbeiter eine Perspektive, d.h. Entwicklungsmöglichkeiten bietet und dass die Bedürfnisse und Erwartungen vonseiten der Führung wahrgenommen werden. Gemäß dem Handelsblatt gehört die Unternehmensleitung in Form des Top Managements auf Platz eins der Gründe, warum sich Mitarbeiter in einem Unternehmen engagieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des demografischen Wandels und des daraus resultierenden Fachkräftemangels ein und definiert das Ziel, Employer Branding als Lösungsstrategie zu untersuchen.

2 Employer Branding: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Employer Branding, Fachkräftemangel und War for talents und erläutert deren Ursprünge sowie Bedeutung im aktuellen wirtschaftlichen Kontext.

3 Personalpolitische Strategien: Hier werden strategische Ansätze zur Mitarbeitergewinnung, zur Steigerung der Arbeitnehmerloyalität sowie zur Erhöhung des Arbeitsnehmerengagements detailliert dargelegt.

4 Umsetzung von Employer Branding in der Praxis am Beispiel der Firma Google Inc.: Das Kapitel analysiert die erfolgreiche Anwendung von Employer Branding-Strategien bei Google, beleuchtet jedoch kritisch auch Schattenseiten wie hohe Fluktuation.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz des Employer Brandings für den Wettbewerb um Talente zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Trends wie nomadische Arbeitsstile und Internationalisierung.

Schlüsselwörter

Employer Branding, Arbeitgebermarke, Fachkräftemangel, War for talents, Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung, Arbeitnehmerengagement, Unternehmenskultur, Generation Y, Work-Life-Balance, Google Inc., Strategische Unternehmensführung, Demografischer Wandel, Personalpolitik, Knowledge Worker.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des Employer Brandings als strategisches Werkzeug für Unternehmen, um sich in einem schwierigen Arbeitsmarkt erfolgreich zu positionieren und Fachkräfte zu gewinnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen des Employer Brandings, die Auswirkungen des demografischen Wandels sowie konkrete personalpolitische Strategien zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Probleme des Arbeitsmarktes zu erläutern und Strategien aufzuzeigen, wie Unternehmen ihren Personalbedarf decken und die Identifikation ihrer Mitarbeiter stärken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie eine Fallstudienanalyse am Beispiel des Unternehmens Google Inc., um theoretische Ansätze in der Praxis zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinitionen, die Vorstellung personalpolitischer Strategien zu Mitarbeitergewinnung, -loyalität und -engagement sowie die praktische Fallstudie zu Google.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Neben Employer Branding und Fachkräftemangel sind Unternehmenskultur, Generation Y und Mitarbeiterengagement zentrale Begriffe, die die Arbeit prägen.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Führungskräfte?

Der Autor betont, dass Führungskräfte im Rahmen des Employer Brandings zu Schlüsselfiguren werden, insbesondere um die Erwartungen der Generation Y nach einfühlsamer Koordination anstatt autoritärer Führung zu erfüllen.

Warum wird Google Inc. trotz Kritikpunkten als Beispiel herangezogen?

Google dient als prominentes Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung von Employer Branding-Leistungen, wobei der Autor auch die ambivalente Realität, wie etwa die hohe Mitarbeiterfluktuation, kritisch beleuchtet.

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Details

Title
Personalpolitische Strategien. Das Employer Branding
College
University of Applied Sciences Essen  (FOM NEUSS)
Course
Strategische Unternehmensführung
Grade
1.3
Author
Philip Ringel (Author)
Publication Year
2014
Pages
25
Catalog Number
V319270
ISBN (eBook)
9783668185906
ISBN (Book)
9783668185913
Language
German
Tags
Employer Branding Google Arbeitsmarkt Qualifikationsdefizit Mitarbeiter Fachkräftemangel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philip Ringel (Author), 2014, Personalpolitische Strategien. Das Employer Branding, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319270
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