Die Unterrichtstunde soll in einer fünften Klasse einer Mittelschule gehalten werden. Dabei handelt es sich um eine Doppelstunde. Die Klasse setzt sich aus 20 Schülerinnen und Schülern zusammen. Aufgeteilt ist die Klasse in 14 Jungen und 6 Mädchen. 18 dieser Kinder haben dabei einen Migrationshintergrund. Diese Schülerinnen und Schüler sind zwar schon seit ihrer frühen Kindheit in Deutschland, haben aber im Umgang mit der deutschen Sprache teilweise noch größere Defizite.
Dokument besteht aus einer genauer Dokumentation mit Fotos, Phasenplan etc.
Inhaltsverzeichnis
1. Bedingungen
2. Stundenverlaufsplan
3. Didaktisch-methodischer Kommentar zum Stundenverlaufsplan
3.1 Einstimmung/Ankommen
3.2 Einstieg
3.3 Informieren
3.4 Sicherung
3.5 Verarbeitung
3.6 Vertiefung
3.7 Schluss
4. Anhang
4.1 Elemente für das Tafelbild
4.2 Puzzle
4.3 Vorstrukturierter Hefteintrag
4.4 Arbeitsblatt: Verbinde die verwandten Wörter
4.5 Arbeitsblatt: Finde zu jedem Wort ein verwandtes Wort mit a
4.6 Arbeitsblatt: Ordne die Wörter mit ä dem entsprechenden Wort mit ä zu
4.7 Sternchen-Aufgabe
4.8 Dominospiel
5. Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe
Zielsetzung & Themen
Das Portfolio zielt darauf ab, einen didaktisch strukturierten Unterrichtsentwurf für eine Doppelstunde zum Thema "Vom a/A zum ä/Ä" in einer fünften Mittelschulklasse zu entwickeln, um Schülern mit sprachlichen Defiziten das Verständnis für Wortfamilien und die Rechtschreibregeln bei Umlautungen zu vermitteln.
- Analyse der Lernvoraussetzungen einer heterogenen Klasse
- Entwicklung eines motivierenden Stundenverlaufsplans
- Erarbeitung von Rechtschreibstrategien (Wortstammprinzip)
- Erstellung von didaktischem Material (Puzzle, Arbeitsblätter, Domino)
Auszug aus dem Buch
3.1 Einstimmung/Ankommen
Auf den Plätzen der Schülerinnen und Schüler liegen für jede bzw. jeden bereits vor Beginn der Unterrichtstunde Puzzleteile, welche jeweils mit einem Wort beschrieben sind. Dies soll dazu anregen, dass diese schon vor Beginn des Unterrichts neugierig werden. Dabei sollen sie sich Gedanken machen, was dieses Puzzleteil bedeuten könnte und um was es sich am heutigen Tage handeln könnte. Außerdem gewinnt man dadurch an Zeit, wenn man das nicht während der Unterrichtsstunde austeilen muss. Jede Phase des Austeilens bringt zwangsweise etwas Unruhe in das Klassenzimmer.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Bedingungen: Beschreibung der Rahmenbedingungen der Unterrichtsstunde in einer fünften Klasse der Mittelschule, inklusive der Klassenzusammensetzung und Sprachvoraussetzungen.
2. Stundenverlaufsplan: Detaillierte tabellarische Darstellung der einzelnen Unterrichtsphasen mit zeitlichem Ablauf, Sozialformen und verwendeten Medien.
3. Didaktisch-methodischer Kommentar zum Stundenverlaufsplan: Pädagogische Begründung der einzelnen Unterrichtsphasen und methodischen Entscheidungen für den Lernfortschritt.
4. Anhang: Sammlung der erstellten Lehrmaterialien wie Tafelbilder, Puzzles, Hefteinträge und Arbeitsblätter.
5. Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe: Dokumentation der Verantwortlichkeiten der Gruppenmitglieder für die Erstellung der einzelnen Portfolio-Abschnitte.
Schlüsselwörter
Rechtschreibdidaktik, Mittelschule, Wortfamilien, Umlautung, Wortstamm, Unterrichtsentwurf, Lernförderung, Didaktik des Deutschen, Sprachdefizite, Schriftspracherwerb, Methodik, Unterrichtsplanung, Arbeitsblätter, Rechtschreibunterricht, Phonetik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Portfolio grundsätzlich?
Das Portfolio enthält einen ausgearbeiteten Unterrichtsentwurf für eine Deutschstunde in der fünften Klasse zum Thema Wortfamilien mit a und ä.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind der Verwandtschaftsgrad von Wörtern, die Ableitung von Umlauten (ä aus a) und der Aufbau von Wortfamilien.
Was ist das primäre Ziel des Unterrichtsentwurfs?
Ziel ist es, Schülern mit Migrationshintergrund und sprachlichen Defiziten ein tieferes Verständnis für die Rechtschreibregeln bei Umlautungen zu vermitteln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein lernerzentrierter Ansatz gewählt, der durch haptisches Lernen (Puzzle, Spiel) und visualisierte Regeln (Merkkasten, Arbeitsblätter) gestützt wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst den Stundenverlaufsplan sowie den didaktisch-methodischen Kommentar, der jede Phase von der Einstimmung bis zum Schluss begründet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Rechtschreibdidaktik, Wortfamilien, Unterrichtsplanung und Sprachförderung sind zentrale Begriffe dieser Arbeit.
Warum wird zu Beginn der Stunde mit Puzzleteilen gearbeitet?
Die Puzzleteile dienen als stummer Impuls, um Neugier zu wecken und Zeit zu sparen, indem der Unterrichtsbeginn entzerrt wird.
Welchen Zweck erfüllt das Dominospiel in der Vertiefungsphase?
Das Domino dient der spielerischen Festigung der gelernten Wörter und stellt eine motivierende Belohnung für die vorangegangene Einzelarbeit dar.
- Arbeit zitieren
- Merve Kosmaz et al. (Autor:in), 2015, Vom a/A zum ä/Ä im Rechtschreibunterricht (5. Klasse, Mittelschule), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319325