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Graffiti. Eine Form des Andersschreibens?

Title: Graffiti. Eine Form des Andersschreibens?

Term Paper , 2014 , 12 Pages

Autor:in: Gizem Gür (Author)

Speech Science / Linguistics
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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 2

2. Begriffserklärung Graffiti 3

2.1 Entstehungsgeschichte 4
2.2 Kategorien von Graffiti 4
2.3 Kommunikation anhand der Werke 5

3. Graffiti als verbale- und Bildsprache 6

4. Legal oder Illegal 7

5. Schluss 8

6. Literaturverzeichnis 9

Diese Hausarbeit soll sich mit der Frage beschäftigen, warum Graffiti als eine Form des Andersschreibens gilt.

Dieser Frage soll im Folgenden paradigmatisch durch die Begriffserklärung von „Graffiti“ nachgegangen werden. Anschließend werden die Entstehungsgeschichte, Kategorien von Graffiti und Kommunikation anhand der Werke thematisiert. Darauf folgt die Darstellung des Graffitis als verbale und Bildsprache. Anschließend wird die Frage beantwortet, ob Graffiti legal oder illegal ist. Zuletzt wird die am Anfang gestellte Frage beantwortet.

Es ist auffallend, dass Graffiti eigentlich schon seit der Steinzeit vorhanden ist, durch die Wandmalereien. Jedoch wurde sie erst in den 1960er-Jahren berühmt und somit zu einem Kult unter den kreativen Jugendlichen. Graffiti wurde unter den Jugendlichen benutzt, um einen Bekanntheitsgrad zu entwickeln, es wurde ebenfalls als Reviermarkierung benutzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung Graffiti

2.1 Entstehungsgeschichte

2.2 Kategorien von Graffiti

2.3 Kommunikation anhand der Werke

3. Graffiti als verbale- und Bildsprache

4. Legal oder Illegal

5. Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die theoretische und kommunikative Einordnung von Graffiti und geht der zentralen Forschungsfrage nach, warum dieses Phänomen als eine Form des Andersschreibens betrachtet werden kann.

  • Etymologische Herleitung und historische Entwicklung von Graffiti.
  • Kategorisierung verschiedener Graffiti-Formen wie "Tags" und "Pieces".
  • Graffiti als komplexes Kommunikationssystem zwischen Sender und Empfänger.
  • Untersuchung von Graffiti als verbale Sprache und bildliche Ausdrucksform.
  • Diskussion des Spannungsfeldes zwischen Legalität und Illegalität.

Auszug aus dem Buch

3. Graffiti als verbale und Bildsprache

Graffiti ist eine verbale Sprache, da durch die angebrachten Wörter oder Buchstaben ein Inhalt erfasst wird. Dieser Inhalt versucht, dem Leser etwas zu verdeutlichen und zu zeigen.

Verbales Graffiti besteht aus einfachem Wortmaterial, wie z. B. Wörtern und Schlagwörtern. Verbale Graffitis an Wänden sind Redensarten, Sprichwörter, die Formen der Volkspoesie von heute. Die „Kritzelei“ würde jedem Betrachter sofort einleuchten.

Durch das verbale Graffiti sollen ein paar Blicke in die Welt uns komplexere Botschaften vor Augen führen und zeigen, dass verbale Graffitis Zeitzeugnisse sind und auch aktuelle Begebenheiten voraussehen (Suter 1992: 31 ff.).

In verbalen Graffitis werden alle Register gezogen, und alles wird verändert oder umgedreht. Der spielerische Umgang mit der Sprache ist ein Trumpf, dies wird durch das Zitat von Suter (1992: 31ff.) verdeutlicht:

„Nicht einmal Weihnachtslieder werden verschont: Stille Nacht, heilige Nacht, stellt Pershing auf, bis es kracht! Auch Autoren werden nicht verschont, selbst Shakespeare wird parodiert: To be or Nato be!“.

Die Sprayer benutzen alle Wege, ihre Kreativität in Bild und Sprache zu präsentieren. Sie verändern berühmte Zitate und schaffen somit ihren eigenen Stil und sogar Markenzeichen, indem sie durch diese veränderten Zitate wiedererkannt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Phänomen Graffiti ein, benennt die Entstehung in den USA der 1960er-Jahre und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2. Begriffserklärung Graffiti: Hier werden die etymologischen Wurzeln sowie die historische Entwicklung und die unterschiedlichen Kategorisierungsmerkmale von Graffiti erläutert.

3. Graffiti als verbale- und Bildsprache: Das Kapitel analysiert Graffiti als komplexes Ausdrucksmittel, das sowohl sprachliche als auch bildhafte Elemente nutzt und als kulturelles Zeitzeugnis fungiert.

4. Legal oder Illegal: Hier wird der rechtliche Status von Graffiti im öffentlichen Raum sowie die daraus resultierenden gesellschaftlichen und juristischen Konsequenzen für die Akteure thematisiert.

5. Schluss: Der abschließende Teil fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Ausgangsfrage, warum Graffiti als Form des Andersschreibens zu definieren ist.

Schlüsselwörter

Graffiti, Street Art, Kommunikation, Andersschreiben, Tags, Pieces, Sprayer, Writer, Visuelle Kommunikation, Volkspoesie, Bildsprache, Urbaner Raum, Zeichen-Sender, Identität, Urbanität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Graffiti als kulturelles Phänomen und untersucht insbesondere dessen Rolle als spezifische Form schriftlicher und bildlicher Kommunikation.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Etymologie des Begriffs, die historische Entwicklung von Graffiti, die semiotische Analyse der Werke sowie die rechtliche Einordnung von illegalem Besprühen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die wissenschaftliche Begründung dafür zu liefern, warum Graffiti als eine eigenständige Form des "Andersschreibens" klassifiziert werden kann.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Quellen aus den Bereichen Linguistik, Soziologie und Kunstgeschichte, um das Phänomen paradigmatisch zu erschließen.

Was steht im Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Einordnung in verbale und visuelle Sprache sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Legalität des Sprühens.

Durch welche Merkmale wird die Arbeit charakterisiert?

Sie zeichnet sich durch die Verknüpfung von medienwissenschaftlicher Kommunikationstheorie mit der soziokulturellen Praxis der Street-Art-Subkultur aus.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Tags und Pieces?

Tags werden als einfache, oft persönliche Namenszüge oder Signaturen definiert, während Pieces als aufwendig gestaltete, großformatige und künstlerisch komplexe Werke beschrieben werden.

Welche Rolle spielt die Kommunikation in der Arbeit?

Graffiti wird als Dialog verstanden, bei dem der Sprayer durch seine Werke eine Botschaft an ein Publikum sendet, wobei jedoch häufig die Gefahr von Missverständnissen besteht.

Wie wird das Spannungsfeld von Legalität diskutiert?

Der Autor zeigt auf, dass Graffiti rechtlich meist als Straftat gilt, während die ausübenden Künstler ihr Handeln primär als legitime Kunstform zur Selbstdarstellung betrachten.

Warum wird Graffiti als "Andersschreiben" tituliert?

Weil es durch die gezielte Abstraktion, ästhetische Gestaltung und Provokation klassische Schreibkonventionen bricht und Zeichen nutzt, um über den reinen Inhalt hinaus Identität und Präsenz im öffentlichen Raum zu erzeugen.

Excerpt out of 12 pages  - scroll top

Details

Title
Graffiti. Eine Form des Andersschreibens?
College
University of Duisburg-Essen
Course
Germanistik
Author
Gizem Gür (Author)
Publication Year
2014
Pages
12
Catalog Number
V319391
ISBN (eBook)
9783668184909
ISBN (Book)
9783668184916
Language
German
Tags
graffiti eine form andersschreibens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gizem Gür (Author), 2014, Graffiti. Eine Form des Andersschreibens?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319391
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