Die vorliegende Hausarbeit handelt von Einstellungsunterschieden zwischen Eltern und kinderlosen Menschen. Erforscht werden Unterschiede in den Bereichen „Verantwortungsbewusstsein“, „Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation“, „Zukunftsangst“ und „Hygienebewusstsein“.
Als Eltern zählen all die Personen, die in ihrem bisherigen Leben einmal Eltern geworden sind. Ob die Kinder noch bei Ihnen wohnhaft sind, beim anderen Elternteil wohnen oder bereits ausgezogen sind hat keinen Einfluss auf meine Forschung.
Mittels Fragebogens wurden Menschen zu Ihren Einstellungen bezüglich der genannten Bereiche, über ihre Elternschaft und ihr Alter befragt. Für die Forschungsarbeit wurden Fragebögen von 40 Teilnehmern ausgewertet. 20 Teilnehmer davon hatten keine Kinder und 20 Teilnehmer sind Eltern.
Eindeutige Einstellungsunterschiede zwischen Eltern und kinderlosen in den oben genannten Bereichen konnten nicht festgestellt werden. Ein repräsentatives Ergebnis fordert eine größere und breiter gestreute Strichprobe.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung und Hypothesen
1.1. Erläuterung des Begriffes Einstellung
1.1. Bedeutung des Begriffes Einstellung
1.2. Hypothesen
2. Methoden
2.1. Fragebogen
2.2. Übersicht der Teilnehmer
2.3. Berechnungen
3. Ergebnisse
3.1. Kennwerte der Untersuchung
3.2. Überprüfung der Hypothese
3.3. Zusammenhangshypothesen
3.3.1. Zusammenhang Gruppenzugehörigkeit und Geschlecht
3.3.2. Zusammenhand Gruppenzugehörigkeit und Alter
4. Diskussion der Ergebnisse
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob Unterschiede in spezifischen psychologischen Einstellungsbereichen zwischen Eltern und kinderlosen Menschen existieren. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Bereiche Hygienebewusstsein, Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation sowie Zukunftsängste, um mögliche varianzbildende Einflüsse der Elternschaft zu identifizieren.
- Analyse von Einstellungsunterschieden basierend auf dem Elternstatus
- Untersuchung von Hygiene- und Verantwortungsbewusstsein
- Evaluation der allgemeinen Lebenszufriedenheit
- Messung von Zukunftsängsten mittels Likert-Skalen
- Statistische Auswertung von Korrelationen zwischen Gruppenzugehörigkeit, Alter und Geschlecht
Auszug aus dem Buch
1.1. Erläuterung des Begriffes Einstellung
Die Wissenschaft arbeitet seit Jahrzehnten an einer Definition für den Begriff Einstellung. „Der Begriff der Einstellung ist uns allen aus dem alltäglichen Sprachgebrauch geläufig; wir verstehen intuitiv, was gemeint ist, wenn z.B. von jemandem gesagt wird, er habe eine altmodische Einstellung.“ (Meinefeld, 1977, S.11). Unter Einstellung versteht man die „[…]psychische Tendenz, die dadurch zum Ausdruck kommt, dass man ein bestimmtes Objekt mit einem gewissen Grad an Zuneigung oder Ablehnung bewertet.“ (Hahnzog, 2011, S.4. Zitiert nach Eagly & Chaiken, 1993, S.1). Sie ist demnach eine Überzeugung, die Menschen dazu fest legt in einer bestimmten Art und Weise zu reagieren - vorausgesetzt, dass andere Einflüsse gering sind (Myers, 2008, S.639 ff). Sozialer Druck kann bewirken, dass wir hingegen unserer Einstellung handeln (Myers, 2008, S.640). Doch nicht nur die Einstellung kann unser Handeln beeinflussen; das Handeln kann auch die Einstellung beeinflussen. Ein Beispiel dafür liefert die „Foot in the Door Technik“. Sie besagt, dass Menschen, die man um einen kleinen Gefallen bittet, den man kaum ablehnen kann, ehr dazu bereit sind im Anschluss auch einen größeren Gefallen, der gegen ihre eigentliche Einstellung ist, zu tun. Somit passen Menschen auch ihre Einstellung an ihrem Handeln an.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung und Hypothesen: Dieses Kapitel definiert den psychologischen Einstellungsbegriff, erläutert dessen Bedeutung für das Handeln und leitet die für die Studie relevanten Forschungs- und Nullhypothesen ab.
2. Methoden: Hier wird das Forschungsdesign beschrieben, das die Nutzung eines Online-Fragebogens, die Skalierung der Items mittels Likert-Skalen sowie die Zusammensetzung der Stichprobe aus 40 Teilnehmern umfasst.
3. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten durch Mittelwerte, Mediane und Boxplots und prüft die aufgestellten Hypothesen auf ihre Signifikanz.
4. Diskussion der Ergebnisse: Der abschließende Teil reflektiert die Resultate, bewertet die Repräsentativität der Stichprobe kritisch und diskutiert die Grenzen der statistischen Aussagekraft sowie mögliche Einflussfaktoren wie das Alter.
Schlüsselwörter
Einstellung, Elternschaft, Hygienebewusstsein, Verantwortungsbewusstsein, Lebenszufriedenheit, Zukunftsangst, Likert-Skala, Korrelation, Sozialpsychologie, Umfrageforschung, Kognitive Dissonanz, Statistische Auswertung, Gruppenzugehörigkeit, Forschungsdesign, Stichprobe.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht potenzielle Unterschiede in der mentalen Einstellung zwischen Personen, die Eltern sind, und Personen, die kinderlos sind.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Untersuchung konzentriert sich auf die vier Bereiche: Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation, Zukunftsangst und Hygienebewusstsein.
Was ist das primäre Ziel der Studie?
Das Ziel ist es, mittels empirischer Daten zu prüfen, ob sich die psychologischen Einstellungen der Probanden signifikant in Abhängigkeit von ihrem Elternstatus unterscheiden.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wurde eine quantitative Online-Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse mittels deskriptiver Statistik und Korrelationsanalysen ausgewertet wurden.
Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung des Einstellungsbegriffs, die methodische Vorgehensweise bei der Befragung und die detaillierte Darstellung und Diskussion der statistischen Testergebnisse.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?
Zu den prägenden Begriffen zählen unter anderem Einstellung, Elternschaft, Hygienebewusstsein, Lebenszufriedenheit und empirische Sozialforschung.
Wie wurde die Stichprobe für die Untersuchung zusammengesetzt?
Die Stichprobe bestand aus insgesamt 40 Teilnehmern, die zu gleichen Teilen (je 20 Personen) in die Gruppen „Eltern“ und „kinderlose Menschen“ unterteilt wurden.
Warum konnte kein eindeutiger Einstellungsunterschied festgestellt werden?
Die Autorin führt dies auf eine zu geringe Stichprobengröße sowie eine mangelnde Repräsentativität zurück, da die Teilnehmer primär aus einem ähnlichen sozialen Kontext stammen.
- Arbeit zitieren
- Vanessa Mönter (Autor:in), 2015, Verantwortung, Zufriedenheit und Hygiene. Einstellungsunterschiede zwischen Eltern und kinderlosen Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319665