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Fallstudie Facility Management - Unterhaltung von Immobilien

Title: Fallstudie Facility Management - Unterhaltung von Immobilien

Term Paper , 2004 , 18 Pages , Grade: 2,1

Autor:in: Yvonne Barta (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In dieser Fallstudie zeige ich, wie und in welchem Umfang sich die Unterhaltung von Immobilien als Facility Management – Dienstleistung durch den Lebenszyklus von Immobilien vollzieht. Hierbei stellen wir hauptsächlich den Wohnungs- und Krankenhausbereich gegenüber. Ich definiere Facility Management als strategische Managementdisziplin, die die Analyse, Dokumentation und Optimierung aller kostenrelevanten Vorgänge rund um die Gebäude und ihre Einrichtungen und Anlagen unter besonderer Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Umfeld der Nutzer auffasst. Die Ziele von FM (Facility Management) und somit die Ziele dessen Dienstleistungen sind vordergründig die verbesserte Nutzerflexibilität, Arbeitsproduktivität, Kapitalrentabilität sowie das Erreichen einer höheren Wirtschaftlichkeit durch Ergründung, Analysen und Ausschöpfung von betriebsunterstützenden Bereichen. Die Unterhaltung von Immobilien erfolgt von der Planung bis zum Abriss, wobei innerhalb der Planung bereits die Weichen für eine wirtschaftliche Unterhaltung gestellt werden. Deshalb ist es wichtig für den Facility - Manager bereits in der Planungsphase achtsam zu sein und in Anbetracht von Überlegungen der zukünftigen Bewirtschaftung nicht an den falschen Stellen zu sparen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Leistungsbestandteile des Immobilienunterhalts

3. Organisatorische und Ablauforientierte Aspekte der Immobilienunterhaltung

4. Benötigte Daten für die Planung

5. Planungsfehler, die Einfluss auf die späteren Bewirtschaftungskosten haben

6. Kostenberechnung und kostenabhängige Parameter

7. Immobilientypspezifische Besonderheiten des Immobilienunterhalts

8. Kenndaten und Vergleichswerte

9. Kontrolle, Leistungsstandards, Leistungsmessung

10. Vorschriften

11. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Unterhaltung von Immobilien unter dem Aspekt des Facility Managements und beleuchtet dabei den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Vergleich zwischen Wohnimmobilien und dem Krankenhausbereich, um Optimierungspotenziale bei Betriebskosten und Instandhaltungsstrategien aufzuzeigen.

  • Strategisches Facility Management und Lebenszyklusbetrachtung
  • Kostenfaktoren und Budgetierung in der Immobilienbewirtschaftung
  • Einfluss von Planungsentscheidungen auf langfristige Betriebskosten
  • Branchenspezifische Anforderungen: Wohnungsbau vs. Krankenhaussektor

Auszug aus dem Buch

4. Benötigte Daten für die Planung

Je besser in der Planungsphase bzw. in der Ausführungsphase gearbeitet und wirtschaftlich vorausgedacht wurde, desto weniger Probleme gibt es in den ersten 10 Jahren im Unterhalt.

Für Gewerbegebiete oder Immobilien, in denen sich mehrere Gewerbe befinden, wird sogar durch aufwendige und teure Verfahren jeder einzelne Raum und dessen Ausstattung in CAD umgesetzt (Aufmessung). So lässt sich einfacher erkennen, welche Firmen in welchen Räumen für welche Ausstattung noch gewährleistungspflichtig sind. Dies lohnt sich jedoch kaum für den Wohnungsbereich aufgrund des Kosten – Nutzen - Verhältnisses. Es sind laut kommunaler Wohnungsgesellschaft auch noch keine fundierte wohnungswirtschaftliche Programme auf dem Markt, die die Organisation vom Anschreiben des Vermieters über Reparaturauftragsverfassung bis zur Verwaltung von Immobilien in Einem beinhalten. Es existieren bisher lediglich komplizierte, benutzerunfreundliche Programme, die z.B. zum Zweck der Bilanzierung entwickelt wurden und nur nach und nach Erweiterungen für die Immobilienverwaltung erfuhren. Dies sind kleinere Datenbanksysteme zur Erfassung von Wohnungstypen (z.B. gleiche Wohnungstypen in einem Hochhaus), deren Grundrisse und Daten.

Die Organisation und der Einsatz für eine Immobilie stehen auch immer in Abhängigkeit der Zielsetzung des Vermieters:

Immobilienbesitzer, die ihre Immobilien nur zur kurzfristigen (ca. 15 Jahre) Unterhaltung erbauten oder gekauft und saniert haben, vernachlässigen aus Desinteresse häufig die grundlegenden Kriterien (laufende Instandhaltung, Wartung, Instandsetzung, temporäre Modernisierung). Durch Mieteinnahmen wollen sie nur ihre Kosten decken und Gewinn machen. Deshalb werden sich diese Menschen auch zweimal überlegen, ob sie aufgrund des Kosten-Nutzen-Verhältnisses kleinere Schäden beheben oder nach 10 Jahren Abwarten einfach die beschädigten Objekte komplett austauschen (z.B. Streichen von Fenstern). Häufig ist die zweite Variante doch die billigere.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert Facility Management als strategische Disziplin und stellt die Relevanz der Lebenszyklusbetrachtung von Immobilien heraus.

2. Leistungsbestandteile des Immobilienunterhalts: Erläutert die zentralen Säulen wie Instandhaltung, Wartung, Instandsetzung und Modernisierung als Basis der Bewirtschaftung.

3. Organisatorische und Ablauforientierte Aspekte der Immobilienunterhaltung: Beschreibt die Notwendigkeit von Bestandsaufnahmen und Wartungsplänen zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit technischer Anlagen.

4. Benötigte Daten für die Planung: Analysiert den Zusammenhang zwischen frühzeitiger Planung, Datenverfügbarkeit und der langfristigen Wirtschaftlichkeit einer Immobilie.

5. Planungsfehler, die Einfluss auf die späteren Bewirtschaftungskosten haben: Diskutiert, wie konzeptionelle Fehler in der Entwurfsphase direkt die späteren Betriebskosten belasten.

6. Kostenberechnung und kostenabhängige Parameter: Behandelt die Budgetierung für Instandsetzung und die variablen Kostenfaktoren im Immobilienmanagement.

7. Immobilientypspezifische Besonderheiten des Immobilienunterhalts: Vergleicht die Anforderungen an Wohnimmobilien mit Krankenhäusern und anderen Gebäudetypen.

8. Kenndaten und Vergleichswerte: Stellt statistische Folgekosten für verschiedene Gebäudearten zur Orientierung für die Planung bereit.

9. Kontrolle, Leistungsstandards, Leistungsmessung: Definiert Qualitätskriterien und gesetzliche Grundlagen für die Steuerung der Immobilienunterhaltung.

10. Vorschriften: Listet wichtige rechtliche Rahmenbedingungen und Verordnungen auf, die den Betrieb von Immobilien regulieren.

11. Schlusswort: Fazit über die steigende Bedeutung von FM-Dienstleistungen und die Notwendigkeit der Prozessoptimierung.

Schlüsselwörter

Facility Management, Immobilienunterhalt, Instandhaltung, Wartung, Lebenszyklus, Bewirtschaftungskosten, Planungsphase, Immobilienmanagement, Nutzerzufriedenheit, Krankenhausbetrieb, Instandsetzung, Wirtschaftlichkeit, Gebäudetechnik, Betriebskosten, FM-Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Managementprozesse bei der Unterhaltung von Immobilien im Kontext des Facility Managements über deren gesamten Lebenszyklus hinweg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernbereichen gehören Instandhaltungsstrategien, die Budgetierung von Reparaturkosten, die Bedeutung einer sorgfältigen Planungsphase sowie die branchenspezifischen Unterschiede in der Bewirtschaftung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch strategische Planung und fundiertes Betriebsmanagement die Bewirtschaftungskosten gesenkt und gleichzeitig die Qualität und Nutzerzufriedenheit erhöht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fallstudienbasierte Herangehensweise, ergänzt durch die Analyse von Branchenkenndaten, Vergleichswerten und regulatorischen Vorgaben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in operative Aspekte der Instandhaltung, die Planung von Budgets, die Vermeidung von Planungsfehlern sowie spezifische Anforderungen verschiedener Immobilientypen wie Wohnbauten und Krankenhäuser.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Facility Management, Immobilienunterhalt, Instandhaltung, Lebenszyklusbetrachtung und Wirtschaftlichkeitsanalyse.

Wie unterscheidet sich der Unterhalt in Krankenhäusern von dem in Wohngebäuden?

Während im Wohnbereich die Kundennähe und Mieterzufriedenheit dominieren, stehen in Krankenhäusern die technische Sicherheit, die komplexe Ver- und Entsorgungsorganisation sowie die medizinische Infrastruktur an erster Stelle.

Welche Rolle spielen Planungsfehler für die späteren Betriebskosten?

Planungsfehler – etwa durch ästhetische Sonderwünsche oder mangelnde Berücksichtigung von Wartungsintensitäten (z.B. Holzfenster) – führen langfristig zu überhöhten Instandhaltungs- und Betriebskosten, die das ursprüngliche Kosten-Nutzen-Verhältnis belasten.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Fallstudie Facility Management - Unterhaltung von Immobilien
College
University of Weimar
Course
Facility Management
Grade
2,1
Author
Yvonne Barta (Author)
Publication Year
2004
Pages
18
Catalog Number
V31972
ISBN (eBook)
9783638328296
Language
German
Tags
Fallstudie Facility Management Unterhaltung Immobilien Facility Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Barta (Author), 2004, Fallstudie Facility Management - Unterhaltung von Immobilien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31972
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