Das duale System der Berufsausbildung in Costa Rica


Bachelorarbeit, 2011
77 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. ABBILDUNGSVERZEICHNIS

II. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

1.EINLEITUNG
1.1 FRAGESTELLUNG
1.2 ZIELE UND UMFANG
1.3 METHODOLOGIE

2.SOZIALE, POLITISCHE UND WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

3.BILDUNG IN LATEINAMERIKA

4.DAS BILDUNGSSYSTEM IN COSTA RICA
4.1 BERUFSAUSBILDUNG: DAS INA-INSTITUTO NACIONAL DE APRENDIZAJE
4.2 DAS DUALE PROGRAMM DER BERUFSAUSBILDUNG DER DEUTSCH-COSTARICANISCHEN INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER
4.2.1 Die Kammer
4.2.2 Die Hochschule
4.2.3 Die Unternehmen

5. ERGEBNISSE EINER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG ÜBER DAS DUALE PROGRAMM DER BERUFSAUSBILDUNG DER DEUTSCH-COSTARICANISCHEN INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER
5.1 DIE HOCHSCHULE
5.2 DIE UNTERNEHMEN
5.3 SCHLUSSANMERKUNGEN

6.VORTEILE UND BEGRENZUNGEN FÜR DAS DUALE SYSTEM DER BERUFSAUSBILDUNG IN COSTA RICA
6.1 VORTEILE
6.2 BEGRENZUNGEN

7.FAZIT

8.LITERATURVERZEICHNIS

9.ANHÄNGE

I. Abbildungsverzeichnis

ABB. 1 FLAGGE COSTA RICA

ABB. 2 LANDKARTE COSTA RICA

ABB. 3 TOPOGRAPHIE COSTA RICA

ABB. 4 LANDKARTE MITTELAMERIKA

ABB. 5 GESCHLECHT DER TEILNEHMER IM DUALEN PROGRAMM

ABB. 6 TEILNEHMENDE UNTERNEHMEN

ABB. 7 MOTIVATION DER STUDIERENDEN

ABB. 8 ANZAHL DER STUDIERENDEN, DIE DIE PRAXIS ALS HILFE FÜR DAS STUDIUM AN DER HOCHSCHULE IN DEN VERSCHIEDENEN FÄCHERN EMPFUNDEN HABEN

ABB. 9 ANZAHL DER STUDIERENDEN, DIE DIE PRAXIS NICHT ALS HILFE FÜR DAS STUDIUM IN DEN VERSCHIEDENEN FÄCHERN EMPFUNDEN HABEN

ABB. 10 ANSPRUCH DER HOCHSCHULE - VORLESUNGEN

ABB. 11 ANSPRUCH DER HOCHSCHULE - HAUSARBEITEN

ABB. 12 ANSPRUCH DER HOCHSCHULE - GRUPPENARBEITEN

ABB. 13 ANSPRUCH DER HOCHSCHULE - PRÄSENTATIONEN

ABB. 14 ANSPRUCH DER HOCHSCHULE - KLAUSUREN

ABB. 15 BEWERTUNG DER HOCHSCHULE - INFRASTRUKTUR

ABB. 16 BEWERTUNG DER HOCHSCHULE - STUDIENPLAN

ABB. 17 BEWERTUNG DER HOCHSCHULE - TECHNOLOGISCHE ANLAGEN .

ABB. 18 BEWERTUNG DER HOCHSCHULE- BIBLIOTHEK

ABB. 19 BEWERTUNG DER HOCHSCHULE - PROFESSOREN (QUALITÄT, ZUGÄNGLICHKEIT, ETC.)

ABB. 20 BEWERTUNG DER HOCHSCHULE - RUF UND ANERKENNUNG . 44 ABB. 21 SCHWIERIGKEITEN AN DER HOCHSCHULE AUFGRUND DER ARBEIT

ABB. 22 AUSWAHL DER HOCHSCHULE AUFGRUND DES PROGRAMMS .

ABB. 23 AUSWAHL EINER ANDEREN HOCHSCHULE

ABB. 24 AUSBILDER ODER BETREUER IM PROGRAMM

ABB. 25 AUSBILDUNGSPLAN IM PROGRAMM

ABB. 26 BEWERTUNG UNTERNEHMEN - TEAMZUGEHÖRIGKEIT

ABB. 27 VERZAHNUNG UND GEGENSEITIGE UNTERSTÜTZUNG ZWISCHEN THEORIE UND PRAXIS

ABB. 28 RÜCKMELDUNG UND FEEDBACK ÜBER DIE ERBRACHTE LEISTUNG

ABB. 29 BEWERTUNG DES ENTGELTS IM UNTERNEHMEN

ABB. 30 BEWERTUNG DER TÄTIGKEITEN IM UNTERNEHMEN

ABB. 31 BEWERTUNG DES ANSPRECHPARTNERS IM UNTERNEHMEN ..

ABB. 32 BEWERTUNG DER ARBEITSZEITEN IM UNTERNEHMEN

ABB. 33 BEWERTUNG DER LERNMÖGLICHKEITEN IM UNTERNEHMEN ..

ABB. 34 BEWERTUNG DES ARBEITSKLIMAS IM UNTERNEHMEN

ABB. 35 BEWERTUNG DER CHANCEN ZUM ERWEITERN UND AUFBAUEN EINES NETZWERKES IM UNTERNEHMEN

ABB. 36 BEWERTUNG DER CHANCEN ZUR BERUFLICHEN WEITERENTWICKLUNG IM UNTERNEHMEN

ABB. 37 WEITEREMPFEHLUNG DES PROGRAMMS

II. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Diese Arbeit über das duale System der Berufsbildung in Costa Rica stellt zunächst die Fragestellung und Relevanz des Themas dar. Anschließend werden Ziele und Umfang der Arbeit erklärt sowie die Methodologie, die für ihre Erstellung zum Einsatz gebracht wurde. Danach werden die Inhalte über die Bildung in Lateinamerika und das Bildungssystem in Costa Rica veranschaulicht. Letzteres wird das vor allem anhand zweier Beispiele erklärt. Zunächst wird das Nationale Institut für berufliche Bildung INA, seine Aufgaben, Angebote und Teilnehmer präsentiert sowie Ansätze zum dualen System der beruflichen Bildung am Institut. Des Weiteren wird ein Programm der Deutsch-Costaricanischen Industrie- und Handelskammer beschrieben, das ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre an einer Hochschule und deutschen Unternehmen in den verschiedensten Branchen anbietet. Zum Schluss werden die Vorteile und Begrenzungen des Berufsausbildungssystems dargestellt.

1.1 Fragestellung

Die Bildung ist ein wichtiger Faktor des Wachstums eines Landes und der Wirtschaft, denn das Humankapital hängt von der Qualität der Bildung ab. „Es gibt keine entwickelte Ökonomie ohne ein entwickeltes Hochschulwesen“ (Schöfthaler, 1989, S.35)1 Die Bildung spielt eine wesentliche Rolle und hat direkten Einfluss nicht nur auf die Wirtschaft sondern auch auf die Gesellschaft und die Kultur eines Landes.

Allerdings hört die Bedeutung von Bildung nicht an der Grenze eines Landes auf. Aufgrund der internationalen Verflechtung und der Globalisierung von Politik und Wirtschaft wird das Voneinanderlernen zwischen den Ländern immer wichtiger. Es gibt ein wachsendes Interesse an internationalen Vergleichen vor allem, weil der Konkurrenzwettkampf in den Märkten weltweit immer härter wird.2 Die Globalisierung schafft Grenzen ab und bietet unter anderem einen expandierten Arbeitsmarkt für die Menschen. Dadurch wird es immer wichtiger Qualifikationen unterschiedlicher Länder vergleichbar zu machen.

Allerdings können komplette Berufsbildungssysteme oft nicht übertragen werden, denn in den Ländern gibt es unterschiedliche lokale Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Trotzdem ist es möglich manche Bestandteile zu einem neuen und verschiedenen Kontext zu adaptieren und von den Vorteilen eines Systems zu profitieren.

Das duale Ausbildungssystem charakterisiert sich durch eine betrieblichen Ausbildung und eine theoretische Ausbildung in einer Berufschule, die sich gegenseitig unterstützen, ergänzen und begleiten. Diese Art von Berufsausbildungssystem ist in Mitteleuropa stark verbreitet und hat viele Vorteile gezeigt.3

In Costa Rica gibt es bereits Ansätze diese Art von Bildungssystem zu etablieren und diese werden in dieser Arbeit dargestellt und analysiert. Einer der Ansätze ist von dem Nationalen Institut für Berufliche Bildung Costa Ricas. Hier spielt das duale System eine wichtige Rolle und in den letzten Jahren haben wichtige Schritte stattgefunden. Den anderen Ansatz zu einem dualen System der Berufsausbildung findet man in der Deutsch-Costaricanischen Industrie- und Handelskammer. Er wird in Kooperation mit einer Hochschule und Unternehmen aus verschiedenen Sektoren und Branchen im kaufmännischen bzw. betriebswirtschaftlichen Bereich implementiert.

1.2 Ziele und Umfang

Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über Costa Rica und sein Bildungssystem zu vermitteln. Des Weiteren wird das duale Berufsbildungssystem anhand zweier Beispiele mit dualem Ansatz in der Berufsausbildung sowie dessen Vorteile und Begrenzungen des dualen Berufsbildungssystems vorgestellt.

Im zweiten Kapitel wird das Land Costa Rica dargestellt und die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen analysiert. So wird der makroökonomische, politische und gesellschaftliche Kontext über die wichtigsten Faktoren dargestellt, die das Berufsbildungssystem und die Bildung generell in diesem Land beeinflussen.

Im dritten Kapitel werden wichtige Merkmale der Bildung in Lateinamerika dargestellt um einen Überblick über die Region zu verschaffen und die wichtigsten Probleme und Herausforderungen darzustellen.

Im vierten Kapitel werden sowohl das Bildungssystem in Costa Rica als auch die Berufsbildung bzw. der duale Ansatz und die Schritte, die bis jetzt in dieser Richtung gemacht wurden, veranschaulicht. Dafür werden hier zwei Beispiele gezeigt. Das Nationale Institut für berufliche Bildung INA wird in Detail vorgestellt und die Studierende bzw. Teilnehmer des Bildungsangebotes werden analysiert. Im zweiten Beispiel wird das Duale Programm der Deutsch-Costaricanischen Industrie- und Handelskammer dargestellt. Für die Analyse dieses Programm wurde eine Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden in diesem Kapitel bewertet und analysiert um die Vorteile und Begrenzungen des Programms zu identifizieren.

Schließlich werden die Vorteile und Begrenzungen für das duale System der Berufsausbildung in Costa Rica dargestellt und im Fazit die Schlussfolgerungen präsentiert.

1.3 Methodologie

Die Informationen für diese Arbeit wurden durch Primär- und Sekundärrecherche erlangt. Die Primärquellen umfassen eine Umfrage unter den aktuellen und ehemaligen Teilnehmer des dualen Berufsausbildungsprogramms der Deutsch- Costaricanischen Industrie- und Handelskammer. Die sekundären Quellen sind hauptsächlich aus Literaturrecherchen, Internetseiten der verschiedenen Institutionen, die für die Arbeit wichtig sind, sowie von der Deutsch-Costaricanischen Industrie- und Handelskammer erstellte Unterlagen und Informationen.

2. Soziale, politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Costa Rica wurde bereits im 16. Jahrhundert von Einheimischen bewohnt, als Spaniern die ersten Versuche gemacht haben die Region zu kolonisieren. 1563 wurde erst die erste Kolonie etabliert, die für ca. 250 Jahre erhalten blieb. 1981 erklärte Costa Rica zusammen mit anderen mittelamerikanischen Ländern seine Unabhängigkeit. Seit dem 19. Jahrhundert hatte die Costaricanische Geschichte nur zwei kurze Perioden, wo die Gewalt die Demokratie des Landes getrübt hat. Es handelt sich um einen sehr friedlichen Staat.

Auch wenn die Agrikultur in Costa Rica sehr wichtig ist, ist die Wirtschaft durch Technologie und Tourismus stark expandiert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Flagge Costa Rica

Quelle: CIA World Factbook Costa Rica

Die demokratische Republik Costa Rica hat drei Gewalten, Exekutive, Legislative und Judikative. Die Präsidentin, Laura Chinchilla ist die erste Frau, die in Costa Rica Präsident geworden ist. Sie wurde am 8. Mai 2010 gewählt.4 Das Land ist in 7 Provinzen geteilt: San José, Heredia, Alajuela, Cartago, Guanacaste, Puntarenas und Limón. Die Fläche des Landes beträgt 51.100 km[2], wovon 40 km[2]sich im Wasser befinden. Dort findet man auch die Insel „Isla del Coco“. Costa Rica grenzt an Nicaragua im Norden und an Panama im Süden, sowie an das Karibische Meer und den Pazifischen Ozean. Das Klima ist tropisch und subtropisch mit einer Trocken- (Dezember bis April) und eine Regenzeit (Mai bis November).5 Die Währung Costa Ricas ist der Colón ¢ und der Wechselkurs zu dem US Dollar entspricht US $1= ca. ¢500.6

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 Landkarte Costa Rica

Quelle: CIA World Factbook Costa Rica

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3 Topographie Costa Rica

Quelle: www.transamerika.org

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4 Landkarte Mittelamerika

Quelle: CIA Maps and Publications - Middle America

Während die traditionellen landwirtschaftlichen Produkte wie Bananen, Kaffee, Zucker und Rindfleisch immer noch die wesentlichen Exportprodukte in Costa Rica darstellen, hat sich das Exportgeschäft in den letzten Jahren um eine Vielfalt industrieller und spezialisierter landwirtschaftlicher Produkte erweitert. Produkte und Dienstleistungen mit größerem Mehrwert, unter anderen Mikrochips spielen eine wichtigere Rolle. Der Tourismus bleibt weiterhin ein wichtiger Faktor um Devisen ins Land zu bringen, denn die beeindruckende biologische Vielfalt des Landes bietet sich als wichtiges Ziel für Ökotourismus an.

Costa Rica ist ein attraktives Land für ausländische Investoren aufgrund der politischen Stabilität und des relativ hohen Bildungsniveaus, sowie die steuerlichen Anreize der Freihandelszonen. Außerdem hat Costa Rica eine der höchsten ausländischen Direktinvestitionen per Capita in Lateinamerika. Am 1. Januar 2009 ist der Central American-Dominican Republic Free Trade Agreement (CAFTA-DR) in Kraft getreten. Dieses Abkommen wird höchstwahrscheinlich die ausländische Direktinvestition in wichtigen Sektoren der Wirtschaft weiter verstärken, vor allem den Versicherungs- und Telekommunikationssektor, die vor kurzem für private Investoren geöffnet wurden. Jedoch gibt es einige Hindernisse um Geschäfte in diesem Land zu machen wie ein hohes Maß an Bürokratie, Schwierigkeiten bei der Durchsetzung vertraglicher Ansprüche und einen schwachen Anlegerschutz.7 Nach der Doing Business 2011 Ranking der Weltbank steht Costa Rica auf Platz 125 von insgesamt 183 Ländern, die analysiert wurden, 4 Plätze niedriger als im Vorjahr.8 In diesem Ranking werden unterschiedliche Faktoren der Zugänglichkeit des Landes um Geschäfte dort zu machen bewertet.

Anders als die übrigen Staaten Mittelamerikas, ist Costa Rica nicht stark abhängig von ausländischen Geldüberweisungen, da sie nur etwa 2% des BIP ausmachen. Die Einwanderung aus Nicaragua ist ein bedeutendes Thema für die Regierung geworden. Die geschätzten 300.000 bis 500.000 Nicaraguaner in Costa Rica sind eine wichtige Arbeitsquelle für ungelernte Tätigkeiten, sie beanspruchen jedoch das Sozialsystem.9

Laut einer Schätzung der CIA leben im Jahr 2011 4.576.562 Millionen Menschen in Costa Rica10, was einer Bevölkerungsdichte von ca. 90 Einwohner/ km[2] entspricht.11 Davon sind 50,7% Männer und 49,3% Frauen.12 Mit einer Wachstumsrate von 1,3%13 lebt die costaricanische Bevölkerung zu 63% in der Stadt und die Urbanisierungsrate beträgt jährlich 2.3%.14 2010 sind nach Schätzungen des Nationalen Instituts für Statistik 70.922 Kinder geboren während in derselben Periode 18.863 Menschen gestorben sind. Die Lebenserwartung beträgt durchschnittlich 79,3 Jahre; Männer haben eine von 76,8 Jahren während Frauen das 81. Lebensjahr erreichen.15 Das allgemeine Durchschnittsalter liegt bei 28,8 Jahre. Die costaricanische Bevölkerung ist ziemlich jung: 24,6% sind bis zu 14 Jahre alt. Der größte Teil der Bevölkerung ist zwischen 15 und 64 Jahre alt. Dies entspricht 69,1% der gesamten Bevölkerung. Die restlichen 6,4% sind älter als 65 Jahre. Die costaricanische Bevölkerung besteht aus 94% Weißen (inklusive Mestize), 3% Schwarzen, 1% Amerindian, 1% Chinesen und 1% anderen. Dabei ist das Land zum Großteil christlich, denn 76,3% der Einwohner sind Katholiken, 13,7% Evangelisch, 1,3% Zeugen Jehovas, 0,7% Protestant, 4,8% andere und 3,2% haben keine Religion.16

Wichtig zu erwähnen ist, dass die Kinder, die zur Welt gebracht werden teilweise auch sehr junge Mütter haben. Die letzten Daten des Nationalen Instituts für Statistik zeigen, dass im Jahr 2010 von den 70.922 geborenen Kindern, fast 19% eine Mutter hatten, die die 20 Jahre noch nicht erreicht hatte und über 30% der Mütter zwischen 20 und 24 Jahre alt waren.17 Hier wird deutlich, dass viele junge Frauen nicht die besten Voraussetzungen für eine optimale Bildung haben, wenn sie sich so früh im Leben ohne eine richtige Berufsausbildung bereits für ihre Kinder sorgen müssen. Auch wenn die Schule bis zum Tertiärbereich 12 Jahre vorsieht, lag die durchschnittliche Anzahl der Schuljahre der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bei 8,7 im Jahr 2007.18 Eine Studie der Universidad de Costa Rica (Costaricanische Universität) und UNICEF hat gezeigt, dass 41% der 16- und 17-jährigen die Schule 2007 nicht besucht haben.

Nach dem Bericht der Estado de La Nacion en Desarrollo Humano Sostenible ist der Prozentsatz der Haushalte in Armut von 21,2% im Jahr 2005 auf 16,7 2007 gesunken. Der Teil der Bevölkerung, der in Armut lebt und weniger als $2 pro Tag hat, liegt bei 8,6%. Dennoch ist der Gini-Koeffizient, der die Ungleichverteilungen zeigt (bei 0 ist das Vermögen gleichmäßig auf alle verteilt und bei 1 gehört das ganze Vermögen des Staates einer Person), von 0,406 auf 0,426 zwischen den Jahren 2005 und 2007 gestiegen.19

Costa Rica hat eine offene, exportorientierte Marktwirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt ist von US $18.596 Mio. in 2004 auf US $26.267 Mio. 2007 gestiegen und hat ein Wachstum von 7,8% gezeigt.20 Bis der Wirtschaftkrise gab es ein stabiles Wirtschaftswachstum bis es 2009 ein Rückgang von 0,7% gegeben hat, allerdings wieder mit Wachstum von über 3% im Jahr 2010 auf US $35.780 Mio. Für das Jahr 2010 schätzt die CIA das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner auf US $ 11.300, das aus 6,3% Agrikultur, 22,9% Industrie und 70,8% Dienstleistungen zusammengesetzt ist.21 Für das Jahr 2011 wird ein Wachstum von 2 bis 3% erwartet.22

3. Bildung in Lateinamerika

Bildung und Wissenschaft sind ein heterogenes Gebiet, wenn man Lateinamerika als ganzes betrachtet. Im Jahr 1950 gab es 20.000 Wissenschaftler in ganz Lateinamerika und die Länder haben sich unterschiedlich entwickelt. 1980 betrugen die Ausgaben für Wissenschaft und Forschung in Lateinamerika nur 1,8% der gesamten weltweiten Ausgaben. Viele Merkmale des heutigen Lateinamerikanischen Hochschulsystems haben ihre Wurzeln in den Kolonialzeiten der Geschichte. Einige dieser Merkmale sind die Stellung der katholischen Kirche, die Diversifizierung der Hochschullandschaft, die Konkurrenz zwischen den einzelnen Universitäten, die Abhängigkeit von zentralen oder lokalen Machtzentren, die interne Politisierung und das Übergewicht in humanwissenschaftlichen Fächern. Der Autor Pfeiffer weist außerdem auf das Problem hin, dass es sich in manchen Ländern in Lateinamerika um Ressourcenverschwendung handelt, da der Arbeitsmarkt nicht alle Absolventen beschäftigen kann und es andererseits viele Menschen gibt, die nicht über eine Primärbildung verfügen.23

An lateinamerikanischen Hochschulen ist das Verhältnis von Personal und Lehrern des öffentlichen Dienstes zu Studenten überproportioniert und nicht selten gibt es viel Bürokratie. Die Ressourcen sind knapp und es wird entsprechend weniger Geld in technnisch-wissenschaftliche Anlagen, Materialien, Laboratorien, Bücher und Infrastruktur investiert. Als Folge suchen qualifizierte Kräfte bessere Wege in der Industrie oder sogar im Ausland, was man „brain drain Phänomen“ nennt. Typisch für die Region ist auch die Bürokratie in öffentlichen Institutionen und Hochschulen. Während in solchen Institutionen die Aufgaben zunehmen, stagniert die Leistungsfähigkeit der Administration und hemmt die Innovationsbereitschaft. Die Voraussetzungen für Forschung und Lehre sind nicht optimal. Viele Lehrer sind nicht auf ihre Aufgabe vorbereitet und es mangelt and Ph.D. Graden. Die ganze Institution verfügt nicht über genug qualifiziertes Personal.24

In den letzten Jahren ist der Hochschulsektor stark expandiert, zum Großteil im privaten Bereich. Durchschnittlich ein Drittel der Hochschulstudierenden in Lateinamerika besuchen eine private Hochschule und finanzieren selbst ihre tertiäre Bildung. Von Land zu Land ist dieser Anteil unterschiedlich. In Brasilien z.B. entspricht dieser bis zu 60%. Problematisch wird diese Situation aber erst wenn der Unterschied in Qualität und Quantität zwischen den beiden Sektoren zur Heterogenität der Studierenden führt.

Darüber Hinaus gibt die Behauptung von manchen Autoren, dass in Lateinamerika die Problemlösungskapazität nicht im Vordergrund stehe, sondern einen Faktenwissen-Ansatz habe.25

Auch wenn Lateinamerika als eine Region betrachtet wird und die Länder einige Ähnlichkeiten haben, sind lateinamerikanische Länder doch unterschiedlich und haben ihre eigene Einzelheiten. Deswegen wird im folgenden Kapitel das Bildungssystem in Costa Rica mit seinen Eigenschaften vorgestellt.

4. Das Bildungssystem in Costa Rica

In Costa Rica hat die Bildung einen hohen Stellenwert. Seitdem die Armee und das Militär 1949 abgeschafft wurden, wird der Anteil für diesen Bereich, der ca. 6% des Bruttoinlandsproduktes entspricht, in Schule und Ausbildung investiert. Das Ziel der aktuellen Präsidentin Laura Chinchilla ist es diesen Anteil auf 8% zu erhöhen und die Schulinfrastruktur sowie die Lehreraus- und - fortbildung zu verstärken.26 Für Lateinamerikanische Verhältnisse hat Costa Rica eine gute Position was Bildung angeht, denn die Alphabetisierungsquote liegt bei 96.1% und liegt damit auf dem 9. Platz bei dem Ranking von Lateinamerika und die Karibik.27 Knapp 89% der gesamten schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen besuchen staatliche Schulen, die kostenlos sind. Nur ca. 11% davon gehen auf private Schulen. Die Grundschule (primaria) dauert sechs Jahre und ist Pflicht für die Kinder. Danach kommt die weitführende Schule (secundaria), die für ein tertiäres Studium an einer Universität vorausgesetzt wird. In Costa Rica gibt es vier staatliche und ca. 50 private Universitäten. Nach Informationen des deutschen Auswärtigen Amtes ist das Niveau vieler Universitäten hoch. Sie arbeiten zusammen mit Universitäten in anderen Ländern z.B. den USA und Europa und es werden sogar Spitzenleistungen in einigen Bereichen erreicht.28

In Costa Rica gibt es in einigen Universitäten Transfercenters um das Wissen von der Universität in die Praxis umzusetzen z.B. im kaufmännischen Bereich. In einer der staatlichen Universitäten, der Tecnológico de Costa Rica (TEC) existiert der „Centro de Incubación de Empresas“, ein Gründerzentrum für die Umsetzung von Ideen. Das bietet einen Mechanismus zur Schaffung, Stärkung, Förderung und Entwicklung neuer Unternehmen.29 Dies ist eine von mehreren Initiativen sowohl in staatlichen als privaten Hochschulen zur Unterstützung und Förderung von Unternehmertum.

Die Häufigkeit von Unternehmertum in Ländern mit niedrigeren Einkommen ist ähnlich zu den entwickelten reichen Ländern, allerdings liegen unterschiedliche Gründe dafür vor. In Ländern wie in Costa Rica entstehen Untenehmen häufig als Mittel zum Überleben, während in den USA und Europa zum Beispiel die Absicht oder Motivation eher die Steigerung des verfügbaren Reichtums ist.30 Das ist wichtig zu erwähnen, denn im nächsten Kapitel wird das duale System der Berufsausbildung in Costa Rica und ihre zuständige Institution beschrieben und erklärt, sowie die Bevölkerung analysiert, die von ihren Dienstleistungen am meisten profitiert.

4.1 Berufsausbildung: Das INA-Instituto Nacional de Aprendizaje

Das Nationale Institut für berufliche Bildung, INA nach der spanischen Abkürzung, ist die zuständige Institution des Arbeitsministeriums für die Ausbildung der menschlichen Ressourcen, die vom ganzen Land nachgefragt werden. Es ist eine autonome Institution, die Schulungen und berufliche Bildung für Menschen über 15 Jahre und juristische Personen anbietet und dabei die produktive Arbeit in allen Bereichen der Wirtschaft fördert. So trägt sie zur Verbesserung der Lebensbedingungen und wirtschaftlichen sowie sozialen Entwicklung bei. Die Vision des INA ist es eine Institution mit pädagogischer Qualität zu sein, zugänglich, flexibel, zeitnah und innovativ, die zur Entwicklung der Menschen und Fortschritt des Landes beiträgt.31

Der Dauer der Kurse und des Bildungsangebots am INA variiert zwischen 3 Monaten und 2,5 Jahren.32 Es gibt landesweit insgesamt 60 Anlagen zur Implementierung von Schulungen und Berufsausbildung. Während des Jahres 2010 hat die INA verschiedene Dienstleistungen wie Ausbildungsprogramme, Module und Schulungsprogramme, technische Unterstützung in spezifischen Anforderungen, Zertifizierung von beruflichen Kompetenzen und Akkreditierungen angeboten. Diese letzte Zertifizierung berücksichtigt auch die Menschen, die die Kompetenzen bereits erworben hatten und durch das INA geprüft wurden.

Im Jahr 2010 gab es insgesamt 301.001 Einschreibungen. Die Einschreibungen waren hauptsächlich für Zertifizierungen in Modulen und Ausbildungsprogramme sowie Schulungen mit knapp über 91,4%. Die restlichen Einschreibungen waren für spezifische technische Unterstützung mit 4,6% und fast 4% für Prüfungen zur Zertifizierung beruflicher Kompetenzen. Von den gesamten Einschreibungen haben 53% der Frauen profitiert, ähnlich wie in anderen Ausbildungsprogrammen. Bei der technischen Unterstützung und der Zertifizierungen gab es mehr eingeschriebene Männer, allerdings ist die Aufteilung zwischen Männern und Frauen ziemlich gleich. Aus den Statistiken der Institution kann man erkennen, dass manchmal dieselbe Person mehrere Module oder Dienstleistungen in Anspruch genommen hat, denn für die gleiche Periode gab es 120.810 Teilnehmer, davon waren auch knapp über 53% Frauen. Knapp 9,4% der Teilnehmer waren dem landwirtschaftlichen Bereich zugeordnet (davon 56,6% Männer), 44% der Industrie und dem Betrieblichen Sektor (davon 53,6% Frauen) und 53,3% Handel und Dienstleistungen (davon 55,2% Frauen). Die Summe der Aufteilung entspricht nicht der Summe der Teilnehmer, da einige Teilnehmer sich oft in mehreren Sektoren eingeschrieben haben.33 Dies lässt das Interesse sich zu qualifizierender Costaricaner, die am INA studieren, erkennen.

Die Teilnehmer der Programme haben ihren Wohnsitz in den folgenden Provinzen: 26,6% in San José, 22,9% in Alajuela, 10,7% in Cartago, 10,6% in Heredia, 9% in Guanacaste, 12,7% in Puntarenas und 7,5% in Limón. Es wäre zu erwarten, dass in den ersten vier Provinzen etwas mehr Teilnehmer als in den anderen wohnen, denn dort befindet sich die Gran Área Metropolitana, das große Stadtgebiet Costa Ricas. Allerdings erkennt man auch dass die eher ländlichen Gebiete nicht weit hinten stehen; in Puntarenas wohnen sogar mehr Teilnehmer als in zwei der größeren Städte und Guanacaste liegt nur weniger als 1% hinten.34

Hinsichtlich des Alters der Studierenden des INA sind 16% zwischen 15 und 19 Jahre alt, 38% zwischen 20 und 29, 21% zwischen 30 und 39, 15% zwischen 40 und 49, 8% zwischen 50 und 59 und 2% über 60 Jahre alt.35 An den Prozentzahlen der Jungendlichen, die an der INA eine Ausbildung absolvieren, erkennt man, dass manche Teilnehmer sich dort ohne abgeschlossene Sekundarschulausbildung qualifizieren. Manche davon hören in der neunten Klasse mit der Schule auf und bekommen den Abschluss Educación General Básica, was einer grundlegenden Allgemeinbildung entspricht. Wenn man die Schulbildung der Studierenden am INA genauer betrachtet, stellt man fest, dass 5,4% der Teilnehmer entweder überhaupt keine Schulbildung haben oder die Primärstufe angefangen aber nicht abgeschlossen haben. Der Großteil von 54,4% hat die Primärstufe erfolgreich abgeschlossen und/oder die Sekundarstufe angefangen aber nicht abgeschlossen. Weitere 32,3% haben die Sekundarstufe erfolgreich abgeschlossen. Manche davon haben sogar die Hochschulbildung angefangen aber nicht abgeschlossen. Die restlichen 7,9% der INA Studierenden haben einen Hochschulabschluss.36

Der INA gibt also Menschen die Möglichkeit sich ohne Schulausbildung zu qualifizieren und somit bessere Bedingungen für ihr Leben und ihre Familien zu schaffen. Am wichtigsten ist es aber für Schüler, die die Schule in der Sekundarstufe verlassen. Denn auch wenn der Prozentsatz dieser Schüler von 13,2% im Jahr 2006 auf 10,9% im Jahr 2009 um 2,3% gesunken ist,37 bietet das INA eine Qualifizierungsmöglichkeit für diese mehr als 35.000 Menschen,38 die sonst keine oder nur eine geringe Möglichkeit hätten eine berufliche Qualifizierung zu bekommen. Für Schulabsolventen, die die Sekundarstufe erfolgreich abschließen, stellt das INA die Möglichkeit dar eine Berufsausbildung in relativ kurzer Zeit zu absolvieren und sich für die Arbeitswelt mit den erforderlichen Werkzeugen vorzubereiten. Schließlich bietet das INA selbst den Hochschulabsolventen die Möglichkeit sich weiterzuqualifizieren oder sich neu in anderen Bereichen zu qualifizieren.

Der Rückgang der Schulaussteiger in den letzten Jahren ist besonders auf ein Förderungsprogramm in Form von Stipendien zurückzuführen. Das staatliche Programm mit dem Namen „Avancemos“ (vorwärts gehen) unterstützt Schüler der Sekundarstufe aus armen Familien. Das Programm wurde im April 2007 eingeführt und ca. ein Jahr später gab es bereits 132.000 Stipendiaten. Diese Initiative soll dazu dienen, einem der Gründe des Austritts von Schülern entgegenzuwirken. Andere Maßnahmen wurden ergriffen um die anderen Gründe, wie schlechte Leistung und Sitzenbleiben auch zu bekämpfen. Nach Daten von INEC ist die Anzahl von Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren, die arbeiten von 11% im Jahr 2006 auf 8,7% 2008 gesunken. Dabei ist eine mögliche Wirkung des Stipendienprogramms, dass diese Schüler den Job verlassen konnten und sich vollkommen auf die Schule konzentrieren können.39

Außer der Zahl der aktuellen Studierenden berichtet das INA über insgesamt 37.417 Studierende, die im Jahr 2010 einen Abschluss als qualifizierter Arbeiter, Techniker oder spezialisierte Fachkraft bekommen haben. Die Absolventen sind zu 8,2% aus Programmen der Landwirtschaft, 28% der Industrie und im Gewerbe und 63,8% in Handel und Dienstleistungen.40

Wie bereits erwähnt, bietet das INA seine Dienstleistungen nicht nur Leuten an, sondern auch Unternehmen.

[...]


1 Vgl. Pfeiffer (1999) S.58

2 Vgl. Münch, J. In: Arnold, R.(Hrsg) (1997) S. 179-180

3 Vgl. Tafner, M. (2009) S.40

4 Deutsche Welle (2010) Costa Ricas neue starke Frau, 10.05.2010

5 CIA The World Factbook Costa Rica > Geography > Climate

6 Zentralbank Costa Rica

7 CIA World Factbook Costa Rica Economy

8 Weltbank, Doing Business 2011

9 CIA World Factbook Costa Rica Economy

10 CIA World Factbook People

11 Eigene Berechnung. Datenquelle INEC Costa Rica

12 INEC Costa Rica (Anhang 1: Bevölkerung nach Geschlecht pro Kalenderjahr)

13 CIA World Factbook Costa Rica People

14 CIA World Factbook Costa Rica > Population > Urbanization

15 INEC Costa Rica

16 CIA World Factbook Costa Rica People

17 INEC Costa Rica (Anhang 2 Bevölkerung und Demografie)

18 CIA World Factbook Costa Rica People

19 BTI Costa Rica Country Report 2010

20 BTI Costa Rica Country Report 2010

21 CIA World Factbook Costa Rica Economy

22 Auswärtiges Amt, Costa Rica, Wirtschaft

23 Vgl. Pfeiffer (1999) S.53 - 58

24 Ebda.

25 Vgl. Pfeiffer (1999) S.60

26 Auswärtiges Amt, Bildungspolitik

27 Unesco Institute for Statistics, Global Rankings, Latin America and the Caribbean

28 Auswärtiges Amt, Bildungspolitik

29 Centro de Incubación de Empresas TEC, Gründerzentrum für Unternehmen

30 El Financiero (2011) PYMES

31 INA Webseite Mision und Vision

32 INA Webseite FAQ

33 INA Zahlen und Fakten 2010 S.18

34 INA Zahlen und Fakten 2010 S.24

35 INA Zahlen und Fakten 2010 S.25

36 INA Zahlen und Fakten 2010 S.25

37 MEP Schulische Aussteiger

38 MEP Präsentation in Webseite

39 Organización de Estados Iberoamericanos (2009)

40 INA Zahlen und Fakten 2010 S.32-33

Ende der Leseprobe aus 77 Seiten

Details

Titel
Das duale System der Berufsausbildung in Costa Rica
Hochschule
Fachhochschule Münster
Autor
Jahr
2011
Seiten
77
Katalognummer
V319936
ISBN (eBook)
9783668192164
Dateigröße
1485 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
duale berufsbildung, costa rica, bildungssystem, Deutsch-Costaricanische Industrie- und Handelskammer
Arbeit zitieren
Melissa Chen Montes de Oca (Autor), 2011, Das duale System der Berufsausbildung in Costa Rica, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319936

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