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Die Ursachen des wechselnden Wählerverhältnisses in Deutschland

Titre: Die Ursachen des wechselnden Wählerverhältnisses in Deutschland

Dossier / Travail , 2015 , 15 Pages , Note: 91% (A)

Autor:in: Artem Vasilyev (Auteur)

Politique - Système politique de l'Allemagne
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Diese Studie bezweckt, eine Antwort auf die folgende Forschungsfrage zu finden: Warum sind bestimmte Parteien in Deutschland bei den Wahlen erfolgreich und die anderen nicht? Hieraus folgt, dass die abhängige Variable (AV) als der erzielte Erfolg einer Partei bei den Wahlen auf Bundesebene definiert wird.

Der erste zu behandelnde Faktor ist das Wahlversprechen. Als Indikator werden Bundeswahlprogramme der Partei betrachtet und dann werden Statistiken, die ihren Schwerpunkten entsprechen, analysiert. Die zweite Variable, die die Wahlergebnisse beeinflussen kann, sind Massenmedien und soziale Netzwerke. Als Indikatoren dafür dient die Aktivität in sozialen Netzwerken, die durch die Anzahl von Posts und Tweets darin laut einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung gemessen wird.

Um den Zusammenhang zwischen der AV und den UVs festzustellen, werden in dieser Forschung zwei Hypothesen überprüft. Die erste Hypothese lautet: Je mehr Wahlversprechen nicht gehalten werden, desto mehr Wähler verlieren das Vertrauen zur Partei und desto weniger Sitze hat die Partei im Parlament. Die zweite Hypothese besteht darin: Je mehr die Tätigkeit der Partei in sozialen Netzwerken beleuchtet und diskutiert wird, desto mehr Wähler beschließen, dieser Partei ihre Stimme zu geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methode

3. Analyse der AV: Erzielter Erfolg der Partei bei den Wahlen

4. Analyse der UV1: Halten der Wahlversprechen

4.1 Theorie von Anthony Downs

4.2 Empirische Untersuchung der UV1: Halten der Wahlversprechen der CDU und der FDP

5. Analyse der UV2: Massenmedien / Soziale Netzwerke

5.1 Theorie von Alan Gerber

5.2. Empirische Untersuchung der UV2: Beleuchtung der Piratenpartei und der Grünen in sozialen Netzwerken

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Faktoren, die das Wählerverhalten in Deutschland beeinflussen, mit besonderem Fokus auf die Bundestagswahl 2013. Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, warum bestimmte Parteien bei Wahlen erfolgreich sind und andere nicht, indem der Zusammenhang zwischen Wahlversprechen, Medienpräsenz und dem tatsächlichen Wahlerfolg analysiert wird.

  • Einfluss von Wahlversprechen auf das Wählervertrauen und den Wahlerfolg
  • Analyse der Theorie der ökonomischen Demokratie nach Anthony Downs
  • Die Rolle von Massenmedien und sozialen Netzwerken bei der Meinungsbildung
  • Empirische Vergleichsstudien zur Parteienperformance (CDU, FDP, Piratenpartei, Grüne)
  • Hypothesenprüfung mittels des Most Similar Systems Design

Auszug aus dem Buch

4.1 Theorie von Anthony Downs

Der amerikanische Wissenschaftler Anthony Downs in seinem Werk „Ökonomische Theorie von Demokratie“ geht davon aus, dass die demokratische Welt bestimmten Regeln entsprechen (Falter: 339):

• Die Regierung wird von einer einzelnen Partei oder einer Parteienkoalition gebildet, die in allgemeinen, freien und gleichen Wahlen eine Mehrheit der Stimmen auf sich vereint.

• Solche Wahlen werden in regelmäßigen Intervallen abgehalten, deren Dauer von den Akteuren nicht beeinflusst werden kann.

• Die Regierungspartei beziehungsweise -koalition bleibt bis zur nächsten Wahl an der Macht.

• Gewinner und Verlierer der Wahl akzeptieren diese demokratischen Spielregeln und die Ergebnisse, die sie hervorbringen, und unternehmen keine verfassungswidrigen Versuche, die Regeln zu verändern.

Downs beschrieb Parteien, Politiker und Wähler als rationale Akteure, die ihre Ziele verfolgen. Parteien und Politiker streben danach, die Wahlen zu gewinnen und an der Regierung möglichst lange zu bleiben, um ihr politisches Programm zu verwirklichen sowie die Vorteile der Macht zu sichern, während Wähler versuchen, ein möglichsthohes Nutzeneinkommen aus den Entscheidungen der Regierung bezüglich einzelner Sachfragen zu erzielen. Ein rationaler Wähler vergleicht den Nutzen, den ihm eine von der oppositionelle Partei gebildete Regierung bringen kann, mit dem Nutzen, den er von einer von der Partei geführten Regierung hat. Beide Nutzenwerte basieren ausschließlich auf den politischen Positionen, die die Parteien hinsichtlich der relevanten politischen Sachfragen (superissues) vertreten. Sympathien für einzelne Kandidaten und Parteien spielen keine Rolle. Wenn ein Wähler beschließt, dass die regierende Partei ihm größeren Nutzen bringen kann, dann entscheiden er sich für diese Partei, ansonsten gibt er seine Stimme der oppositionellen Partei. (Downs: 36-39)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung allgemeiner Wahlen in der Demokratie und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Erfolgsfaktoren von Parteien in Deutschland.

2. Methode: Es wird das methodische Vorgehen der Vergleichsstudie erläutert, welche den Zeitraum 2005 bis 2013 abdeckt und das "Most Similar Systems Design" verwendet.

3. Analyse der AV: Erzielter Erfolg der Partei bei den Wahlen: Dieses Kapitel definiert den Erfolg einer Partei über die Anzahl ihrer Sitze im Bundestag und begründet die Wahl dieses Kriteriums.

4. Analyse der UV1: Halten der Wahlversprechen: Hier wird der Zusammenhang zwischen der Erfüllung von Wahlprogrammen und dem Wahlergebnis am Beispiel der schwarz-gelben Koalition (2009-2013) untersucht.

5. Analyse der UV2: Massenmedien / Soziale Netzwerke: Das Kapitel beleuchtet den Einfluss medialer Aufmerksamkeit und sozialer Netzwerke auf die Wählerentscheidung, basierend auf der Theorie von Alan Gerber und Daten der Konrad-Adenauer-Stiftung.

6. Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse der Hypothesenprüfungen zusammen und beantwortet die zentrale Forschungsfrage, indem sie die Komplexität der Wählerentscheidung hervorhebt.

Schlüsselwörter

Wählerverhalten, Bundestagswahl 2013, Wahlversprechen, Soziale Netzwerke, Anthony Downs, Alan Gerber, Parteierfolg, Demokratie, Regierungsbildung, Politische Kommunikation, Parteienvergleich, Politische Ökonomie, Meinungsbildung, Wahlforschung, Koalition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ursachen für das wechselnde Wählerverhalten in Deutschland und identifiziert Faktoren, die den Erfolg von politischen Parteien bei Bundestagswahlen beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die ökonomische Theorie der Demokratie, die Einhaltung von Wahlversprechen durch Regierungsparteien sowie die Auswirkungen von Massenmedien und Aktivitäten in sozialen Netzwerken auf Wählerentscheidungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, warum manche Parteien bei Wahlen auf Bundesebene erfolgreich sind und andere nicht, wobei der Wahlerfolg als Anzahl der Mandate im Bundestag definiert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie nutzt das "Most Similar Systems Design" für eine Vergleichsstudie, die Primär- und Sekundärliteratur sowie statistische Daten aus dem Zeitraum 2005 bis 2013 auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der abhängigen Variable (Wahlerfolg) sowie zwei unabhängige Variablen: das Halten von Wahlversprechen (theoretisch untermauert durch Anthony Downs) und die mediale Präsenz (theoretisch untermauert durch Alan Gerber).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Wählerverhalten, Wahlversprechen, soziale Netzwerke, politische Kommunikation und Wahlerfolg.

Warum spielt die FDP bei der Untersuchung der Wahlversprechen eine so große Rolle?

Die FDP dient als Fallbeispiel für die erste Hypothese, da ihr deutliches Scheitern an der 5%-Hürde bei der Wahl 2013 stark mit der Wahrnehmung gebrochener Wahlversprechen korreliert wurde.

Welche Rolle spielen soziale Netzwerke laut der Studie?

Die Studie zeigt anhand des Beispiels der Piratenpartei, dass eine aktive Präsenz in sozialen Netzwerken die Reichweite von Ideen vergrößern kann, was laut der zweiten Hypothese das Potenzial hat, Wählerentscheidungen positiv zu beeinflussen.

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Résumé des informations

Titre
Die Ursachen des wechselnden Wählerverhältnisses in Deutschland
Note
91% (A)
Auteur
Artem Vasilyev (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
15
N° de catalogue
V320022
ISBN (ebook)
9783668220195
ISBN (Livre)
9783668220201
Langue
allemand
mots-clé
ursachen wählerverhältnisses deutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Artem Vasilyev (Auteur), 2015, Die Ursachen des wechselnden Wählerverhältnisses in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320022
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Extrait de  15  pages
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