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Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen nach HGB und IFRS

Título: Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen nach HGB und IFRS

Tesis de Máster , 2016 , 64 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Marcus Klüche (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Mit zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtungen und steigender Konkurrenz beteiligen sich Unternehmen an diversen anderen nationalen und internationalen Unternehmen, um sich gegen Wettbewerber behaupten zu können. Diese Beteiligungen sind i.d.R. für den dauerhaften Geschäftsbetrieb gedacht und können unterschiedlichen Charakter haben. Neben Tochterunternehmen, auf die ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden kann, und Gemeinschaftsunternehmen beziehungsweise gemeinschaftliche Tätigkeiten, bei denen i.d.R. mit einem Geschäftspartner die Anteile am Beteiligungsunternehmen zu gleichen Teilen gehalten werden, kann eine Beteiligung als assoziiertes Unternehmen eingestuft werden. Auf diese Beteiligung kann lediglich ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden. Für diese Beteiligungskategorie existieren ebenso zahlreiche Bilanzierungsgesetze und -richtlinien, wie für die Bilanzierung von Tochterunternehmen.

Lange Zeit war die Rechnungslegung in Deutschland nur vom nationalen Handels- und Steuerrecht geprägt. Durch die internationalen Verflechtungen beziehungsweise der Teilnahme an einem organisierten Markt sind Unternehmen jedoch verpflichtet ihre Einzelabschlüsse bzw. ihre Konzernabschlüsse nach den international anerkannten IFRS aufzustellen.

Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen Überblick über den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis von assoziierten Unternehmen zu geben. Dieses geschieht mit dem Vergleich der zwei in Deutschland angewendeten Rechnungslegungsnormen HGB und IFRS. Obwohl die Bundesregierung mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) 2009 und dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) 2015 das Handelsgesetzbuch (HGB) an die internationalen International Financial Reporting Standards (IFRS) annähern wollte, existieren dennoch weiterhin Unterschiede zwischen den beiden Rechnungslegungsnormen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Aufbau und Struktur der Arbeit

2 Konsolidierungskreis

3 Anteile an anderen Unternehmen im Einzel- und Konzernabschluss

4 Charakteristika assoziierter Unternehmen

4.1 Allgemeine Merkmale von assoziierten Unternehmen

4.2 Anforderungen an den Abschluss des assoziierten Unternehmens

4.2.1 Bilanzstichtag

4.2.2 Konzerneinheitliche Bewertung

4.2.3 Probleme bei der Gewinnausschüttung

4.2.4 Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen

4.3 Einbeziehung

4.3.1 Anwendungsbereich der Equity-Methode

4.3.2 Erstmalige Anwendung der Equity-Methode

4.3.3 Fortschreibung des Equity-Wertansatzes

4.3.4 Überprüfung der Werthaltigkeit des Equity-Wertes

4.4 Weitere Konsolidierungen

4.5 Erwerb und Veräußerung von Anteilen

4.5.1 Übersicht

4.5.2 Veräußerung von Anteilen

4.5.3 Erwerb von Anteilen

4.6 Equity-Bewertung im Anlagenspiegel

5 Latente Steuern

6 Ausweis- und Berichtspflichten

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis von Anteilen an assoziierten Unternehmen zu geben, wobei insbesondere die Unterschiede zwischen den Rechnungslegungsnormen nach HGB und IFRS im Fokus stehen.

  • Vergleich der regulatorischen Anforderungen nach HGB und IFRS
  • Analyse der Equity-Methode bei der Konzernrechnungslegung
  • Behandlung der Währungsumrechnung bei ausländischen Beteiligungen
  • Vorgehensweise bei Anteilserwerben, Anteilsveräußerungen und Statuswechseln
  • Bilanzierung latenter Steuern im Kontext der Equity-Konsolidierung

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

Mit zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtungen und steigender Konkurrenz beteiligen sich Unternehmen an diversen anderen nationalen und internationalen Unternehmen, um sich gegen Wettbewerber behaupten zu können. Diese Beteiligungen sind i.d.R. für den dauerhaften Geschäftsbetrieb gedacht und können unterschiedlichen Charakter haben. Neben Tochterunternehmen, auf die ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden kann, und Gemeinschaftsunternehmen bzw. gemeinschaftliche Tätigkeiten, bei denen i.d.R. mit einem Geschäftspartner die Anteile am Beteiligungsunternehmen zu gleichen Teilen gehalten werden, kann eine Beteiligung als assoziiertes Unternehmen eingestuft werden. Auf diese Beteiligung kann lediglich ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden. Für diese Beteiligungskategorie existieren ebenso zahlreiche Bilanzierungsgesetze und -richtlinien, wie für die Bilanzierung von Tochterunternehmen.

Lange Zeit war die Rechnungslegung in Deutschland nur vom nationalen Handels- und Steuerrecht geprägt. Durch die internationalen Verflechtungen bzw. der Teilnahme an einem organisierten Markt sind Unternehmen jedoch verpflichtet ihre Einzelabschlüsse bzw. ihre Konzernabschlüsse nach den international anerkannten IFRS aufzustellen.

Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen Überblick über den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis von assoziierten Unternehmen zu geben. Dieses geschieht mit dem Vergleich der zwei in Deutschland angewendeten Rechnungslegungsnormen HGB und IFRS. Obwohl die Bundesregierung mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) 2009 und dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) 2015 das Handelsgesetzbuch (HGB) an die internationalen International Financial Reporting Standards (IFRS) annähern wollte, existieren dennoch weiterhin Unterschiede zwischen den beiden Rechnungslegungsnormen.

Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich ist, sämtliche Aspekte, Details und Unterschiede der Bilanzierung von assoziierten Unternehmen im Einzelnen darzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Anteilsbewertung ein und definiert das Ziel der Arbeit, einen Vergleich der HGB- und IFRS-Normen für assoziierte Unternehmen zu leisten.

2 Konsolidierungskreis: Hier wird die Einordnung assoziierter Unternehmen in den Konsolidierungskreis im weiteren Sinne nach HGB und IFRS erläutert.

3 Anteile an anderen Unternehmen im Einzel- und Konzernabschluss: Dieses Kapitel differenziert zwischen den verschiedenen Kategorien von Unternehmensbeteiligungen und deren jeweiliger bilanzielle Erfassung.

4 Charakteristika assoziierter Unternehmen: Es werden die zentralen Merkmale wie der maßgebliche Einfluss sowie Anforderungen an den Abschluss, die Währungsumrechnung, die Equity-Methode und Konsolidierungsmaßnahmen detailliert behandelt.

5 Latente Steuern: Das Kapitel behandelt die Entstehung und Abgrenzung latenter Steuern im Rahmen der Equity-Konsolidierung anhand verschiedener Differenzarten.

6 Ausweis- und Berichtspflichten: Hier werden die Vorgaben für den Ausweis in der Bilanz und GuV sowie die umfassenden Anhangangaben nach IFRS und HGB beschrieben.

7 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse des Vergleichs zwischen den unterschiedlichen Rechnungslegungsphilosophien von HGB und IFRS zusammen.

Schlüsselwörter

Assoziierte Unternehmen, Equity-Methode, HGB, IFRS, Konsolidierung, Maßgeblicher Einfluss, Beteiligungsbuchwert, Währungsumrechnung, Konzernabschluss, Latente Steuern, BilRUG, BilMoG, Zwischenergebniseliminierung, Anschaffungskosten, Fair Value.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den bilanziellen Anforderungen an Anteile an assoziierten Unternehmen und vergleicht dabei die spezifischen Regelungen des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) mit den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Unternehmensbeteiligungen, die Anwendung der Equity-Methode, die Vorgehensweise bei Fremdwährungsabschlüssen, die Behandlung von Anteilserwerben und -veräußerungen sowie die latente Steuerabgrenzung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen strukturierten Überblick über den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis assoziierter Unternehmen zu vermitteln und die Unterschiede zwischen den beiden Rechnungslegungssystemen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und dem systematischen Vergleich der jeweiligen Gesetzesvorschriften und Standards, ergänzt durch anschauliche Beispielrechnungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung des Konsolidierungskreises, die detaillierten Anforderungen an Abschlüsse, die Durchführung der Equity-Bewertung, Besonderheiten bei Anteilstransaktionen und die Ausweis- sowie Berichtspflichten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe umfassen Equity-Methode, maßgeblicher Einfluss, Konsolidierungskreis, latente Steuern und Bilanzierung nach HGB und IFRS.

Wie werden Fremdwährungsabschlüsse nach IFRS behandelt?

Nach IFRS erfolgt die Umrechnung nach dem Konzept der funktionalen Währung gemäß IAS 21, wobei je nach Ausprägung der wirtschaftlichen Tätigkeit die Zeitbezugsmethode oder die modifizierte Stichtagskursmethode zur Anwendung kommt.

Wie unterscheidet sich die Behandlung des Geschäfts- oder Firmenwerts bei der Equity-Methode?

Nach HGB ist ein Geschäfts- oder Firmenwert planmäßig abzuschreiben, während nach IFRS eine planmäßige Abschreibung nicht zulässig ist; stattdessen erfolgt eine jährliche Überprüfung auf Wertminderung (Impairment-Test).

Was passiert bei einem Statuswechsel durch Anteilserwerb oder -veräußerung?

Bei einem Statuswechsel, etwa vom assoziierten Unternehmen zum Tochterunternehmen, ist eine Übergangskonsolidierung erforderlich, um den Wechsel der Konsolidierungsmethode (z.B. von Equity zu Vollkonsolidierung) korrekt abzubilden.

Final del extracto de 64 páginas  - subir

Detalles

Título
Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen nach HGB und IFRS
Universidad
Private University of Applied Sciences Goettingen  (Fernstudium)
Calificación
1,7
Autor
Marcus Klüche (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
64
No. de catálogo
V320054
ISBN (Ebook)
9783668192065
ISBN (Libro)
9783668192072
Idioma
Alemán
Etiqueta
Accounting Rechnungslegung HGB IFRS Assoziierte Unternehmen Konzernrechnungslegung Bilanzierung Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz BilRUG Konsolidierungskreis Einzelabschluss Konzernabschluss Jahresabschluss latente Steuern Währungsumrechnung Fremdwährungsumrechnung Equity-Methode Equity-Wertansatz Equity-Bewertung Konsolidierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marcus Klüche (Autor), 2016, Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen nach HGB und IFRS, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320054
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