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Der Bergbau in den 1920er Jahren. Die Rationalisierung des Zeche Zollvereins

Titel: Der Bergbau in den 1920er Jahren. Die Rationalisierung des Zeche Zollvereins

Hausarbeit , 2016 , 9 Seiten

Autor:in: J. C. (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Bergbau
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit thematisiert die Rationalisierung im Bergbau am Beispiel der Zeche Zollverein, die nicht nur als schönste Steinkohlenzeche, sondern auch als leistungsfähigste Schachtanlage der Welt kennzeichnend ist.

Die Hausarbeit ist in vier Teile unterteilt. Zunächst soll eine Begriffserklärung zur Rationalisierung als Hintergrundinformation dienen, um im Anschluss die Rationalisierung am Beispiel der Zeche Zollverein zu skizzieren. Hierbei wird zunächst ein grober historischer Kontext gegeben und anschließend die Rationalisierung in den Bereichen Ausbau, Nebenproduktgewinnung und Technik der Zeche Zollverein dargestellt. Abschließend wird ein Fazit auf Basis der Bearbeitung gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

3. Zeche Zollverein

3.1. Rationalisierung: Ausbau

3.2. Rationalisierung: Nebenproduktgewinnung

3.3. Rationalisierung: Technik

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Rationalisierungsprozess im Bergbau anhand des Fallbeispiels der Zeche Zollverein. Dabei wird analysiert, wie technische Innovationen und strukturelle Anpassungen die Effizienz der Kohleförderung steigerten und zur technologischen Transformation des Industriezeitalters beitrugen.

  • Grundlagen und Definition des Begriffs Rationalisierung
  • Historischer Kontext und Bedeutung der Zeche Zollverein
  • Strukturelle Rationalisierung durch den Ausbau zur Verbundanlage
  • Wirtschaftliche Optimierung durch Nebenproduktgewinnung
  • Technologische Entwicklung der Gewinnungsmethoden

Auszug aus dem Buch

3.3. Rationalisierung: Technik

Im Bergbau im Verlauf des 20. Jahrhunderts erfolgte eine fortschreitende Mechanisierung und Automatisierung sämtlicher Arbeitsschritte, woraus ein Verlust der menschlichen Arbeitskraft erfolgte.28

Eine Einteilung in vier Perioden von Dietmar Bleidick zeigt, dass in der ersten Phase zwischen der Jahrhundertwende und Weltkriegsende der Maschineneinsatz lediglich eine Randerscheinung darstellte.29 Im 19. Jahrhundert überwog in nahezu allen Bereichen noch die Handarbeit, die lediglich durch Schlägel und Eisen, sowie Bohrmaschinen und Sprengstoffen unterstützt wurde.30 Vor dem ersten Weltkrieg entstand ein Wandel der Abbaumethoden im Bergbau. 1905 mit der Nutzung der Schüttelrutsche entstand ein erstes leistungsfähiges stetiges Fördermittel zur Verfügung.31 Die zweite Phase 1920-1960 ist gekennzeichnet durch ein teilmechanisches Verfahren. In dieser Phase dominierte der Abbauhammer als Hilfsmittel.32 „Um 1950“, so Bleidick, „begann die dritte Phase mit der Verbreitung des Kohlehobels und damit das Zeitalter der Vollmechanisierung, das durch die Verbindung von Abbaumaschine und Fördermittel zu einer Einheit gekennzeichnet war.“33

In den folgenden Jahren wurden noch zahlreiche neue Techniken hinzugezogen, welche an dieser Stelle nicht genauer erläutert werden sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Rationalisierung im Bergbau ein und definiert die Zeche Zollverein als zentrales Beispiel der Untersuchung.

2. Begriffserklärung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Rationalisierung durch verschiedene ökonomische und etymologische Perspektiven.

3. Zeche Zollverein: Dieser Hauptteil analysiert die spezifischen Rationalisierungsfaktoren der Zeche, unterteilt in Ausbau, Nebenproduktgewinnung und technische Verfahren.

3.1. Rationalisierung: Ausbau: Hier wird der strategische Ausbau der Zeche zur Verbundanlage (Schacht XII) als Motor der Produktivitätssteigerung dargestellt.

3.2. Rationalisierung: Nebenproduktgewinnung: Das Kapitel behandelt die ökonomische Nutzung von Kokereigas und die daraus resultierenden chemischen Nebenprodukte wie Teer, Ammoniak und Benzol.

3.3. Rationalisierung: Technik: Dieser Abschnitt beschreibt die mechanische Entwicklung von der manuellen Arbeit hin zur Vollmechanisierung unter Einsatz neuer Förder- und Gewinnungstechnik.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Rationalisierung für den Erfolg der Zeche Zollverein zusammen und betont deren Rolle als Meilenstein der Industriegeschichte.

Schlüsselwörter

Rationalisierung, Zeche Zollverein, Bergbau, Schacht XII, Kohleförderung, Nebenproduktgewinnung, Mechanisierung, Industriegeschichte, Steinkohle, Kokerei, Vollmechanisierung, Ruhrgebiet, Effizienzsteigerung, Produktionsabläufe, Technikentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Rationalisierungsprozessen im Bergbau des 20. Jahrhunderts am konkreten Beispiel der Zeche Zollverein.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den strukturellen Ausbau der Schachtanlagen, die wirtschaftliche Nutzung von Nebenprodukten bei der Verkokung sowie die technologische Entwicklung der Abbautechnik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch verschiedene Rationalisierungsmaßnahmen die Kapazitäten und die Effizienz der Zeche Zollverein im Verlauf des Industriezeitalters massiv gesteigert wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die historische Daten und fachwissenschaftliche Definitionen kombiniert, um den Rationalisierungsprozess darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Bereiche Ausbau (Zentralschachtanlage), Nebenproduktgewinnung (Kokerei) und technische Innovationen im untertägigen Abbau.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rationalisierung, Zeche Zollverein, Mechanisierung, Kohleförderung und Industriekultur.

Warum war der Bau von Schacht XII für die Rationalisierung so bedeutend?

Schacht XII war eine hochmoderne Verbundanlage, die eine zentrale Förderung für mehrere Gruben ermöglichte, dadurch Abläufe beschleunigte und den Einsatz von Personal durch Technik optimierte.

Welche Rolle spielten Nebenprodukte für die Wirtschaftlichkeit?

Durch die Reinigung des Kokereigases konnten Stoffe wie Teer, Ammoniumsulfat und Benzol gewonnen werden, was eine zusätzliche, profitable Einnahmequelle schuf und die Abhängigkeit von reiner Kohleförderung verringerte.

Wie veränderte sich die Arbeit unter Tage technisch?

Die Arbeit wandelte sich von der reinen Handarbeit mit Schlägel und Eisen hin zur Nutzung von Schüttelrutschen, Abbauhämmern und schließlich zur vollmechanisierten Einheit aus Abbaumaschine und Fördermittel.

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Details

Titel
Der Bergbau in den 1920er Jahren. Die Rationalisierung des Zeche Zollvereins
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Geschichte)
Veranstaltung
Praktische Übung: Quellen zur deutschen Energiewirtschaft im 20. Jahrhundert
Autor
J. C. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
9
Katalognummer
V320217
ISBN (eBook)
9783668200166
ISBN (Buch)
9783668200173
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zeche zeche zollverein bergbau ruhrgebiet rationalisierung 20er jahre technik nebenproduktgewinnung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
J. C. (Autor:in), 2016, Der Bergbau in den 1920er Jahren. Die Rationalisierung des Zeche Zollvereins, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320217
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