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Die Apokalypse und die Weltanschauung Adolf Hitlers. Inwieweit steht die Apokalyptik als "Redeform" im Vordergrund seiner Schriften?

Titel: Die Apokalypse und die Weltanschauung Adolf Hitlers. Inwieweit steht die Apokalyptik als "Redeform" im Vordergrund seiner Schriften?

Seminararbeit , 2016 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: J. A. C. (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Seminararbeit soll, exemplarisch an zwei Kapiteln aus Hitlers Buch "Mein Kampf", der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Apokalyptik als "Redeform" in seinen Schriften im Vordergrund steht.

Die Seminararbeit ist in sechs Teile unterteilt. Zu Beginn soll die Apokalypse in Deutschland zwischen 1900 und 1930 skizziert werden, um einen kurzen Überblick über die "Entwicklung" der Apokalypse zu geben. Daran anschließend wird Hitlers Weltanschauung und Politische Religion dargestellt, um im Anschluss sechs Kriterien der Apokalyptik als „Redeform“ von Anna Neumaier vorzustellen. Diese sechs Kriterien sollen als Grundlage für die Analyse der beiden Kapitel "Wiener Lehr- und Lei-densjahre" und "Volk und Rasse" aus Mein Kampf dienen.

Abschließend wird ein Fazit auf Basis der Bearbeitung der Leitfrage gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Apokalypse in Deutschland zwischen 1900 und 1930

3. Hitlers Politische Religion und Weltanschauung

3.1. Hitlers Apokalyptik: Anna Neumaier

3.2. Analyse: „Wiener Lehr- und Leidensjahre“

3.3. Analyse: „Volk und Rasse“

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Apokalyptik als „Redeform“ in Adolf Hitlers Werk Mein Kampf. Ziel ist es, unter Anwendung von sechs durch Anna Neumaier definierten Kriterien zu analysieren, wie Hitler durch apokalyptische Rhetorik seine Weltanschauung propagierte, eine „Freund-Feind“-Unterscheidung etablierte und seinen Anspruch als Führer sowie Prophet legitimierte.

  • Historische Einordnung der Apokalypse in Deutschland (1900–1930)
  • Darstellung der politischen Religion und Weltanschauung Adolf Hitlers
  • Analyse apokalyptischer Strukturen nach Anna Neumaier
  • Untersuchung der Kapitel „Wiener Lehr- und Leidensjahre“ und „Volk und Rasse“
  • Die Funktion der Apokalypse als Mittel der Massenbeeinflussung

Auszug aus dem Buch

3.1. Hitlers Apokalyptik: Anna Neumaier

Nachdem Hitlers Politische Religion und Weltanschauung dargestellt wurde soll im Anschluss der Fokus auf der Apokalyptik als „Redeform“ liegen. Das nachfolgende Kapitel stellt sechs Untersuchungs- bzw. Analysemerkmale heraus.

Diese wurden von Anna Neumaier in ihrem Aufsatz „Die Zeit ist heute bitter ernst“. Apokalyptik als Redeform im politischen Diskurs des Nationalsozialismus (in Alexander Nagels Werk Apokalypse. Zur Soziologie und Geschichte religiöser Krisenrhetorik 2008 in Frankfurt am Main veröffentlicht) herausgearbeitet und sollen im Weitern bei der Analyse zweier Kapitel aus Mein Kampf als Grundlage für Hitlers Apokalyptik als „Redeform“ dienen.

1. Striktes Freund-Feind Schema: Mit dem strikten Freund-Feind Schema meint Anna Neumaier, dass Hitler und die Nationalsozialisten dem deutschen Volk aufzeigen, wer „Freund“ und wer „Feind“ ist, wobei sie hierbei als „Erzieher“ fungieren. Denn das Volk muss zu eigenen Erkenntnissen über Freund und Feind gelangen.

2. Entworfene Zeitstruktur: Mit der entworfenen Zeitstruktur, ist eine Zeitstruktur zu verstehen, welche ein „nahes Ende“ und einen damit verbundenen akuten „Handlungsbedarf“ beschreibt. Es wird eine bevorstehender Untergang beschrieben, und somit eine akute Entscheidungssituation skizziert, aus der sich eine drängende Aufforderung zum Handeln ergibt. Außerdem: „Wenn genau auf eine bestimmte Weise gehandelt wird – dann wird mit absoluter Sicherheit ein bestimmtes Ereignis eintreten.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der apokalyptischen „Redeform“ bei Adolf Hitler ein und erläutert die methodische Vorgehensweise anhand von Mein Kampf.

2. Die Apokalypse in Deutschland zwischen 1900 und 1930: Dieses Kapitel skizziert den historischen Hintergrund und die Bedeutung des Begriffs der Apokalypse im Kontext der deutschen Geschichte und des aufkommenden Nationalismus.

3. Hitlers Politische Religion und Weltanschauung: Hier wird Hitlers Weltanschauung als eine Form politischer Religion analysiert, die durch ein „apokalyptisches Szenario“ und den Kampf gegen einen „Feind“ geprägt ist.

3.1. Hitlers Apokalyptik: Anna Neumaier: In diesem Teil werden die sechs analytischen Kriterien von Anna Neumaier vorgestellt, die als methodisches Werkzeug für die anschließende Textanalyse dienen.

3.2. Analyse: „Wiener Lehr- und Leidensjahre“: Das Kapitel 2 von Mein Kampf wird anhand der sechs Neumaier-Kriterien untersucht, um Hitlers erste apokalyptische Formulierungen und seine Selbstdarstellung aufzuzeigen.

3.3. Analyse: „Volk und Rasse“: Das Kapitel 11 von Mein Kampf wird analysiert, wobei Hitlers Fokus auf „Reinheit“ und der „Endgegner“-Konstruktion im Zentrum steht.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Apokalyptik als rhetorisches Instrument eine zentrale Rolle in der Verbreitung von Hitlers Weltanschauung spielte.

Schlüsselwörter

Apokalyptik, Mein Kampf, Adolf Hitler, Politische Religion, Weltanschauung, Nationalsozialismus, Freund-Feind-Schema, Redeform, Antisemitismus, Propaganda, Anna Neumaier, Offenbarungscharakter, Opferkonzept, Massenbeeinflussung, Nationalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Hitlers Mein Kampf unter dem Aspekt der apokalyptischen Rhetorik und wie diese zur Vermittlung seiner Ideologie genutzt wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Felder sind die historische Entwicklung der Apokalypse in Deutschland, die Definition von Hitlers „politischer Religion“ sowie die spezifische Anwendung von apokalyptischen Erzählstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Hitler mittels der apokalyptischen „Redeform“ seine Leserschaft beeinflusste und seine politischen Ziele als unausweichliche Notwendigkeit darstellte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt als methodische Grundlage die sechs Kriterien der Apokalyptik als „Redeform“, die von Anna Neumaier in ihrem Aufsatz von 2008 erarbeitet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Hitlers Weltanschauung sowie eine konkrete Anwendung der Neumaier-Kriterien auf die Kapitel „Wiener Lehr- und Leidensjahre“ und „Volk und Rasse“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Apokalyptik, Politische Religion, Freund-Feind-Schema, Offenbarungscharakter und Nationalsozialismus.

Wie definiert Hitler laut der Arbeit seine Rolle als „Prophet“?

Hitler nutzt einen behaupteten Wissensvorsprung und Visionen, um sich über die „gewöhnliche Welt“ zu erheben und sein politisches Handeln als einen von der Vorsehung legitimierten Auftrag zu stilisieren.

Welche Bedeutung hat das „Opferkonzept“ in der Analyse?

Das Opferkonzept ist essenziell, da Hitler individuelle Opferbereitschaft als notwendige Voraussetzung für den Erfolg des „deutschen Volkes“ im Kampf gegen den „Feind“ einfordert und glorifiziert.

Warum spielt die Unterscheidung von „Oben“ und „Unten“ eine Rolle?

Diese Hierarchie dient dazu, die Nationalsozialisten als überlegene Warner und Erzieher des Volkes zu positionieren, die den notwendigen Überblick über das „apokalyptische Szenario“ haben.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Apokalypse und die Weltanschauung Adolf Hitlers. Inwieweit steht die Apokalyptik als "Redeform" im Vordergrund seiner Schriften?
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Geschichte)
Veranstaltung
Der Nationalsozialismus als Politische Religion
Note
1,3
Autor
J. A. C. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
20
Katalognummer
V320221
ISBN (eBook)
9783668194977
ISBN (Buch)
9783668194984
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nationalsozialismus als politische religion politische religion apokalypse apokalyptik weltanschauung adolf hitler
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
J. A. C. (Autor:in), 2016, Die Apokalypse und die Weltanschauung Adolf Hitlers. Inwieweit steht die Apokalyptik als "Redeform" im Vordergrund seiner Schriften?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320221
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Leseprobe aus  20  Seiten
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