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Vielfalt bei der Bundeswehr. Eine Bestandsaufnahme des Diversity Managements

„Schwul beim Bund – na und?“

Titre: Vielfalt bei der Bundeswehr. Eine Bestandsaufnahme des Diversity Managements

Dossier / Travail , 2016 , 21 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Jennifer Carmen Grumptmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Diese Seminararbeit aus dem Jahr 2016 im Ausbildungsfach Menschenführung, Innere Führung an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München befasst sich mit einer Bestandsaufnahme zur Thematik Diversity unter dem Titel: „Vielfalt bei der Bundeswehr. Eine Bestandsaufnahme des Diversity Managements - „Schwul beim Bund – na und?-“

Diversity an sich mag als Begriff innerhalb der Bundeswehr (Bw) den Meisten noch fremd sein. Ins Gespäch kam das Thema zuletzt im Februar 2014 als die bundeswehrspezifische Fachzeitschrift „Y- Das Magazin der Bundeswehr“ einen Leitartikel mit dem Titel „Kameraden zeigen Gesicht“ veröffentlichte. Gerade in diesem genannten Artikel wird jedoch deutlich, dass Soldaten homosexuellen Kameraden innerhalb der Bw nicht immer mit Toleranz begegneten und anzunehmen ist, dass sie dies auch heute noch nicht immer tun. Dieser Umstand wird in der veröffentlichten Hausarbeit intensiv und differenziert beleuchtet. Betrachtete Personengruppe, ist hierbei der Soldat in den deutschen Streitkräften.

Es wird untersucht, in wie weit es heute innerhalb der Bundeswehr noch nicht egal ist, sich innerhalb der Streitkräfte als schwul zu outen. Zunächst wird eine einheitliche Definition des Begriffes „Diversity“ hergeleitet. Daraus erschließen sich die erforderlichen Erläuterungen zu den verschiedenen Diversity Dimensionen sowie dem Diversity Management (DiM) im Allgemeinen.

Insbesonder interne Reglements der Bundeswehr werden betrachtet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung

2.1 Diversity Dimensionen

2.1.1 Sexuelle Orientierung

2.2 Diversity Management

2.2.1 Leitgedanke des Diversity Managements

2.2.2 Allgemeine Umsetzung des Diversity Managements

3 Relevante Gesetze und Regelungen für die Bundeswehr

4 Homosexualität am Arbeitsplatz

5 Diversity Management innerhalb der Bundeswehr

5.1 Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr e.V. (AHsAB e.V.)

5.2 Die Charta der Vielfalt

5.2.1 Bundeswehrauftritt auf der Charta der Vielfalt Webseite

5.2.2 Tag der Vielfalt

5.3 Zentrale Koordinierungsstelle für Interkulturelle Kompetenz der Bundeswehr (ZKIkK)

6 Diversity Management vs. Innere Führung

7 „Beispielfälle“

7.1 Negativ Beispiele

7.2 Positiv Beispiele

8 Schluss/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt eine Bestandsaufnahme zum Thema Diversity Management bei der Bundeswehr, mit einem spezifischen Fokus auf die Akzeptanz und Integration homosexueller Soldaten im militärischen Umfeld. Es wird untersucht, inwieweit moderne Diversity-Ansätze innerhalb der Streitkräfte bereits verankert sind und welche Diskrepanzen zwischen offiziellen Regelungen und der praktischen Erfahrung existieren.

  • Grundlagen des Diversity Managements
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und innerdienstliche Regelungen
  • Herausforderungen für homosexuelle Soldaten in der Truppe
  • Analyse praktischer Fallbeispiele (negativ und positiv)
  • Zusammenwirken von Innere Führung und Diversity

Auszug aus dem Buch

Homosexualität am Arbeitsplatz

Köllen beschreibt die Ursachen für eine Disqualifikation von Homosexuellen am Arbeitsplatz in der Allgemeinen Arbeitswelt durch Einteilung in 3 Gruppen:

• Stereotype Verschiebung von Männlichkeit und Weiblichkeit

Schwulen Männern wird eher eine kreative Ader zugeschrieben. Lesbische Frauen dagegen sind in Gebieten der Kalkulation und der Führung angeblich kompetenter, als ihre heterosexuellen Kolleginnen;

• Übersexualisierung von Schwulen und Lesben

Ein Homosexueller wird schnell auf seine Sexualität reduziert. Andere, persönliche Merkmale, sind zunächst nicht von Interesse. Köllen zitiert an dieser Stelle Burrell, welcher hier vor allem eine Problematik erkennt sofern der Arbeitsplatz als „asexuell“ angesehen wird. (Anmerkung der Autorin: Dieses Attribut wird im Zusammenhang mit der Bw an anderer Stelle ebenfalls häufiger genutzt)

• Heterosexismus

Mit Heterosexismus wird die durch die Öffentlichkeit wahrgenommene höhere Wertigkeit der Heterosexualität im Vergleich zur Homo-, oder Bisexualität beschrieben. Sie äußert sich konkret in Form von Diskriminierungen, wie beispielsweise soziale Isolation, Beförderungsablehnung oder gar Gewaltandrohung bzw. –anwendung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Diversity in der Bundeswehr ein und legt den Schwerpunkt auf die Integration homosexueller Soldaten sowie die Provokation durch die aktuelle Situation.

2 Begriffsbestimmung: Hier werden zentrale Begriffe wie Diversity und Diversity Management definiert und die Bedeutung der sexuellen Orientierung als eine der Kern-Dimensionen herausgearbeitet.

3 Relevante Gesetze und Regelungen für die Bundeswehr: Dieser Abschnitt erläutert die rechtlichen Grundlagen wie das Grundgesetz und das Soldatengesetz im Kontext von Diskriminierung und Kameradschaftspflicht.

4 Homosexualität am Arbeitsplatz: Das Kapitel behandelt soziologische Kategorisierungen wie Stereotype und Heterosexismus, die das Arbeitsklima für LGBT-Personen maßgeblich beeinflussen.

5 Diversity Management innerhalb der Bundeswehr: Eine kritische Bestandsaufnahme über bestehende Strukturen, Netzwerke wie den AHsAB e.V. und die Teilnahme an Initiativen wie der Charta der Vielfalt.

6 Diversity Management vs. Innere Führung: Untersuchung des Zusammenwirkens von modernen Managementansätzen und dem traditionellen Leitbild der Inneren Führung in der Bundeswehr.

7 „Beispielfälle“: Darstellung und Analyse konkreter negativer Erfahrungen und positiver Entwicklungen aus der Praxis von Soldaten.

8 Schluss/Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass Diversity noch keine tragende Rolle in der Bundeswehr spielt und ein ganzheitlicher, systematischer Ansatz zur strukturellen Veränderung erforderlich ist.

Schlüsselwörter

Bundeswehr, Diversity Management, Homosexualität, Innere Führung, sexuelle Orientierung, Charta der Vielfalt, Diskriminierung, Kameradschaft, Minderheitenpolitik, Arbeitsklima, AHsAB e.V., Integration, Soldatengesetz, Diversität, Organisationskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Bestandsaufnahme von Diversity Management innerhalb der Bundeswehr mit einem besonderen Fokus auf die Akzeptanz und den Umgang mit homosexuellen Soldaten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Definition von Diversity-Dimensionen, die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Bundeswehr, der soziologische Umgang mit Homosexualität am Arbeitsplatz sowie die Analyse von innerdienstlichen Managementansätzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein abgerundetes Bild der aktuellen Situation bezüglich Vielfalt in den Streitkräften zu zeichnen und zu prüfen, inwieweit das Konzept Diversity Management tatsächlich in der Bundeswehr umgesetzt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, kombiniert mit der Auswertung von Fachzeitschriften, Rechtsvorschriften und der Analyse von praxisnahen Beispielfällen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Diversity Managements, vergleicht diese mit den aktuellen internen Reglements der Bundeswehr und kontrastiert diese mit empirischen Erfahrungen, wie sie durch Fallbeispiele verdeutlicht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Bundeswehr, Diversity Management, Homosexualität, Innere Führung und Kameradschaft charakterisiert.

Welche Rolle spielt der AHsAB e.V. in der Arbeit?

Der AHsAB e.V. wird als privates Netzwerk homosexueller Angehöriger der Bundeswehr hervorgehoben, das aktiv an der Aufklärungsarbeit beteiligt ist, jedoch bisher nicht offiziell als Beratungsstelle durch die Bundeswehr anerkannt ist.

Wie bewertet die Autorin die aktuelle Situation des Diversity Managements?

Die Autorin bewertet die aktuelle Lage kritisch und stellt fest, dass Diversity noch keine tragende Rolle spielt, da keine gebündelte Strategie existiert und Maßnahmen eher verstreut oder zufällig wirken.

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Résumé des informations

Titre
Vielfalt bei der Bundeswehr. Eine Bestandsaufnahme des Diversity Managements
Sous-titre
„Schwul beim Bund – na und?“
Université
Sanitätsakademie der Bundeswehr München  (Sanitätsakademie der Bundeswehr München (Direktorat Forschung, Wissenschaft und Weiterentwicklung))
Cours
Innere Führung & Menschenführung
Note
2,3
Auteur
Jennifer Carmen Grumptmann (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
21
N° de catalogue
V320420
ISBN (ebook)
9783668193604
ISBN (Livre)
9783668193611
Langue
allemand
mots-clé
Diversity Bundeswehr Homosexualität Toleranz Integration Diversity Dimensionen Diversity Management Homosexualität am Arbeitsplatz Soldaten Charta der Vielfalt Innere Führung Vielfalt der Menschen Vielfalt Anti-Diskriminierung Diskriminierung Sexuelle Orientierung sexuelle Identität Geschlechteridentität Chancengleichheit Bundesministerium der Verteidigung Minorität Gleichberechtigung Allgemeinen Gleichbehandlungs-Gesetz Soldatengesetz Lebenspartnerschaftsgesetz Heterosexismus LGBT Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr e.V. AHsAB e.V. Minderheitenvertretung Tag der Vielfalt Staatsbürger in Uniform
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Citation du texte
Jennifer Carmen Grumptmann (Auteur), 2016, Vielfalt bei der Bundeswehr. Eine Bestandsaufnahme des Diversity Managements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320420
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