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Psychomotorische Förderung durch heilpädagogisches Reiten und Voltigieren. Theoretische Grundlagen und praktische Beispiele

Titel: Psychomotorische Förderung durch heilpädagogisches Reiten und Voltigieren. Theoretische Grundlagen und praktische Beispiele

Hausarbeit , 2012 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jacqueline Rapp (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Durch die moderne Gesellschaft haben sich die Entwicklungs- und Lebensbedingungen im Bewegungserleben unserer Kinder sehr verändert. Angefangen bei dem starken Ausbau der Medien sowie technischer Geräte, die vom heutigen Menschen viel weniger körperliche Anstrengung verlangen, bis hin zur Freizeitbeschäftigung, die sich meist in den Kinderzimmern vollzieht. So scheint eine Entwicklungsförderung in diesem Bereich unabdingbar.

Durch die große Anziehungskraft, die das Pferd auf Kinder ausübt, und seine physischen und sozialen Eigenschaften, lässt es sich vielseitig in der Entwicklungsförderung einsetzen, sowohl in der Hippotherapie als auch beim heilpädagogischen Reiten und Voltigieren.

In dieser Arbeit wird das pädagogische Konzept des heilpädagogischen Reitens im Hinblick auf die psychomotorische Förderung vorgestellt und konkret auf die Bewegungsförderung eines Kindes eingegangen. Insbesondere soll aufgezeigt werden, in welcher Weise das heilpädagogische Reiten nützlich und wertvoll ist und der Frage nachgegangen werden, warum gerade die Arbeit mit Pferden in der psychomotorischen Förderung so bedeutsam ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Beschreibung der Praxis

2. Beschreibung der Praxis in Bezug auf das Analysekriterium

3. Psychomotorik

3.1 Ziele und Inhalte der Psychomotorik

3.2 Begriffserklärungen

Motopädagogik und Psychomotorik

Bewegung und Wahrnehmung

Entwicklung durch Handeln

4. Das Heilpädagogische Reiten und Voltigieren

4.1 Kontakt mit dem Tier

4.2 Was ist Heilpädagogisches Reiten?

4.3 Die Idee des Heilpädagogischen Reitens

4.4 Sinn, Zweck und Ziel

5. Der Einsatz des Pferdes unter psychomotorischen Gesichtspunkten

5.1 Bewegungserziehung am Pferd

5.2 Wahrnehmungserziehung am Pferd

6. Praxisbeispiel

7. Reflexion

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial des heilpädagogischen Reitens und Voltigierens als Methode zur psychomotorischen Entwicklungsförderung bei Kindern. Dabei wird analysiert, inwiefern die Interaktion mit dem Pferd und die damit verbundene Bewegungs- und Wahrnehmungserziehung einen positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung und Handlungskompetenz von Kindern ausüben kann.

  • Grundlagen der Psychomotorik und deren Zielsetzung
  • Konzept des heilpädagogischen Reitens und Voltigierens
  • Integration von Bewegung und Wahrnehmung am Pferd
  • Förderung der Handlungskompetenz und Selbständigkeit
  • Reflexion eines Praxisbeispiels aus einer pädagogischen Einrichtung

Auszug aus dem Buch

Bewegung und Wahrnehmung

Im Alter meiner Klientin befindet sich das Kind in der sensomotorischen Entwicklungsphase. Das bedeutet, das Kind erfährt seine Umwelt über Wahrnehmung und Bewegung. Das Gehirn wird über Bewegung stimuliert und erhält neue Reize über die Wahrnehmung. (vgl. Zimmer 1999 S.43) Das heißt, in dieser Entwicklungsphase ist es von Bedeutung, dem Kind eine anregende Umwelt zu bieten um eine optimale sensorische Integration entwickeln zu können. Diese Anregungen sollte möglichst alle Sinne betreffen, den taktilen (Berührungssinn), vestibulären (Gleichgewichtssinn), akustischen (Hörsinn), visuellen (Wahrnehmung über die Augen), propriozeptiven (Wahrnehmung der Körperbewegung und Lage/Stellung der Körperteile zueinander) und kinästhetischen (Wahrnehmung des eigenen Körpers über Muskeln und Gelenke) Sinn. Jean Ayres bezeichnet diese Sinnessysteme als die drei „Grundsinne“. (vgl. ebd) Hinzu kommt die Erfahrung der Körper- und Raumorientierung.

Ein Konzept nach Eleanor Gibson besagt, dass Wahrnehmung ein Prozess der Differenzierung eines aktiv handelnden Kindes sei und niemals nur ein Resultat eines Anreicherungsprozesses von Informationen. (vgl. Fischer 2001, S. 42) Stattdessen nimmt das Individuum Objekte seiner Umwelt wahr, um sich an die Welt anzupassen und darin zu bewegen. Durch Wahrnehmung wird eine Beziehung zur Umwelt entdeckt und sie erhält ihren Sinn und ihre Bedeutung durch die Ausrichtung auf Handlungsziele. (vgl. ebd) So erhält die Umwelt die Aufgabe, dem Individuum Angebote zu Handlungsmöglichkeiten zu bieten, die es im Wahrnehmungsprozess erkennen lassen, was es mit Objekten tun kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Beschreibung der Praxis: Vorstellung des Praktikums in einer Familiengruppe und der Ausgangssituation bezüglich der Förderung eines bestimmten Kindes.

2. Beschreibung der Praxis in Bezug auf das Analysekriterium: Darstellung motorischer Auffälligkeiten und Motivationsschwierigkeiten des Kindes, die den Anlass für die pferdegestützte Förderung boten.

3. Psychomotorik: Erläuterung der theoretischen Ziele, wie die Förderung von Handlungskompetenz, sowie die Abgrenzung von Motopädagogik und die Bedeutung sensomotorischer Erfahrungen.

4. Das Heilpädagogische Reiten und Voltigieren: Beschreibung des Konzepts als pädagogisch-psychologischer Ansatz zur Entwicklungsförderung unter Nutzung des Mediums Pferd.

5. Der Einsatz des Pferdes unter psychomotorischen Gesichtspunkten: Detaillierte Betrachtung der Bewegungs- und Wahrnehmungserziehung am Pferd sowie der konkreten Übungsmöglichkeiten.

6. Praxisbeispiel: Dokumentation eines konkreten Stundenablaufs zur Veranschaulichung der praktischen Arbeit mit dem Kind.

7. Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit, den persönlichen Lernprozessen und der Entwicklung des Kindes über den Zeitraum des Praktikums.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit des heilpädagogischen Reitens und Voltigierens als Methode der psychomotorischen Förderung.

Schlüsselwörter

Psychomotorik, Heilpädagogisches Reiten, Voltigieren, Entwicklungsförderung, Handlungskompetenz, Sensomotorik, Wahrnehmungserziehung, Bewegungserziehung, Kindesentwicklung, Motopädagogik, Körperwahrnehmung, Selbstvertrauen, Familiengruppe, Pädagogik, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des heilpädagogischen Reitens und Voltigierens als pädagogisches Mittel, um die psychomotorische Entwicklung bei Kindern zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Psychomotorik, die therapeutischen Aspekte der Arbeit mit Pferden sowie die Förderung von Motorik, Wahrnehmung und Selbstständigkeit bei Kindern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie das heilpädagogische Reiten als wertvolles pädagogisches Konzept dienen kann, um Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungsfreude zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus theoretischer Fundierung der Psychomotorik sowie der Darstellung und Reflexion eines praktischen Fallbeispiels aus einer pädagogischen Einrichtung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in die Psychomotorik, die Erläuterung des heilpädagogischen Reitens und Voltigierens sowie die praktische Anwendung durch gezielte Übungen und eine anschließende Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Psychomotorik, Heilpädagogisches Reiten, Bewegungserziehung, Wahrnehmung und Handlungskompetenz.

Wie unterscheidet sich das heilpädagogische Reiten vom reinen Sportreiten?

Im Gegensatz zum Sportreiten stehen beim heilpädagogischen Reiten nicht sportliche Leistungen, sondern die individuelle pädagogische und psychologische Förderung des Kindes über das Medium Pferd im Vordergrund.

Welchen Einfluss hatte das Pferd auf die Klientin im Praxisbeispiel?

Das Pferd wirkte als Motivator, der es dem Kind ermöglichte, Ängste abzubauen, eigene Handlungskompetenzen zu erproben und durch Erfolgserlebnisse neues Selbstvertrauen zu gewinnen.

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Details

Titel
Psychomotorische Förderung durch heilpädagogisches Reiten und Voltigieren. Theoretische Grundlagen und praktische Beispiele
Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Note
1,3
Autor
Jacqueline Rapp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V320422
ISBN (eBook)
9783668197626
ISBN (Buch)
9783668197633
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heilpädagogik therapeutisches Reiten therapeutisches Voltigieren Psychomotorik Bewegungsförderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jacqueline Rapp (Autor:in), 2012, Psychomotorische Förderung durch heilpädagogisches Reiten und Voltigieren. Theoretische Grundlagen und praktische Beispiele, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320422
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Leseprobe aus  15  Seiten
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