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Mobilmachung und Friedenspropaganda. Die Außenpolitik Hitlers ab 1933

Title: Mobilmachung und Friedenspropaganda. Die Außenpolitik Hitlers ab 1933

Term Paper , 2013 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Svenja Schäfer (Author)

History of Europe - Ages of World Wars
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Im Rahmen dieser Hausarbeit soll beleuchtet werden, welche Maßnahmen Hitler und das NS-Regime ergriffen haben, um das deutsche Volk für den Krieg mobil zu machen und wie sie gleichzeitig den Eindruck absoluter Friedensbefürwortung im Ausland erzeugen konnten. Die zentralen Fragen, die sich hierbei ergeben lauten, ob die Friedenspropaganda beziehungsweise die gute Tarnung der eigentlichen Absichten Hitlers die ausschlaggebende Ursache für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war. Außerdem, ob man davon sprechen kann, dass der Zweite Weltkrieg ein unnötiger Krieg war, weil er durch rechtzeitigeres Handeln des Auslandes, hätte vermieden werden können.

Im Folgenden wird kurz erläutert, was die Worte „Propaganda“ und „Mobilmachung“ überhaupt bedeuten und welche Rolle ihnen im Nationalsozialismus zugekommen ist. Daraufhin werden einige Angaben zu den verwendeten Quellen und dem aktuellen Forschungsstand gegeben.

Im Hauptteil der Arbeit werden zunächst ganz knapp die wichtigsten Etappen der NS-Außenpolitik von 1933 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beschrieben. Danach werden die propagandistischen Maßnahmen Hitlers und des NS-Regimes im Allgemeinen vorgestellt, woraufhin danach explizit auf die Friedenspropaganda sowie auf die Mobilmachung für den Krieg eingegangen wird. Anschließend wird beleuchtet, wie die Reaktionen des Auslands auf die außenpolitischen Maßnahmen des Deutschen Reiches ausgesehen haben, wobei besonders Frankreich und Großbritannien im Mittelpunkt stehen werden.

Danach wird die Frage, ob man die Friedenspropaganda als „Pforte“ für den Zweiten Weltkrieg bezeichnen kann, erörtert.

Im Schlussteil der Arbeit wird dann noch einmal explizit auf die Ursache für den Ausbruch des Krieges eingegangen und die Frage diskutiert, ob der Zweite Weltkrieg tatsächlich ein unnötiger Krieg war, weil er hätte vermieden werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die wesentlichen Etappen der NS-Außenpolitik (1933 – 1939)

3. Die propagandistischen Maßnahmen Hitlers und des NS-Regimes

3.1 Die Friedenspropaganda

3.2 Die Mobilmachung für den Krieg

4. Die Reaktionen des Auslands auf die außenpolitischen Ziele Hitlers

5. Die Friedenspropaganda = „Die Pforte zum Zweiten Weltkrieg“?

6. Schluss

7. Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Doppelstrategie des NS-Regimes, das deutsche Volk zielgerichtet auf einen Krieg vorzubereiten und gleichzeitig durch geschickte Friedenspropaganda im Ausland den Anschein einer moderaten, vertragstreuen Politik zu erwecken. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob diese gezielte Täuschung und die ausbleibenden Reaktionen der Westmächte als maßgebliche Ursachen für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs betrachtet werden können.

  • Analyse der NS-Außenpolitik zwischen 1933 und 1939.
  • Untersuchung der propagandistischen Methoden zur inneren Mobilmachung.
  • Bewertung der internationalen Reaktionen, insbesondere Großbritanniens und Frankreichs.
  • Kritische Diskussion der Appeasement-Politik und ihrer Folgen.
  • Reflektion über die Vermeidungsmöglichkeiten des Zweiten Weltkriegs.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Friedenspropaganda

Als „aktivste[r] Friedenspropagandist“ hat sich Hitler selbst erwiesen. Er demonstrierte sich als „Verfechter des europäischen Gleichgewichts, das durch jeden Versuch einer gewaltsamen Lösung der europäischen Probleme nur noch stärker gestört würde“. Um die ihm unterstellten Kriegsabsichten zu widerlegen, hörte man in zahlreichen Reden und Interviews mit ausländischen Journalisten immer wieder die gleichen Gedankengänge:

„Wir bekämpfen das Elend. Schon haben wir die Arbeitslosigkeit zurückgedrängt. Aber ich will Besseres leisten! Ich werde noch Jahre brauchen, um dahin zu gelangen. Glauben Sie, dass ich meine Arbeit durch einen neuen Krieg zunichtemachen will?“

Hierbei wollte er ein großes Verantwortungsbewusstsein zeigen. Außerdem nutzte er die „im Ausland anerkannten Erfolge seiner Arbeitsbeschaffungspolitik“ aus. Ein weiterer Aspekt, womit Hitler den Eindruck absoluter Friedensbefürwortung im Ausland schaffen wollte war, dass er Personen, die sich seiner Verschleierungspolitik nicht beugen wollten, aus ihrem politischen Leben ausschaltete. Als Beispiel ist der deutsch-nationale Wirtschaftsminister Hugenberg zu nennen, der auf der Londoner Weltwirtschaftskonferenz Kolonien in Afrika und zusätzlichen Siedlungsraum für Deutschland gefordert hatte. Dies widersprach der damaligen „außenpolitischen Taktik“ Hitlers.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die nationalsozialistische Propagandapolitik der 1930er Jahre ein und definiert die zentralen Fragestellungen hinsichtlich der außenpolitischen Tarnung und der inneren Kriegsvorbereitung.

2. Die wesentlichen Etappen der NS-Außenpolitik (1933 – 1939): Das Kapitel zeichnet den Weg vom Austritt aus dem Völkerbund bis hin zum Angriff auf Polen nach und verdeutlicht die aggressive Risikopolitik hinter der Fassade der Friedensbeteuerungen.

3. Die propagandistischen Maßnahmen Hitlers und des NS-Regimes: Hier werden die widersprüchlichen Aufgaben der NS-Führung erläutert: die Täuschung des Auslands, die Verschleierung von Aufrüstung und die Steigerung des Wehrwillens im Volk.

3.1 Die Friedenspropaganda: Dieser Abschnitt analysiert Hitlers Auftreten als „Friedenspropagandist“ und seine Methoden, die wahren Expansionspläne hinter einer rhetorischen Friedenspolitik zu verbergen.

3.2 Die Mobilmachung für den Krieg: Das Kapitel beleuchtet, wie durch gezielte Filmpolitik, Erlasse und die Einführung der Wehrpflicht die deutsche Bevölkerung auf den Krieg eingestimmt wurde.

4. Die Reaktionen des Auslands auf die außenpolitischen Ziele Hitlers: Diese Analyse untersucht die Rolle Frankreichs und Großbritanniens sowie deren Appeasement-Politik, die Hitler Handlungsspielräume für seine unilaterale Politik ließ.

5. Die Friedenspropaganda = „Die Pforte zum Zweiten Weltkrieg“?: Das Kapitel diskutiert die Relevanz der Friedenspropaganda als Auslöser für den Krieg und hinterfragt, ob die Westmächte durch ein entschlosseneres Handeln den Konflikt hätten verhindern können.

6. Schluss: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Urteil, dass der Zweite Weltkrieg als vermeidbar gilt, sofern die nationalsozialistische Gefahr bereits frühzeitig erkannt worden wäre.

7. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primärquellen und der wissenschaftlichen Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Außenpolitik, Friedenspropaganda, Mobilmachung, Zweiter Weltkrieg, NS-Regime, Appeasement-Politik, Hitler, Aufrüstung, Versailler Vertrag, Westmächte, Wehrwille, Kriegsvorbereitung, Diktatur, Revisionismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen Hitlers Friedenspropaganda nach außen und der gleichzeitigen, gezielten Vorbereitung der deutschen Bevölkerung auf einen Krieg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der nationalsozialistischen Außenpolitik, der Propaganda-Strategie, der internationalen Reaktion der Demokratien (Appeasement) und der Frage nach der Vermeidbarkeit des Zweiten Weltkriegs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, inwiefern die Tarnung der wahren Absichten Hitlers durch Friedensparolen als eine der Hauptursachen für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gewertet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung historischer Quellen sowie relevanter fachwissenschaftlicher Literatur, um eine historische Analyse und Argumentation aufzubauen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beschreibt die Etappen der NS-Außenpolitik, die internen Propagandamaßnahmen, die Reaktionen des Auslands auf diese Politik und die kritische Würdigung des Begriffs der "Pforte zum Zweiten Weltkrieg".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Nationalsozialismus, Friedenspropaganda, Mobilmachung, Appeasement-Politik, Außenpolitik und Kriegsvorbereitung.

Inwiefern spielte die Filmpolitik eine Rolle bei der Mobilmachung?

Die Filmpolitik diente dazu, den Wehrwillen zu stärken, indem Filme, die dem NS-Heldentum widersprachen, verboten wurden, während Produktionen, die Kameradschaft und Einsatzbereitschaft verherrlichten, gezielt gefördert wurden.

Warum griffen die Westmächte nach Ansicht des Autors nicht früher ein?

Es wird argumentiert, dass die westlichen Demokratien durch die Appeasement-Politik hofften, durch rechtzeitige Verhandlungen eine friedliche Mächtebalance zu wahren und die eigene Sicherheit nicht unmittelbar bedroht sahen.

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Details

Title
Mobilmachung und Friedenspropaganda. Die Außenpolitik Hitlers ab 1933
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
2,0
Author
Svenja Schäfer (Author)
Publication Year
2013
Pages
18
Catalog Number
V320483
ISBN (eBook)
9783668196391
ISBN (Book)
9783668196407
Language
German
Tags
NS-Regime Nationalsozialismus Zweiter Weltkrieg Außenpolitik Mobilmachung Deutsches Reich außenpolitischen Maßnahmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Svenja Schäfer (Author), 2013, Mobilmachung und Friedenspropaganda. Die Außenpolitik Hitlers ab 1933, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320483
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