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Gewalt im Fußball. Ausmaße und Prävention

Title: Gewalt im Fußball. Ausmaße und Prävention

Seminar Paper , 2013 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Fabian Weber (Author)

Sociology - Relationships and Family
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In der vorliegenden Arbeit soll den Fragen nachgegangen werden, inwiefern Männlichkeit und Gewalt miteinander korrelieren. Weiterhin ist von Interesse, worin mögliche Ursachen für Gewalt, insbesondere im Fußball liegen und welche Maßnahmen dagegen getroffen werden können.

Verfolgt man die Berichterstattungen über den nationalen und europäischen Fußball, spielen Gewalt und Gewalttaten immer wieder eine Rolle. Diese treten nicht nur bei Zuschauern auf, sondern auch bei den Akteuren auf dem Platz oder sind sogar gegen die Schiedsrichter gerichtet. Auch außerhalb des Spielfelds kommt es in und außerhalb der Stadien zu randalierenden und gewalttätigen Zuschauern. Was dabei zu Tage tritt, sind die Häufigkeit und die immer massiver werdenden Dimensionen der Gewalt und die Tatsache, dass vor allem Männer darin involviert sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORIE

2.1 GEWALT- UND AGGRESSIONSBEGRIFF

2.2 FORMEN DER GEWALT

2.3 ZUSAMMENHANG VON MÄNNLICHKEIT UND GEWALT

2.4 GEWALT UND AGGRESSION IM SPORT

3 GEWALT IM FUßBALL

3.1 GEWALT GEGEN SCHIEDSRICHTER

3.2 GEWALT AUF DEM PLATZ

3.3 ZUSCHAUERGEWALT

4 PRÄVENTIONSMAßNAßNAHMEN

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Männlichkeit und Gewalt im Fußballsport, analysiert die Ursachen für dieses Phänomen und diskutiert präventive Lösungsansätze.

  • Etymologische und theoretische Auseinandersetzung mit Gewalt- und Aggressionsbegriffen
  • Die Korrelation zwischen Männlichkeitskonstruktionen und gewalttätigem Verhalten
  • Erscheinungsformen von Gewalt im Fußball (Spieler, Zuschauer, Schiedsrichter)
  • Evaluation von Präventionsmaßnahmen im organisierten Profifußball

Auszug aus dem Buch

3.3 Zuschauergewalt

Fans werden in drei Kategorien eingeteilt: Fans der Kategorie A pilgern aus Spaß am Spiel und Interesse am Fußball in die Stadien. Fans der Kategorie B sind bedingt gewaltbereit. Im Vordergrund steht auch hier das Anfeuern der eigenen Mannschaft. Sie provozieren keine Gewalt, sondern reagieren auf Provokationen. Das gewaltbereite Potential tritt aber dann zu Tage, wenn sie sich in bereits im Gang befindliche Schlägereien einmischen.

Fans der Kategorie C, Hooligans, gelten als gewaltbereit. Für sie wird Fußball zur Nebensache. Es ist daher nicht verwunderlich, dass einige von ihnen während des Spiels mit dem Rücken zum Spielfeldrand stehen. Sie suchen die Auseinandersetzung aus Spaß an Gewalt. Bezeichnenderweise ist eines ihrer Mottos: „Wir sind keine Fußballfans, sondern deutsche Hooligans.“ Im Vorfeld von Spielen werden Treffpunkte mit Anhängern der gegnerischen Mannschaft auf Wiesen und Äckern ausgemacht, wo die „Dritte Halbzeit“3 stattfinden soll. Erstaunlicherweise sind hier breite gesellschaftliche Schichten vertreten. Sie reichen vom einfachen Arbeiter bis zum Akademiker. (vgl. Kraft 2001, S. 28).

Seit Mitte der 90er Jahre hat sich in Deutschland eine neue Fankultur entwickelt: Die Ultras. Als Charakteristika zählen „Selbstdarstellung und Inszenierung, Organisation, optische und akustische Fan-(Dauer-) Unterstützung, Aktionen vor, während und nach einem Spiel (…), Provokation …“ (Pilz et. al. 2006, S. 212). Innerhalb der Ultrabewegung gibt es jene, die sich vorrangig auf die Unterstützung der Mannschaft und die Fanpolitik konzentrieren, aber auch solche die vordergründig auf Vandalismus und Gewalt aus sind. In der vorliegenden Arbeit soll es daher insbesondere um die Hooligans und Ultras gehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Gewalt im Fußball unter Heranziehung von populärkulturellen Referenzen und Definition des Untersuchungsgegenstandes.

2 THEORIE: Theoretische Fundierung durch Analyse von Gewaltbegriffen, der Verknüpfung von Männlichkeit mit Gewalt sowie Aggressionstheorien im Sportkontext.

3 GEWALT IM FUßBALL: Detaillierte Untersuchung der verschiedenen Gewaltformen, unterteilt in Übergriffe auf Schiedsrichter, Gewalt zwischen Spielern auf dem Platz sowie Zuschauergewalt durch Hooligans und Ultras.

4 PRÄVENTIONSMAßNAßNAHMEN: Bewertung von Sicherheitskonzepten, der Rolle von Fanprojekten und der Schwierigkeit, präventive Maßnahmen gegen Gewalt unter Wahrung rechtlicher Rahmenbedingungen umzusetzen.

5 FAZIT: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse und Appell zur verstärkten Förderung pädagogischer Arbeit im Fankontext.

Schlüsselwörter

Fußball, Gewalt, Männlichkeit, Aggression, Hooligans, Ultras, Prävention, Sicherheitskonzept, Schiedsrichter, Fanprojekte, Sportsoziologie, Symbolische Gewalt, Stadiongewalt, Soziale Desorientierung, Konfliktpotential.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Gewaltphänomenen im Kontext des Fußballsports und untersucht deren soziologische und psychologische Hintergründe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Gewalt- und Aggressionsbegriffe, die Konstruktion von Männlichkeit in Verbindung mit Gewalt sowie spezifische Ausschreitungen in Stadien und auf dem Spielfeld.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Korrelation zwischen Männlichkeitsbildern und Gewalt zu ergründen und aufzuzeigen, wie soziale Faktoren und Gruppendynamiken gewalttätiges Verhalten im Fußball begünstigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen und soziologischen Studien zum Sportverhalten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Gewaltformen gegenüber Schiedsrichtern, das aggressive Verhalten der Spieler untereinander sowie die verschiedenen Kategorien von Fangruppierungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Fußball, Männlichkeit, Hooligans, Ultras, Aggressionstheorien und Präventionsmaßnahmen.

Welche Rolle spielt Männlichkeit bei der Gewaltentstehung?

Laut der Arbeit dient Gewalt oft als Mittel zur Verteidigung der eigenen Ehre, zur Absicherung einer dominanten Position und zur Abwehr von Verletzungsoffenheit.

Warum wird der Film "Hooligans" als Referenz genutzt?

Der Film dient als illustrative Fallstudie, um die Gruppendynamik und den Prozess zu verdeutlichen, durch den Außenstehende in die Gewaltspiralen der Hooligan-Szene hineingezogen werden können.

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Details

Title
Gewalt im Fußball. Ausmaße und Prävention
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
1,0
Author
Fabian Weber (Author)
Publication Year
2013
Pages
16
Catalog Number
V320520
ISBN (eBook)
9783668196803
ISBN (Book)
9783668196810
Language
German
Tags
Fußball Gewalt Fußballfans Fans Zuschauer Männlichkeit Männer Berichterstattung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabian Weber (Author), 2013, Gewalt im Fußball. Ausmaße und Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320520
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