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Der Krieg im Pazifik. Die Ursachen und die Verbindung von Pearl Harbor und den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki

Title: Der Krieg im Pazifik. Die Ursachen und die Verbindung von Pearl Harbor und den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki

Pre-University Paper , 2016 , 34 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Lukas Gruber (Author)

History of Europe - Ages of World Wars
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Pearl Harbor ist vielen ein Begriff und wurde in den letzten Jahren verstärkt in das allgemeine Bewusstsein der Menschen zurückgeholt – dank Dokumentationen und dem Film von Michael Bay. Die Auswirkungen des Überfalls waren weitaus tiefgreifender, als es der Blockbuster vermuten lässt.

Was waren die Ursachen des Konflikts zwischen dem Kaiserreich Japan und den Vereinigten Staaten von Amerika? Wo ist die Verbindung zwischen Pearl Harbor und den Abwürfen der beiden Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki? All dies sind Fragen, mit der sich die Arbeit auseinandersetzen wird. Dabei wird auf den politischen Hintergrund und die strategische Bedeutung der Ereignisse Bezug genommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Japans Geschichte

3. Pearl Harbor

3.1 Planung

3.1.1 Daten und Fakten

3.1.2 Der Überfall auf Tarent

3.1.3 Der endgültige Plan

3.2 Der Überfall

3.2.1 Indizien für einen Angriff

3.2.2 Der Überfall auf Pearl Harbour

3.2.3 Bilanz

3.3 Strategische Bewertung

4. Der Zweite Weltkrieg im Pazifik

4.1 Gesellschaftliche Folgen des Krieges in den USA

4.2 Außenpolitische Folgen des Krieges im Pazifik

4.3 Die Atombomben

4.3.1 Project Manhattan

4.3.2 Gründe für den Einsatz der Bomben

4.3.3 Nachwirkungen bis heute

4.3.4 Historische Auffassung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den kausalen Zusammenhang zwischen dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor und dem späteren Einsatz der Atombomben auf Japan. Dabei wird analysiert, wie diese Ereignisse den Kriegsverlauf im Pazifik prägten und welche strategischen sowie politischen Hintergründe zu den jeweiligen Entscheidungen führten.

  • Historische Entwicklung Japans und Isolationismus
  • Militärische Planung und Durchführung des Angriffs auf Pearl Harbor
  • Gesellschaftliche Auswirkungen und Rassismus in den USA
  • Außenpolitische Folgen und Dekolonisation
  • Hintergründe und ethische Aspekte der Atombombenabwürfe

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Der Überfall auf Tarent

Nach dem Eintritt Italiens in den Zweiten Weltkrieg wurde das Mittelmeer zu einem wichtigen Kriegsschauplatz, denn es verband die Kernländer in Europa mit der Front in Nordafrika. Sämtlicher Nachschub musste über das Mittelmeer transportiert werden. Daher war das Bestreben sowohl der Alliierten, als auch der Achsenmächte, die volle Kontrolle über das Binnenmeer zu erhalten dementsprechend groß. Die Royal Navy musste ihre Stärke auf die Ost- und die Westseite des Mittelmeeres aufteilen, um ihre beiden Stützpunkte auf Gibraltar und Malta ausreichend schützen zu können. Die Italiener befanden sich im Vorteil, da sie ihre Marine konzentriert auftreten lassen konnten. Deshalb versuchte man die italienische Marine empfindlich zu schwächen, um auf lange Sicht den Nachschub für die Achsenmächte in Nordafrika zu unterbinden.

Mit der Operation Judgement entwickelten die Briten einen revolutionären Plan, der einen nächtlichen Überraschungsangriff auf den Italienischen Hauptkampfverband im Hafen von Tarent vorsah. Schon im Vorhinein mussten sie sich mit einigen Problemen beschäftigen, die dieser Plan aufwarf:

1. Das nächtliche Starten und Landen auf Flugzeugträgern

2. Ausmachen von wichtigen Zielen in der Dunkelheit

3. Der Auftrieb des Torpedos im flachen Hafenwasser

Das Problem mit dem Auftrieb der Torpedos löste man geschickt, indem man an den Seiten hölzerne Stabilisierungsflossen befestigte, die dafür sorgen sollten, dass die Torpedos “länger in der horizontalen Lage bleiben und nicht wie sonst in einem, mit der Abwurfhöhe zunehmenden, Winkel ins Wasser eintauchen.” Ähnlich wie in Pearl Harbor lagen die italienischen Schlachtschiffe zum Großteil in einer Reihe festgemacht nebeneinander. So boten sie ein ideales Ziel für Torpedojäger. Damit die Piloten die richtigen Ziele anfliegen konnten, wurden Leuchtgranaten eingesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Forschungsvorhaben vor, den Zusammenhang zwischen Pearl Harbor und den Atombombenabwürfen unter Berücksichtigung politischer und militärischer Aspekte zu beleuchten.

2. Japans Geschichte: Das Kapitel skizziert die historische Entwicklung Japans vom Feudalsystem über die zwangsweise Öffnung bis hin zur imperialistischen Expansionspolitik vor dem Zweiten Weltkrieg.

3. Pearl Harbor: Hier wird der Angriff detailliert analysiert, von der Planung und den taktischen Vorbildern (Tarent) bis hin zum Ablauf des Überfalls und dessen strategischer Bewertung.

4. Der Zweite Weltkrieg im Pazifik: Dieser Abschnitt behandelt die gesellschaftlichen Folgen in den USA, die außenpolitische Ausweitung des Konflikts sowie die Hintergründe, Durchführung und Bewertung der Atombombenabwürfe.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass politische Machtkalküle bei beiden Ereignissen entscheidender waren als rein militärische Notwendigkeiten.

Schlüsselwörter

Pearl Harbor, Zweiter Weltkrieg, Pazifikkrieg, Japan, USA, Atombombe, Hiroshima, Nagasaki, Imperium, Expansion, Admiral Yamamoto, Schlachtschiffe, Flugzeugträger, Project Manhattan, Außenpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historischen Ereignisse des Pazifikkrieges, mit Fokus auf den Überfall auf Pearl Harbor und die Atombombenabwürfe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind japanischer Imperialismus, US-amerikanische Kriegsführung, die Rolle von Flugzeugträgern sowie die politischen Motive hinter den Atombomben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Überfall auf Pearl Harbor und die Atombombenabwürfe in einen kausalen politischen Kontext zu setzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse historischer Sekundärquellen und Dokumente.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Geschichte Japans, die detaillierte Planung und Durchführung des Pearl-Harbor-Angriffs sowie die Analyse der Atombomben-Einsätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Pazifikkrieg, Pearl Harbor, Atombombe, Strategie, politische Machtspiele und historische Auffassung.

Warum war der Angriff auf Tarent für die Japaner so wichtig?

Er diente als militärisches Vorbild, da er bewies, dass Schlachtschiffe erfolgreich durch Luftangriffe von Flugzeugträgern versenkt werden konnten.

Welche Rolle spielte der Rassismus in den USA nach Pearl Harbor?

Der Rassismus führte zur Internierung tausender japanischstämmiger US-Bürger und radikalisierte die Stimmung in der amerikanischen Bevölkerung.

Wurde der Überfall auf Pearl Harbor historisch korrekt als „überraschend“ eingestuft?

Die Arbeit argumentiert, dass es zahlreiche Indizien gab, der Angriff jedoch aufgrund strategischer Fehlentscheidungen und mangelnder Kommunikation nicht verhindert wurde.

Warum wurden die Atombomben aus Sicht der Arbeit abgeworfen?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass politische Motive, insbesondere die Machtdemonstration gegenüber der Sowjetunion, eine zentralere Rolle spielten als militärische Notwendigkeiten.

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Details

Title
Der Krieg im Pazifik. Die Ursachen und die Verbindung von Pearl Harbor und den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki
Grade
1.0
Author
Lukas Gruber (Author)
Publication Year
2016
Pages
34
Catalog Number
V320586
ISBN (eBook)
9783668198944
ISBN (Book)
9783668198951
Language
German
Tags
krieg pazifik ursachen verbindung pearl harbor atombomben hiroshima nagasaki
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lukas Gruber (Author), 2016, Der Krieg im Pazifik. Die Ursachen und die Verbindung von Pearl Harbor und den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320586
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