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Musik und kognitive Entwicklung. Theoretische Gedanken über Musikunterricht und Gedächtnis

Título: Musik und kognitive Entwicklung. Theoretische Gedanken über Musikunterricht und Gedächtnis

Trabajo Escrito , 2015 , 11 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Ruzica Hussong (Autor)

Musicología - Otras
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Durch den starken Wandel der Altersstruktur sind vor allem Musikschulen darauf angewiesen, ihre Klientel von Kindern und Jugendlichen auch auf Erwachsene und ältere Menschen zu erweitern. Dies bringt Besonderheiten mit sich, die in diesem Band genauer erläutert werden.

Eckart Altenmüller schreibt in seinem Artikel "Es ist nie zu spät: Zur Neurologie des Musizierens im Alter", dass Musik durchaus als Gehirnjogging angesehen werden kann. Zum Beispiel müssen beim Spielen multiple physiologische Informationen ausgewertet werden. Die Übertragung der Noten auf das Instrument, damit ein Lied erklingen kann, ist eine enorme Gehirnleistung.

Beim Musizieren werden fast alle Areale des Gehirns beansprucht, wogegen bei den meisten Sportarten z.B. die auditive Wahrnehmung in den Hintergrund tritt, da sie nicht direkt benötigt wird. Beim Musizieren werden visuelle (Lesen des Notentextes), sensomotorische (Handhabung des Instrumentes) und auditive (Kontrolle des Gespielten mit dem Gehör) Regionen miteinander vernetzt.

Laut Altenmüller wurde die positive Auswirkung der Musik auf das Gehirn bei Kindern und Jugendlichen in diversen Studien bestätigt. Er stellt nun die Frage, ob diese Neuroplastizität auch bei älteren Erwachsenen zu finden ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Gedanken

3. Studie

4. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Musikunterricht als kognitive Fördermaßnahme für ältere Menschen und hinterfragt, inwiefern Musizieren im Alter als präventive Methode gegen geistigen Abbau sowie zur Steigerung der Lebensqualität dienen kann.

  • Neurobiologische Aspekte des Musizierens im Alter
  • Bedeutung der Musikgeragogik für Senioren
  • Emotionale und soziale Auswirkungen des aktiven Musizierens
  • Herausforderungen in der musikpädagogischen Arbeit mit Demenzerkrankten
  • Analyse kognitiver Effekte durch Klavierunterricht bei Senioren

Auszug aus dem Buch

Theoretische Gedanken

Eckart Altenmüller schreibt in seinem Artikel "Es ist nie zu spät: Zur Neurologie des Musizierens im Alter", dass Musik durchaus als Gehirnjogging angesehen werden kann. Zum Beispiel müssen beim Spielen multiple physiologische Informationen ausgewertet werden. Die Übertragung der Noten auf das Instrument, damit ein Lied erklingen kann, ist eine enorme Gehirnleistung.

Beim Musizieren werden fast alle Areale des Gehirns beansprucht, wogegen bei den meisten Sportarten z.B. die auditive Wahrnehmung in den Hintergrund tritt, da sie nicht direkt benötigt wird. Beim Musizieren werden visuelle (Lesen des Notentextes), sensomotorische (Handhabung des Instrumentes) und auditive (Kontrolle des Gespielten mit dem Gehör) Regionen miteinander vernetzt.

Laut Altenmüller wurde die positive Auswirkung der Musik auf das Gehirn bei Kindern und Jugendlichen in diversen Studien bestätigt. Er stellt nun die Frage, ob diese Neuroplastizität auch bei älteren Erwachsenen zu finden ist.

Klar ist, dass sich im Alter einiges verändert: Neuronen verkümmern mit zunehmendem Alter, so dass z. B. Wahrnehmung und motorische Geschicklichkeit nachlässt. Ein Problem dieser Altersveränderungen sind die daraus resultierenden Rückzugsgedanken mancher Menschen, die dann in einen Teufelskreis münden können (siehe Abbildung 2).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den demografischen Wandel in Deutschland und stellt die musikgeragogische Förderung als Antwort auf die Bedürfnisse der wachsenden Bevölkerungsgruppe der Senioren vor.

Theoretische Gedanken: Hier werden neurobiologische Grundlagen des Musizierens im Alter sowie der Einfluss von Musik auf die Neuroplastizität und die Vermeidung alterstypischer Teufelskreise diskutiert.

Studie: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer Untersuchung zum Einfluss von 6-monatigem Klavierunterricht auf die kognitiven Leistungen von Probanden im Alter zwischen 60 und 85 Jahren.

Diskussion: Die Autorin reflektiert die Ergebnisse kritisch, vergleicht Gruppenmusizieren mit Einzelunterricht und erörtert die spezifischen Anforderungen an die musikalische Arbeit mit älteren und dementen Menschen.

Schlüsselwörter

Musikgeragogik, Gehirnjogging, Neuroplastizität, Senioren, Klavierunterricht, Kognition, Demenz, Musikunterricht, Alterspsychologie, Musikpsychologie, Motorik, Wahrnehmung, Lebensqualität, Instrumentalunterricht, Musiktherapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung von Musikunterricht und aktivem Musizieren auf die kognitive und emotionale Verfassung älterer Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Neurobiologie des Musizierens, die Musikgeragogik, der Umgang mit demenziellen Erkrankungen und die Untersuchung kognitiver Effekte durch Klavierpraxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Musikunterricht im Alter als Methode zur Erhaltung der geistigen Leistungsfähigkeit und zur Förderung des sozialen Wohlbefindens eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und der Auswertung einer kontrollierten Studie (Prä-Post-Follow-up-Design) sowie eigenen praktischen Erfahrungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Nutzen von "Gehirnjogging" durch Musik, die Möglichkeiten und Grenzen des Musikunterrichts bei Senioren sowie die speziellen Bedürfnisse bei der Arbeit mit Menschen mit Demenz detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Musikgeragogik, Neuroplastizität, Kognition, Senioren, Klavierunterricht und Lebensqualität im Alter.

Warum wird die Veeh-Harfe für demente Menschen besonders hervorgehoben?

Die Veeh-Harfe eignet sich besonders gut, da sie eine einfache Handhabung ermöglicht und das Musizieren ohne komplexe Notenkenntnisse erlaubt, was sie für die Arbeit mit Demenzerkrankten prädestiniert.

Welche Rolle spielt die emotionale Komponente der Musik?

Die Emotionen fungieren als Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Freizeitbeschäftigungen und ermöglichen es selbst dementen Menschen, sich an erlebte Gefühle zu erinnern, auch wenn das Faktenwissen bereits schwindet.

Warum warnt die Autorin vor einem Leistungsdenken im Musikunterricht?

Leistungsdruck kann zu Frustration führen und Senioren demotivieren, was dem Ziel – der Freude am Musizieren und der geistigen Anregung – entgegenwirken würde.

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Detalles

Título
Musik und kognitive Entwicklung. Theoretische Gedanken über Musikunterricht und Gedächtnis
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Psychologie)
Curso
Musikpsychologie
Calificación
1,7
Autor
Ruzica Hussong (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
11
No. de catálogo
V320603
ISBN (Ebook)
9783668198821
ISBN (Libro)
9783668198838
Idioma
Alemán
Etiqueta
Musikunterricht Gedächtnis Musikgeragogik Mozart-Effekt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ruzica Hussong (Autor), 2015, Musik und kognitive Entwicklung. Theoretische Gedanken über Musikunterricht und Gedächtnis, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320603
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