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Nachhaltiger Kulturtourismus. Kann die Bindung zum Reisenden durch ein Verständnis von Tourismus als Kunstform vertieft werden?

Titre: Nachhaltiger Kulturtourismus. Kann die Bindung zum Reisenden durch ein Verständnis von Tourismus als Kunstform vertieft werden?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2014 , 20 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sonja Greiner (Auteur)

Tourisme - Divers
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Die Vielfalt der touristischen Angebote und der abermalige Reichtum an Buchungsmöglichkeiten lässt eine enge Beziehung zwischen Reiseveranstaltern oder der vor Ort agierenden Leistungserbringer und dem Reisenden kaum noch zu. In diesem Bezug ist die emotionale Bindung als Handlungsmotiv der Reisenden zwar oft in den Hintergrund theoretischer Diskurse gerückt, jedoch ist eine Strategie der Reiseveranstalter, mit dem Fokus auf „innere Verbundenheit“ zu deren Gästen, noch nicht wahrnehmbar. Daher wird der Autor der Frage nachgehen, inwiefern das Verständnis von Tourismus als Kunstform die Bindung zum Reisenden vertiefen kann.

Im Folgenden wird sich der Autor mit einer tourismusspezifischen Frage befassen, bei welcher er sowohl auf die Einwirkungen, Parallelen und Komplementäre innerhalb der Beziehungen zwischen Kunst, Kultur und Tourismus eingehen wird, als auch auf die Problematiken, welche auf dem touristischen Markt herrschen. Ebenfalls gibt der Autor Denkanstöße für einen möglichen Lösungsansatz für die bestehenden Herausforderungen im Tourismus für den Reiseveranstalter.

Dem Tourismus wird in unserer heutigen Zeit eine sehr große Bedeutung beigemessen. Das Interesse am Reisen, getrieben durch Neugierde, Bilder im Kopf durch z.B. Medien oder Freunde und die Wissbegierde nach fremden Kulturen und Destinationen, ist nach wie vor konstant. Nach der Tourismus Analyse 2013 von der Stiftung für Zukunftsfragen, ist sogar mit einem Anstieg der Reiseintensität im Jahr 2013 im Vergleich zu dem Vorjahr zu rechnen. Diese, auch von Jörn W. Mundt bestätigte positive Prognose für die Tourismusbranche, gibt jedoch gleichermaßen Anreiz dazu, die mit dieser Vorhersage einhergehenden Herausforderungen mit erhöhter Aufmerksamkeit zu betrachten.

So ist auf der einen Seite der sich wandelnde Markt der Tourismusbranche zu berücksichtigen sowie auch der „neue Tourist“, welcher sich aus den veränderten Rahmenbedingungen seit der Jahrtausendwende langsam, aber sicher herauskristallisiert. Bedingt werden diese Veränderungen durch Einflüsse der Globalisierung, Modifikationen der Gesellschaft gefolgt von kontemporären Trends der Bevölkerung. Die Rolle des Veranstalters verschwimmt zusehends in einer von Individuum und Autonomie geprägten Welt, in welcher der Reisende selbst zu einem agierenden „Prosumenten“ wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Allgemeines zu Tourismus und Kunstformen

2.1 Tourismus, Reisemotive und Reiseverhalten

2.2 Der Kunstbegriff und seine weiträumige Bedeutung

2.3 Parallelen und Abhängigkeiten zwischen Kunst und Tourismus

3 Eine „Reise als Kunstwerk“

3.1 Schwierigkeiten auf dem Markt der Tourismusbranche

3.2 Der Veranstalter als Künstler

a) Die Rolle des Reiseveranstalters

b) Einblicke in die Philosophie des Reisens

c) Der Bezug zur Kunst

d) Der Reisende im Fokus

3.3 Wertschöpfung durch das Verständnis von Tourismus als Kunstform

a) Die Bindung zum Reisenden

b) Authentizität einer Reise

c) Sensibilität für Nachhaltigen Tourismus

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern das Verständnis von Tourismus als Kunstform genutzt werden kann, um die emotionale Bindung zwischen Reiseveranstaltern und Reisenden zu vertiefen. Im Zentrum steht dabei ein Perspektivenwechsel, bei dem der Reiseveranstalter als „Künstler“ und der Reisende als „Prosument“ agiert, um in einer gesättigten Konsumgesellschaft authentische Erlebnisse zu schaffen.

  • Analyse der Schnittstellen zwischen Kunsttheorie und Tourismusmanagement.
  • Untersuchung der Rolle des Reiseveranstalters im Wandel der Tourismusbranche.
  • Konzeptualisierung von Storytelling und „Deep Acting“ zur Steigerung der Kundenbindung.
  • Bewertung von Authentizität und Inszenierung im Kontext moderner Reisebedürfnisse.
  • Diskussion über nachhaltige Wirkungen und Potenziale dieses neuen Verständnisansatzes.

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Veranstalter als Künstler

Bevor jemand mit seinem Werk als Künstler hervorgehen kann, muss die Materie, um die es geht, klar definiert und bekannt sein. So wird zunächst das Wesen einer Dienstleistung prägnant beschrieben. Die Autorin Nele Marisa von Bergner charakterisiert in ihrem Artikel Tourismus 2020: […], das Produkt „Toursimusdestination“ als ohnehin unvergleichbar mit herkömmlichen Produkten – da es sich um die Vermittlung von Erlebnissen handle und das Ergebnis, eines komplexes Zusammenspiel vieler Beteiligter innerhalb einer Destination sei.26 Ergänzend hierzu ist als weiteres Wesensmerkmal die Interaktion als Kern einer dienstleistungsspezifischen Besonderheit zu erwähnen. Im Vergleich zu einem Sachgut handelt es sich bei dem touristischen Produkt um ein Leistungsbündel, das sich aus mehreren Teilleistungen zusammensetzt.

Der Reiseveranstalter fungiert hier als Betreuer und Koordinator vor, während und nach der Inanspruchnahme einer touristischen Dienstleistung. Er informiert, organisiert und kombiniert letztendlich immaterielle sowie auch materielle Bestandteile zu einem stimmigen Gesamtpaket. Während der materielle Teil der Leistung oftmals als bequem zu ersetzen gilt, ist die immaterielle Komponente immanent und ausschlaggebend für die Qualität des Angebotes.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zur Thematik und Darlegung der zentralen Fragestellung bezüglich der emotionalen Bindung im Tourismus durch das Verständnis als Kunstform.

2 Allgemeines zu Tourismus und Kunstformen: Theoretische Grundlegung durch Definition von Tourismus und Kunst sowie Aufzeigen der Parallelen und wechselseitigen Abhängigkeiten beider Bereiche.

3 Eine „Reise als Kunstwerk“: Hauptteil, der den Reiseveranstalter als Künstler betrachtet und Strategien zur Wertschöpfung sowie zur Integration des Reisenden in den kreativen Prozess diskutiert.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Reflexion über die Anwendbarkeit des Konzepts als Kundenbindungsprogramm sowie dessen Grenzen.

Schlüsselwörter

Tourismus, Kunstform, Reiseveranstalter, Kundenbindung, Authentizität, Erlebnisgesellschaft, Storytelling, Performance Art, Performative Wende, Reisemotive, Reiseverhalten, Dienstleistungsmanagement, Nachhaltiger Tourismus, Emotionsarbeit, Neuromarketing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial, Tourismus als Kunstform zu verstehen, um im hart umkämpften Tourismusmarkt eine stärkere emotionale Bindung zum Gast aufzubauen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Verbindung von Kunsttheorie und Tourismusmanagement, die veränderte Rolle des Reiseveranstalters und die psychologischen Bedürfnisse des „neuen Touristen“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern das Verständnis von Tourismus als Kunstform die Bindung zum Reisenden vertiefen kann und ob der Perspektivenwechsel auf den Reiseveranstalter als Künstler die Handlungsweisen der Touristen positiv beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Seminararbeit, die kunsttheoretische Konzepte auf aktuelle Fragestellungen der Tourismusbranche überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Schwierigkeiten des Marktes analysiert, die Rolle des Veranstalters als Künstler definiert und Methoden wie „Deep Acting“ und Storytelling als Ansätze für ein ganzheitliches Leistungsbündel vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Tourismus als Kunstform, Kundenbindung, Authentizität und Storytelling geprägt.

Wie unterscheidet sich dieser Ansatz von herkömmlichen Kundenbindungsprogrammen?

Im Gegensatz zu rein ökonomischen oder extrinsischen Anreizen setzt dieser Ansatz auf eine komplexe, ganzheitliche Einbindung des Gastes und auf eine emotionale Verbundenheit durch das Verständnis als Kunstwerk.

Welche Herausforderung stellt sich bei der Umsetzung für Reiseveranstalter?

Die Herausforderung liegt in der notwendigen Ganzheitlichkeit der Strategie, da der Reiseveranstalter nicht nur Dienstleistungen verkaufen, sondern durch Einstellungs-geprägte Handlungen authentische „Kreativräume“ für den Kunden schaffen muss.

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Résumé des informations

Titre
Nachhaltiger Kulturtourismus. Kann die Bindung zum Reisenden durch ein Verständnis von Tourismus als Kunstform vertieft werden?
Université
Nürtingen University
Cours
Tourismus Seminar
Note
1,0
Auteur
Sonja Greiner (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
20
N° de catalogue
V320694
ISBN (ebook)
9783668199606
ISBN (Livre)
9783668199613
Langue
allemand
mots-clé
Tourismus Kultur Nachhaltigkeit nachaltig Kunstform Bindung Reiseveranstalter
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sonja Greiner (Auteur), 2014, Nachhaltiger Kulturtourismus. Kann die Bindung zum Reisenden durch ein Verständnis von Tourismus als Kunstform vertieft werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320694
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Extrait de  20  pages
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