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Indirekte Einstellungsmessung gegenüber Homosexualität mit Hilfe des Impliziten Assoziationstests

Title: Indirekte Einstellungsmessung gegenüber Homosexualität mit Hilfe des Impliziten Assoziationstests

Term Paper , 2015 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lena Küssner (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die impliziten Einstellungen von Männern und Frauen gegenüber Homosexualität. Ist die artikulierte Einstellung wahr? Oder wird nach sozialer Erwünschtheit geantwortet? Es soll aufgezeigt werden, dass implizite von expliziten Einstellungen abweichen können (Hypothese).

Hierfür wird der Implizite Assoziationstest (kurz IAT) genutzt, eine indirekte reaktionszeitbasierte Messmethode. Der von Greenwald et al entwickelte Test wird in fünf Testdurchläufen an einem PC durchgeführt – Dauer circa 5 Minuten. Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Ergebnissen auseinander und zeigt alternative Bewertungsansätze auf. Abschließend wird die Umsetzung und deren Sinnhaftigkeit diskutiert.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Implizite Einstellungen – Vorteile und Nutzen der Messung

3 Implizite Einstellungen gegenüber Homosexualität

3.1 Vorteile und Nutzen der Messung

3.2 Aktueller Stand der Forschung

4 Implizite Einstellungen gegenüber Homosexualität – Messung mit Hilfe des IAT

4.1 Beschreibung

4.2 Durchführung

4.3 Auswertung

4.4 Alternative Auswertungen

5 Einschätzung der Machbarkeit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die implizite Einstellung gegenüber Homosexualität mittels indirekter Testverfahren wie dem Impliziten Assoziationstest (IAT) gemessen werden kann, um Diskrepanzen zwischen expliziten (bewussten) und impliziten (unbewussten) Einstellungen aufzudecken, die durch soziale Erwünschtheit verzerrt sein könnten.

  • Grundlagen impliziter Einstellungen und Abgrenzung zu expliziten Einstellungen
  • Messmethodik des IAT im Kontext der psychologischen Einstellungsmessung
  • Analyse des aktuellen Forschungsstandes zur Einstellung gegenüber Homosexualität
  • Kritische Evaluation der Durchführbarkeit und Validität des IAT-Verfahrens

Auszug aus dem Buch

4.1 Beschreibung

Greenwald et al. entwickelten den Impliziten Assoziationstest 1998; „ein Verfahren, das es erlaubt, die implizite Einstellung einer Person zu einer bestimmten Klasse von Gegensatzpaaren innerhalb von knapp zehn Minuten am Computer zu bestimmen.“ (Asendorpf, 2009, S. 107)

Der IAT in Kürze

Den Teilnehmern werden in sieben Testläufen Wörter und/oder Bilder vorgelegt, welche via Tastendruck einer Kategorie zugeordnet werden sollen. Die Reaktionszeit dieser Zuordnung ist gleichbedeutend mit Stärke und Richtung der Assoziation.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, dass menschliche Einstellungen oft durch soziale Erwünschtheit verzerrt artikuliert werden und stellt den IAT als Methode vor, um unbewusste Denkmuster zu identifizieren.

2 Implizite Einstellungen – Vorteile und Nutzen der Messung: Dieses Kapitel definiert implizite Einstellungen als dem Bewusstsein schwer zugänglich und diskutiert deren Bedeutung für die Verhaltensvorhersage gegenüber expliziten Befragungen.

3 Implizite Einstellungen gegenüber Homosexualität: Hier wird der gesellschaftliche Kontext von Homosexualität beleuchtet und der Forschungsstand aufgezeigt, der oft eine Diskrepanz zwischen öffentlicher Akzeptanz und unbewussten Vorbehalten darstellt.

4 Implizite Einstellungen gegenüber Homosexualität – Messung mit Hilfe des IAT: Dieses Hauptkapitel erläutert detailliert die theoretischen Grundlagen, den konkreten Ablauf, die Kategorisierung und die Auswertungslogik des IAT zur Untersuchung homosexueller Präferenzen.

5 Einschätzung der Machbarkeit: Das Fazit bewertet den IAT kritisch hinsichtlich seiner Reliabilität und potenzieller Störfaktoren, wie Konzentration oder sprachlicher Konnotationen, und plädiert für die Kombination mit weiteren Messmethoden.

Schlüsselwörter

Implizite Einstellungen, Impliziter Assoziationstest, IAT, Homosexualität, Einstellungsmessung, Reaktionszeit, unbewusste Prozesse, soziale Erwünschtheit, Vorurteile, Diskriminierung, Einstellungs-Verhaltens-Modell, MODE-Modell, quantitative Forschung, Validität, Reliabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der indirekten Messung impliziter Einstellungen von Menschen gegenüber Homosexualität, um soziale Verzerrungen bei direkten Befragungen zu umgehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die theoretische Abgrenzung von bewussten und unbewussten Einstellungen sowie die praktische Anwendung psychologischer Testverfahren zur Messung von Vorurteilen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie mittels des IAT als reaktionszeitbasiertem Verfahren die tatsächlichen, impliziten Präferenzen gegenüber Homosexualität objektiviert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt den "Implicit Association Test" (IAT), ein etabliertes indirektes Messverfahren, das auf der Messung von Reaktionsgeschwindigkeiten bei der Kategorisierung von Stimuli basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Einstellungen gegenüber Homosexuellen und eine detaillierte methodische Anleitung sowie kritische Analyse des IAT.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind implizite Einstellungen, IAT, Homosexualität, soziale Erwünschtheit und Einstellungsforschung.

Warum ist eine direkte Befragung zur Einstellung gegenüber Homosexualität oft unzureichend?

Direkte Befragungen sind anfällig für soziale Erwünschtheit, da Probanden ihre Antworten bewusst steuern können, um gesellschaftlichen Normen zu entsprechen, während implizite Methoden dies minimieren.

Welche Limitationen weist der IAT laut dieser Arbeit auf?

Zu den genannten Limitationen zählen eine begrenzte Retest-Reliabilität, mögliche Störeffekte durch Konzentrationsschwankungen und die Gefahr, dass jugendsprachliche Konnotationen von Begriffen das Testergebnis verfälschen könnten.

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Details

Title
Indirekte Einstellungsmessung gegenüber Homosexualität mit Hilfe des Impliziten Assoziationstests
College
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Grade
1,3
Author
Lena Küssner (Author)
Publication Year
2015
Pages
32
Catalog Number
V320738
ISBN (eBook)
9783668200005
ISBN (Book)
9783668200012
Language
German
Tags
indirekte einstellungsmessung homosexualität hilfe impliziten assoziationstests
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Küssner (Author), 2015, Indirekte Einstellungsmessung gegenüber Homosexualität mit Hilfe des Impliziten Assoziationstests, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320738
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