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Mögliche Unterschiede zwischen Eltern und Kinderlosen in Bezug auf vier Einstellungsmerkmale

Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation, Zukunftsangst und Hygienebewusstsein

Titre: Mögliche Unterschiede zwischen Eltern und Kinderlosen in Bezug auf vier Einstellungsmerkmale

Dossier / Travail , 2014 , 26 Pages , Note: 1,2

Autor:in: Lena Küssner (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Studie widmet sich der Erforschung möglicher Unterschiede zwischen den beiden Personengruppen „Eltern“ und „Kinderlose“ in Bezug auf die vier Einstellungsmerkmale Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation, Zukunftsangst und Hygienebewusstsein.

Für die Erforschung wurden jeweils 20 Eltern (Mütter und Väter) und 20 Kinderlose (männlich und weiblich) befragt. Die Befragung wurde in Form eines Fragebogens vorgenommen. Die Stichprobe setzte sich hierbei aus Kommilitonen, Arbeitskollegen, Freunden und Verwandten zusammen. Die Fragen konnten online (via Umfragetool) oder offline (ausgedruckt) beantwortet werden.

Der Fragenkatalog besteht aus 23 Items: jeweils fünf Fragen wurden zu den o.g. Einstellungsmerkmalen gestellt sowie je eine zu Alter, Geschlecht sowie Elternschaft.
Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte mit Methoden der deskriptiven und explorativen Datenanalyse. Im Weiteren wurden Methoden der Inferenzstatistik eingesetzt.
Die aufgestellten Hypothesen wurden mit den Kennwerten Mittelwert und Korrelation bewertet. Darüber hinaus gehende Signifikanztests wären erforderlich, sind aber im Rahmen dieser Arbeit nicht abbildbar.

Die Ergebnisse deuten auf eine Bestätigung der Nullhypothesen in den Einstellungsmerkmalen Zukunftsangst und Hygienebewusstsein hin. Bei den Einstellungsmerkmalen Verantwortungsbewusstsein und Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation sind eher die Alternativhypothesen bestätigt worden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Hypothesen

1.1 Einleitung: Was sind Einstellungen?

1.2 Fragestellung

1.3 Nullhypothesen

1.4 Alternativhypothesen

2 Methoden

2.1 Fragebogen

2.2 Skalenniveau der Items

2.3 Umfrage

2.4 Analysemethoden

3 Ergebnisse

3.1 Deskriptive Datenanalyse

3.1.1 Verteilung nach Alter

3.1.2 Verteilung nach Geschlecht

3.2 Hypothesenprüfung (deskriptiv)

3.3 Zusammenhang zwischen Gruppenzugehörigkeit und Alter

3.4 Zusammenhang zwischen Gruppenzugehörigkeit und Geschlecht

3.5 Interkorrelation der Merkmale

4 Diskussion der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht empirisch, ob signifikante Unterschiede in den Einstellungsmerkmalen Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation, Zukunftsangst und Hygienebewusstsein zwischen Eltern und kinderlosen Personen bestehen.

  • Vergleich psychologischer Einstellungsmerkmale bei Eltern und Kinderlosen
  • Anwendung der Theorie des geplanten Verhaltens und Konzepte zur Einstellungsänderung
  • Empirische Erhebung mittels eines 23-Item-Fragebogens
  • Statistische Datenanalyse deskriptiver und explorativer Art
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen sozio-demografischen Variablen und Einstellungen

Auszug aus dem Buch

1.1 Einleitung: Was sind Einstellungen?

Ob wir gerne ins Kino gehen, wie wir zu Politik stehen, ob wir bei der Arbeit offene Schuhe tragen würden – wir haben zu unterschiedlichen Themen eine Einstellung. Zu Einigen bilden wir uns schnell eine Meinung, zu anderen gelingt uns dies nur, wenn wir darüber nachdenken. Sie sind uns bewusst oder unbewusst.

Einstellungen sind psychologische Tendenzen, die einen positiven oder negativen Bewertungsprozess gegenüber Objekten ausdrücken (vgl. Eagly und Chaiken, S.1). Objekte können hier Personen, Sachverhalte, Situationen oder Verhaltensweisen sein.

Der Bewertungsprozess kann auf drei Arten geschehen:

• kognitiv: bewusste Bewertung eines Objektes

• affektiv: Gefühle gegenüber eines Objektes

• verhaltensmäßig: Verhalten gegenüber einem Objekt

Das Verhalten gegenüber Objekten ist beobachtbar. Kognitive und affektive Einstellungen sind unsichtbar, sofern wir sie nicht mitteilen. Wir sind stets bemüht, vom Verhalten anderer Rückschlüsse auf deren Einstellungen zu schließen (vgl. Fischer et al., 2013, S. 81). Doch entsprechen sich Verhalten und Einstellungen zwangsläufig?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Hypothesen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Einstellung, erläutert relevante psychologische Theorien und stellt die Forschungsfrage sowie die aufgestellten Null- und Alternativhypothesen vor.

2 Methoden: Hier wird der Aufbau des Fragebogens beschrieben, das Skalenniveau der Items dargelegt sowie die Durchführung der Umfrage und die verwendeten Analysemethoden erläutert.

3 Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die deskriptive Datenanalyse, inklusive der Verteilungen nach Alter und Geschlecht, sowie die deskriptive Hypothesenprüfung und Korrelationsanalysen.

4 Diskussion der Ergebnisse: Im letzten Kapitel werden die gewonnenen Daten interpretiert, die Hypothesen bewertet und ein Fazit über die Unterschiede zwischen den untersuchten Gruppen gezogen.

Schlüsselwörter

Einstellungen, Eltern, Kinderlose, Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit, Zukunftsangst, Hygienebewusstsein, Empirische Erhebung, Fragebogen, Deskriptive Statistik, Korrelation, Sozialpsychologie, Theorie des geplanten Verhaltens, Einstellungsänderung, Gruppenzugehörigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob es messbare Unterschiede in vier spezifischen Einstellungsmerkmalen zwischen Personen mit Kindern (Eltern) und Personen ohne Kinder gibt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die psychologischen Konzepte hinter Einstellungen, deren Messung durch empirische Befragungen sowie die statistische Auswertung möglicher gruppenspezifischer Unterschiede.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die empirische Überprüfung der Nullhypothesen, die keinen Unterschied zwischen Eltern und Kinderlosen in den vier gewählten Einstellungsmerkmalen postulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin hat eine quantitative, empirische Studie mittels eines online und offline verbreiteten Fragebogens durchgeführt und die Daten deskriptiv und explorativ ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Einstellungen erläutert, das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung definiert und anschließend die deskriptiven Ergebnisse der Umfrage im Detail präsentiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Einstellungen, Eltern vs. Kinderlose, Verantwortungsbewusstsein, Zukunftsangst und die Anwendung statistischer Analysemethoden in einem psychologischen Kontext.

Wie wurde die Zufriedenheit der Teilnehmer gemessen?

Die Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation wurde als eines von vier Einstellungsmerkmalen mittels fünf dedizierter Items auf einer 5-stufigen Likert-Skala erhoben.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Repräsentativität?

Die Autorin stellt explizit fest, dass die Studie aufgrund der geringen Stichprobengröße (N=40) nicht repräsentativ für die Gesamtgesellschaft ist.

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Résumé des informations

Titre
Mögliche Unterschiede zwischen Eltern und Kinderlosen in Bezug auf vier Einstellungsmerkmale
Sous-titre
Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation, Zukunftsangst und Hygienebewusstsein
Université
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Note
1,2
Auteur
Lena Küssner (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
26
N° de catalogue
V320739
ISBN (ebook)
9783668199927
ISBN (Livre)
9783668199934
Langue
allemand
mots-clé
mögliche unterschiede eltern kinderlosen bezug einstellungsmerkmale verantwortungsbewusstsein zufriedenheit lebenssituation zukunftsangst hygienebewusstsein
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lena Küssner (Auteur), 2014, Mögliche Unterschiede zwischen Eltern und Kinderlosen in Bezug auf vier Einstellungsmerkmale, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320739
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Extrait de  26  pages
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