Die Rolle der Frau in Chile. Die Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert


Hausarbeit, 2012

22 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Die Entwicklung der Rolle der Frau in Chile

2. Ein historischer Rückblick
3. Das 19. Jahrhundert - Ein Blick auf die Zeit
4. Die Entwicklung der Rolle der Frau im 19. Jahrhundert
5. Das 20. Jahrhundert - Ein Blick auf die Zeit
6. Die Entwicklung der Rolle der Frau im 20. Jahrhundert
7. Zusammenfassung
8. Schluss
9. Literaturverzeichnis

Einleitung

„Den 5. Oktober 1988 wird man in Chile nicht so schnell vergessen: Tausende [Frauen] zogen schreiend, lachend und weinend durch die Straßen, umarmten verwirrte Polizisten und riefen siegessicher:

„Wir sind frei!““(Stolz 1989: 9)

Bis zu diesem Datum allerdings, hatten die Frauen in Chile einen weiten Weg zurückzulegen. Sie kämpften gegen soziale Missstände, für ihre eigenen staatsbürgerlichen Rechte und nicht zuletzt auch immer wieder für eine Demokratie in Chile. Was haben sie heute erreicht? Wodurch haben sie Veränderungen erzielen können? Frauen in Chile mussten seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts sehr große Veränderungen durchleben. Aber ihr Aufbegehren war nicht umsonst und ausgehend von einer heute in Chile bestehenden Demokratie lassen sich zudem durchaus Erfolge auf gesellschaftlicher und politischer Ebene ausmachen.

Das in dieser Arbeit zu untersuchende Thema ist derartig weitläufig, sodass es sich schwer in einer solch begrenzten Spanne an Seiten völlig bearbeiten lässt. Es verläuft hingegen über Grenzen hinweg und hängt immer wieder von den politischen sowie auch wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten des Landes ab. Vor allem die geschicht- lichen Hintergründe sind von großer Bedeutung, um die Entwicklung der Rolle der Frau in Chile darzustellen. Allerdings erwies sich die hierzu bereitgestellte Literatur als außerordentlich spärlich, da in den meisten Werken mit einer Untersuchung der Veränderung der traditionellen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau erst im Zusammenhang mit der Allende-Regierung begonnen wird. Die vorherigen, doch ebenso interessanten Aspekte, die zur Veränderung der Rolle der Frau beitrugen, werden in der Literatur kaum oder zumeist überhaupt nicht zur Sprache gebracht. Somit liegen der hier vorliegenden Arbeit in der Hauptsache die Werke von Iris Stolz und Barbara Potthast zugrunde. Im Wesentlichen hat die Literatur jedoch zum Thema der Entwicklung der Rolle der Frau in Chile - vor allem im 19. Jahrhundert - noch zu wenig hervorgebracht.

Nach einem kurzen Einblick in die traditionelle Rollenverteilung zwischen Mann und Frau in Chile im ausgehenden 18. Jahrhundert, folgt die Entwicklung der Rolle der Frau vom 19. zum 20. Jahrhundert, wobei immer ein Augenmerk auf den historischen Hintergrund gelegt wird, der bezeichnend für entsprechende Veränderungen im Leben der Frauen war. Abschließend wird nochmals auf das Thema eingegangen, indem eine zusammenfassende Analyse erstellt wird.

Die Entwicklung der Rolle der Frau in Chile

2. Ein historischer Rückblick

Breits in der abendländisch-christlichen Tradition bestand ein Frauenbild, welches sich bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts in seinen wesentlichen Zügen kaum gewandelt hatte. Es herrschten eine traditionelle Geschlechterteilung und damit einhergehend auch eine dementsprechende Arbeitsteilung von Mann und Frau, welche auf dem Verständnis einer natürlichen, gegebenen und von Gott gewollten Rollenverteilung basierte. Das traditionelle Frauenbild war geprägt von bestimmten bestehenden Regeln, die das Zusammenleben von Mann und Frau klar definierten. Während der Mann Eigenschaften wie Stärke, Mut und Wehrhaftigkeit in seinem Wesen zum Ausdruck brachte, wurden der Frau solche wie Schwäche und Furchtsamkeit zugeschrieben. Die Rolle der Frau bestand vor allem in der Aufgabe, den Haushalt zu führen und die Kinder zu erziehen. (vgl. Potthast 2003: 51-80)

In der frühen Neuzeit sollten die Frauen die christlich-spanischen Werte verkörpern. Laut dem Marianismo, einer Bewegung innerhalb der katholischen Kirche, die die besondere Verehrung der Jungfrau Maria verfolgt, bestand die Aufgabe der Frau in Aufopferungsfähigkeit, Bescheidenheit und Selbstlosigkeit. (vgl. Stolz 1989: 42-46) Mit der Jungfrau Maria als Vorbild, die

„[…] rein, demütig, selbstlos, keusch, gütig und gehorsam“(Stolz 1989: 44) ist, sollten sich die Frauen „[…] in der Hingabe und dem Dienst für die anderen [und] in der Akzeptanz des Leidens […]“(Stolz 1989: 43)

als würdevolle Frau betrachten.

„Hinter der weiblichen Unterwürfigkeit steckt[e] nach der marianistischen Betrachtungsweise die Überzeugung: Männern muß nachgegeben werden, denn letztendlich weiß jeder, dass sie wie Kinder sind, denen Unmäßigkeit, Dummheit und Starrsinn vergeben werden müssen, denn sie können nichts dafür, daß sie so sind.“(Stolz 1989: 43)

Der Marianismo regelte demzufolge das Geschlechterverhältnis von Mann und Frau, ausgehend von katholischen Überzeugungen.

„So wurde die Sphäre der Frauen, deren Identität mit der Vorstellung einer stärker ausgeprägten Spiritualität und strengeren Moralvorstellungen behaftet war, auf Religion und Familie beschränkt.“(Potthast 2003: 403)

Von Geburt an unterstanden die Mädchen der patria potestas, der Kontrolle des Vaters.

Bis zur Eheschließung, die bereits ab einem Alter von 12 Jahren möglich war, kontrollierte und beschützte der Vater die Ehre seiner Tochter. Ehrbarkeit einer Frau war im Wesentlichen abhängig von Frömmigkeit, der Religiosität und der Zurückgezogenheit in den privaten Raum. Zudem entschied meist der Vater über den zukünftigen Ehemann. (vgl. Potthast 2003: 81ff)

Resultierend aus dem Willen der Eltern kam es somit sehr oft zur Zwangsheirat. Hauptsächlich die verheirateten Frauen unterlagen dann vielen Pflichten und Regeln. Die Kontrolle der Ehre der Frau ging in die Obhut des Ehemannes über. Vor allem für die gesamte Familienehre hatte die Ehre der Frau große Bedeutung. Jede Art von Untreue dem Ehemann gegenüber zog Ehrverlust nach sich. Die Aufgabe der Frau bestand somit darin, sich durch Frömmigkeit und Treue auszuzeichnen, die Bildung hingegen war für eine Frau schlichtweg nicht nötig und nicht zu ihrer Verfügung. Des Weiteren sollte sie ein Leben zurückgezogen von der Öffentlichkeit und konzentriert auf die häuslichen Arbeiten führen. Das Familienleben als größte und wichtigste Instanz spielte eine wesentliche Rolle. Im Vordergrund bei der Beurteilung einer Frau stand immer ihre Sexualität und potentielle Mutterschaft. In allen anderen Dingen galten Frauen als moralisch schwach und waren daher in allen Angelegenheiten immer dem Mann untergeordnet.

Dies war „[…] für das damalige System einer ständischen, vertikal strukturierten Gesellschaft unabdingbar.“(Potthast 2003: 90)

Laut dem Gesetz standen verheiratet Frauen unter der Vormundschaft des Ehemannes, sodass sie kaum Möglichkeiten zur eigenen Entfaltung fanden.

Lediglich für Witwen und ältere Nichtverheiratete bestanden lockerere Regeln.

Sie „[…] genossen relativ große Freiheiten […].“(Potthast 2003: 89)

Vor dem Hintergrund der beginnenden Aufklärung Anfang des 18. Jahrhunderts, entwickelte sich eine Reihe von eigenen weiblichen Bildungsinstitutionen. Damit ging der Anteil der Analphabetinnen um einen Großteil zurück. Auch wurden seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Schulen für junge Frauen eingerichtet. Trotzdem wurde die Rolle der Frau als Ehefrau und Mutter nicht hinterfragt. Die Bildung galt in Bezug auf diese Rolle eher lediglich als Mittel zur besseren Erziehung der Kinder und nicht als Verbesserung der eigenen Möglichkeiten oder gar als Änderung der Stellung der Frau innerhalb der Gesellschaft.

Dennoch muss dieser Wandel im Nachdenken über Bildung und Erziehung als erster Fortschritt in der Entwicklung der Rolle der Frau angesehen werden. (vgl. Potthast 2003: 81-130)

3. Das 19. Jahrhundert - Ein Blick auf die Zeit

Das beginnende Jahrhundert war in den Jahren zwischen 1810 und 1818 geprägt von der Unabhängigkeitsbewegung des Landes.

„Eine erste [von Spanien] unabhängige Regierung trat 1812 zusammen. Doch ab 1813 wurde Chile durch spanische Truppen zurückerobert, die [aber] 1817 endgültig durch eine chilenisch-argentinische Armee unter José de San Martín und Bernardo O´Higgins geschlagen wurden.“(Readers Digest (Verlagsredaktion) 1990: 110)

Daraufhin wurde am 1. Januar 1818 die erste Republik Chiles ausgerufen; O´Higgins wurde Staatsoberhaupt. 1833 schließlich wurde die erste Verfassung Chiles formuliert, welche den Staat stabilisierte. (vgl. Readers Digest (Verlagsredaktion) 1990: 110)

In der Mitte des 19. Jahrhunderts kam es außerdem zu bedeutenden Neuerungen für das Land Chile, welche zur Modernisierung beitrugen. Die erste Eisenbahnlinie vom Hafen Caldera nach Copiapó wurde bereits 1852 fertiggestellt. Damit war der Grundstein für weitere Projekte gelegt worden. Mit dem Salpeterkrieg von 1879 bis 1884 lieferten sich Bolivien und Chile einen erbitterten Kampf um das trockene, kaum besiedelte Gebiet der Wüste Atacama. In diesem Gebiet befanden sich große Salpeter- und Kupfer- vorkommen. Als 1883 Chile den Kampf für sich entschied, war der Weg frei für eine Bahnlinie bis zur Hafenstadt Arica und gleichzeitig gewann der Staat mit der Ein- führung des Salpeterausfuhrzolles eine sichere Einkommensquelle. Das daraus gewonnene Geld wurde nun noch intensiver in den Aufbau einer Infrastruktur gesteckt. (vgl. Rinke 2007: 52-57)

So „[gab es] [e]lektrisches Straßenlicht in Santiago schon ab 1886, und ab 1900 fuhr auch die Straßenbahn elektrisch.“(Rinke 2007: 71)

Die später erweiterten Bahnlinien brachten zusammen eine weit ausgebreitete Infrastruktur, wodurch nun die Anbindung an den Weltmarkt ermöglicht wurde. Dort erreichte der Handel mit den Salpetervorkommen Chiles einen hohen Stellenwert und führte bezüglich der Einnahmen zu Modernisierungsprozessen im Land.

Etwa zeitgleich verstärkte sich die in Europa in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bereits begonnene Industrialisierung, sodass eine steigende Nachfrage an Rohstoffen die Märkte beherrschte. Da auch die Urbanisierung durch die Infrastruktur ins Rollen gekommen war, wanderten zahlreiche Familien in die Städte ab. In diesen neu entstandenen Städten wurde in der Folge eine Reihe von Fabriken erbaut, welche nun gefordert waren, die vielen Rohstoffe im Land in Massenproduktion herzustellen und zur Verschiffung bereit zu stellen. (vgl. Potthast 2003: 131-184)

Zudem strömten seit den 1850er Jahren verstärkt Einwanderer europäischen Ursprungs nach Lateinamerika und besonders in den Süden des Kontinents. Die Einwanderungswellen hatten bereits zu Beginn des Jahrhunderts einen Anstieg verzeichnet. In Chile ist ein solcher Ansturm vor allem seit dem Jahr 1846 in dem heutigen Staat Rio Grande do Sul - speziell in die Hafenstadt Valdivia - und später vermehrt in die Region rund um den Llanquihue-See erkennbar. (vgl. Golte 1973: 63-75)

Am Ende des 19. Jahrhunderts setzte 1891 in Chile ein Bürgerkrieg zwischen verschiedenen bürgerlichen Parteien ein, der mehr als 6000 Opfer forderte. Die Kämpfe endeten mit der Absetzung des bis dahin präsidial geprägten Regierungssystems.

Vor allem mit der Einwanderung von Europäern, aber auch mit der Einbindung in den Weltmarkt, begann nun die in Europa bereits angefangene Industrialisierung auf Chile überzugreifen und dessen Entwicklung weitestgehend zu beeinflussen.

Im folgenden Abschnitt soll nun die Entwicklung der Rolle der Frau in Bezug auf diesen historischen Hintergrund erörtert werden.

4. Die Entwicklung der Rolle der Frau im 19. Jahrhundert

Ausgehend von der Stellung der Frau in der Gesellschaft am Ende des 18. Jahrhunderts lassen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts doch einige Veränderungen nennen, welche durchaus entscheidend für den weiteren Entwicklungsverlauf waren.

Mit der Unabhängigkeit Chiles von 1818 und dem damit anschließenden Aufbau einer relativ stabilen Republik kam es jedoch nicht zu tiefgreifenden sozialen Umwälzungen. Allerdings waren in der Zeit der Unabhängigkeitsbewegung Chiles vermehrt Frauen in der Öffentlichkeit aufgetreten. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war es hingegen kaum möglich gewesen, als Frau allein die Straße zu betreten. Die neuen Veränderungen erforderten nun aber neue Maßnahmen. So kam es zum Beispiel dazu, dass die Frauen den Ehemann mit dem Heer begleiteten oder, dass sie Regimegegner bei sich beherbergten und versteckten. Häufig fungierten sie auch als guter Ratgeber des Mannes und leisteten ihm somit Hilfe. Es sind also bereits zu Beginn des 19.

Jahrhunderts eine - wenn auch meist eher passive - Beteiligung an der Politik und der Wille, aus eigener Kraft eine Änderung herbeiführen zu können, wahrzunehmen. (vgl. Potthast 2003: 185ff)

Dennoch darf jetzt nicht davon ausgegangen werden, dass aus diesem Prozess eine Frauenbewegung hätte entstehen können. Eine daran anknüpfende mögliche Verän- derung der Geschlechterrollen und der patriarchalisch strukturierten Hierarchie wäre noch nicht denkbar gewesen. So blieb die Rolle der Ratgeberin lediglich auf die private Basis beschränkt. Außerdem muss auch deutlich gemacht werden, dass es sich hierbei um eine Extremsituation handelte. Immerhin waren die Jahre des Umbruchs von zahl- reichen Krisen und Konflikten geprägt. Zudem sahen es die Männer gern, nachdem die Unabhängigkeitsbewegung abgeschlossen und die Republik gegründet worden war, wenn die Frauen schnell wieder in ihre traditionelle Rolle zurückfanden, sodass schnellstmöglich das patriarchalische System wieder hergestellt wäre.

Die seit der Mitte des Jahrhunderts stark zunehmenden europäischen Einwanderungswellen hatten ebenso Einfluss auf die Herausbildung der Gesellschaft Chiles. Die europäischen Einwanderer brachten ein völlig anderes gesellschaftliches Modell mit sich, als es in Lateinamerika bekannt war. (vgl. Potthast 2003: 218)

Die allgemeinen Gesellschaftsstrukturen waren stark von einer patriarchalischen Ordnung geprägt. In Europa aber hatten sich spätestens mit der Revolution von 1848/49 neue Ansichten über die bestehenden Gesellschaftsstrukturen herausgebildet.

So „[brachten] [d]ie Einwanderer europäische Gesellschaftsmodelle mit in die neue Welt: Sozialistische und anarchistische Ideen konnten Fuß fassen […].“(Potthast 2003: 218)

Mit der Einwanderung trafen nun die verschiedenen Modelle aufeinander. Auch dadurch wurde ein Umdenken der bestehenden Ordnung in Chile zumindest vorangetrieben.

Eine entscheidende Neuerung wurde durch den Aufbau einer Infrastruktur auf den Weg gebracht, denn dadurch erhielt Chile die Möglichkeit, in den Weltmarkt eingebunden zu werden. Die dort bestehende große Nachfrage nach Rohstoffen erforderte jedoch schnelle Arbeit auf dem Land sowie in der Textilproduktion. Um dafür eine Erleich- terung herbeizuführen wurden in der Folge zahlreiche Fabriken gegründet. Zugleich kam es durch die neuen Bahnlinien verstärkt zu einem Abwandern in die großen Städte, da die meisten Menschen dort bessere Arbeitsmöglichkeiten zu finden glaubten.

[...]

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die Rolle der Frau in Chile. Die Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Romanistik)
Veranstaltung
Frauen in Lateinamerika
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V320832
ISBN (eBook)
9783668200548
ISBN (Buch)
9783668200555
Dateigröße
611 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rolle, frau, chile, entwicklung, jahrhundert
Arbeit zitieren
Dorothee Scheffler (Autor), 2012, Die Rolle der Frau in Chile. Die Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320832

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