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Entwicklungsförderung durch psychomotorische Angebote in der Kita. Planung, Durchführung und Reflexion eines Projekts

Title: Entwicklungsförderung durch psychomotorische Angebote in der Kita. Planung, Durchführung und Reflexion eines Projekts

Term Paper , 2016 , 37 Pages , Grade: 1

Autor:in: Josephin Schell (Author)

Social Work
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Durch meine tägliche Arbeit in einer Kindertagesstätte habe ich festgestellt, dass ein Großteil meiner Kindergruppe ein hohes Bedürfnis nach Bewegung hat und gleichzeitig Rückstände in seiner Entwicklung aufzeigt. Da ich nach Möglichkeiten gesucht habe, um diese Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern, dies aber spielerisch und interessenorientiert gestalten wollte, habe ich mich intensiv mit der Psychomotorik auseinandergesetzt.

In dieser Hausarbeit liegt das Augenmerk auf dem einzelnen Kind, welches durch psychomotorische Angebote in der Gruppe in seiner Entwicklung gefördert werden soll, da das Kind ein nicht altersentsprechendes Verhalten in der Bewältigung von sozialen Situationen zeigt, welches auf ein schwaches Selbstkonzept zurückzuführen ist.

Die Hypothese lautet, dass durch psychomotorische Angebote die Entwicklung des Selbstkonzepts bei einem Kind von 4 Jahren, innerhalb von 5 Wochen gefördert werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Thema der Hausarbeit

1.1 Erläuterung und Eingrenzung des Hausarbeitsthemas

1.2 Untersuchungshypothese

2. Sachanalyse

2.1 Psychomotorik

2.2 Was ist Entwicklung?

2.3 Theorie der kognitiven Entwicklung nach Jean Piaget

2.4 Selbstbild, Selbstkonzept und Selbstwertgefühl

2.5 Selbstwirksamkeit

2.6 Erlernte Hilflosigkeit

2.7 Das Menschenbild in der Psychomotorik

2.8 Der kindzentrierte Ansatz in der Psychomotorik und die Rolle des Erziehers

3. Situationsanalyse

3.1 Rahmenbedingung und Struktur der Einrichtung

3.2 Anamnese

3.3 Die Projektgruppe

4. Das Projekt

4.1 Die Zielsetzung des Projekts

4.2 Planung und Durchführung einer exemplarischen Projekteinheit

4.2.1 Begründung der Methoden

4.2.2 Rahmenbedingungen

4.2.3 Übersicht der geplanten Aktivitäten

5. Gesamtreflexion des Projekts

5.1 Reflexion der Projekteinheiten

5.2 Reflexion der Ziele

5.3 Reflexion und Begründung des eigenen Verhaltens

6. Überprüfung der Untersuchungshypothese

7. Literaturangaben

8. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Entwicklung des Selbstkonzepts bei einem vierjährigen Kind durch den gezielten Einsatz psychomotorischer Angebote innerhalb eines Zeitraums von fünf Wochen positiv gefördert werden kann. Dabei steht insbesondere die Überwindung von Verhaltensweisen im Vordergrund, die auf ein schwaches Selbstkonzept und Tendenzen zur erlernten Hilflosigkeit hindeuten.

  • Psychomotorik als ganzheitliches Förderkonzept in der Motopädagogik
  • Bedeutung des Selbstkonzepts, der Selbstwirksamkeit und Vermeidung erlernter Hilflosigkeit
  • Situationsanalyse und individuelle Anamnese eines Kindes mit spezifischen Förderbedarfen
  • Planung und praktische Umsetzung eines psychomotorischen Gruppenprojekts
  • Reflexion der pädagogischen Wirksamkeit und der eigenen Erzieherrolle

Auszug aus dem Buch

2.1 Psychomotorik

Unter Psychomotorik kann man Einheit körperlich-motorischer und psychisch-geistiger Prozesse verstehen. Eine solche psychomotorische Einheit ist in jedem Menschen vorhanden. Es gibt sozusagen keine Bewegung ohne Beteiligung psychischer oder gefühlsmäßiger Prozesse. Deshalb ist kindliche Entwicklung daher auch immer psychomotorische Entwicklung, an der Bewegungshandlung ist immer die ganze Person des Kindes beteiligt. In jede Handlung gehen also kognitive, motivationale und emotionale Aspekte ein, ebenso werden Kognitionen, Emotionen und Motivation von Bewegungshandlungen beeinflusst.

Als Anwendungsbereich der Psychomotorik, gilt die Motopädagogik. Die Motopädagogik wird als ganzheitlich orientiertes Konzept der Erziehung durch Wahrnehmung, Erleben und Bewegung verstanden. Über Bewegung wird versucht, eine Beziehung zum Kind aufzubauen, seine psychische Befindlichkeit positiv zu beeinflussen und seine Gesamtentwicklung zu unterstützen. Ziel der Motopädagogik ist es, durch psychomotorische Förderung über Bewegungserlebnisse zur Stabilisierung der Persönlichkeit beizutragen, also das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Andererseits sollen jedoch motorische Schwächen und Störungen und Probleme des Kindes in der Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt bearbeitet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Thema der Hausarbeit: Einleitung in die Thematik der Entwicklungsförderung durch Psychomotorik und Formulierung der zugrunde liegenden Untersuchungshypothese.

2. Sachanalyse: Theoretische Auseinandersetzung mit psychomotorischen Grundlagen, kindlicher Entwicklung, Selbstkonzept und der Rolle des Erziehers.

3. Situationsanalyse: Beschreibung der institutionellen Rahmenbedingungen, Anamnese des Kindes Tim W. sowie Begründung der Projektgruppenwahl.

4. Das Projekt: Konkrete Darstellung der Zielsetzung, methodischen Planung und Übersicht der zehn geplanten Bewegungsstunden.

5. Gesamtreflexion des Projekts: Kritische Auseinandersetzung mit den erreichten Zielen, dem Gruppenprozess und der eigenen pädagogischen Haltung.

6. Überprüfung der Untersuchungshypothese: Auswertung der Fortschritte des Kindes und Bestätigung der Wirksamkeit der psychomotorischen Angebote für die Entwicklung des Selbstkonzepts.

7. Literaturangaben: Auflistung der verwendeten und gesichteten Fachliteratur.

8. Anhang: Detaillierte Ausarbeitung und Reflexion der einzelnen Bewegungsstunden.

Schlüsselwörter

Psychomotorik, Motopädagogik, Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, Entwicklungsförderung, Erlernte Hilflosigkeit, Kindzentrierter Ansatz, Bewegungsstunden, Sozialverhalten, Selbstwahrnehmung, Kleingruppenarbeit, Handlungsfähigkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Frühpädagogik, Integrationsarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklungsförderung eines vierjährigen Kindes durch den Einsatz von psychomotorischen Angeboten in einer Kindertagesstätte, um dessen Selbstkonzept zu stärken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben den psychomotorischen Grundlagen werden Themen wie Selbstbild, Selbstwirksamkeit, die Theorie der kognitiven Entwicklung nach Jean Piaget und der Umgang mit erlernter Hilflosigkeit behandelt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine fünfwöchige psychomotorische Interventionsphase die Handlungskompetenz und das Selbstbewusstsein des Kindes zu steigern, damit es neuen Situationen mit weniger Hilflosigkeit begegnet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine handlungsorientierte Einzelfallstudie, die durch eine Sachanalyse, eine Situationsbeschreibung und die begleitende Reflexion von Praxiseinheiten (Bewegungsstunden) methodisch gestützt wird.

Was wird im Hauptteil des Buches vermittelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse der Einrichtung und des Kindes sowie die detaillierte Planung und Durchführung eines zehnteiligen Bewegungsprojekts.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Psychomotorik, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept und gezielte Entwicklungsförderung charakterisiert.

Wie war die Ausgangssituation des Kindes Tim W.?

Tim zeigte große Trennungsschwierigkeiten, wenig Zutrauen in das eigene Leistungsvermögen und reagierte in Konfliktsituationen oft hilflos oder mit dem Satz: "Ich kann das nicht."

Welchen Einfluss hatte das Projekt auf das Selbstkonzept von Tim W.?

Das Kind baute ein sicheres Selbstbewusstsein auf, lernte eigene Lösungsstrategien zu erproben, anstatt in Hilflosigkeit zu verfallen, und bewältigte Herausforderungen, die es sich vorher nicht zugetraut hätte.

Welche Bedeutung hatte das Gruppengefühl für den Projekterfolg?

Die heterogene Gruppenzusammensetzung ermöglichte soziale Interaktionen, in denen Tim durch die positive Dynamik der Gruppe Sicherheit gewann und durch gegenseitige Bestätigung sein Selbstbild verbessern konnte.

Warum spielt der "kindzentrierte Ansatz" eine so große Rolle in der Arbeit?

Der kindzentrierte Ansatz dient als Basis, um dem Kind Hilfe zur Selbsthilfe zu vermitteln; der Fokus liegt dabei nicht auf der bloßen Verbesserung motorischer Funktionen, sondern auf der positiven Selbstwahrnehmung durch Bewegung.

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Details

Title
Entwicklungsförderung durch psychomotorische Angebote in der Kita. Planung, Durchführung und Reflexion eines Projekts
Grade
1
Author
Josephin Schell (Author)
Publication Year
2016
Pages
37
Catalog Number
V321278
ISBN (eBook)
9783668235182
ISBN (Book)
9783668235199
Language
German
Tags
entwicklungsförderung angebote kita planung durchführung reflexion projekts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Josephin Schell (Author), 2016, Entwicklungsförderung durch psychomotorische Angebote in der Kita. Planung, Durchführung und Reflexion eines Projekts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321278
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