Diese Arbeit möchte sich mit der Frage beschäftigen, warum es notwendig ist und immer wichtiger wird, ältere Arbeitnehmer weiterzubilden und dadurch weiterhin im Arbeitsmarkt und in den Betrieben zu integrieren. Dazu soll im ersten Teil unter der Klärung der Begrifflichkeiten der Rahmen der Betrachtungen geklärt werden. Des Weiteren soll durch die Betrachtung der Wirkungen des demografischen Wandels und der derzeitigen Situation älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen verdeutlicht werden, welche Dringlichkeit die Weiterbildung und Qualifizierung hat. Im Anschluss daran und als Abschluss sollen Möglichkeiten der Integration der Arbeitnehmer aufgezeigt werden.
Seit über 30 Jahren liegt die Sterberate höher als die Geburtenrate. Nicht nur in Deutschland, sondern inzwischen auch in vielen anderen Ländern der EU und in Japan. Was bedeutet dies genau? Es führt zu wesentlichen Veränderungen in unseren Strukturen und im Besonderen in denen der Unternehmen und Betriebe. Doch wie wird diesem Geschehen begegnet? Gleichzeitig lässt sich bei dieser Gegebenheit ein Phänomen beobachten, das vielen Kopfzerbrechen bereitet. Sobald man in Deutschland als alt angesehen wird, scheint es mit der beruflichen Karriere vorbei zu sein.
Um dem vorzubeugen, müssten zusätzliche Weiterbildungen und Qualifikationen inner- als auch außerbetrieblich durchgeführt werden, um vor den genannten Konsequenzen zu schützen. Dies findet gewiss auch statt, aber leider nützt dies nichts, wenn sie der älteren Generation vorenthalten werden, beziehungsweise nicht genügend wahrgenommen werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definitionen
- Demografischer Wandel
- Demografischer Wandel an den Punkten Fertilität, Mortalität, Migration
- Ältere Arbeitnehmer
- Betriebliche Weiterbildung
- Demografischer Wandel
- Der demografische Wandel als Herausforderung
- Veränderte Personalstrukturen
- Die derzeitige Situation älterer Arbeitnehmer
- Warum es wichtig ist ältere Arbeitnehmer weiterzubilden
- Integration älterer Arbeitnehmer in die Unternehmen
- Möglichkeiten der Umsetzung
- Lernförderliche Arbeitsplatzgestaltung zur Vermeidung von Dequalifizierungsprozessen
- Atersgemischte Teams um Qualifikationsniveaus zu begegnen
- Altersgerechte Laufbahngestaltung angesichts des altersspezifischen Leistungswandels
- Möglichkeiten der Umsetzung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Weiterbildung älterer Arbeitnehmer im Kontext des demografischen Wandels. Sie untersucht die Herausforderungen, die sich aus den veränderten Altersstrukturen für Unternehmen ergeben, und analysiert die Notwendigkeit und Möglichkeiten der Integration älterer Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen.
- Der demografische Wandel in Deutschland und seine Auswirkungen auf die Altersstruktur der Bevölkerung
- Die Herausforderungen für Unternehmen durch die veränderte Zusammensetzung der Belegschaft
- Die Bedeutung von Weiterbildung und Qualifizierung für ältere Arbeitnehmer
- Möglichkeiten zur Integration älterer Arbeitnehmer in die Unternehmen
- Lernförderliche Arbeitsplatzgestaltung und altersgerechte Laufbahngestaltung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit der Einleitung, die die Relevanz des Themas im Kontext des demografischen Wandels in Deutschland und anderen Ländern darlegt. Das zweite Kapitel klärt die wichtigsten Begrifflichkeiten: den demografischen Wandel, das Alter der Arbeitnehmer und die Bedeutung der betrieblichen Weiterbildung. Kapitel 3 beleuchtet den demografischen Wandel als Herausforderung für Unternehmen und diskutiert die veränderten Personalstrukturen sowie die aktuelle Situation älterer Arbeitnehmer. Es werden Argumente für die Notwendigkeit der Weiterbildung älterer Arbeitnehmer erörtert. Im vierten Kapitel geht es um die Integration älterer Arbeitnehmer in die Unternehmen. Es werden verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung diskutiert, wie lernförderliche Arbeitsplatzgestaltung, atersgemischte Teams und altersgerechte Laufbahngestaltung.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Schlüsselwörter demografischer Wandel, ältere Arbeitnehmer, betriebliche Weiterbildung, Integration, Arbeitsplatzgestaltung, Altersgerechtigkeit, Qualifikationsniveaus, Leistungswandel und die Bedeutung der lebenslangen Lernfähigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Wie wirkt sich der demografische Wandel auf Unternehmen aus?
Durch sinkende Geburtenraten und eine höhere Lebenserwartung altert die Belegschaft. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, wertvolles Wissen zu erhalten und die Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter langfristig zu sichern.
Warum ist die Weiterbildung älterer Arbeitnehmer so wichtig?
Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, müssen ältere Arbeitnehmer durch Qualifizierung im Arbeitsmarkt integriert bleiben. Kontinuierliches Lernen verhindert Dequalifizierung und sichert die Anpassung an technologische Neuerungen.
Was versteht man unter lernförderlicher Arbeitsplatzgestaltung?
Dabei wird die Arbeit so strukturiert, dass Mitarbeiter im täglichen Prozess neue Kompetenzen erwerben können, was geistig fit hält und Dequalifizierungsprozessen vorbeugt.
Welche Vorteile bieten altersgemischte Teams?
Altersgemischte Teams ermöglichen einen Wissensaustausch zwischen der Erfahrung Älterer und dem frischen Wissen Jüngerer, was die Innovationskraft und Problemlösungskompetenz im Unternehmen stärkt.
Was ist eine altersgerechte Laufbahngestaltung?
Hierbei werden Karrierewege so geplant, dass sie dem altersspezifischen Leistungswandel Rechnung tragen, z. B. durch den Wechsel von körperlich schweren Tätigkeiten hin zu beratenden oder koordinierenden Rollen.
Ist lebenslanges Lernen für ältere Generationen überhaupt möglich?
Ja, die moderne Forschung bestätigt die lebenslange Lernfähigkeit. Entscheidend sind jedoch die Motivation, die Art der Wissensvermittlung und das Vorhandensein entsprechender Angebote im Betrieb.
- Citation du texte
- Laura Richter (Auteur), 2016, Erwachsenenbildung. Die neue Notwendigkeit betrieblicher Weiterbildung älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im Zuge des demografischen Wandels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321291