Addition und Subtraktion bis 1000 an der Lerntheke (Klasse 3, Förderschule)


Unterrichtsentwurf, 2014

15 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Thema der Einheit

2. Ziel der Einheit

3. Sequenzen der Einheit

4. Thema der Stunde

5. Stundentyp

6. Ziel der Stunde

7. Teilziele der Stunde

8. Individualziele

Literaturverzeichnis

Anhang

1. Thema der Einheit

Addieren und Subtrahieren bis 1000

2. Ziel der Einheit

Die SchülerInnen lösen Additions- und Subtraktionsaufgaben im Zahlenraum bis 1000 sicher, um ihr Operationsverständnis weiterzuentwickeln und um Voraussetzungen für die schriftlichen Rechenverfahren zu schaffen.

3. Sequenzen der Einheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4. Thema der Stunde

Addition und Subtraktion bis 1000

5. Stundentyp

Übungsstunde

6. Ziel der Stunde

Die SchülerInnen addieren und subtrahieren im Zahlenraum bis 1000, um Aufgaben in diesem Zahlenbereich sicher ausführen zu können und ihr Operationsverständis weiterzuentwickeln.

7. Teilziele der Stunde

TZ1: Die SchülerInnen wiederholen Verhaltensregeln, um eine Transparenz und Orientierung in den sozialen Lernzielen zu schaffen.

TZ2: Die SchülerInnen berechnen Additions- und Subtraktionsaufgaben im Zahlenraum 1000, um Rechenaufgaben in diesem Zahlenbereich sicher ausführen zu können.

TZ3: Die SchülerInnen bearbeiten, durch sinnverstehendes Lesen und berechnen von Additions- und Subtraktionsaufgaben, Sachaufgaben, um ihre Additions- und Subtraktionskentnisse auf Alltagsprobleme anwenden zu können.

TZ4: Die SchülerInnen wählen, bearbeiten und kontrollieren selbstständig verschiedene Übungsaufgaben, um ein selbstständiges Arbeitsverhalten auszubilden.

TZ5: Die SchülerInnen schätzen ihr Arbeits- und Sozialverhalten selbstkritisch ein, um ihre Reflexionskompetenz auszubilden.

8. Individualziele

Individualziel I: Schüler 1

Sozialverhalten:

Schüler 1 ist ein zurückhaltender, schüchterner Junge. Er besucht seit 2012 die XXX Schule in XXX. Schüler 1 lebt mit zwei jüngeren Geschwistern bei seinen Eltern.

In der Schule sucht Schüler 1 selten Kontakt zu LehrerInnen, der PM oder seinen Mitschülern. In kooperativen Lernsituationen ist Schüler 1 durchaus kooperationsbereit, verweigern aber schnell bei Misserfolgen die Mitarbeit. Zur Stärkung seines Fähigkeitsselbstkonzepts sowie seines Selbstwertgefühls ist häufiger, individueller Zuspruch, Lob und das kontinuierliche Verdeutlichen seines Lernerfolgs bedeutsam.

Die Klassenregeln kann Schüler 1 benennen und nimmt sich bewusst vor, die Regeln einzuhalten. Die Regeleinhaltung kann mittels immanenter und wiederholter Erinnerung an die Regeln, räumliche Nähe sowie das konsequente Visualisieren von Regelverstößen (z.B.Strich an der Tafel bei Zwischenquatschern) unterstützt werden. Die Unterrichtsbereitschaft stellt er mittels zusätzlicher Erinnerung her.

Lern- und Arbeitsverhalten:

Schüler 1 zeigt bei immanentem persönlichen Zuspruch sowie mittels intensiver Hilfestellung Anstrengungsbereitschaft im Unterricht. Das aktive Zuhören und aufmerksame Verfolgen des Unterrichtsgeschehens kann durch intensive Hilfe begünstigt werden (z.B. durch immanente Erinnerung an die Klassenregeln oder taktile Impulse).

Im Fach Mathematik arbeitet Schüler 1 nach Aufforderung mündlich und schriftlich mit, ist jedoch häufig unsicher bei mündlichen Redebeiträgen. Zusätzliche Ermunterung ist daher bedeutsam für Schüler 1.

Schüler 1 arbeitet gern an der Lerntheke. Das konzentrierte und selbstständige Bearbeiten von Aufgabenstellungen wird durch intensive, zusätzliche Hilfeangebote der LehrerInnen oder PM begünstigt. Hilfe nimmt Schüler 1 dabei bereitwillig an. Die Selbstkontroll-möglichkeiten der Lerntheke nutzt Schüler 1, wenn man ihn dazu auffordert. Bei Misserfolgen nimmt er die Arbeit nach persönlichem Zuspruch meist wieder auf.

Schüler 1 führt Berechnungen im Zahlenraum bis 20 selbstständig und im Zahlenraum bis 100 mit einem Hunderterquadrat weitestgehend sicher aus. Im Zahlenraum bis 1000 braucht Schüler 1 persönliche Hilfestellungen, Anschauungsmaterialien und Beispielaufgaben, um Berechnungen durchführen zu können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Individualziel II: Schüler 2

Sozialverhalten:

Schüler 2 ist ein extrovertierter, bewegungsaktiver Junge. Er besucht seit 2011 die XXX Schule in XXX. Schüler 2 artikuliert im Unterricht und in den Pausen deutlich seine aktuelle Befindlichkeit und Interessenlage und tritt dabei sehr dominant auf. Zu seinen Mitschülern sucht er persönlichen Kontakt, jedoch weniger zu seinen LehrerInnen und der PM.

Die Klassenregeln kann Schüler 2 richtig benennen. Um die Klassenregeln einzuhalten, braucht Schüler 2 regelmäßige Erinnerungen und intensive Unterstützung und Hilfestellung durch die LehrerInnen und die PM. Kurze Auszeiten, vor allem nach bewegungsaktiven Pausen wirken sich mitunter begünstigend auf das Unterrichtsverhalten von Schüler 2 aus, um eine Basis für die regelkonforme Teilnahme am Unterricht zu gewährleisten. Zudem kann die unmittelbare Platzierung der PM neben Schüler 2 oder das Umsetzen an den Gruppentisch (der weiter hinten im Klassenraum steht) unterstüztend wirken, um ihn zu beruhigen und seine Arbeitsbereitschaft herzustellen.

Lern- und Arbeitsverhalten:

Wenn die Unterrichtsbereitschaft des Schülers 2 hinreichend gesichert ist, zeigt er sich im Fach Mathematik als sehr leistungsstarker Schüler, der sein Wissen in Unterrichtsgesprächen gerne mit seinen Mitschülern teilt. Die Aufmerksamkeits-fokussierung auf den Lerngegenstand wird unterstützt durch die aktive Einbindung seiner Person in das Unterrichtsgeschehen, eine ausreichende Ordnung an seinem Arbeitsplatz sowie zusätzliche verbale/taktile Impulse z.B. das Ansprechen seiner Person. Die räumliche Nähe zur PM mit der Möglichkeit der direkten Impulsgebung hilft ihm besonders, die Aufmerksamkeit auf den Arbeitsauftrag zu lenken und Unsicherheiten sowie Arbeitsverweigerung vorzubeugen.

Die Freude an der Lerntheke ist tagesformabhängig, wobei spielerische Lernaufgaben (z.B. mit Rechengeld) sehr motivierend wirken. Die selbstständige und ausdauernde Arbeit gelingt Schüler 2 mit Unterstützung und Hilfestellungen durch die LehrerInnen und die PM. Gelingt ihm eine Aufgabe nicht auf Anhieb, so neigt Schüler 2 zur Arbeitsverweigerung und regelwidrigem Verhalten. Dieses Verhalten kann durch Lob und dem Aufzeigen seines Lernerfolges vorgebeugt werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Addition und Subtraktion bis 1000 an der Lerntheke (Klasse 3, Förderschule)
Note
2,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
15
Katalognummer
V321460
ISBN (eBook)
9783668221949
ISBN (Buch)
9783668221956
Dateigröße
472 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
addition, subtraktion, lerntheke, klasse, förderschule
Arbeit zitieren
Maria Schmidt (Autor), 2014, Addition und Subtraktion bis 1000 an der Lerntheke (Klasse 3, Förderschule), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321460

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