Die vorliegende Arbeit hat die „Planung einer Präventionsmaßnahme nach dem individuellen Ansatz“ zum Thema. Die Präventionsmaßnahme findet im Rahmen eines Kurskonzeptes im Handlungsfeld Ernährung statt. Das Konzept wird in Anlehnung an den „Leitfaden Prävention – Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung von §§20 und 20a SGB V vom 21.Juni 2000 in der Fassung vom 27.August 2010“ erstellt. Der GKV-Spitzenverband gibt klare Kriterien, die es zu erfüllen gilt, damit die Maßnahmen von den Krankenkassen gefördert werden.
Der Titel des Kurses lautet „Leichter durch den Alltag“. Durch den Titel soll ein positives Bild assoziiert werden. Zum einen geht es um Gewichtsreduktion. Man bewegt sich „leichter“, also mit weniger Körpergewicht im Alltag. Des Weiteren steht auch die Alltagsbewältigung im Bezug zur Ernährung im Vordergrund. Diese soll im Rahmen des Kurses durch Erlernen entsprechender Techniken und nötigem Wissen „erleichtert“ werden, so dass eine langfristige und wirksame Verhaltensänderung erreicht werden kann. Bei der Auswahl des Titels wurden bewusst unnötige Zusätze wie dauerhaft, langfristig oder eigenständig weggelassen. Der Titel soll den Eindruck eines einfach umzusetzenden aber trotzdem wirkungsvollen Konzeptes erwecken und nicht unnötig kompliziert sein.
Inhaltsverzeichnis
1 Grundlegende Angaben zum Schwerpunktthema der geplanten Präventionsmaßnahme
1.1 Titel
1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip
1.3 Daten zum bestehenden Gesundheitsproblem
1.4 Wirksamkeitsbeleg
1.5 Zielgruppe
1.5.1 Soziodemografische Merkmale:
1.5.2 Sozialstatus
1.5.3 Gesundheitszustand
1.5.4 Gesundheitsverhalten
1.5.5 Kontraindikatoren, Ausschlusskriterien
1.5.6 Mögliche Teilnehmermotive und -ziele
1.6 Ziele der Präventionsmaßnahme
2 Inhaltlich-organisatorische Grobplanung des Kurskonzeptes
3 Inhaltlich-methodische Detailplanung des Kurskonzeptes
3.1 Darstellung der Detailplanung
3.2 Didaktisch-methodischer Kursaufbau
4 Dokumentation und Evaluation des Kurskonzeptes
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit widmet sich der systematischen Planung einer präventiven Maßnahme im Bereich Ernährung, die als individuelles Kurskonzept zur Gewichtsreduktion und langfristigen Verhaltensänderung konzipiert ist. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie ein evidenzbasiertes Kursdesign nach den Kriterien des GKV-Spitzenverbandes gestaltet werden muss, um Teilnehmern Handlungskompetenzen zu vermitteln, das Gesundheitsverhalten nachhaltig zu verbessern und den "Jo-Jo-Effekt" zu vermeiden.
- Evidenzbasierte Kriterien der Primärprävention gemäß SGB V und GKV-Leitfäden
- Analyse des aktuellen Adipositas-Gesundheitsproblems in Deutschland
- Entwicklung eines didaktisch-methodischen Kursaufbaus zur Förderung der Selbstwirksamkeit
- Implementierung von Strategien zur Barrierenüberwindung und nachhaltigen Verhaltensmodifikation
- Evaluation des Kurskonzeptes mittels biometrischer und psychometrischer Zielindikatoren
Auszug aus dem Buch
1.1 Titel
Die vorliegende Arbeit hat die „Planung einer Präventionsmaßnahme nach dem indivi duellen Ansatz“ zum Thema. Die Präventionsmaßnahme findet im Rahmen eines Kurs konzeptes im Handlungsfeld Ernährung statt. Das Konzept wird in Anlehnung an den „Leitfaden Prävention – Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung von §§20 und 20a SGB V vom 21.Juni 2000 in der Fassung vom 27.August 2010“ erstellt. Der GKV-Spitzenverband gibt klare Kriterien, die es zu erfüllen gilt, da mit die Maßnahmen von den Krankenkassen gefördert werden.
Der Titel des Kurses lautet „Leichter durch den Alltag“. Durch den Titel soll ein positi ves Bild assoziiert werden. Zum einen geht es um Gewichtsreduktion. Man bewegt sich „leichter“, also mit weniger Körpergewicht im Alltag. Des Weiteren steht auch die All tagsbewältigung im Bezug zur Ernährung im Vordergrund. Diese soll im Rahmen des Kurses durch Erlernen entsprechender Techniken und nötigem Wissen „erleichtert“ werden, so dass eine langfristige und wirksame Verhaltensänderung erreicht werden kann. Bei der Auswahl des Titels wurden bewusst unnötige Zusätze wie dauerhaft, lang fristig oder eigenständig weggelassen. Der Titel soll den Eindruck eines einfach umzu setzenden aber trotzdem wirkungsvollen Konzeptes erwecken und nicht unnötig kom pliziert sein.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Grundlegende Angaben zum Schwerpunktthema der geplanten Präventionsmaßnahme: Dieses Kapitel erläutert die konzeptionelle Einordnung der Maßnahme in den GKV-Leitfaden sowie die Zielgruppenanalyse und die gesundheitliche Ausgangslage.
2 Inhaltlich-organisatorische Grobplanung des Kurskonzeptes: Hier werden die strukturellen Rahmenbedingungen, wie Kursdauer, Gruppengröße und inhaltliche Schwerpunkte zur Verhaltensmodifikation, definiert.
3 Inhaltlich-methodische Detailplanung des Kurskonzeptes: Dieser Abschnitt liefert eine tabellarische Aufschlüsselung der zehn Kurseinheiten sowie eine Beschreibung der didaktischen Methodik zur Wissensvermittlung.
4 Dokumentation und Evaluation des Kurskonzeptes: In diesem Kapitel werden die Instrumente zur Erfolgsmessung sowie die relevanten Zielindikatoren und Messzeitpunkte für die Kursevaluation festgelegt.
Schlüsselwörter
Präventionsmaßnahme, Adipositas, Ernährungsverhalten, GKV-Leitfaden, Gewichtsreduktion, Primärprävention, Verhaltensmodifikation, Selbstwirksamkeit, Handlungskompetenz, Energiedichte, Ernährungsumstellung, Kurskonzept, Adipositasprävention, Gesundheitsförderung, BMI.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und methodischen Planung eines ernährungsbezogenen Präventionskurses, der primär auf die Reduktion von Übergewicht und eine dauerhafte Lebensstiländerung ausgerichtet ist.
Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?
Zentral sind die gesundheitswissenschaftlichen Grundlagen von Übergewicht, die Leitlinien der GKV für Primärprävention sowie die psychologischen Konzepte der Verhaltensänderung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Erstellung eines validen Kurskonzepts "Leichter durch den Alltag", das wissenschaftliche Evidenz mit praktischer Alltagstauglichkeit verbindet, um Teilnehmern nachhaltige Erfolge bei der Gewichtsreduktion zu ermöglichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird für das Kursdesign verwendet?
Das Konzept nutzt Ansätze der Verhaltensmodifikation und des MoVo-Prozessmodells, um Handlungskompetenzen und Selbstwirksamkeit der Teilnehmer systematisch zu stärken.
Was wird im inhaltlichen Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse, die organisatorische Planung, die detaillierte didaktische Ausgestaltung der zehn Kurseinheiten sowie die Evaluationsplanung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?
Schlüsselbegriffe sind Adipositasprävention, GKV-Leitfaden, Handlungskompetenz, Verhaltensänderung und Gewichtsmanagement.
Warum wird im Kurskonzept besonders auf die "Energiedichte" von Lebensmitteln eingegangen?
Die Berücksichtigung der Energiedichte gilt als eine der wirksamsten Strategien zur effektiven Gewichtskontrolle, da sie eine Reduktion der Kalorienaufnahme ermöglicht, ohne dass eine reine Kalorienzählerei im Vordergrund steht.
Welche Rolle spielt die Gruppengröße bei der Kursplanung?
Gemäß GKV-Vorgaben ist eine maximale Gruppengröße von 15 Personen vorgesehen, um sowohl die wirtschaftliche Effizienz als auch eine soziale Kontrolle und hohe Motivationswirkung innerhalb der Gruppe zu gewährleisten.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2015, Konzepte und Strategien der individuellen Gesundheitsförderung. Planung einer Präventionsmaßnahme im Rahmen eines Kurskonzeptes im Handlungsfeld Ernährung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321958