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Freiheit vs. Sicherheit. Ein Sicherheitsdiskurs über Menschenrechte am Fallbeispiel des Attentats auf "Charlie Hebdo"

Titel: Freiheit vs. Sicherheit. Ein Sicherheitsdiskurs über Menschenrechte am Fallbeispiel des Attentats auf "Charlie Hebdo"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 30 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sandra S. (Autor:in)

Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Freiheit und Sicherheit zählen zu den wichtigsten Rechten der Menschheit. 1948 bekannten sich die Vereinten Nationen zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, in der sowohl Freiheit als auch Sicherheit als essentielle Menschenrechte niedergeschrieben sind. Doch was ist zu tun, wenn sich Freiheit und Sicherheit gegenseitig beeinflussen und eines der Menschenrechte das andere beeinträchtigt?

Auf Basis der Grundrechte Freiheit und Sicherheit soll der Diskurs zum Anschlag auf Charlie Hebdo auf verschiedenen Ebenen untersucht werden. Zunächst wird auf die Menschenrechte Freiheit und Sicherheit eingegangen, um aufzuzeigen, welche Inhalte diese Rechte im Einzelnen haben.

Im Anschluss wird ein kurzer Überblick über das Attentat selbst gegeben sowie eine Definition zum Konzept der Sicherheitsdiskurse und ihrer Anwendung. Der Hauptteil der Arbeit umfasst schließlich die Analyse des Sicherheitsdiskurses um Charlie Hebdo auf den Ebenen von Medien, Gesellschaft, Politik und Religion. Abschließend soll letztlich erörtert werden, inwieweit sich die beiden Rechte im Sicherheitsdiskurs um Charlie Hebdo gegenseitig beeinflussen und beeinträchtigen. Zudem soll auf Lösungsmöglichkeiten und Zukunftsaussichten eingegangen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Grundrechte Freiheit und Sicherheit

Freiheit

Sicherheit

Der Anschlag auf Charlie Hebdo

Vorgeschichte

Nachgeschichte

Diskursforschung: Sicherheitsdiskurse

Definitionen: Diskurs, Diskursforschung, Sicherheitsdiskurs

Begriffsentwicklung – Diskurs, Diskursforschung, Diskurstheorie, Diskursanalyse

Methodologie der Diskursanalyse

Der Sicherheitsdiskurs zu Charlie Hebdo: Freiheit vs. Sicherheit

Mediendiskurs

Gesellschaftlicher Diskurs

Politischer Diskurs – Populistischer Diskurs?

Religiöser Diskurs

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Sicherheitsdiskurs, der sich nach dem islamistisch motivierten Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 entfaltete. Im Zentrum steht die wissenschaftliche Analyse des Spannungsverhältnisses zwischen dem Grundrecht auf Freiheit (insbesondere Meinungs- und Pressefreiheit) und dem Sicherheitsbedürfnis einer Gesellschaft.

  • Grundlagen der Menschenrechte Freiheit und Sicherheit
  • Diskursanalytische Untersuchung des Anschlags in verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen
  • Einfluss der Medien auf die mediatisierte Sicherheitswahrnehmung
  • Rolle des Populismus im politischen Sicherheitsdiskurs
  • Reaktionen im religiösen Diskurs unter Berücksichtigung von Meinungsfreiheit und religiöser Empfindlichkeit

Auszug aus dem Buch

Mediendiskurs

Öffentliche Diskurse werden meist von den Medien als Träger des Diskurses vorangetrieben. Medien vermitteln in Sicherheitsdiskursen nicht nur die „sicherheitsrelevanten Themen“, sondern sie gestalten die Innere Sicherheit auch selbst mit.

Noch deutlicher wird die Aufgabe der Medien im Sicherheitsdiskurs bei Oliver Bidlo: „Medien sind nicht nur ein wichtiger Teil dieses Prozesses, indem sie über Sicherheit, Kriminalität und Kontrolle berichten und auch das Feld bestimmen, wie die Akteure sich in den Medien verhalten müssen – Stichwort Medialisierung - ; sie verändern und bringen vielmehr neue Artikulationsformen hervor, die den Nutzern und Rezipienten neue Rollen zukommen lassen.“

Auf diese Weise mediatisieren Medien den Sicherheitsdiskurs, sie bieten die Arena für die jeweiligen Akteure und werden selbst zu Akteuren mit eigenen Meinungen, Deutungsangeboten und Praktiken, mit denen sie gewisse sicherheitsrelevante Aspekte unterstützen.

Daher soll zunächst der Mediendiskurs um das Attentat auf Charlie Hebdo untersucht werden. Die Analyse stützt sich vorrangig auf europäische und französische Medien, es soll jedoch auch ein Blick auf internationale Medien geworfen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Menschenrechte Freiheit und Sicherheit sowie Darlegung der Forschungsfrage anhand des Anschlags auf Charlie Hebdo.

Grundrechte Freiheit und Sicherheit: Theoretische Herleitung und inhaltliche Abgrenzung der beiden zentralen Menschenrechtsbegriffe in nationalen und internationalen Verfassungen.

Der Anschlag auf Charlie Hebdo: Detaillierte Schilderung der historischen Hintergründe des Anschlags sowie der unmittelbaren Reaktionen nach dem Ereignis.

Diskursforschung: Sicherheitsdiskurse: Theoretische Fundierung und methodisches Vorgehen der angewandten Diskursanalyse zur Untersuchung von Sicherheitsdiskursen.

Der Sicherheitsdiskurs zu Charlie Hebdo: Freiheit vs. Sicherheit: Analyse der Diskursverschiebung und des Konfliktpotenzials zwischen Freiheit und Sicherheit in den Bereichen Medien, Gesellschaft, Politik und Religion.

Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der komplexen Wechselwirkungen zwischen Freiheit und Sicherheit und Ausblick auf künftige Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Charlie Hebdo, Freiheit, Sicherheit, Menschenrechte, Sicherheitsdiskurs, Terrorismus, Diskursanalyse, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Populismus, Medialisierung, Radikalismus, Islam, Selbstzensur, Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Sicherheitsdiskurs, der sich nach dem Attentat auf Charlie Hebdo entwickelt hat, und untersucht das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Rolle der Medien bei Sicherheitsdiskursen, die gesellschaftliche Solidarität versus Kritik am Satiremagazin sowie politische und religiöse Deutungsmuster des Terrorismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie das Attentat genutzt wurde, um gesellschaftliche und politische Debatten über die Einschränkung oder Wahrung von Grundrechten zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine sozialwissenschaftliche Diskursanalyse angewandt, die auf der Theorie von Diskursen als „Produktion von Sinn“ und der Sprechakttheorie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine medienanalytische Untersuchung, eine gesellschaftliche Betrachtung (u.a. soziale Netzwerke), eine politische Analyse des Populismus und eine religiöse Perspektive.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben den Grundbegriffen „Freiheit“ und „Sicherheit“ sind „Diskurs“, „Medialisierung“, „Populismus“ und „Meinungsfreiheit“ für das Verständnis der Arbeit essentiell.

Wie reagierten europäische Medien auf den Anschlag?

Europäische Medien zeigten sich mehrheitlich solidarisch, diskutierten jedoch kritisch über notwendige Sicherheitsmaßnahmen und die Gefahren einer Einschränkung von Bürgerrechten.

Welche Rolle spielt der „populistische Diskurs“?

Rechtspopulisten instrumentalisierten das Attentat, um Ängste zu schüren, den Islam pauschal als Gefahr darzustellen und die bestehende Politik sowie den Multikulturalismus zu diskreditieren.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Freiheit vs. Sicherheit. Ein Sicherheitsdiskurs über Menschenrechte am Fallbeispiel des Attentats auf "Charlie Hebdo"
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Note
2,3
Autor
Sandra S. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
30
Katalognummer
V322035
ISBN (eBook)
9783668213524
ISBN (Buch)
9783668213531
Sprache
Deutsch
Schlagworte
freiheit sicherheit sicherheitsdiskurs menschenrechte fallbeispiel attentats charlie hebdo
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra S. (Autor:in), 2015, Freiheit vs. Sicherheit. Ein Sicherheitsdiskurs über Menschenrechte am Fallbeispiel des Attentats auf "Charlie Hebdo", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322035
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Leseprobe aus  30  Seiten
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