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Verbriefung von Mittelstandskrediten in Deutschland: True Sales versus Synthetische Verbriefung

Title: Verbriefung von Mittelstandskrediten in Deutschland: True Sales versus Synthetische Verbriefung

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 20 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Marc Dehn (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die vorliegende Arbeit behandelt die Bedeutung von Asset-Backed-Securities-Finanzierungen für den deutschen Mittelstand. Dabei wird insbesondere auf die Gestaltung mittels Synthetischer Verbriefung in Abgrenzung zu der Variante eines "True Sales" eingegangen.
Es werden die Grundstrukturen von Asset-Backed-Securities, von Synthetischen Verbriefungen und True Sales sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile diskutiert, ehe die Notwendigkeit dieser Instrumente für die Kapitalversorgung des deutschen Mittelstandes verdeutlicht wird. In diesem Zusammenhang wird auch die Rolle der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als staatliche Förderbank für den Mittelstand dargestellt. Schließlich wird eine Prognose der zukünftigen Entwicklungen der betrachteten Finanzierungsinstrumente gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Deckung des Finanzierungsbedarfs von Unternehmen

1.2. Wandels des klassischen Kreditgeschäfts der Kreditinstituten

1.3. Die Aufgabe der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

2. Grundstruktur von Asset-Backed Securities

2.1. Der Begriff der Asset-Backed Securities

2.2. Unterscheidung der ABS-Finanzierungen nach der Art der Weiterleitung der Cash Flows aus den Assets

2.2.1. Pass-through-Struktur

2.2.2. Pay-through-Struktur

2.3. Die Gestaltung des Special Purpose Vehicle (SPV)

2.4. Vorteile von ABS-Finanzierungen

2.5. Risiken von ABS-Finanzierungen

2.5.1. Basisrisiken

2.5.2. Strukturrisiken

2.5.3. Verhaltensrisiken

2.6. Die Aufgaben von Rating-Agenturen bei ABS

2.7. Rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland

2.7.1. Handelsrechtliche Bedingungen

2.7.2. Bankaufsichtsrechtliche Bedingungen

2.7.3. Steuerrechtliche Bedingungen

3. Synthetische Verbriefung versus True Sale

3.1. Synthetische Verbriefung

3.1.1. Grundstruktur einer Synthetischen Verbriefung

3.1.2. Unterteilung des Wertpapier-Pools in verschiedene Risikoklassen

3.1.3. Vorteile einer Synthetischen Verbriefung

3.1.4. Schwierigkeiten bei einer Synthetischen Verbriefung

3.2. True Sale

3.2.1. Grundstruktur eines True Sale

3.2.2. Bilanzielle Auswirkungen eines True Sale

3.2.3. Vorteile eines True Sale

3.2.4. Schwierigkeiten bei einem True Sale

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert die Finanzierung mittelständischer Unternehmen mittels Asset-Backed-Securities. Ziel ist es, die Funktionsweisen der synthetischen Verbriefung und des True Sale zu vergleichen sowie deren Relevanz und rechtliche Rahmenbedingungen im deutschen Markt zu beleuchten.

  • Grundlagen und Struktur von Asset-Backed Securities (ABS)
  • Risikoanalyse und die Rolle von Rating-Agenturen
  • Vergleich zwischen synthetischer Verbriefung und True-Sale-Transaktionen
  • Bilanzielle Auswirkungen und steuerrechtliche Rahmenbedingungen
  • Die Rolle der KfW als Intermediär bei ABS-Transaktionen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Grundstruktur einer Synthetischen Verbriefung

Bei einer synthetischen Verbriefung wählt der Originator aus einem bestehenden Asset-Pool nach gewissen Kriterien, den so genannten Eligibility-Criteria, ein kleineres Portfolio, dessen Ausfallrisiko nun an eine Zweckgesellschaft (SPV) übertragen werden soll.

Die Übertragung des Risikos erfolgt durch ein Kreditderivat, den so genannten Credit Default Swap (CDS). Die SPV übernimmt somit gegen eine Gebühr das Ausfallrisiko des Forderungspools, weshalb der CDS wie eine standardisierte Garantie wirkt.

Das übernommene Risiko wird in Klassen unterschiedlicher Ausfallwahrscheinlichkeiten unterteilt. Das SPV emittiert nun Wertpapiere am Kapitalmarkt, welche jeweils einen Anteil an der entsprechenden Risikoklasse verbriefen. Meist werden die Wertpapiere in Form von Anleihen, den Credit Linked Notes (CLN), begeben. Um die Rückzahlung der CLNs sicherzustellen, investiert das SPV den Emissionserlös in bonitätsmäßig einwandfreie Schuldtitel, wie z.B. in KfW-Schuldscheine. Die vollständige Rückzahlung erfolgt jedoch nur dann, wenn in der zuvor durch den Investor individuell gewählten Risikotranche keine Ausfälle entstanden sind.

Am deutschen Markt hat die KfW als Förderbank die Rolle eines SPV übernommen. Im Rahmen ihrer Programme ´Promise´ für den deutschen Mittelstand und ´Provide´ für den privaten Wohnungsbau, übernimmt sie bei synthetischen Verbriefungen durch ein CDS die Ausfallrisiken der unterlegten Kredite.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Wandel der Kreditfinanzierung hin zur Verbriefung und die unterstützende Rolle der KfW.

2. Grundstruktur von Asset-Backed Securities: Erläutert die Definition, die Rollen der Beteiligten, die Risikoklassen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen.

3. Synthetische Verbriefung versus True Sale: Detaillierter Vergleich der beiden Verbriefungsformen hinsichtlich ihrer Struktur, Vorteile und der Herausforderungen am Markt.

4. Zusammenfassung: Resümiert die Bedeutung der ABS-Instrumente für den deutschen Finanzplatz und die zukünftigen Entwicklungsperspektiven.

Schlüsselwörter

Asset-Backed Securities, ABS, Verbriefung, Synthetische Verbriefung, True Sale, Kreditderivate, Credit Default Swap, SPV, Zweckgesellschaft, Mittelstandsfinanzierung, KfW, Basel I, Basel II, Eigenkapitalunterlegung, Risikomanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Finanzierung mittelständischer Unternehmen über Asset-Backed Securities (ABS) und untersucht insbesondere den Vergleich zwischen synthetischen Verbriefungen und True-Sale-Transaktionen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die Struktur von ABS-Finanzierungen, die damit verbundenen Risiken, die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie die spezifischen Vor- und Nachteile der synthetischen Verbriefung gegenüber dem True Sale ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Instrumente der Kreditverbriefung im Kontext des deutschen Marktes zu bewerten und aufzuzeigen, wie sie den Zugang des Mittelstandes zu internationalen Finanzierungsquellen verbessern können.

Welche methodische Vorgehensweise liegt zugrunde?

Es handelt sich um eine fachspezifische Literaturanalyse zur Unternehmensfinanzierung, die theoretische Konzepte (wie das Modigliani-Miller-Theorem) mit aktuellen regulatorischen Gegebenheiten verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen ABS-Strukturen, die Analyse der Risikokategorien und eine detaillierte Gegenüberstellung von synthetischen Verbriefungen und dem True Sale.

Was zeichnet die verwendeten Schlüsselwörter aus?

Die Begriffe konzentrieren sich auf die Kerninstrumente des Kapitalmarktes, die regulatorischen Rahmenbedingungen für Banken und die spezifischen Finanzierungsformen für den Mittelstand.

Welche Rolle spielt die KfW bei diesen Finanzierungsinstrumenten?

Die KfW agiert als Intermediär und Förderbank, um durch standardisierte Plattformen (wie 'Promise' und 'Provide') auch kleineren Instituten den Zugang zum Verbriefungsmarkt zu ermöglichen.

Was unterscheidet die synthetische Verbriefung vom True Sale?

Bei der synthetischen Verbriefung wird lediglich das Kreditrisiko mittels Derivaten übertragen, während beim True Sale ein echter, rechtlicher Forderungsübergang stattfindet, der zur Bilanzbefreiung beim Originator führt.

Warum ist das "First-Loss-Piece" für den Originator von Bedeutung?

Das Zurückbehalten des "First-Loss-Piece" durch den Originator schafft einen Anreiz zur sorgfältigen Auswahl und Überwachung der Kredite, da der Originator selbst an erster Stelle bei Ausfällen haftet.

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Details

Title
Verbriefung von Mittelstandskrediten in Deutschland: True Sales versus Synthetische Verbriefung
College
University of Cologne  (Seminar für ABWL und Unternehmensfinanzen)
Course
Corporate Finance
Grade
2,3
Author
Marc Dehn (Author)
Publication Year
2004
Pages
20
Catalog Number
V32220
ISBN (eBook)
9783638329965
ISBN (Book)
9783638796804
Language
German
Tags
Verbriefung Mittelstandskrediten Deutschland True Sales Synthetische Verbriefung Corporate Finance
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Dehn (Author), 2004, Verbriefung von Mittelstandskrediten in Deutschland: True Sales versus Synthetische Verbriefung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32220
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