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Das Futur Indikativ im Deutschen und im Albanischen

Title: Das Futur Indikativ im Deutschen und im Albanischen

Scientific Essay , 2016 , 13 Pages

Autor:in: Edesa Paheshti (Author)

Speech Science / Linguistics
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Summary Excerpt Details

Sowohl im Albanischen als auch im Deutschen wird mit dem Indikativ etwas in sachlicher Feststellung als tatsächlich und wirklich, als gegeben dargestellt und ohne Bedenken anerkannt. In beiden Sprachen ist das Futur eine minimal markierte Form. Die temporale Hauptbedeutung des Verbs im Futur Indikativ ist, es eine Handlung ausdrücken, die in der Zukunft geschehen wird. Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, eine theoretische und praktische Handlung darzustellen, was Ähnlichkeiten und Unterschiede des Futurs Indikativ im Deutschen und im Albanischen betrifft – illustriert mit sehr gut argumentierten und ausreichenden Beispielen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Konstruktion “do të mësoj” (ich werde lernen) im Albanischen

1.a Bedeutungsvariante, in der vermutet wird, dass die Handlung in der Gegenwart geschieht

1.b Bedeutungsvariante, in der vermutet wird, dass die Handlung in der Zukunft geschieht

2. Der Futurtyp “kam për të mësuar” (ich habe zu lernen) im Albanischen

3. Gebrauch andere Tempora statt des Futurs Indikativ

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ähnlichkeiten und Unterschiede des Futurs Indikativ im Deutschen und im Albanischen, wobei der Fokus auf der theoretischen Darstellung und der praktischen Anwendung mittels literarischer Beispiele liegt.

  • Temporale Hauptbedeutung des Futurs Indikativ
  • Bildung und grammatikalische Konstruktionen im Vergleich
  • Modale Funktionen (Vermutung, Absicht, Aufforderung)
  • Gebrauch des Präsens Indikativ für zukünftige Handlungen
  • Verneinungsstrukturen im Futur Indikativ

Auszug aus dem Buch

Die Konstruktion “do të mësoj” (ich werde lernen) im Albanischen

Die Konstruktion “do të mësoj” (ich werde lernen) im Albanischen benutzt man Hauptsächlich, um eine Handlung auszudrücken, die nach der Sprechzeit geschieht. Die Zeit, wie lange es dauert bis die Handlung geschieht, unterscheidet hier zwei Bedeutungsvarianten:

a- Bedeutungsvariante, in der vermutet wird, dass die Handlung in der Gegenwart geschieht, also in einer wirklich sehr nahen Zukunft nach der Sprechzeit: Ai ndoshta do të jetë në zyrë (tani). – Unë supozoj, që ai tani është në zyrë. Er wird wohl (jetzt) im Büro sein. – Ich nehme an, er ist jetzt im Büro.

Diese Bedeutungsvariante finden wir auch im Deutschen - bevorzugt wird sie in der Gemeinsprache und weniger in den Fachsprachen. Da es vermutet wird, dass die Handlung in der Gegenwart geschieht, aber keine vollkommene Sicherheit vorliegt, ist der Satz obligatorisch mit einem Modalfaktor der Vermutung verbunden. Die Anwesenheit der Adverbien: wohl, vermutlich kann dieser Vermutung sehr gut dienen. Eine zusätzliche Temporalangabe (jetzt, in diesem Augenblick u.a.) kann fakultativ auftreten, ändert aber nichts an der Tempusbedeutung und am Modalfaktor. Aktzeit, Betrachtzeit und Sprechzeit decken sich. Die Wahrscheinlichkeit der Bestätigung der Erklärung des Sprechers steigt, wenn wir aus dem Satz das Adverb der Vermutung: wohl, entfernen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Konstruktion “do të mësoj” (ich werde lernen) im Albanischen: Dieses Kapitel erläutert die primäre Zukunftsform im Albanischen und differenziert zwischen Handlungen, die in der unmittelbaren Gegenwart oder in einer weiter entfernten Zukunft vermutet werden.

2. Der Futurtyp “kam për të mësuar” (ich habe zu lernen) im Albanischen: Hier wird eine spezifische Konstruktion analysiert, die genutzt wird, wenn eine höhere Sicherheit oder Notwendigkeit bezüglich des zukünftigen Sachverhalts besteht.

3. Gebrauch andere Tempora statt des Futurs Indikativ: Dieses Kapitel untersucht, wie durch lexikalische Mittel oder das Präsens Indikativ Zukunftsbezüge hergestellt werden und wie das Futur als Imperativ fungieren kann.

Schlüsselwörter

Zukunft, Präsens, Vermutung, Aufforderung, Temporalangaben, Futur Indikativ, Kontrastive Linguistik, Albanische Sprache, Deutsche Sprache, Sprachvergleich, Grammatikalische Konstruktion, Modalfaktor, Tempora, Indikativ, Verbalsystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer kontrastiven Untersuchung des Futurs Indikativ zwischen dem Deutschen und dem Albanischen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die morphologische Bildung der Futurformen, ihre modalen Funktionen sowie ihre Verwendung als Imperativ oder Ersatz durch das Präsens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Funktion und Anwendung des Futurs in beiden Sprachen theoretisch und anhand von Beispielen darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und kontrastive linguistische Analyse, die durch zahlreiche Beispiele aus der Literatur gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische albanische Futurkonstruktionen, deren Übertragbarkeit ins Deutsche sowie modale Anwendungsbereiche wie Vermutung und Aufforderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Zukunft, Präsens, Vermutung, Aufforderung, Temporalangaben sowie die strukturellen Eigenheiten des Futurs in beiden Sprachen.

Wie wird die "do të"-Konstruktion im Albanischen unterschieden?

Sie wird primär nach Bedeutungsvarianten unterschieden, je nachdem, ob eine Handlung in der nahen Gegenwart vermutet wird oder als zukünftiges Ereignis geplant ist.

Welche Rolle spielt das Präsens beim Ausdruck der Zukunft?

In beiden Sprachen kann das Präsens mit Hilfe von temporalen Adverbien die Funktion des Futurs übernehmen, wenn die Sicherheit über das Eintreten des Sachverhalts gegeben ist.

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Details

Title
Das Futur Indikativ im Deutschen und im Albanischen
College
University of Elbasan
Author
Edesa Paheshti (Author)
Publication Year
2016
Pages
13
Catalog Number
V322511
ISBN (eBook)
9783668228276
ISBN (Book)
9783668228283
Language
German
Tags
Zukunft Präsens Vermutung Aufforderung Temporalangaben
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Edesa Paheshti (Author), 2016, Das Futur Indikativ im Deutschen und im Albanischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322511
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