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Aktionsplan für Aufbau, Einrichtung und Implementierung eines ambulanten Pflegedienstes

Titre: Aktionsplan für Aufbau, Einrichtung und  Implementierung eines ambulanten Pflegedienstes

Dossier / Travail , 2014 , 33 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Thomas Briest (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Altenpflegemarkt befindet sich seit Jahren im Umbruch. Strukturelle und demographische Veränderungen des Alters und die daraus resultierenden Aufgaben beeinflussen das gesellschaftliche System in der Bundesrepublik Deutschland. Bestehende Versorgungssysteme der Altenhilfe werden in Frage gestellt und Neukonzeptionen sind zwingend erforderlich.

Seit der Einführung der Pflegeversicherung ist insbesondere auch im Bereich der ambulanten Pflege ein sehr dynamischer Markt zu beobachten. Deutschlandweit konkurrieren momentan ca. 12.000 ambulante Unternehmen miteinander. Mit Blickrichtung auf die Kunden nehmen mehr als 700.000 Pflegebedürftige ambulante Pflegedienste in Anspruch. Künftig verspricht diese Branche weiteres Wachstum. Insbesondere zeigen Pflegestatistiken, wie beispielsweise die Gesundheitsberichtserstattung des Bundes, dass die Zahl der ambulanten Patienten im Sinne des Sozialgesetzbuches XI in den kommenden Jahren kontinuierlich anwächst und vor allem die ambulanten Organisationen partizipieren werden.

Dennoch ist festzuhalten, dass trotz dieser positiven Tendenz, die Führung und die Organisation eines ambulanten Pflegedienstes kein Selbstläufer ist. Um Ursachen im Missmanagement der Organisation und die Herausforderungen des jeweiligen umliegenden Marktes rechtzeitig zu erkennen, ist es für alle künftigen stationärer und ambulanter Betreiber von Unternehmen erforderlich, sich frühzeitig mit einer erfolgsversprechenden Unternehmensführung auseinanderzusetzen und eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Organisation anzustreben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problembetrachtung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Konzeptionelle Begriffe, Abgrenzungen und Bedeutsamkeiten

2.1 Die Organisation, eine Auswahl von inhaltlichen Differenzierungen

2.2 Ein ausgewählter Erfolgsfaktor und Träger für Veränderungsvorhaben im OE Prozess

2.3 Die Mitarbeiter und Führungskräfte als wesentliche Akteure

3 Theoretische (Vor) Überlegungen

3.1 Entwicklungslinien der Organisationstheorien

3.2 Forschungsstand

4 Anforderungen, Planung und Konzeption des neuen Pflegedienstes „a.b. mobil“ sowie weitere Einschätzungen

4.1 Ausgangsbedingungen

4.1.1 Analyse des Seniorenhauses „A. B.“ als Grundlage strukturierter Weiterentwicklung

4.1.2 Diagnoseinstrumente

4.2 Zielplanung

4.3 Das Veränderungskonzept

4.3.1 Aufbauorganisation des mobilen Pflegedienstes

4.3.2 Ablauforganisation des mobilen Pflegedienstes

4.3.3 Prozesssteuerung und Führungsorganisation

5 Handlungsempfehlungen

5.1 Eine Auswahl gängiger Unterscheidungs- und Beratungsformen

5.2 Individuelle Lernprozesse im Bereich der Pflege

5.2.1 Die Lerncoaching-Sitzung(en)

5.2.2 Klärung einiger weiterer Kernaufgaben

5.3 Die neue Struktur

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Organisationsentwicklung im stationären und ambulanten Pflegesektor. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie ein bestehendes stationäres Seniorenhaus durch die Implementierung eines neuen ambulanten Pflegedienstes ("a.b. mobil") als zweites strategisches Geschäftsfeld zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann.

  • Analyse des Wandels in der Altenpflege und ökonomische Notwendigkeiten
  • Methoden der Organisationsentwicklung (OE) im Pflegesektor
  • Konzeption und Planung einer Aufbau- und Ablauforganisation für ambulante Dienste
  • Lerncoaching als Instrument des Organisationslernens zur Mitarbeiterbindung und -qualifizierung

Auszug aus dem Buch

2.3 Die Mitarbeiter und Führungskräfte als wesentliche Akteure

In einer Organisation lernen Menschen aus Erfahrungen und somit bildet die Grundlage einer Entwicklung der Organisation, die Erfahrungen eines jenes einzelnen Mitarbeiters. Mitarbeiter erlernen über organisationsinterne Zusammenhänge, in denen sie Erkenntnisse damit machen und diese Erkenntnisse auch reflektieren. Wissenschaftler wie French und Bell beschreiben in ihrem Werk: „Sozialwissenschaftliche Strategien zur Organisationsveränderung“ den erfahrungsorientierten Ansatz wie folgt: „Wenn Menschen die ungünstigen Folgen von Konflikten selbst erleben, begreifen sie, dass es nötig ist, Konflikte und Probleme gemeinsam und systematisch zu lösen; in der Auseinandersetzung mit den Konsequenzen ihrer Entscheidung, lernen sie, nachhaltige Entscheidung zu treffen, um gewünschte Ergebnisse zu erzielen.“ Demzufolge lernen die Akteure einer Organisation nur durch das Erleben konkreter Praxis. Dieses Wissen begründet die Tatsache, die aktive Beteiligung der Beteiligten zur Maxime der Organisationsentwicklung zu erheben und vor allem alle Träger, die am Veränderungsprozess beteiligt sind, mit einzubeziehen. Wesentlich hierbei ist, dass die Verständigung über künftige Struktur- und Prozessziele, die durch eine gemeinsame Willensbildung als eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Bereitschaft der Akteure gewertet wird.

Dabei nehmen speziell die Leitungs- und Führungskräfte einer Organisation, aufgrund ihrer Rollen, zahlreiche Aufgaben der Führung wahr. Diese Tatsache wurde im Einleitungsteil mit der bereits beschriebenen Komplexität der externen Einflussfaktoren, wie beispielsweise die Professionalisierungsnotwendigkeiten deutlich. Organisationen im Gesundheitswesen aufgefordert sind, sich u.a. auch mit neuen Führungskonzepten auseinanderzusetzen. Momentan sind zahlreiche Einrichtungen der Altenpflege versucht, über tradierte hierarchische Strukturen ihrer Organisation und administrative Mechanismen der Steuerung bestimmte Handlungs- und Gestaltungskonzepte zu verändern. Insbesondere müssen sich in Organisationen der Altenpflege aber auch die Führungskräfte auf erforderliche Wandlungsprozesse einstellen. Konzepte der modernen Organisationsentwicklung erfordern ein Umdenken in Richtung eines neuen Führungshandelns und Denkens.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Umbruch im Altenpflegemarkt, die wachsende Bedeutung ambulanter Dienste und die Notwendigkeit einer professionellen Unternehmensführung.

2 Konzeptionelle Begriffe, Abgrenzungen und Bedeutsamkeiten: Dieses Kapitel definiert Organisation und Organisationsentwicklung im Kontext sozialer Systeme und betont die Rolle der Mitarbeiter als aktive Gestalter des Wandels.

3 Theoretische (Vor) Überlegungen: Es werden die verschiedenen Strömungen der Organisationstheorie dargestellt und der Forschungsstand zur Organisationsentwicklung kurz skizziert.

4 Anforderungen, Planung und Konzeption des neuen Pflegedienstes „a.b. mobil“ sowie weitere Einschätzungen: Dieses zentrale Kapitel analysiert die Ausgangsbedingungen, definiert Ziele und detailliert das Veränderungskonzept für den neuen Pflegedienst.

5 Handlungsempfehlungen: Hier werden praktische Methoden wie das Lerncoaching und Lerntandems vorgestellt, um die neue Struktur im Pflegebetrieb erfolgreich zu implementieren.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die langfristigen Wettbewerbsvorteile durch die Verzahnung von stationärer und ambulanter Pflege.

Schlüsselwörter

Altenpflege, Organisationsentwicklung, Pflegemanagement, Ambulanter Pflegedienst, Veränderungskonzept, Lerncoaching, Führungskraft, Personalentwicklung, Prozesssteuerung, Aufbauorganisation, Pflegemarkt, Change Management, Strategische Ausrichtung, Gesundheitswirtschaft, Interprofessionelle Zusammenarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Erweiterung eines stationären Seniorenhauses um einen ambulanten Pflegedienst ("a.b. mobil") durch gezielte Organisationsentwicklungsmaßnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Analyse des Altenpflegemarktes, die theoretischen Grundlagen der Organisationstheorie sowie die praktische Planung und Implementierung ambulanter Pflegestrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erarbeitung einer Strategie zur Verzahnung von stationärer und ambulanter Pflege, um die Zukunftsfähigkeit der Einrichtung im Landkreis Havelland zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Anwendung von Instrumenten der Organisationsentwicklung, wie z.B. der Kraftfeldanalyse und dem Modell des Lerncoachings.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Ist-Analyse des Seniorenhauses, der Zielformulierung, dem Aufbau von Organisationsstrukturen und konkreten Empfehlungen für das Personalmanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Altenpflege, Organisationsentwicklung, Lerncoaching, Prozesssteuerung, Change Management und Strategische Unternehmensführung.

Wie unterscheidet sich die Tourenplanung im ambulanten Bereich vom stationären Umfeld?

Die Tourenplanung ist im ambulanten Bereich aufgrund des hohen Konfliktpotentials zwischen verschiedenen Interessengruppen (Verwaltung, Patienten, Pflegekraft) und der logistischen Herausforderung komplexer.

Warum wird Lerncoaching als wichtiges Instrument hervorgehoben?

Lerncoaching ermöglicht es, Mitarbeiter gezielt bei Veränderungsprozessen zu begleiten, Kompetenzen aufzubauen und die Arbeitszufriedenheit sowie Qualität in der Pflege zu steigern.

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Résumé des informations

Titre
Aktionsplan für Aufbau, Einrichtung und Implementierung eines ambulanten Pflegedienstes
Université
University of Applied Sciences Magdeburg
Note
2,3
Auteur
Thomas Briest (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
33
N° de catalogue
V322532
ISBN (ebook)
9783668219434
ISBN (Livre)
9783668219441
Langue
allemand
mots-clé
Altenpflege ambulante Pflege
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Thomas Briest (Auteur), 2014, Aktionsplan für Aufbau, Einrichtung und Implementierung eines ambulanten Pflegedienstes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322532
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