Das Unternehmen Schering und sein Umgang mit jüdischen Mitarbeitern während des Nationalsozialismus


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014
21 Seiten, Note: 1,3
Hanna Vogelsang (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Verdrängung der Juden aus deutschen Unternehmen in der NS-Zeit

3. Die Schering AG

4. Der Umgang mit Juden bei Schering in der NS-Zeit
4.1 Umgang mit jüdischen Mitgliedern auf der Führungsebene
4.2 Umgang mit jüdischen Arbeitern
4.3 „Arisierungen“ unter Schering

5. Fazit

6. Quellen- und Literaturverzeichnis
6.1 Quellenverzeichnis
6.2 Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Zeit des Nationalsozialismus war besonders für die jüdischen Mitglieder der Gesellschaft eine schwere Herausforderung. Durch die Verdrängung aus Gesellschaft und Wirtschaft wurde ihnen ihre Existenzgrundlage entzogen und es blieb ihnen oft nur die Möglichkeit der Emigration oder sie wurden zur Zwangsarbeit herangezogen.

Schering als chemisch-pharmazeutisches Unternehmen und damit als kriegswichtiges Unternehmen konnte gegen die Maßnahmen der Regierung zur Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft selbst nichts unternehmen. Dennoch scheinen sie im Umgang mit ihren jüdischen Angestellten, Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern einen geradezu vorbildlichen Umgang gepflegt zu haben. In einem historischen Überblick über das Unternehmen, welches die Schering AG selbst herausgegeben hat, heißt es:

„Die staatliche Einstufung als ‚kriegswichtiges Unternehmen‘ für Arznei- und Pflanzenschutzmittel sowie die Internationalität von Schering ermöglichen den Führungskräften eine für die herrschenden Umstände vergleichsweise vorbildliche Haltung gegenüber gefährdeten Mitarbeitern.“1

Inwiefern der Umgang Scherings mit seinen jüdischen oder „gefährdeten“ Mitarbeitern tatsächlich vorbildlich war, soll in dieser Arbeit untersucht werden. Dazu wird zuvor ein allgemeiner Überblick über den Umgang mit der jüdischen Bevölkerung gegeben, über entsprechende Gesetzesentwürfe und Maßnahmen. In Blick genommen wird anschließend der Umgang mit Juden bei Schering, sowohl in der Führungsebene, als auch auf anderen Ebenen des Unternehmens. Ebenso die Beteiligung Scherings an den „Arisierungen“ wird angesprochen werden, bevor auf Grundlage dieser Darstellungen ein Fazit gezogen wird. Nicht betrachtet wird im Rahmen dieser Arbeit der Umgang mit den Juden nach dem Krieg, ob und was Schering für ehemalige jüdische Zwangsarbeiter oder andere Betroffene getan hat.

Literatur speziell zu Schering in der Zeit des Nationalsozialismus gibt es eher wenig. Neben einer Monographie von Wlasich2 über die Schering AG in der Zeit des Nationalsozialismus, gibt es nur noch wenige andere Werke, die auch ausführlicher über diese Zeit sprechen. Zu erwähnen ist hier unter anderem Kobraks „National Cultures and International Competition“3, welches die Geschichte Scherings von 1851 bis 1950 betrachtet und in diesem Zeitraum auch genauer auf die NS-Zeit eingeht. Münzel betrachtet in seiner Dissertation „Die jüdischen Mitglieder der deutschen Wirtschaftselite 1927-1955“4 unter anderem auch Schering in einem Kapitel, ebenso Bartmann in seiner Dissertation „Zwischen Tradition und Fortschritt. Aus der Geschichte der Pharmabereiche von Bayer, Hoechst und Schering von 1935 – 1975“5, wobei letzterer keinen Schwerpunkt auf die NS-Zeit legt, aber auch betont, dass es nicht das Ziel seiner Arbeit sei, Scherings Verhältnis zum Nationalsozialismus darzustellen.6 Die Schriften des Scheringianums7 über diese Zeit hingegen gehen quasi gar nicht auf die Zeit des Nationalsozialismus ein und auch der geschichtliche Überblick von Holländer8 bleibt hier sehr oberflächlich.

Aufgrund dieser Literaturlage wird sich ein Großteil der Darstellungen auf die beiden ersten Werke beziehen, da sie am ausführlichsten über Schering in der NS-Zeit berichten.

2. Die Verdrängung der Juden aus deutschen Unternehmen in der NS-Zeit

Die Verdrängung der Juden aus der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft begann im Januar 1933 mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Zwar ist eine Zunahme des Antisemitismus bereits vor 1933 erkennbar,9 doch die tatsächliche Verdrängung jüdischer Mitarbeiter fand erst in den Jahren 1933 bis 1938 durch Boykottmaßnahmen, entsprechende Gesetzesentwürfe, Enteignungen oder Vertreibungen statt.10

Das erste Gesetz, welches gezielt gegen die Juden gerichtet war, stellte das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ dar.11 Dieses Gesetz wird auch als „Arierparagraph“ bezeichnet.12 Dort heißt es: „Beamte, die nicht arischer Abstammung sind, sind in den Ruhestand (§8 ff.) zu versetzen.“13 Durch diesen Paragraphen hat die „berufliche Diskriminierung“ der Juden legal begonnen.14 Wer zu den „nicht-arischen“ Beamten zählte, wurde im dritten Paragraphen der „Erste[n] Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom 11. April 1933 genauer dargelegt:

„Als nicht arisch gilt, wer von nicht arischen, insbesondere jüdischen Eltern oder Großeltern abstammt. Es genügt, wenn ein Elternteil oder ein Großelternteil nicht arisch ist. Dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn ein Elternteil oder ein Großelternteil der jüdischen Religion angehört hat.“15

Der Bereich der privaten Wirtschaft war von diesem Gesetz zunächst nicht betroffen, sodass es nicht erstaunlich ist, dass auch nach dem „Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit“16 1934 Juden zu Betriebsführern ernannt werden konnten.17 Dennoch waren indirekt auch Berufsklassen betroffen, die nicht zu den Beamten zählten, denn viele Berufsgruppen nahmen dieses Gesetz zum Anlass, auch in ihren Bereichen jüdische Mitarbeiter zu vertreiben. Besonders betroffen waren davon jüdische Ärzte und Juristen.18

Boykottmaßnahmen gingen in dieser Zeit von Anhängern der Partei aus, der sogenannten Parteibasis, nicht aber von der Regierung selbst. Grund für die Zurückhaltung der Regierung war unter anderem die Wichtigkeit der Unternehmen für den wirtschaftlichen Aufschwung und besonders für die Devisenbeschaffung und den Außenhandel. Des Weiteren war es gerade zu Beginn für die neue Regierung ungünstig, für Aufregung in der ausländischen Presse zu sorgen, da sie sich zunächst selbst stabilisieren musste.19

Jüdische Arbeiter, welche hauptsächlich in den Bereichen der Industrie und des Handwerks beschäftigt waren, werden bei diesen Gesetzen nicht explizit erwähnt. Nach Barkai liegt der Grund dafür wohl darin, dass es „nach den antisemitischen Stereotypen der Zeit so etwas wie jüdische Arbeiter einfach nicht geben konnte“.20 Die „Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation“ (NSBO) hat am 1. April 1933, dem „offiziellen“ Boykotttag eine Anordnung erlassen, die zur Entlassung aller jüdischen Angestellten führen sollte. Obwohl die Regierung den Boykott abbrach und „die Unzulässigkeit von ‘Einzelaktionen‘ “ betonte, versuchte die NSBO auch später noch mit Erfolg Druck auf die Unternehmen auszuüben. Als Rechtfertigung für das Vorgehen gegen die Juden wurde das Berufsbeamtengesetz herangezogen, auch wenn dieses eigentlich nur für Beamte galt.21

Durch die „Nürnberger Gesetze“ 1935 erfolgte der nächste große Schritt antisemitischer Politik. Die „Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz“22 setzte fest, dass Juden keine Reichsbürger mehr seien und zudem von politischer Mitbestimmung ausgeschlossen. Es folgt weiter eine genauere Definition als 1933, wer als Jude gilt. In der „Erste[n] Verordnung zur Ausführung des Gesetzes zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“23 wurde zudem das Verbot der Ehe zwischen Juden und „Ariern“ bestimmt. Diese Anordnungen waren eine weitere Diskrimination der jüdischen Mitglieder der Gesellschaft.

Eine Folge dieser gesetzlichen Einschränkungen und auch der Boykottmaßnahmen gegen die Juden war die zunehmende Emigration.24 Jüdische Unternehmer waren gezwungen, ihre Betriebe zu verkaufen. Dieser „erzwungene Transfer jüdischen Besitzes in nichtjüdische Hände“25 wird auch als „Arisierung“ bezeichnet. Durch diesen Transfer wurden Juden nun auch wirtschaftlich verdrängt und ihrer Existenz beraubt.26 Während in den ersten Jahren nach der Machtergreifung der Verkauf noch zu Preisen möglich war, der angemessen schien, änderte sich diese Situation in den Jahren nach 1935. Die Preise sanken und lagen nun weit unter dem eigentlichen Wert eines Unternehmens und die Handlungsspielräume der jüdischen Eigentümer waren wegen der Pflicht der Vorlage des Vertrages vor einem NSDAP-Gauwirtschaftsberater oder vor staatlichen Institutionen eingeschränkt.27

Den Höhepunkt erreichte diese Bewegung 1938 nach der Reichskristallnacht vom 9. auf den 10. November. Diese führte zu einer „beschleunigten Arisierung“ und so zur endgültigen Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft.28 Gesetzlich fand dieser letzte Schritt Ausdruck in der „Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben“ am 12. November 1938.29 Dieses Gesetz hat Juden jegliche Leitung oder wirtschaftliche Führung eines Unternehmens verboten, nachdem zuvor in der „Dritte[n] Verordnung zum Reichsbürgergesetz“30 im Juni 1938 dargelegt worden ist, ab wann ein Unternehmen als jüdisch gilt. Hier heißt es im dritten Abschnitt des ersten Paragraphen:

„Der Gewerbebetrieb einer juristischen Person gilt als jüdisch,

a) wenn eine oder mehrere von den zur gesetzlichen Vertretung berufenen Personen oder eines oder mehrere von den Mitgliedern des Aufsichtsrates Juden sind,
b) wenn Juden nach Kapital oder Stimmrecht entscheidend beteiligt sind. Entscheidende Beteiligung nach Kapital ist gegeben, wenn mehr als ein Viertel des Kapitals Juden gehört; entscheidende Beteiligung nach Stimmrecht ist gegeben, wenn die Stimmen der Juden die Hälfte der Gesamtstimmenzahl erreichen.“

In Folge dieses Gesetzes mussten bis Ende 1938 alle noch bestehenden jüdischen Unternehmen geschlossen werden, wodurch auch die letzten jüdischen Betriebe „arisiert“ wurden, und ebenso alle Führungspositionen, die noch von Juden geführt wurden, aufgegeben werden mussten.31

Bajohr teilte in seiner Dissertation von 1997 die Erwerber dieser Firmen in drei Gruppen. Neben den „aktiven und skrupellosen Profiteuren“, die insgesamt 40 Prozent ausmachten und durch Drohungen und Erpressungen versuchten, die Situation auszunutzen und so einen möglichst geringen Preis zu bezahlen, gab es die „stillen Teilhaber“. Auch diese Gruppe stellten ungefähr 40 Prozent dar, waren aber bestrebt, „die Eigentumsübertragung in äußerlich korrekten Formen abzuwickeln.“ Während die erste Gruppe auch zu staatlichen Machtmitteln griff, wie den Einsatz der Gestapo, verzichtete diese zweite Gruppe darauf, nutzte aber dennoch die Vorteile aus. Die letzte Gruppe, die Bajohr aufführt, ist die der „gutwillige[n] und verständnisvolle[n] Geschäftsleute“. Diese Gruppe war oft mit den jüdischen Unternehmern befreundet und versuchte daher auch deren Interessen zu wahren. Ihnen wurde beispielsweise bei einer Auswanderung ins Ausland geholfen oder auch mehr bezahlt, als zuvor vereinbart worden war.32

Durch die Ausgrenzung der Juden aus dem Arbeitsleben gab es immer mehr bedürftige Juden. Dies ist ein Grund für die beginnende Zwangsarbeit von Juden.33 Eingesetzt wurden sie vor allem an Arbeitsstellen, die für die Aufrüstung wichtig waren,34 insbesondere für schwere körperliche Arbeiten, mit Kriegsbeginn neben der Arbeit in der Rüstungsindustrie und in anderen Großunternehmen.35 Damit verbunden war die endgültige Isolation der Juden durch Unterbringung in „Wohn-, Arbeits- und Versorgungsghetto[s]“.36 Der Umgang mit den Juden war in jedem Betrieb unterschiedlich. Betroffen waren von diesem „Geschlossenen Arbeitseinsatz“37 aber alle Juden, die arbeitsfähig waren, auch Frauen und Jugendliche ohne Rücksicht auf deren Wünsche und Fähigkeiten.38

Auch wenn die ersten Gesetze gegen die Juden 1933 die Unternehmen selbst noch nicht betraf, gab es nach 1935 nur noch wenige, die Juden in der Geschäftsführung beschäftigten. Trotz aller Bestimmungen hielten aber dennoch auch anschließend einige Unternehmen lange an ihren jüdischen Mitarbeitern fest, indem sie die ihnen noch verbliebenen Handlungsspielräume so gut es ging ausnutzten.39 Durch die Intensivierung der Autarkiepolitik verlor der Außenhandel an Bedeutung, wodurch einer der Gründe für die Zurückhaltung der Regierung entfiel. Zudem war die wirtschaftliche Lage nach 1935 stabil, sodass die Ausgrenzung und Vertreibung der Juden aus den Unternehmen fortgeführt werden konnte.40 Schließlich waren spätestens 1938 mit der „Dritte[n] Ordnung zum Reichsbürgergesetz“ auch die letzten Unternehmen gezwungen, jüdische Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder zu entlassen.41

3. Die Schering AG

42 Den Anfang nimmt die Schering AG 1851 im Norden Berlins, wo Ernst Christian Friedrich Schering in der Chausseestraße die sogenannte „Grüne Apotheke“ eröffnete. Ernst Schering stellt hier neben pharmazeutischen Produkten auch chemische Produkte her. Durch die Reinheit seiner Produkte konnte eine hohe Wirkung erzielt werden, wodurch die Produkte von Schering bereits auf der Pariser Weltausstellung 1855 große Bewunderer fand. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach den Produkten erfolgte bereits 1855 die Umwandlung seiner Apotheke in eine Fabrik für chemisch-pharmazeutische Präparate. Wegen fehlender finanzieller Ressourcen zur Erweiterung des Unternehmens erfolgte 1871 die Umstellung in eine Aktiengesellschaft, „Chemische Fabrik auf Actien (vorm. E. Schering)“. In den folgenden Jahren wurde das Exportgeschäft Scherings besonders intensiv gefördert und ausgebaut. Die Gründung von Tochterfirmen und die Umsätze Scherings im Ausland stiegen bis 1938 kontinuierlich an und wurden so zu einem wichtigen Bereich der Schering AG.43 Nach der Umwandlung des Unternehmens W. Spindlers (Färberei, Großwäscherei und chemische Reinigung) in eine Aktiengesellschaft erwarb Schering 1922 die Aktienmehrheit an dieser und übernahm das Werk. Die darauf folgende Übernahme der „Chemischen Fabrik auf Actien (vorm. E. Schering)“ durch die „Oberschlesische Kokswerke und Chemische Fabriken AG“, die 1922 die Aktienmehrheit an Schering erwarben, markierte den nächsten Einschnitt in der Geschichte Scherings. Nach der Fusion 1927 mit der C.A.F. Kahlbaum GmbH, die ebenfalls durch die Kokswerke erworben worden war, zur Schering-Kahlbaum AG, erfolgte 1937 die Zusammenlegung der Kokswerke und der Schering-Kahlbaum AG. Benannt wurde das neu geschaffene Unternehmen „Schering AG“, wegen des weltweit bekannten Namens von Schering. Neben der chemisch-pharmazeutischen Abteilung kam so durch die Kokswerke auch die Abteilung Bergbau hinzu. In dieser Form blieb das Unternehmen bestehen, bis es schließlich 2006 durch Bayer übernommen wurde und zunächst Bayer-Schering Pharma AG, ab 2010 Bayer HealthCare Pharmaceuticals benannt wurde.44 Neben der Produktion von chemisch-pharmazeutischen Produkten war in dieser Abteilung besonders auch die Forschung ein wichtiges Element für Schering. So konnten sie vor allem in der Hormonforschung bedeutende Fortschritte erzielen.45

[...]


1 Schering AG (Hrsg.): Von der Grünen Apotheke zum Weltunternehmen: Historischer Jahresstrang. Berlin 61966, S. 34.

2 Wlasich, Gert J.: Die Schering AG in der Zeit des Nationalsozialismus. Beiträge zur Unternehmenskultur in einem Berliner Konzern. Berlin 2011.

3 Kobrak, Christopher: National Cultures and International Competition. The Experience of Schering AG. 1851-1950. Paris 2001.

4 Münzel, Martin: Die jüdischen Mitglieder der deutschen Wirtschaftselite. 1927-1955. Verdrängung, Emigration, Rückkehr. Paderborn 2006.

5 Bartmann, Wilhelm: Zwischen Tradition und Fortschritt. Aus der Geschichte der Pharmabereiche Bayer, Hoechst und Schering von 1935 – 1975. Frankfurt 2001 (Frankfurter historische Abhandlungen, Bd. 43).

6 Vgl. ebd., S. 396.

7 Schering AG (Hrsg.): Von der Grünen Apotheke zum Weltunternehmen. Historischer Jahresstrang. Berlin 61966 (Schriftenreihe des Scheringianums); Hamann, Hans-Jürgen: Die Schering AG 1945 bis 1949. Ein Unternehmen kämpft um sein Überleben. Berlin 1990 (Schriftenreihe des Scheringianums); Schering AG (Hrsg.): Aus einem Jahrhundert Schering-Forschung. Pharma. Berlin 1991 (Schriftenreihe des Scheringianums); Schering AG (Hrsg.): Aus Berlin in alle Welt: Die Schering AG 1949 - 1971. Berlin 1998 (Schriftenreihe des Scheringianums).

8 Holländer, Hans: Geschichte der Schering Aktiengesellschaft. Berlin 1955.

9 Vgl. Knackmuß, Ariane: Willkommen im Club? Die Geschichte des Clubs von Berlin und das Schicksal seiner jüdischen Mitglieder im Nationalsozialismus. Berlin 2007, S. 29.

10 Vgl. Fiedler, Martin: Die „Arisierung“ der Wirtschaftselite. Außmaß und Verlauf der Verdrängung der jüdischen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder in deutschen Aktiengesellschaften (1933-1938). In: Wojak, Irmtrud; Hayes, Peter (Hrsg.): „Arisierung“ im Nationalsozialismus. Volksgemeinschaft, Raub und Gedächtnis. Frankfurt am Main 2000, S. 59-83, hier S. 59.

11 RGBl. I (1933), S. 175-177.

12 Vgl. Fiedler: „Arisierung“, S. 61.

13 RGBl. I (1933), S.175.

14 Vgl. Fiedler: „Arisierung“, S. 61.

15 RGBl, I (1933), S. 195.

16 RGBl. I (1934), S. 45-56.

17 Vgl. Fiedler: „Arisierung“, S. 62.

18 Vgl. Barkai, Avraham: Vom Boykott zur „Entjudung“. Der wirtschaftliche Existenzkampf der Juden im Dritten Reich. 1933-1945. Frankfurt am Mainz 1988, S. 37.

19 Vgl. Knackmuß: Willkommen im Club?, S. 31-32.

20 Barkai: Boykott, S. 41.

21 Vgl. ebd., S. 42.

22 RGBl. I (1935), S. 1333-1334.

23 Ebd., S. 1334-1336.

24 Vgl. Knackmuß: Willkommen im Club?, S. 33.

25 Schneider, Michael C.: Rüstung, „Arisierung“, Expansion. Wirtschaft und Unternehmen. In: Süß, Dietmar; Süß, Winfried (Hrsg.): Das „Dritte Reich“. Eine Einführung. München 2008, S. 185-203, hier S. 195.

26 Vgl. Bajohr, Frank: „Arisierung“ als gesellschaftlicher Prozeß. Verhalten, Strategien und Handlungsspielräume jüdischer Eigentümer und „arischer“ Erwerber. In: Wojak, Irmtrud; Hayes, Peter (Hrsg.): „Arisierung“ im Nationalsozialismus. Volksgemeinschaft, Raub und Gedächtnis. Frankfurt am Main 2000, S. 15-30, hier S. 15.

27 Vgl. ebd., S. 17-18.

28 Vgl. Knackmuß: Willkommen im Club?, S. 35.

29 RBGl. I (1938), S. 1580.

30 Ebd., S. 627.

31 Vgl. Knackmuß: Willkommen im Club?, S. 36.

32 Vgl. Bajohr, Frank: „Arisierung“ in Hamburg. Die Verdrängung der jüdischen Unternehmer 1933-1945. Hamburg 1997, S. 316-319.

33 Vgl. Gruner, Wolf: „Am 20. April (Geburtstag des Führers) haben die Juden zu arbeiten…“. In: Röhr, Werner (Hrsg.): Faschismus und Rassismus. Kontroversen um Ideologie und Opfer. Berlin 1992, S. 148-167, hier S. 148-150.

34 Vgl. Kaienburg, Herrmann: Zwangsarbeit von Juden in Arbeits- und Konzentrationslagern. In: Wojak, Irmtrud; Hayes, Peter (Hrsg.): „Arisierung“ im Nationalsozialismus. Volksgemeinschaft, Raub und Gedächtnis. Frankfurt am Main 2000, S. 219-240, hier S. 222.

35 Vgl. Kaienburg: Zwangsarbeit, S. 220-222.

36 Gruner: 20. April, S. 166-167.

37 Gruner, Wolf: Die Reichshauptstadt und die Verfolgung der Berliner Juden 1933-1945. In: Rürup, Reinhard (Hrsg.): Jüdische Geschichte in Berlin. Essays und Studien. Berlin 1995, S. 229-266, hier S. 243.

38 Vgl. Barkai: Boykott, S. 173.

39 Vgl. Fiedler: „Arisierung“, S. 72-77.

40 Vgl. Knackmuß: Willkommen im Club?, S. 39-40.

41 Vgl. Fiedler: „Arisierung“, S. 72-77.

42 Vgl. zur Geschichte von Schering vor allem Holländer: Geschichte der Schering Aktiengesellschaft sowie Schering AG: Von der Grünen Apotheke zum Weltunternehmen.

43 Hamann: Die Schering AG 1945 bis 1949, S. 26.

44 Vgl. Bayer HealthCare Pharmaceuticals: Historie Bayer HealthCare Pharmaceuticals. URL: bayerpharma.com/de/unternehmen/ historie/index.php (Abgerufen: 04.08.2014, 11:39).

45 Münzel: Wirtschaftselite, S. 380.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Das Unternehmen Schering und sein Umgang mit jüdischen Mitarbeitern während des Nationalsozialismus
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V322598
ISBN (eBook)
9783668217942
ISBN (Buch)
9783668217959
Dateigröße
416 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schering, NS-Zeit, Umgang mit Juden, Industrie in der NS-Zeit
Arbeit zitieren
Hanna Vogelsang (Autor), 2014, Das Unternehmen Schering und sein Umgang mit jüdischen Mitarbeitern während des Nationalsozialismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322598

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