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Die Rolle emotionaler Intelligenz für Führung im Wandel

Titel: Die Rolle emotionaler Intelligenz für Führung im Wandel

Seminararbeit , 2003 , 18 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Susanne Löschmann (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

[...] Das Ziel dieser Arbeit ist es, beruhend
auf dem derzeitigen Forschungsstand das Konzept der EI zu beschreiben
und insbesondere im Kontext des Wandels die mögliche Bedeutung
für die Führungspraxis abzuleiten.
Im folgenden Abschnitt 2 werden zunächst die Ursachen des Wandels dargelegt.
Bei der anschließenden Darstellung der Konsequenzen für die Führung
wird insbesondere auf die transformationale Führung und das Kulturmanagement
eingegangen, da bei diesen Führungsformen Emotionen eine
wichtige Rolle spielen. Im Abschnitt 3 werden theoretische Konzepte der EI
vorgestellt. Es erfolgt eine Ableitung des Begriffs der EI aus der Intelligenzforschung
nach Mayer/Salovey sowie ihre Definition und Aufgliederung der
EI in vier Dimensionen. Aufbauend auf diese Theorie entwickelte Daniel
Goleman sein Modell der EI-Kompetenzen für die Führungspraxis. In Abschnitt
4 erfolgen Ableitungen für die Rolle der EI für Führung im Wandel.
Zunächst werden ausgehend von einem Manko an Führungskräften, die
Wandel bewältigen können, Überlegungen zur Wirkung von EI im radikalen
und evolutionären Wandel aufgezeigt. Des Weiteren wird Goleman´s Führungsstil-
Modell knapp vorgestellt und diejenigen Führungsstile, die für die Anwendung in Wandelprozessen geeignet scheinen, näher erläutert. Im
abschließenden Fazit werden die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse
zusammenfassend kritisch gewürdigt und ein Ausblick auf den weiteren
Handlungsbedarf in der Theorie, Forschung und Praxis gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Führung im Wandel

2.1. Der Wandel und seine Ursachen

2.2. Konsequenzen für die Führung

3. Emotionale Intelligenz – das theoretische Konzept

3.1. Die Theorie von Mayer / Salovey

3.2. Goleman´s Konzept der EI

4. Emotional-intelligenter Wandel

4.1. EI als Brücke zwischen Realität und Ideal

4.2. Goleman´s Führungsstil-Modell

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung emotionaler Intelligenz (EI) für die moderne Führungspraxis in einem dynamischen Unternehmensumfeld. Ziel ist es, auf Basis des aktuellen Forschungsstandes das Konzept der EI theoretisch zu durchdringen und abzuleiten, wie Führungskräfte diese Kompetenzen gezielt zur Bewältigung von Wandlungsprozessen einsetzen können.

  • Grundlagen des unternehmerischen Wandels und dessen Anforderungen an Führung
  • Theoretische Fundierung emotionaler Intelligenz nach Mayer/Salovey
  • Golemans Modell der EI-Kompetenzen und dessen Anwendung in der Führung
  • Die Rolle von Emotionen in transformationalen Führungsprozessen
  • Anwendung des EI-Konzepts bei der Steuerung von Wandel und Unternehmenskrisen

Auszug aus dem Buch

3.1. Die Theorie von Mayer / Salovey

Als Ausgangspunkt zum Verständnis der EI sehen Mayer/Salovey (vgl. 1997, S. 4) die Zerlegung des Begriffs in seine zwei Komponenten Intelligenz und Emotionen. In der Psychologie wird Intelligenz vornehmlich als kognitive Fähigkeit interpretiert. Darunter fallen Prozesse des Wahrnehmens, Denkens, Erinnerns, Schlussfolgerns und Entscheidens. Emotionen hingegen beziehen sich auf die mentalen Prozesse, wie Gefühle, Stimmungen, Einschätzungen, aber auch Gefühlszustände wie Müdigkeit und Energie. Beide Komponenten wurden häufig als gegensätzlich betrachtet (vgl. Mayer/Salovey 1997, S. 8f.), wobei Emotionen einen irrationalen Störfaktor für Kognitionen darstellen. Begründer dieser These war z.B. der Philosoph Descartes. Neuere Forschungen der Neurologen Damasio und LeDoux haben jedoch Descartes Irrtum bewiesen (vgl. Kleinschmidt 2002, S. 22, 27). Es ist belegt, dass ohne Emotionen rationales und ethisches Denken, Handeln und Verhalten unmöglich ist. Mayer/Salovey stellen heraus, dass die störende, vom gegenwärtigen Kurs ablenkende Kraft der Emotionen, das Denken auf wichtigere Dinge lenken kann, die erst durch die Emotionen in ihrer Bedeutung wahrgenommen werden.

Mayer/Salovey stützten sich bei der Begriffsklärung zur EI auf die Dreiteilung der Intelligenzarten und definierten emotionale EI auf Basis der sozialen Intelligenz wie folgt: „Emotionale Intelligenz umfasst (i) die Fähigkeit, Emotionen akkurat wahrzunehmen, zu beurteilen und zum Ausdruck zu bringen; (ii) die Fähigkeit, sich für Emotionen zu öffnen und sie zur Unterstützung des Denkens entwickeln zu können; (iii) die Fähigkeit, Emotionen und ihre Wirkungszusammenhänge zu verstehen sowie (iv) die Fähigkeit des reflektierenden Umgangs mit Emotionen, um eine emotionale und intellektuelle Entfaltung zu fördern.“ (Mayer/Salovey 1997, S. 10).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz emotionaler Intelligenz in Zeiten des Wandels und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2. Führung im Wandel: Das Kapitel analysiert die externen und internen Ursachen für ständigen Wandel in Unternehmen und erörtert die notwendigen Konsequenzen für eine transformationale Führung.

3. Emotionale Intelligenz – das theoretische Konzept: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen der EI, insbesondere die Theorien von Mayer/Salovey und das Kompetenzmodell von Goleman, detailliert vorgestellt.

4. Emotional-intelligenter Wandel: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Konzepte mit der Praxis, indem es die Anwendung von EI-Kompetenzen zur Bewältigung radikaler und evolutionärer Wandelprozesse aufzeigt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, reflektiert kritisch den aktuellen Forschungsstand und formuliert den zukünftigen Handlungsbedarf in Theorie und Praxis.

Schlüsselwörter

Emotionale Intelligenz, Führung im Wandel, transformationale Führung, Unternehmenskultur, Resonanz, Dissonanz, Mayer/Salovey, Daniel Goleman, Selbstmanagement, Empathievermögen, Wandelprozesse, Führungsstile, Coaching, Empowerment, Organisationsklima.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle und Bedeutung emotionaler Intelligenz (EI) als Schlüsselkompetenz für Führungskräfte in Unternehmen, die sich in kontinuierlichen Wandlungsprozessen befinden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Ursachen des unternehmerischen Wandels, die psychologischen Grundlagen der emotionalen Intelligenz sowie die direkte Anwendung dieser Konzepte auf moderne Führungsstile.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, das Konzept der emotionalen Intelligenz auf Basis des aktuellen Forschungsstandes zu definieren und daraus abzuleiten, wie Führungskräfte durch EI-Kompetenzen Wandelprozesse erfolgreicher steuern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender wissenschaftlicher Theorien (wie von Mayer/Salovey und Goleman) und setzt diese in Bezug zu aktuellen Anforderungen an das Management.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der EI, deren Operationalisierung im Führungsalltag sowie eine spezifische Betrachtung von Führungsstilen in Wandel- und Krisensituationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind emotionale Intelligenz, Führung im Wandel, transformationale Führung, Resonanz, Dissonanz und Organisationskultur.

Inwiefern unterscheidet sich Golemans Modell von Mayer/Salovey?

Während Mayer/Salovey einen eher psychologisch-wissenschaftlichen, normativen Ansatz verfolgen, ist Golemans Modell explizit auf die Führungspraxis in Organisationen ausgerichtet und betont die Erlernbarkeit dieser Kompetenzen.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich Führungsstilen im Wandel?

Das Ergebnis legt nahe, dass erfolgreiche Führungskräfte nicht an einem starren Führungsstil festhalten, sondern situativ zwischen verschiedenen Stilen (wie visionär, coachend oder fordernd) wechseln, um Resonanz im Team zu erzeugen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle emotionaler Intelligenz für Führung im Wandel
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
2,3
Autor
Susanne Löschmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
18
Katalognummer
V32262
ISBN (eBook)
9783638330282
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rolle Intelligenz Führung Wandel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Susanne Löschmann (Autor:in), 2003, Die Rolle emotionaler Intelligenz für Führung im Wandel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32262
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Leseprobe aus  18  Seiten
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